Acer ist der weltbekannteste Hersteller der verschiedenen Speicherlösungen. Speicher ist der wesentliche Bestandteil jedes Computers. Bei Speicherausbau erweitern Sie die... mehr
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Erfahrungsbericht von Planck über Acer DRAM 64 MB 7. Oktober 2001
Produktbewertung des Autors:
Geschwindigkeit:
schnell
Zuverlässigkeit:
gut
Lebensdauer:
sehr lange
Pro:
derzeit sehr günstig, ausgereifte technik, schnell
Kontra:
nicht so schnell wie DDRAM
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Bremse
Alle Welt redet von den derzeit unglaublich niedrigen Preisen für Arbeitsspeicher. Da schmeißt jeder, der einen PC hat, plötzlich mit RAM, ROM, SDRAM, RAMBUS, DDR-RAM, Motherboard, Megabytes und was weiß ich noch für Begriffen herum. Viele wissen dabei gar nicht, wovon sie eigentlich reden. Sie kennen weder den Aufbau ihres Computers, geschweige denn die wirtschaftlichen Zusammenhänge der Preisentwicklung. Sie wollen einfach nur mitreden und nach dem Schema: „Hauptsache, ich hab was davon“ den größtmöglichen Nutzen für sich selbst daraus ziehen. Immer nach dem Motto, das dieser verkommenen Gesellschaft innewohnt: Mehr Schein als Sein, möglichst viel reden über Dinge, von denen man möglichst wenig versteht. Fragt nur mal einen „Fachverkäufer“ nach genaueren Einzelheiten bestimmter technischer Produkte, wenn er mal wieder mit fachchinesischen Schlagworten um sich schmeißt. Alles Blendwerk. Nun, sollen sie.
Auch ich weiß nicht sehr viel. Die Entwicklung in Elektronik und Computertechnik verläuft zu rasant, als daß jemand, der nicht beruflich damit befasst ist, auf dem neuesten Stand sein könnte. Aber ich informiere mich so gut es geht, bevor ich über Dinge rede, die mich interessieren. Ein wenig davon möchte ich nun hier in möglichst verständlicher Form wiedergeben. Wen die Zusammenhänge nicht interessieren, der möge bitte diesen Bericht verlassen und zum nächsten Ballerspiel- oder Shampoobericht weiterklicken. Danke. Zunächst etwas zur
*** Preisentwicklung ***
Die gesamte Elektronik heutiger Computer basiert auf der Technologie der Halbleiter, speziell des Siliziums. In Form von Sand, der zum Großteil aus Siliziumoxid besteht, steht genügend davon zur Verfügung. Nun muß aber dieser Rohstoff in perfekter Reinheit gewonnen werden. Das ist nicht ganz billig, wie man sich vorstellen kann. Der Grund dafür liegt in der fortschreitenden Miniaturisierung elektronischer Baugruppen und – elemente. Was vor einigen Jahrzehnten noch einen ganzen Raum beanspruchte und ein kleines Kraftwerk auslastete, findet heute auf wenigen Quadratmillimetern Platz und funktioniert jahrelang mit einer knopfgroßen Batterie. Logische Funktionen werden in der Größenordnung einiger Atome ausgeführt. Um dies zu erreichen, müssen die Halbleiterchips mit modernsten und teuren Technologien präpariert werden. Dies geschieht in speziellen Fabriken und dort in Reinsträumen. Diese Räume werden mit einem ebenfalls erheblichen Aufwand so gut wie staubfrei gehalten und nach genau definierten Standards klimatisiert. Menschen, so sie denn noch notwendig sind in diesem Prozeß, müssen durch mehrere Schleusen und stecken komplett in Schutzkleidung, um das Risiko einer Verunreinigung zu minimieren. Jedes Staubkorn, jede abgebrochene Haarspitze kann verheerend wirken auf diesen, nur unter dem Mikroskop erkennbaren Strukturen moderner Chips. Auch der Arbeitsspeicher von Computern besteht physikalisch gesehen aus solchen Chips. Trotz der teuren Vorsichtsmaßnahmen und den modernen automatisierten Abläufen ist die Ausschussquote in Chipfabriken im Vergleich zu anderen Industriezweigen sehr hoch. Das liegt zum einen an der Vielzahl der Arbeitsschritte, zum anderen an der immer schwieriger werdenden Beherrschung der Strukturen im atomaren Bereich. Denn hier kommen bereits quantenphysikalische Effekte zur Wirkung, die bekanntlich nicht einfach zu verstehen oder gar zu steuern sind.
Um also ökonomisch vertretbar zu produzieren, müssen Massen hergestellt und zu betriebswirtschaftlich sinnvollen Preisen verkauft werden. Demzufolge wurden im Zuge der notwendigen Spezialisierung riesige Chipfabriken gebaut, denn kein Computerhersteller kann sich heute die Produktion aller Komponenten leisten. Weniger dieser großen Fabriken beliefern fast alle Computerhersteller und ihre Zulieferer.
Nun passierte es Ende der Neunziger Jahre (oder war es 2000?), daß eine dieser großen Chipfabriken in Asien einer Katastrophe zum Opfer fiel. Sie wurde zerstört. Das hatte sofort Auswirkungen auf den Computermarkt. Speicherchips wurden plötzlich knapp und damit teuer. Waren Anfang 1999 Komplettsysteme mit 128 Megabyte Arbeitsspeicher schon fast Standard in den Läden, sank diese Ausstattung wenige Monate später wieder auf 64 MB. Doch die Perfomance der Prozessoren stieg weiter und wer also seinen neuen Pentium 3 optimal nutzen wollte, musste Arbeitsspeicher zu eigentlich überhöhten Preisen nachkaufen.
Die Lücke wurde schnell geschlossen und Speicherbausteine waren bald wieder massenhaft erhältlich. Relativ neue Unternehmen wie Infineon, Tochter eines großen deutschen Elektrokonzerns, drängten mit neuesten Qualitätsprodukten auf den Markt. Die Preise fielen wieder, die Ausstattung der Fertig-PC wurde wieder üppiger.
Nun hätten sich die Preise eigentlich wieder auf normales Maß einpegeln müssen. Doch jetzt kamen andere Faktoren ins Spiel. Zum einen ist der Computermarkt ziemlich gesättigt, der Nachholbedarf durch den Zusammenbruch des Ostblocks ist weitestgehend gestillt. Weiterhin stürzten viele Kartenhäuser, die auf Internet und IT basierten zusammen; viele der hochgesteckten Erwartungen erfüllten sich nicht und etliche der überbewerteten neuen Unternehmen gingen Pleite, da sie mit nicht vorhandenen Werten operierten. Dadurch wurde eine Menge Kapital sinnlos vernichtet. Dies wiederum verstärkte die ohnehin einsetzende globale Rezession, die auf den falschen Grundvoraussetzungen der sogenannten Freien Marktwirtschaft basiert. Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer. Immer weniger besitzen immer mehr. Wer zu den Ärmeren gehört, wird sich Gedanken ums tägliche Brot machen und kann sich keinen neuen oder überhaupt einen Computer leisten und die wenigen Reichen haben schon einen bzw. können durch Neukauf nicht die Masse derer ausgleichen, die sich das nicht leisten können.
Deshalb ist der Markt derzeit übersättigt und Arbeitsspeicher so preiswert. Wer allerdings genug Mittel übrig hat, sollte sich in vernünftigem Maße damit eindecken. In vernünftigem Maße deshalb, weil die Entwicklung weitergeht und die Industrie uns bald wieder neue Standards präsentieren wird, die mit den alten nicht kompatibel sind. In einigen Jahren gibt es sicher wieder andere Anschlussformen und PC-Ausführungen, in die derzeitige Baugruppen nicht mehr passen.
Das war die ökonomische Seite; kommen wir jetzt zur Technik:
*** Computerarchitektur ***
Um die Bedeutung des Arbeitsspeichers zu verstehen, müssen wir zunächst den groben Aufbau eines Computers kennen. Praktisch alle heutigen Computer basieren auf der sogenannten von – Neumann – Architektur. Der aus Ungarn stammende amerikanische Mathematiker John von Neumann entwickelte auf der Grundlage theoretischer Modelle großer Mathematiker, wie Pascal, Boole und anderer, die bis heute gültige Grundstruktur aller Computer.
Diese besteht aus: · Zentraleinheit (CPU) · Eingabeeinheiten · Ausgabeeinheiten · Massenspeicher (permanenter Speicher) · Arbeitsspeicher
Auf einen modernen Computer übertragen, bedeutet dies:
Die CPU (Central Processing Unit) im engeren Sinne ist der Hauptprozessor, das Herzstück des Computers, das alle Prozesse steuert und die Daten verarbeitet. Ob 486, Pentium, K6 oder Athlon – all dies sind CPU´s. Im weiteren Sinne bezieht die Bezeichnung CPU mitunter auch die nächste Umgebung des Prozessors mit ein: die Controller und Bussysteme, die die Verbindung mit der Peripherie, also den anderen Baugruppen steuern, sowie den ROM (Read Only Memory), den Feswertspeicher, aus dem der Prozessor beim Einschalten die Grunddaten ausliest, die er zum Hochfahren des Systems braucht. (Den ROM – Chips werden die Daten bei der Herstellung unveränderlich eingeprägt.)
Eingabeeinheiten sind z,B. Tatatur, Maus, Webcam usw.
Ausgabeeinheiten sind Monitor, Drucker etc.
Massenspeicher sind alle Diskettenlaufwerke, Festplatten, CD-ROM ....
Arbeitsspeicher wird heutzutage auch RAM (Random Access Memory) genannt, Speicher für beliebigen (wahlfreien) Zugriff. Es sind Chips, die ihren Speicherinhalt nur solange behalten, wie Spannung anliegt (flüchtiger Speicher). Nach dem Ausschalten ist der Inhalt weg. Alle Daten, die der Prozessor verarbeitet, werden zunächst dorthin geladen. Der (oder unverständlicherweise auch DAS) RAM wird also ständig gelesen und beschrieben.
Alle primären Baugruppen wie Prozessor, Controller, Bussystem, ROM und RAM sind heutzutage auf dem Motherboard, der Hauptplatine untergebracht. Diverse Zusatzgeräte wie Grafikkarten usw. können meist in freie Slots (Steckplätze) auf dem Motherboard eingesteckt werden.
Ein Hauptgrund, diese Komponenten immer kleiner zu machen und auf möglichst kleinem Raum unterzubringen, ist neben Platz-, Gewichts- und Stromersparnis die Geschwindigkeit. Strom ist zwar unheimlich schnell, braucht aber eine endliche Zeit, um sich und damit Daten von A nach B zu bewegen. Das fällt bei moderner Elektronik besonders ins Gewicht. Was nützt es wenn der Prozessor Daten mit vielen Millionen Rechenschritten pro Sekunde verarbeitet, wenn diese Daten zehntausendmal langsamer ausgegeben werden?
** Bussystem **
Der Prozessor und die anderen Komponenten tauschen also Daten miteinander aus. Dies geschieht über das Bussystem. Wie bei einer Buslinie werden dort die „Passgiere“ (Daten) aufgesammelt, zusammen weitertransportiert und an den jeweiligen Stationen verteilt. Rein physisch gesehen bestehen die Busse aus etlichen parallel verlaufenden Leiterbahnen und sind so betrachtet am ehesten mit Autobahnen vergleichbar. Die Anzahl der „Fahrspuren“ nennt man Busbreite. Weil auf jeder Leiterbahn gleichzeitig ein Bit übertragen werden kann, ist ein Bus aus 32 Bahnen eben 32 Bit breit. Je breiter umso so besser, denn umso schneller funktioniert die Datenübertragung. Das hängt vom jeweiligen Prozessor, dem Chipsatz auf dem Motherboard und anderen Faktoren ab.
Es gibt mehrere Busse. Diese enthalten oft noch sogenannte Controller, Steuerungen, die ihre Arbeit koordinieren und synchronisieren. Das ist notwendig, damit es keine Konflikte gibt, keine Zusammenstöße, wenn die Daten alle gleichzeitig zum Prozessor wollen.
Wie bekannt, verläuft ja alles im Computer nach strengem Takt. Der Prozessor und die anderen Komponenten arbeiten „ruckweise“ nach dem Prinzip „an/aus“, vorgegeben durch den Taktgeber. Bei jedem der gleichlangen Arbeitstakte werden Operationen ausgeführt, Daten weitergeschoben usw. Vom Standpunkt der rein logischen Funktionen werden dabei jeweils Millionen Schalter geöffnet oder geschlossen. Der Takt wird in Hertz (Hz) angegeben. Das ist eine Schwingung bzw. ein Takt pro Sekunde. Ein Kilohertz sind 1000, ein Megahertz 1.000 000 Hz.
Die Taktraten der Prozessoren und damit ihre Geschwindigkeit explodierten innerhalb weniger Jahre förmlich. Liefen die Computer der 80er Jahre noch mit 33 Mhz, waren es schon bald 66, 90, 150 Mhz.. Mitte der 90er Jahre wurde die 200 Mhz – Grenze überschritten (wohlgemerkt: ich rede hier von PC, nicht von Großcomputern). Es war ein Wettrennen zwischen Software- und Hardwareentwicklung. Kaum war die Leistung der Computer erhöht, warfen vor allem die Spieleentwickler neue Games auf den Markt, die diese Leistung bis an die Grenze ausreizten. Hinzu kam in den letzten Jahren der Internetboom. Vor einigen Monaten musste ich mein 200 Mhz – Pentium1 – System austauschen. Es war hoffnungslos veraltet. Mittlerweile habe ich einen Pentium II mit 350 MHz, der von vielen auch schon belächelt wird. Denn die Prozessoren haben inzwischen die 1 Ghz – Grenze überschritten (1 Milliarde Hertz) und ein Ende ist wohl bald abzusehen, da die Physik der Logik Grenzen setzt, wie Spock sagen würde.
Aber wir waren ja bei den Bussystemen. Auch diese werden getaktet, anfangs noch mit der gleichen Rate wie der Prozessor. Aber die Busse konnten bald nur noch mühsam folgen, trotz Erhöhung der Busbreiten von anfangs 8 über 16, 32 bis auf 64 Bit. Das hat wiederum physikalische Gründe. Die an dem Bus hängenden Komponenten können einfach nicht so schnell arbeiten.
Der Hauptbus ist der Systembus. Von ihm zweigen alle anderen Busse, die sogenannten I/O – Busse (Ein-/Ausgabebusse) ab. Der Systembus arbeitet derzeit üblicherweise mit 133, 100 oder bei älteren Systemen mit 66 Mhz. Der Systembus verbindet den Prozessor mit dem RAM, dem
*** Arbeitsspeicher ***
Denn, wir erinnern uns: Alle Daten, die zum Prozessor wollen, werden zuerst im RAM gespeichert. Ob unser geliebtes Windows, Spiele, Internetseiten....alles muß hier durch. Wie erwähnt, lassen die Softwareschmieden nichts unversucht, die Leistung des Systems bis an die Grenzen auszureizen. Schon allein das am weitesten verbreitete Betriebssystem Windows wird mit jeder Version größer. Glücklicherweise stieg ja auch die Kapazität der Festplatten stark an. Aber auch von dort muss erst alles in den Arbeitsspeicher.
Warum überhaupt? Wie oben erwähnt, ist der Prozessor zwar intern sehr schnell, aber er muß die Daten auch schnell bekommen, sonst vepufft diese Leistung. Festplatten, Disketten- und andere Massenspeicherlaufwerke arbeiten mit mechanisch bewegten Teilen und sind relativ weit vom Prozessor entfernt. Deshalb ist ihr Tempo trotz der großen Kapazität begrenzt – viel zu langsam für den Prozessor. RAM arbeitet dagegen elektronisch, die Daten können also direkt in den Prozessor geschaufelt werden. Deshalb befinden sich die Slots für RAM – Module inklusive Systembus so nah wie möglich am Prozessor. Ein wichtiges Kriterium für alle Speichermedien ist die Zugriffszeit. Das ist die durchschnittliche Zeit, in der die Daten für den Prozessor von der Anforderung bis zur Bereitstellung zur Verfügung stehen. Fesplatten haben heute eine Zugriffszeit von wenigen Millisekunden (ms), also Tausendstel Sekunden. RAM – Module arbeiten dagegen mit wenigen Nanosekunden (ns), das sind Milliardstel Sekunden! Sie sind also millionenfach schneller. Anschauliches Beispiel dafür ist das Hochfahren von Windows. Die unzähligen Daten, die dazu erst von der Festplatte geladen werden, verursachen dabei schon eine Wartezeit von etlichen Sekunden, aber das kennen ja die meisten. *g*
Halten wir also fest: Um die Prozessorleistung optimal nutzen zu können, brauchen wir Arbeitsspeicher. Logischerweise gilt dabei der Grundsatz: Je mehr umso besser. Aber Vorsicht! Zuviel hilft nicht immer viel. Abhängig vom Prozessor, Chipsatz auf dem Motherboard und Betriebssystem kann nämlich nur eine bestimmte Größe verwaltet, also genutzt werden. Nähere Informationen dazu findet man in den Handbüchern zum Motherboard. Üblich sind heute Werte zwischen 64 MB und 512 MB, vereinzelt schon mehr. Mit 32 MB oder weniger kann es schon Probleme geben, eine neuere Windows – Version hochzufahren.
** Arten **
Es ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen statischem (SRAM) und dynamischem (DRAM) Arbeitsspeicher. SRAM behält seinen Inhalt bis er verändert wird, DRAM muß alle paar Millisekunden aufgefrischt, das heißt neu beschrieben werden, auch wenn sich der Inhalt nicht verändert. DRAM ist auch langsamer, aber er ist wesentlich billiger in der Herstellung. Deshalb ist DRAM heute die gängigste Variante.
Es gab im Laufe der Entwicklung verschiedene DRAM – Versionen. Die vorletzte war der EDO (Extended Data Output) – RAM. Hauptsächlich für spezielle Anwendungen z,B. in Servern wurde der ECC (Error Correcting Code) – RAM entwickelt, der bestimmte Fehler im Datenfluß selbständig korrigiert. Die momentan gebräuchliche Version in PC heißt SDRAM (synchroner DRAM). Er wird synchron mit dem Systembus getaktet. Neuere Entwicklungen sind RAMBUS (noch umstritten), und DDR-RAM (Double Data Rate RAM), wo bei jedem Takt gleichzeitig zwei Signale übertragen werden.
** Taktraten und Zugriffszeiten**
Die Zugriffszeiten sanken von 70 bis 80 ns bei den frühen RAM über 60 bis 50 ns bei EDO – RAM auf ungefähr 10 ns und etwas weniger bei heutigen SDRAM. Dabei hängt die Zugriffszeit natürlich von der Breite und dem Takt des Systembus ab. Üblich sind derzeit Taktraten von 100 oder 133 MHz, vereinzelt noch 66 Mhz. Die Breite beträgt 64 Bit. Es werden also bei jedem Takt 64 Bit gleichzeitig übertragen.
** Bauformen **
Es wurden mit der Zeit immer mehr Speicherstellen auf einem Chip untergebracht, wobei sich die Kapazität jeweils verdoppelte oder vervierfachte. Schnell stieg sie von 256 kB über 512 kB auf 1 MB (=1024 kB). Heute sind 8, 16, usw. MB die Regel. Anfangs wurden die Chips noch einzeln direkt auf das Board gesteckt. Später ging man dazu über, sie direkt auf kleine Steckkarten nebeneinander zu löten. Diese Steckkarten werden als SIMM (Single Inline Memory Module) oder DIMM (Double[Dual] Inline Memory Module) bezeichnet, weil die Chips in einer einfachen oder Doppelreihe nebeneinander angeordnet sind. Alle Anschlüsse führen zu einer Reihen Pins an der Längsseite, die in den Slot auf dem Board gesteckt wird. Es gab (gibt) verschiedene Formen, die von der Art des Motherboards und seinem Systembus abhängen.
Aktueller Standard ist die Variante PC 133 / 64 Bit mit 168 Pins. SDRAM ist eigentlich momentan nur in dieser Form erhältlich, üblicherweise in den Größen 64, 128, 256 und 512 MB. Unterschiede gibt es noch in der Angabe CAS (manchmal einfach LC). Das ist eine Maßzahl für die Anzahl der benötigten Takte, um Daten zu übertragen. Meist steht dort eine 2 oder 3. Normalerweise reicht die etwas langsamere Version mit 3 vollkommen aus. PC 133 bezeichnet die Taktrate des Systembus in Mhz, die vor einigen Jahren Standard wurde. Dieser Standard ist kompatibel mit seinem Vorgänger PC 100. Somit können auch ältere Systeme mit diesem SDRAM bestückt werden. Er wird dann nur etwas langsamer getaktet.
*** Aufrüsten ***
Wieviel Arbeitsspeicher benötigt wird, hängt neben den erwähnten Systemvoraussetzungen hauptsächlich davon ab, was man mit dem Computer machen will. Für normale Office – Anwendungen wie Word und Excel reichen 64 bis 128 MB völlig aus. Zu beachten ist auch die Betriebssystem – Version. Wer sich ständig mit den neuesten Games mit 3D- und Soundeffekten sowie Echtzeit – Simulationen beschäftigt kann ruhig auf 512 MB aufrüsten, ebenso Powersurfer, die etliche Browserfenster gleichzeitig offen haben. Für Normalsurfer im Internet und Anwender von Grafiksoftware dürften 256 MB ausreichen.
Die aktuelle Speichergröße wird beim Hochfahren kurz nach dem Einschalten angezeigt. Sonst kann sie nachgesehen werden im Menü Start>Einstellungen>Systemsteuerung>System. Auf der Registerkarte >Allgemein< ist neben der Version des Betriebssystems und dem Prozessor die aktuelle Größe des Arbeitsspeichers angegeben.
Noch eine kurze Abschweifung zum Thema Bremse sei mir in diesem Zusammenhang gestattet: 1.Beim Fehlen von Arbeitsspeicher in einem gewissen Bereich läuft das System trotzdem, wird aber stark ausgebremst. Insbesondere Windows gleicht fehlende RAM – Kapazität nämlich durch den sogenannten „virtuellen Arbeitsspeicher“ aus. Dabei werden überschüssige Daten in einer Swapdatei (Auslagerungsdatei) auf der Festplatte zwischengespeichert und wieder gelesen. Deren Größe kann in der Systemsteuerung festgelegt werden, wird aber normalerweise von Windows selbst verwaltet. Eingriffe in die Systemsteuerung sollten nur von Usern getätigt werden, die sich damit auskennen. Sonst kann es passieren, daß der Computer beim nächsten Einschalten nicht mehr hochfährt. 2.Um die Leistung zu optimieren gibt es noch einen besonderen RAM – Bereich, den Cache (Pufferspeicher). Dieser ist zwischen Systembus und CPU fest installiert und kann nicht verändert werden. Ein Teil davon, der Level1-Cache (L1) befindet sich sogar im Prozessorgehäuse selbst. Es ist nämlich günstiger, wenn der Prozessor bestimmte Berechnungen in einem Stück durchführt und die Ergebnisse dann als Paket ausgibt. Der Cache übernimmt die Zwischenspeicherung bis das Paket vollständig ist. Soviel nur nebenbei, es soll ja nicht zu ausführlich werden, oder?
*** Kauf und Einbau ***
Bevor man sich auf die Socken oder Räder macht, sollte man sich vergewissern, welche Speicherart man benötigt. Zwar dürften heute die meisten den PC133 – Standard haben, aber sicher ist sicher.
Also den Computer herunterfahren, ggfs. Ausschalten und am besten vom Netz trennen. Das gilt auch für angeschlossene Peripheriegeräte mit separater Stromversorgung! Nachdem das Gehäuse mittels geeigneter Werkzeuge geöffnet wurde, sehen wir wahrscheinlich erst mal – viel Dreck. Das ist eine Gelegenheit, das Innere vorsichtig mit einem kleinen Handstaubsauger zu reinigen. Nachdem wir klarer sehen, erkennen wir sicher bald die Hauptplatine und auf ihr neben dem Prozessor einige lange schmale Steckplätze, von denen in der Regel nicht alle belegt sind. Eindeutig identifizierbar sind die Speicherslots an zwei Klammern an den Enden, die die eingesteckten Module sichern. Nun kann es sein, daß z.B. ein Modul mit 64 MB eingebaut ist. Das heißt nun nicht, daß wir nur ein gleich großes dazustecken dürfen. Alle PC133-Module sind beliebig kombinierbar.
Nun beginnt das Rechnen: z.B.: 64 MB + 128 MB = 192 MB. Das ist die Größe, auf die ich aufgerüstete habe, sie reicht für mich aus. Habt Ihr allerdings Größeres vor, dann sollte ein evtl. vorhandenes 64er Modul ruhig durch ein 256er ersetzt werden, falls Ihr nur 2 Steckplätze habt und unbedingt 2x256=512 MB einbauen wollt. Wie gesagt, es gibt auch 512er Module, aber die sind dann doch etwas teurer.
Wie man die Dinger kauft, muß ich wohl nicht extra erklären. Ab in den nächsten Mediamarkt oder sonstigen Techniktempel oder zum Fachhändler, das passende gesucht, bezahlt (WICHTIG!) und wieder nach Hause. Beim Kauf noch auf die Qualität achten: Bei den derzeitigen Tiefstpreisen sollte man lieber zu Markenprodukten greifen, die bis zu 10 Jahre Garantie haben. Ich hab zum Beispiel Infineon genommen. Und wie gesagt: bei überschüssigem Geld ruhig etwas mehr, aber nicht übertrieben viel nehmen. Evtl. hat man ja noch einen Zweitcomputer für kleinere Dinge...
Das Ding aus der Verpackung entfernen und in den noch offenen Kasten einbauen. Dabei ist zu beachten, daß die Speicherriegel zwischen den Pins einige Einkerbungen in unterschiedlichen Abständen haben. Sie passen also nur in einer Richtung. Notfalls leuchtet mit einer Taschenlampe in den Steckplatz um die Richtung festzustellen. Die seitlichen Klammern öffnen und den Riegel mit leichtem Druck möglichst gerade eindrücken, das kann etwas schwer gehen, also Vorsicht! Dann die Klammern schließen. Wenn sie spürbar einrasten, ist der Riegel richtig eingebaut.
Selbstverständlich können die Module auch auf einschlägigen Internetseiten bestellt werden. Aber dazu muß die Kiste halt noch mal zu und wieder aufgeschraubt werden und ob die Versandkosten den Preisunterschied und die Wartezeit ausgleichen, müsst Ihr selber wissen.
*** Preise ***
Diese sind sehr unterschiedlich, deshalb nur grobe Richtwerte:
Ich habe in einem mitteldeutschen Mediamarkt im September 2001 z.B. einen 128 MB/ PC 133 – Riegel mit LC3 von Infineon für 79,99 DM gekauft. Der 256er Riegel war 20 DM teurer.
Wenn alles wieder zusammengeschraubt und angeschlossen ist, kann der Computer wieder in Betrieb genommen werden. Beim Hochfahren müsste er die neue Speichergröße anzeigen. Geschieht dies nicht, gibt es 3 Möglichkeiten: 1. Ihr nehmt einen Vorschlaghammer und macht einen Vorschlag. Danach braucht Ihr keinen Gedanken mehr an Computertechnik zu verschwenden. Lest fortan die Bildzeitung oder guckt Sat 1. 2. Ihr kontaktiert einen ehrgeizigen Nachwuchsjuristen und strengt eine aussichtslose Klage gegen mich an, falls Ihr immer noch zu viel Geld habt. 3. Ihr fragt einen Computerspezialisten/spezialistin in Eurer Nähe.
Pro: günstig wie nie, deutliche Leistungssteigerung Kontra: womöglich braucht man nächstes Jahr wieder mehr
Ich erinnere mich noch gut, daß ich vor einigen Jahren für 4 Megabyte Arbeitsspeicher ca. 100,- DM zahlen mußte. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Speicher gehört heute eher zu den günstigen Artikeln im PC-Bereicht. Trotzdem sollte man sich vor dem Kauf von Speicher erstmal ein paar Gedanken machen und evtl. nicht einfach beim billigsten Anbieter zugreifen.
V O R B E M E R K U N G E N
SD-RAM eigenet sich grundsätzlich für Mainboards, ... ...Rambus Speicher. Wer Intel kauft, muß also auch beim Speicher ordentlich draufzahlen. (Zwar gibt es inzwischen auch einige Boards, die Intel Prozessoren mit SD-RAM unterstützen. Allerdings rät selbst Intel vom Gebrauch dieser Boards ab). SD-RAM gibt es inzwischen in der 4. Generation. Angefangen hat alles mit SD-RAM, der mit 66 Megahertz getaktet wurde. Danach kam 100er und 133 MHz Speicher. Inzwischen wird auch Arbeitsspeicher als DDR (Double Data ...
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Pro: sehr günstig, Leistungszuwachs Kontra: nichts
SDRAM DIMM (168 pol.)
Die Preise für SD-Ram Module sind so günstig wie nie - da heißt es zuschnappen. Die einzelnen Vorteile sollen im folgenden Bericht etwas aufgeschlüsselt werden.
Die Preise
=
Wie bereits gesagt sind die Preise momentan auf einem absoluten Tiefstpunkt. 512 MB Ram erhält man bereits für ca. 129 DM, 256 MB für 69,- DM und 128 MB für 29,- DM! Da lohnt sich der Kauf, wenn man bedenkt, dass man vor ... ...hinlegen mußte. Ich selbst habe mir 1994 mal 4 MB für 500 (!) DM gekauft. Lang, lang ists her... ;-)
Dass die Preise noch viel weiter sinken, davon ist kaum auszugehen, da irgendwo auch die Produktionskosten im Wege sind. Viel Spielraum ist da nicht mehr zu sehen, eine Verteurung ist hier wahrscheinlicher, deshalb JETZT kaufen!
Installation
Die Installation von modernen Speicherbausteinen sollte eigentlich kein Problem darstellen. ...
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Pro: Geschwindigkeitsschub für den PC, derzeit niedrige Preise Kontra: Auf die Ware achten
Wer träumt nicht vom schnellen, immer stabilen und sicheren Computer-System?
Eine oft unterschätzte Komponente ist dabei der Arbeitsspeicher, der sogenannte RAM.
Die meisten (mich bis vor kurzem eingeschlossen) denken immer, die Geschwindigkeit wird ausschließlich durch den Prozessor bestimmt.
Viele Systeme laufen mit 128, 64 oder gar 32 MB Arbeitsspeicher.
Was vor einigen Jahren noch absolut OK war, ist jetzt nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
... ...sich der Bedarf bei Windows Me und XP auf empfehlenswerte 256 MB RAM. Ich spreche hier wohl gemerkt nicht von der Mindest-Systemvoraussetzung, die ist offiziell geringer angegeben, schließlich will Microsoft seine Betriebssysteme verkaufen.
Nein, es handelt sich vielmehr um in unabhängigen Tests festgestellte Empfehlungen.
Was ist denn nun der Vorteil von mehr Arbeitsspeicher?
Wenn Programme aktiv sind und Multitasking (nebeneinander laufende ...
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Pro: Sehr zuverläßig und leicht zu installieren Kontra: Sehr schlechte Verpackung
Hallo liebe Ciao Gemeinde meine heutige Meinung handelt SDRAM DIMM (168 pol.) z.B von Infineon. Weil viele vielleicht wissen möchten wozu brauche ich dieses Produkt will ich in dieser Meinung ganz in das Produkt eingehen und versuchen es zu erklären. Ganz wichtig dabei noch zu sagen ich schreibe über die normalen 100 Mhz und 133 Mhz Riegel!!
Ein Qualitätsriegel von Infineon der 133 Mhz schnell ist aber mehr Performence rausholt kostet auch 30 % ... ...SDRAM ---***
Auf Computerchinesisch ; „ (synchrones DRAM Subst. (synchronous DRAM) „ Die Bedeutung von RAM (Random Access Memory) . Der Arbeitspeicher ihres Computer ist das Kurzzeitgedächtnis ihres PC´s . In im liegen alle ausgeführten Programme solange sie aktiv sind. Aber der RAM (SDRAM) ist flüchtig das heißt ohne Strom gehen die Daten verloren.
***--- Wann sollte man zu diesen Produkt greifen ---***
Sinnvoll ist es immer eine Erweiterung ...
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Pro: Speicher kann man nie zu viel haben Kontra: keine
Jeder Computerbenutzer wird irgendwann daran denken müssen, daß der Arbeitsspeicher erhöht werden muß, denn die Anforderungen an den Rechner wird in den Jahren immer höher und der PC stößt irgendwann an seine Grenzen.
Welcher Speicher ist zu wählen?
Die Preise für Arbeitsspeicher sind in diesem Jahr rapide in den Keller gegangen und die Chance ist jetzt sehr gross, günstig seinen Arbeitsspeicher auszubauen.
Die Bausteine gibt es in den unterschiedlichsten ... ...Vor dem Kauf sollte man aber unbedingt in das Handbuch des Motherboards hereinschauen, denn hier werden in der Regel genau die Chips angegeben, die auf dem Motherboard eingebaut werden können. Es passt hier nciht jeder. Ich empfehle hier auf Infineon-Chips zurückzugreifen, denn diese sind doch etwas robuster und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, daß es zu keinen Inkompatibiltäten kommen kann.
Aber auch 128 MB ist nicht gleich 128 MB. Dies mußte ...
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Acer ist der weltbekannteste Hersteller der verschiedenen Speicherlösungen. Speicher ist der wesentliche Bestandteil jedes Computers. Bei Speicherausbau erweitern Sie die Möglichkeiten für die Bedienung der kritischen Anwendungen Ihres Systems. Ihre Arbeit wird viel produktiver und schneller mit diesem Acer Speicher.