Erfahrungsbericht über

Acer DRAM 64 MB

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Noname tun's auch!

5  07.01.2002

Pro:
Sehr günstig !

Kontra:
Nix !

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

DarkDemon

Über sich: Ich bin nach langer Zeit wieder anwesend und schreibe auch bald wieder Berichte! Stand: 06.03.05

Mitglied seit:17.11.2000

Erfahrungsberichte:102

Vertrauende:120

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 154 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ende November 2001 überkam es mir meinen Rechner mit ein bisschen mehr Arbeitsspeicher aufzurüsten. Die Entscheidung mir zwei neue SDRAM Arbeitsspeicher anzuschaffen war sicherlich dem Kaufpreis zu verdanken. Zu dem Zeitpunkt waren die Preise der SDRAM Steine ziemlich weit nach unten in den Keller gefallen und da hieß es für mich und auch für viele andere Käufer zuschlagen bevor die Preise schlagartig wieder die Leiter hochklettern oder ich keine RAMs mehr bekommen konnte, da die Gefahr des Ausverkaufs des selben bestand.

Man ist in diesen Dingen wie schlagartige Preisanhebungen ja alles gewohnt und man ärgert sich bestimmt dann, wenn man einen Tag vorher die RAMs für die hälfte des Preises bekommen hätte. Nun ja! Ich hatte mir zwei Stück von den 128Mb SDRAMs bei MEDIA MARKT ende November 2001 für sage und schreibe 43,99 DM (€ 22,49) das Stück eingehamstert. Wenn ich mal bedenke das ich mir vor 2 Jahren mein ersten SDRAM PC100 Arbeitsspeicher mit 64Mb zu einem Kaufpreis von etwa 180,- DM erstanden hatte und im November 2001 sowie heute die RAMs nur ¼ des Preises man dafür ausgeben muss, sollte man jetzt noch zuschlagen.

Meine SDRAMs sind nur für Mainboards mit einem Bustakt von 66MHz oder 100MHz zu gebrauchen, aber es könnte auch sein (so wie ich gehört habe) das diese PC100 SDRAMs auf den Mainboards mit einem Bustakt von 133MHz funktionieren könnten (dann werden die aber nur mit 100MHz lauffähig sein). Eingebaut werden die RAMs in den vorgesehenen DIMM Sockel (bei mir passen insgesamt vier SDRAMs hinein) auf den Mainboards und das gute daran ist, das sie nur in einer Richtung hineinpassen und man beim Einbau der RAMs nichts falsch machen kann.

Manchmal kann es passieren das man ungewöhnliche Fehlermeldungen bekommt und schiebt ständig die Schuld an das Betriebssystem (zumeist muss immer eine Windowsversion dran glauben), was aber in den meisten fällen nicht unbedingt richtig ist. Wenn man also häufiger mal komische Fehlermeldungen die man nirgendwo einordnen kann, dann liegt das höchstwahrscheinlich an die Timingeinstellung im Bios und es wäre in dem Fall dann ratsam diese Einstellung herunterzusetzen. Damit wäre das Problem der ewigen Abstürze höchstwahrscheinlich behoben und man braucht keine Angst mehr vor den seltsamen Fehlermeldungen (Bluescreen) zu haben.

Ich hatte jedenfalls das Problem der andauernden PC-Abstürze und habe dann ein bisschen im Bios herumgewerkelt und ein paar Einstellungen ausprobiert, wobei ich dann auf die Timingeinstellung gestoßen bin und sie dann herunter gesetzt hatte. Seitdem habe ich kein ungewöhnlichen Fehlermeldungen mehr gehabt, aber gewisse Fehlermeldungen die Programmorientiert sind (die RAMs haben damit nichts zutun) können natürlich immer noch auftreten.

Die derzeitigen Preise sind wie folgt:

Noname PC-100:

64 MB = ca. 10 - 15 €
128 MB = ca. 20 - 30 €
256 MB = ca. 35 - 45 €
512 MB = ca. 60 - 75 €

Die RAM-Preise variieren je nach dem Händler wo man diese Dinger herbezieht.

Ich kenne allerdings nur die Preise der SDRAMs PC100 für die NONAME-Marken, da ich immer nur diese auch mir leisten kann (ich bin ja schließlich nicht Rockefeller). Schwierigkeiten im allgemeinen habe ich mit meinen SDRAMs PC100 seit der Timingeinstellung im Bios nicht mehr gehabt und mein PC funktioniert mit diesen RAMs absolut einwandfrei, eure auch?

Fazit:

Mein Slogan lautet: Es muss nicht immer Markenware sein sondern Noname tut’s auch! Dabei spart man nicht nur viel Geld und ich finde das auch die Nonamemarken eine Chance verdient haben. Ich habe jedenfalls keine Lust ständig den Namen der Markenherstellern mitzubezahlen, deshalb greife ich immer wieder auf die Nonamemarken zurück (nicht nur ich denke so, oder doch? *grins*). Nun da es jetzt ein bisschen schwieriger ist überhaupt noch PC100 SDRAM zubekommen, können auch die PC133 SDRAMs auf einen PC100 Mainboard verwendet werden, wobei diese RAMs dann nur mit 100MHz getaktet werden.

Die SDRAMs PC100 oder auch PC133 der Nonamemarken kann ich jedenfalls empfehlen, zum einen weil sie billiger sind als die Markenrams und zum anderen sind sie genauso gut. Die Garantie der SDRAMs beläuft sich in der Regel auf ein Jahr und das reicht auch normalerweise aus.

Viele liebe Grüße


Euer Dark Demon!!!


© 07.01.2002 by A.M. alias Dark Demon


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
BFXsmoke

BFXsmoke

03.02.2003 00:25

Mir und mich verwechslik nich, dit kommt bei mich nich vor. Ik hab nen kleenen Mann im Ohr, der sagt mich alles vor *fg* @ erster Satz. Du sprichst mir aus der Seele, mitunter zahlt man die Hälfte , was nominell doppelte Speichermenge zum selben Preis bedeutet. Allerdings kriegt man im Noname Bereich selten DIMMS mit gutem Stepping, mehr al 2-3-3 ist oft nicht drin :( greetz Smoke

iVerdeM

iVerdeM

10.02.2002 23:34

Muß man aber trotzdem aufpassen - sonst hat man die langsamere Version der SDs...

Janet74de

Janet74de

16.01.2002 11:02

Würd ich nicht so verallgemeinern. Ich hab mit Noname-RAM sowohl sehr gute als auch nicht so gute Erfahrungen gemacht. Gruß Janet

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