Erfahrungsbericht über

Acer TravelMate 636LCi

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Wieder für Acer entschieden!

4  10.02.2003 (11.02.2003)

Pro:
Display/Auflösung,512MB DDR,40GB HD,WLAN,Touchpad

Kontra:
ein wenig die Tastatur,USB 1 . 1

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

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dummian

Über sich:

Mitglied seit:13.11.2002

Erfahrungsberichte:7

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als weniger hilfreich bewertet

Nachdem mein erstes Notebook aus dem Hause Acer stammte (TM 613 TXC), dazwischen ein Compaq Presario, bin ich nun wieder auf ein Acer-Gerät zurückgekehrt.
Man sieht dabei wie rasant der Fortschritt bei Notebooks in einem Jahr war. Das 613 hatte bei allen Komponenten fast genau die Hälfte (1 Ghz statt nun 2, 256 MB Arbeitsspeicher statt nun 512-max 1024-, 20 GB HD statt nun 40 usw.).

Da ich beruflich möglichst bald ein Notebook brauchte, habe ich sehr rasch, aber genau recherchiert. Da wir im Büro generell WLAN verwenden, wollte ich Ausschau halten nach einem Gerät mit integrierter WLAN-Antenne. Meine Kollegen benützen zwar eine PCMCIA-Karte, doch wenn ich mir schon ein neues Notebook kaufe, dachte ich, dann doch auch gleich damit.Nach dem Durchforsten des Internets und sämtlicher Zeitschriften blieben zwei Geräte übrig (Preis und Leistung waren dafür ausschlaggebend):
  • ) HP Pavilion ZE 4294
  • ) Acer TravelMate 634LCi
    [Natürlich fand ich auch noch weitere durchaus interessante Notebooks, wie zum Beispiel von Toshiba (etwa Satellite 5100 bzw 5200 er Serie). Diese schieden jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen aus. Die Toshibas aus Gründen des Gewichts und der Größe (verwende es ja sowohl im Büro, im Zug und daheim), die Gericoms oder IPCs aus persönlicher Überzeugung von Billig“schrott“-wobei ich erwähnen möchte, dass das nur meine Meinung ist, sollte also jemand diesen Artikel lesen und gute Erfahrung mit Gericom etc. gemacht haben, so ist das durchaus ok und erfreulich.]

Ich versuchte nun die besten Angebote für das HP und Acer Notebook zu finden. Dazu verwende ich immer geizhals.at (da in Österreich wohnhaft).
Von HP wusste ich, dass es im Jänner in Österreich erscheinen soll. Das Acer 634 LCi gab es bereits Anfang Jänner. Ich wollte aber mit der Entscheidung warten bis beide verfügbar und vergleichbar waren. Daher fragte ich bei HP mehrere Male nach, das Ergebnis war stets das gleiche: wöchentliche Verschiebung um 1-2 Wochen. [Übrigens war der letzte Stand die KW 7, also diese Woche, erschienen ist es meines Wissens noch nicht, kann aber nicht mehr lange dauern, da es bei einer österreichischen Zeitschrift bereits ein Abo mit dem kleinsten Modell der Pavilion Serie gibt.] Ich hatte auch Kontakt mit einem deutschen Online-Shop, wo mit sehr freundlich immer die neuesten Liefertermine von HP-Deutschland mitgeteilt wurden. Auch dort berichtete man mir von großen Problemen mit HP was Auslieferung und Zuverlässigkeit dabei betrifft.
Bei der österreichischen Vertretung von Acer fühlte ich mich auch perfekt aufgehoben. Ich hatte ein langes Gespräch mit dem GF, teils auch privater Natur, und dabei erzählte er mir, dass es das TravelMate 636 LC (gibt es schon seit längerer Zeit) etwa Anfang Februar auch mit integriertem WLAN geben wird. Nun schien meine Entscheidung gefallen zu sein, erstens für Acer, und zweitens nicht für das 634, sonder das 636. Die beiden Modelle sind an sich völlig baugleich, unterscheiden sich jedoch in der Leistung. Ob der Unterschied (2 Ghz P4 M statt 1,8 P4 M, 40 GB HD statt 30 GB) die Preisdifferenz rechtfertigt, sollte jeder für sich entscheiden. Hier gehen die Meinungen wahrscheinlich auseinander.

Ich konnte einen Onlineshop in Wien (Anm: mein Büro ist in Wien) finden, der einerseits einen guten Preis (84€ unter Listenpreis bei Media Markt etc) und andererseits auch als einer der ersten das Gerät lagernd hatte. Ein zusätzlicher Vorteil ist die kostenlose Express-Lieferung (2-3 Stunden laut Auskunft, in der Realität kam der Bote genau 4 ½ Stunden nach dem Klick auf die Bestellabsendung) innerhalb Wiens und Wien-Umgebung.

Soweit also die Geschichte zu den Beweggründen für den Kauf und den Kauf selbst. Nun wird es Zeit sich dem gekauften Notebook selbst zuzuwenden. Ich habe es nun genau 12 Tage. Trotz der relativ kurzen Zeit kann ich meinen persönlichen Eindruck längst abgeben. Dies hängt damit zusammen, dass ich das TM 613 ein Jahr lang hatte (dieses verwendet übrigens meine Freundin und ist auch sehr zufrieden damit), und sich die beiden wie oben erwähnt nur in der Leistungsfähigkeit der Komponenten unterscheiden. Nicht jedoch unterscheiden sie sich in der Bauweise und der Verarbeitung.

Bauweise: Auf den ersten Blick wirkt das TM 636 LCi durchaus schlicht. Bei geschlossenem TFT-Schirm sieht man die silbrige Magnesium-Beschichtung auf der Oberseite und das recht groß ausgefallene Acer-Enbleme. Nach dem Öffnen erscheint die Tastatur und Touchpad mit ausreichend großer Handauflagefläche. All das, mit Ausnahme des silbernen Touchpads und des darunterliegenden „Scroll-Rad“ (ein ovaler Druckknopf in vier Richtungen), wird in einem angenehmen Grauton gehalten, wahres Understatement. Mir gefällt diese Aufmachung sehr, zumal ich von meinem alten TM weiß, dass es sehr robust und abriebfest ist (selbst auf dem oft verwendeten alten Gerät gibt es keine Kratzer oder aufgeraute Stellen rund um Tastatur oder Touchpad-bei vielen Billiggeräten springt sogar oft die Farbe ab). Ich verzichte also hier gerne auf die in Mode gekommenen Farben für das Notebook.
Die Lautsprecher liegen diesmal an der Vorderseite (beim alten TM waren sie über der Tastatur platziert), die IR-Schnittstelle ist weiterhin in der Mitte der Front (diesmal trennt sie die Lautsprecher) und das eingebaute Mikrofon ist über die Tastatur gewandert.
Die LEDs für Batterieladung, Funkverbindung etc befinden sich am unteren Rand des Bildschirms.
An der linken Seite sind 1 (leider nur der „kleine“) PCMCIA-Slot und gleich darüber der SmartCard Reader untergebracht (zum SmartCard Reader später mehr), dahinter (näher beim Display) ein USB-Anschluss. Sonst befindet sich nur die Abdeckung von Batterie-und Festplatte dort mit einem entsprechendem Symbol darauf.
An der rechten Seite ist hinten beim Bildschirm der Einschalteschieber, danach Lüftungsschlitze und vorne das CD/RW-DVD Combolaufwerk (dazu auch später mehr).
An der Rückseite dann die verfügbaren Anschlüsse, die da sind (von rechts nach links): Fire-Wire, Netzwerk, Modem, externe Lautsprecher und Mikrofon, Parallel, Acer-typische Replikatoranschluss (damit kann man mit geeignetem Kabel parallele und serielle Schnittstelle erzeugen-übrigens funktioniert noch das alte Kabel vom 613er bzw. Dockingstation anschließen), VGA für externen Monitor, S-Video, USB (leider nur 1.1) und zuletzt der Netzanschluss.
An der Unterseite wie üblich Verriegelungen für Batterie, Festplatte, Abdeckungen für Arbeitsspeicher und „Pickerl“ mit Seriennummer des Gerätes und Product Key für Windows. Zusätzlich bei Acer Geräten mit SmartCard ist hier eine flache durchsichtige Plastikhülle angebracht wo diese kurzfristig geschützt aufbewahrt werden kann (zwar nicht gerade gut versteckt aber praktisch, länger sollte sie man dort nicht lassen, da sonst der Sinn der Sicherung des Systems weg ist und man lieber das SmartCard Programm deaktivieren kann).

Verarbeitung: An sich entspricht die Verarbeitung dem bereits gewohnten Standard. Durch Fall-, Akkustik- und Schaniertests (und einige mehr) verdient dieses Notebook wirklich die Bezeichnung „Travel“Mate.
Einziges Manko ist vielleicht die Tastatur: Die Tasten am linken und rechten Rand „klingen“ bei Betätigung etwas hohl, also nicht so gut eingebettet wie im Zentrum. Beim Schreiben hat man ein etwas uneinheitliches Gefühl.

Praxis: In der Praxis entspricht dieses Notebook weitestgehend meinen Erwartungen. Die integrierte WLAN Funktion kann ich jedem empfehlen der es nutzen kann. Kein Kabel, völlig mobil.
Ich selbst arbeite im Büro mit einem eingeschränkten Konto. Dieses hat nicht das Recht WLAN ein- bzw auszuschalten. Man muss also im Administrator Konto unter Lokale Sicherheitseinstellungen das Recht „Laden und Entfernen von Gerätetreibern“ auch für das eingeschränkte Konto erlauben. Dann kann man den Wireless Button wirklich zum Verbindungsaufbau- und abbruch nützen.

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist durch das Zusammenspiel des 2 Ghz Prozessors und der 512 MB DDR Ram Arbeitsspeicher wirklich sehr flott. Grenzen werden hier nur durch den Netzwerkzugriff und die Onlineverbindung gesetzt. Auch Arbeiten im Photoshop erledigt es sehr rasch.
Was die Grafikkarte anlangt, so sollte man sich hier bewusst sein, dass rasante 3D Spiele wohl nicht das Ziel sind. Für DVD-Betrachtung und einfachere Spiele reicht die 32 MB Karte allemal. Schon wäre jedoch gewesen schon eine GeForce 4 einzusetzen wie das Toshiba macht.
Die USB-Schnittstellen sind leider auch noch 1.1 Standard. Hier ist Acer, übrigens genauso wie HP, etwas hinten nach. Mittlerweile sind 2.0 eigentlich der Standard geworden. Laut Acer werden die Geräte ab März (kommt ein TravelMate 500, jedoch ohne WLAN Integration) diese auch haben.
Für mich ist die langsamere USB aber kein Problem. Erstens gibt es ja FireWire, und außerdem will ich außer Maus oder Bluetooth Adapter nichts anschließen, hier ist kein Vorteil von USB 2.0.

Die Wärmeentwicklung ist äußerst gering (auch beim Arbeiten auf den Oberschenkel sehr wichtig-zB im Zug), der Lüfter schaltet sich selten, und wenn dann sehr geräuscharm, ein.

Zum Schluss noch ein interessantes Detail. Vor ca 1 Jahr setzte sich das Combo Laufwerk so richtig als Standardausstattung bei Notebooks durch. Damals begann es (ohne Lesegeschwindigkeit von DVDs) mit 8x (Schreiben), 4x (Wiederbeschreiben), 24x (Lesen). Dann gings zu 8/8/24. Mittlerweile findet man bei unzähligen Geräten (interessanterweise vor allem bei sogenannten „Billignotebooks“) ein Laufwerk mit 16/10/24 oder gar 24/10/24. Die Angaben für die 630er TM war 8/8/24.
Ich erkannte diesen Nachteil zwar, nahm ihn aber bewusst in Kauf, da ich wenn’s schnell gehen muss auf den StandPC ausweiche, und für kleine Dateien reicht 8x völlig. Bei einem MediaMarkt habe ich mal einen Blick in den Gerätemanager des TM 634LCi bzw 636 LC geworfen. Dort war ein Toshiba ComboLaufwerk eingebaut mit 8/8/24 (wie bei Acer angegeben).
Als ich mein 636LCi bekam habe ich nicht nachgesehen ob es das Toshiba Laufwerk ist, ich bin einfach davon ausgegangen. Beim Brennen der ersten CD stellte ich bei eingegebener Brenngeschwindigkeit den Eintrag 24x fest. Interessant dachte ich. Ich schaute nach und stellte ein Sony CD-RW CRX820E fest. Das heißt also: es ist ein Laufwerk mit 24/10/24 eingebaut. Schaut man in einem Prospekt von MediaMarkt nach, findet man dort die Angabe 8/8/24. Als ich letztes Wochenende in einem Markt war, schaute ich interessehalber nach. Es ist auch dort das Sony.
Na ja, manchmal bekommt man sogar mehr als versprochen und erwartet. Seltene Ausnahme, aber man freut sich.

Ich kann dieses Notebook eigentlich nur empfehlen. Kaufentscheid war bei mir natürlich auch die WLAN Integration. Aber auch sonst wird man mit diesem Gerät Freude haben. Wenig Gewicht zum „Herumschleppen“, gute Leistung.
Der Preis von 1.915 € war für mich auch ok. Listenpreis ist 2.290€.
Pläne von Acer sind wie erwähnt eine 500er Serie mit USB 2.0 ohne WLAN.
Mitte des Jahres (derzeitiger Stand, dh Verschiebung wie bei allen üblich, manche mehr manche am meisten) sind dann Modelle mit dem neuen Intel-Notebookprozessor und Notebookchip geplant (Centrino). Mal sehen was da so kommt.

Technische Daten in Kurzform:
  • )Mobile Intel® Pentium® 4 Prozessor – M mit Enhanced Intel® SpeedStep™ Technologie
  • )15.0” SXGA+ TFT colour LCD, 1400×1050, 16.7M Farben
  • )nVidia GeForce-2 Go 100 Chipset 32MB DDR SGRAM
  • )2.66kg* mit 15.0” TFT Display und DVD-Laufwerk
  • )Integriertes Acer InviLinkTM IEEE 802.11b WiFi Wireless LAN
  • )10-Base-T / 100-TX Fast Ethernet, Wake-on-LAN-ready
  • )56K ITU V.90 Daten-/Fax-Softwaremodem (mit internationaler Postzulassung), Wake-on-Ring-ready
  • )Anschlüsse:
    1x Easy-Port-Docking Schnittstelle
    1 x CardBus Typ-II Einschub
    1 x SmartCard-Einschub
    1 x RJ-11-Anschluß für 56Kbps data/fax modem
    1 x RJ-45-Anschluß für Ethernet
    1 x Stromnetzanschluß
    1x ECP/EPP entsprechende parallele Schnittstelle
    1 x Monitor
    1 x Lautsprecher/Kopfhörer/Line-out
    1 x Line-in/Mikrofon
    1 x FIR
    2 x USB
    1 x IEEE 1394 Firewire
    1 x sVideoOut (NTSC/PAL)
    1 x Easy-Port-Docking Schnittstelle
  • )3,5 h Laufzeit (tatsächliche Laufzeit kann variieren, abhängig von Anwendung und Konfiguration) , in der Praxis wird dieser Wert erst nach mehreren Ladevorgängen wirklich nahezu erreicht
    1,5 h Schnellladung
    2,5 h Ladezeit in Betrieb
  • )Integriertes Touchpad mit ergonomischen Tasten und 4-Wege Scrolltaste
  • )12 Funktionstasten; 4 Cursortasten; 2 Windows® -Tasten
    5 Starttasten, inkl. Internetbrowser, e-Mail (mit LED für eingehende Mails) und 3 frei programmierbare Tasten
    InviLink™--Taste für Modelle mit drahtloser Kommunikationsoption
    Integrierter Nummernblock

Software:

Microsoft® Windows® XP Professional
 Acer Notebook Manager
 Acer Launch Manager
 Acer Online Handbuch
 Acer Systemwiederherstellungs-CD
 Norton AntiVirus®
 Intel® LANDesk® Client Manager

PlatinumSecret™-Lösung einschließlich PlatinumPAS, PlatinumSecure™, PlatinumKey™ für die SmartCard --> ist Software zur gesicherten Anmeldung am Notebook: man kann entweder beim schon Bios die Karte abfragen lassen oder / und beim Starten des Betriebssystems. Man kann auch beides deaktivieren. Zusätzlich kann man auf der SmartCard Anmeldedaten (Kennwort und Benutzername) von Webseiten abspeichern, dh die Karte meldet den Benutzer dann automatisch mit den Daten an die gespeichert sind. Man muss also keine Kennwörter etc. – speziell beim Homebankig- mehr eintippen. Außerdem können Dateien und sogar ganze Ordner verschlüsselt werden mit Hilfe der SmartCard. Dumm nur, dass das nur ein Administrator Konto kann (eingeschränkte Konten können Software nicht starten, dann gibt’s Probleme sogar für den Admin diese zu entschlüssen). Obwohl die Software auch für Windows 2000 entwickelt, gibt’s hier also Mängel. Habe mich aber noch nicht mit Support und Hilfe von Seiten des Herstellers beschäftigt.
 Adobe Acrobat Reader
 PowerDVD
 NTI CD Maker
2 x TravelMate SmartCard
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
sabo2706

sabo2706

12.12.2003 22:00

Hallo! Sehr umfassender, gut verständlicher Bericht. Kann die Meinung nur bestätigen (habe gerade mein neues 291LCI in Betrieb genommen)Mehr demnächst in meinem Bericht zu lesen.

O-TeC

O-TeC

12.02.2003 11:50

ist wirklich besser geworden, . . . . ich komm sicher nochmal vorbei, wenn du neues schreibst

DHAWK

DHAWK

11.02.2003 13:47

Sowas nenne ich einen Bericht gut weiter so

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