Gutes Preis/Leistungsverhältnis
25.07.2003
Pro:
Preis, Design, Austattung
Kontra:
Wärmeentwicklung
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
mehr
 deltacreed
Über sich:
Mitglied seit:23.07.2003
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 60 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Zunächst habe ich einen ganzen Tag im Internet gesucht, erstens nach Angeboten, zweitens nach der Antwort auf Fragen, die sich stellen, wenn man nicht in der Materie steckt. Welcher Prozessor: AMD, Pentium4, Mobile Prozessor, Was ist denn ein Centrino?
Nachdem ich den 661 LCi beim SATURN um die Ecke schon angetestet hatte, war dieser schonmal eine Option zum Vormerken. Nach langem hin und her hatte ich mich für den Acer TravelMate 661LCi entschieden. Am selben Tag noch hielt ich dem SATURN-Verkäufer das ausgedruckte Angebot eines Internetversandes um die Ecke vor die Nase. Das Angebot war 1390,- EUR im Vergleich zu 1499,- bei SATURN. Schliesslich einigten wir uns auf 1399,- EUR, also 100,- EUR weniger als angepriesen. Es lohnt sich also zu vergleichen :-D Meine Variante ist ausgestattet mit: - Intel Centrino 1,4 GHz - Intel PRO/Wireless (IEEE 802.11 WLAN) - 512 kB DDR-SDRAM - 40 GByte Ultra ATA/100 HDD - DVD/CD-RW Combo - 15" SXGA+ TFT LCD (1400x1050 mit 32bit Farbtiefe) - SmartCard Reader - Intel 855GM Grafikchipsatz mit max. 32MB (shared) - 4x USB 2.0 - Firewire - PC-Karten-Steckplatz (vormals PCMCIA genannt) - Infrarotschnittstelle - 56k Modem - 10/100 MBitLan - Kartenlesegerät mit zwei SmartCards - Video-Out, S-VHS-Out, Parallel-Port - Erweiterungsanschluss (für Docking Station etc.)
- Software: WinXP Home SP1, Norten Antivirus, Platinum Secure (360 Degree Web), NTI DVD-CD Maker 6 Gold, Acer Launchmanager und Desktopmanager Das Betriebssystem ist vorinstalliert. Beim ersten Hochfahren erscheint der WinXP-Installationsassistent zur Eingabe der Benutzer und Einrichtung des Netzwerks etc. - Der Sound klingt sehr rund, aber die Lautsprecher werden vom Verstärker schnell in den Überlastbereich gebracht. Ich habe deshalb WAVE auf 50% und die Gasamtlautstärke auf weniger als 25% eingestellt! - Mit dem Lan-Anschluss gibt es erwartungsgemäß keine Probleme. Schön ist, dass zwei LEDs den Anschluss und die Datenübertragung anzeigen. - Die Wireless-Lan-Verbindung ist ausgezeichnet. Im Vergleich mit WLAN-Karten subjektiv höhere Reichweite (hatte keinen direkten Vergleich), die Ausrichtung des Notebooks hat weniger Einfluss auf die Feldstärke (ich schätze, weil das Notebook bei seitlichen PC-Karten mehr abschattet, die Antenne befindet sich hier im Display). Die WLAN-Komponente kann zur Stromersparnis deaktiviert werden. - Das Modem wählt ziemlich fix und ist gut hörbar. Es funktioniert wie es soll. - Der Akku hat nach voller Aufladung ca. 5 Stunden Installationsbetrieb ohne Pause bis zur 10%-Marke ausgehalten. Bei laufendem Rechner war er innerhalb von knapp 3 Stunden wieder voll aufgeladen. - Das Display ist, für die Preisklasse, sehr gut. Allerdings kann es vom Kontrast, Brillianz und Blickwinkelunabhängigkeit nicht mit den Displays der Toshiba-Klasse (für mehr als 2500,-EUR) nicht mithalten. Man kann andere Auflösungen als 1400x1050 einstellen, allerdings sehen die, wie bei allen mir bekannten Laptops, ziemlich schwoflig aus. Da ist auch schon ein Wehrmutstropfen. Durch die große Auflösung öffnen sich viele Fenster automatisch in einer ungeeigneten Proportionierung. Das heisst: Die Schrift wird vergrössert, damit sie gut lesbar bleibt, aber Teile der Schrift sind oft nicht lesbar. Entweder man vergrössert die Fenster manuell. Bei Fenstern, die sich nicht verstellen lassen, bleiben Teile des Textes unlesbar (wohlgemerkt ist unter "Eigenschaften von Anzeige/ Darstellung/ Schriftgrad" aber normal eingestellt) - Der Smart Card Reader / 4inOne-Reader (nicht zu verwechseln mit dem Smart Media Laufwerk) ist mit zwei mitgelieferten SmartCards benutzbar. Zusammen mit der Platinum Secret Software kann man den Computer sehr wirkungsvoll vor Fremdnutzung schützen. Eine Smart Card sieht im Wesentlichen wie eine EC-Karte ohne Magnetstreifen aus und kann zur Benutzerauthentifizierung benutzt werden. Man kann festlegen, dass der Laptop beim Booten die Karte mit Passwort (oder ohne) verlangt, dass während dem Betrieb der Computer bei Kartenentnahme gesperrt wird und man kann Ordner und Dateien mit der Software verschlüsseln (,die dann nur mit Karte entschlüsselt werden können). - Zum Thema Wärmeentwicklung kann ich meinem Vorgänger nur zustimmen. Zwar hat sich bis jetzt noch nie der Lüfter automatisch eingeschaltet (man kann ihn manuell per Desktopmanager einschalten), aber bei laufendem Betrieb erwärmt sich die linke Handauflage-fläche ziemlich. Das ganze dehnt sich später noch ein wenig auf die Tastatur aus, ist dort aber relativ unbedeutend. Ich konnte mich noch nicht entscheiden, ob ich das Ganze angenehm oder unangenehm finden soll, aber ignorieren konnte ich es bisher nur schwer. Wer meint, dass ihn das stören könnte, sollte sich einen Aussteller im Elektronikmarkt anschauen. Dieser fühlte sich bei mir genauso an. - Die Tastatur ist durch die gebogene Form sehr ergonomisch und fühlt sich etwas Gewöhnung sehr gut an. - Das eingebaute Touchpad kann über die vorinstallierte Treibersoftware deaktiviert werden. Es ist mit einer Vierweg-Bildlauftaste ausgestattet und ist gut bedienbar. - Das Gehäuse ist angenehm flach und der Rand an der Vorderseite abgerundet. Dadurch kann man die Hände sehr bequem und dauerhaft schmerzfrei auflegen. - Auf der Oberseite des Notebooks ist ein Mikrophon installiert. Per Audiorekorder und mit vollem Pegel bekommt man kaum ein ordentliches Signal, normale Sitzposition vorausgesetzt. Man muss sich schon zum Mikrophon hinbeugen, wenn man nicht schreien will ;) - Gleich daneben sind vier programmierbare Tasten angebracht, die mit dem Launchmanager angepasst werden können. - Leider habe ich keine aktuellen 3D-Spiele, Warcraft3 und RTCW lassen sich aber gut spielen und werden in der höchsten Auflösung gut dargestellt. Bei schnellen Wendungen wird einem etwas schwindelig, das liegt aber an der Trägheit des Displays.
Alles in allem kann ich dieses Produkt nur empfehlen.
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08.02.2004 17:50
kann diese ewige Jammern mit der Wärmeentwicklung nicht mehr hören... ist doch wirklich lächerlich als Mangel diese leicht warme Arbeitsfläche....
08.02.2004 16:49
sehr guter Bericht...
25.01.2004 14:31
Guter Bericht, jedoch meinen Sie bestimmt 512 MB Arbeitsspeicher, nicht 512 KB... oder ? Ich besitze selbst das NB seit etwa einem halben Jahr und ich muss sagen, es ist auch heute noch eines der besten auf dem Markt... wer braucht schon 3 GHz, wo der Akku in 10 min. leer ist und das Nb so schwer, dass man es doch leiber zu Hause lässt. Ein NB ist für mobile aktivitäten gedacht... lange Akkulaufzeit ist daher wichtig... Spiel-Freunde sind hier wirklich falsch :-) ! Viele Grüße Jan-Ole