Mein Acer
10.01.2009
Pro:
Fast alles
Kontra:
Der Akku
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Gewicht
Installation
Software-Ausstattung
Support/Service
mehr
 SilverCruise
Über sich:
Ich bin mittlerweile Vater einer kleinen süßen Tochter. Bei mir findet ihr viele Berichte aus techni...
Mitglied seit:22.02.2005
Erfahrungsberichte:47
Vertrauende:3
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Mein Acer Aspire One A150X Motivation zu diesem Bericht: Viele von den Erfahrungsberichten waren mir etwas zu mager. Darum schreibe ich jetzt ausführlich meine Erfahrungen und was theoretisch alles machbar wäre.
Kaufmotivation: Irgendwann habe ich meiner Freundin gegenüber mal den Wunsch geäußert, dass ich gerne ein kompaktes Notebook haben möchte (Gut es ist ein Netbook!). Auf jeden Fall habe ich es dann zu meinem Geburtstag im Oktober bekommen. Kaufpreis: Das Gerät hat bei Galeria Kaufhof 359 Euro gekostet
Verpackung: Das Gerät samt Zubehör kommt in einem kompakten Karton daher. Alles in allem ist alles sehr gut verpackt und dazu noch recht Umweltbewusst. Somit kein Styropor und nur sehr wenig Plastiktütchen. Dafür gibt es beinahe einen Umwelt Engel. Inhalt: Netbook 3-Zellen Akku Akkuladegerät Kunstleder Hülle (schwarz) Broschüren zur Garantie Kurzanleitung Bedienungsanleitung
Inbetriebnahme: Nachdem der Akku an das Netbook angeschlossen wurde ist dieses direkt Betriebsbereit. Der Akku schien schon zur vollen Kapazität geladen zu sein, denn die Anzeige zeigt nach Einrichtung immer noch 50% Akku Leistung an. Also Netbook einschalten und es folgt die Einrichtung des Betriebssystems. Im Grund muss man nur ein paar Grundeingaben machen und dann installiert sich erst mal alles von selbst, das hat bei mir 15 Minuten gedauert. (Zu den Programmen die dabei installiert werden komme ich später) Mitgelieferte Programme: Zuerst wäre da mal das Betriebssystem Windows XP in der Home Edition. Diese Version dürfte mittlerweile gut bekannt sein. Das Betriebssystem befindet sich auf einer versteckten Partition auf der Festplatte. Wenn das Gerät irgendwann einmal soweit sein sollte, das man das Betriebssystem neu aufsetzen muss, so kann man das System über eine Recovery Funktion wieder komplett neu aufspielen. Die Funktion ist soweit eigentlich eine super Sache. Allerdings führt das zu Problemen wenn die Festplatte das zeitliche segnen sollte. Besser wäre es unter Umständen gewesen, Betriebssystem, Treiber sowie Programme auf einer Speicherkarte oder ähnliches mitzuliefern. Dabei handelt es sich ja auch nur noch um einen "Pfennig-Artikel".
Mit Dabei ist eine MacAffee Antiviren Software, die aber alles andere als gut ist. Diese habe ich direkt entfernt und durch meine "Hausmarke" ersetze. Mit dabei ist auch die allseits beliebte Works Suite. Darin enthalten ist unter anderem Outlook Express, ein abgespecktes Word, Excel und Powerpoint. Für den normalen Verbraucher mag das vielleicht gerade so in Ordnung gehen, meinen Bedürfnissen hat es nicht gereicht.
Ebenfalls ist eine 60 Tage Testversion von Microsoft Office 2007 installiert. Das ist so ziemlich das Beste was ich mir vorstellen kann, ich habe es aber trotzdem gelöscht und durch meine Vollversion ersetzt, was allerdings ein wenig komplex war, dazu später mehr. Ansonsten ist eigentlich nichts dabei.
Installieren von Programmen: Nun, da es sich hierbei um ein kompaktes Netbook handelt ist ein optisches Laufwerk nicht vorhanden. Das heißt, die Programme welche man nun auf optischen Datenträgern besitzt (und damit meine ich Originale!) müssen irgendwie auf das Netbook gespielt werden. Hier habe ich mich eines einfachen Tricks bedient. Ich habe meine Office CD in meinem Desktop Computer eingelegt und von der CD mit Hilfe von Nero ein Image erstellt. Dieses Image habe ich dann samt einem Programm mit dem man virtuelle Laufwerke erstellt, auf eine SD Speicherkarte kopiert. Dann habe ich das Programm installiert und ein virtuelles Laufwerk erstellt. In dieses Laufwerk habe ich das Image von der Speicherkarte eingefügt und somit dann Office installiert. Mit dem virtuellen Laufwerk verhält es sich dann so, als ob das Netbook ein internes optisches Laufwerk hätte. Eine andere Maßnahme wäre dann ein externes, optisches Laufwerk, welches man in einer "Slimline"-Variante schon für um die 60 Euro bekommt. Das ganze wird per USB mit dem Netbook verbunden, einige Laufwerke benötigen dann noch nicht mal ein separates Netzteil, weil der Strom über den USB Port bezogen wird.
Arbeitsgeschwindigkeit: Für die Anwendungen wie Outlook, Office und Internet ist dieses Netbook ideal. Instantmessenger sind teilweise etwas schwer zu handhaben, aufgrund des kleinen Displays, da verliert man dann mal schnell die Übersicht. Alles läuft recht schnell und Problemlos. Ich habe sogar Counterstrike 1.6 darauf installiert und erstaunlicherweise läuft es recht flüssig. (Condition Zero und Condition Zero deleted Scenes) Allerdings dann nur per Maus, den mit dem Touchpad ist es unspielbar. Bedienung: Das Netbook verfügt über eine erstaunlich gute Tastatur, die sich super bedienen lässt. Anders bzw. besser lässt sich das gar nicht beschreiben. Das zu kleine Touchpad ist halt so klein, weil es der Tastatur weichen musste, aber für Kleinigkeiten reicht es locker aus.
Bildschirm: Der Bildschirm liefert klare und scharfe Bilder. Jedoch ist das Format für einige Anwendungen zu klein, dadurch geht die Übersichtlichkeit verloren. Ein 10" Bildschirm hätte vermutlich auch in das Gehäuse gepasst und das würde das Gerät perfekt machen. Was in Räumen schön anzusehen ist, ist das spiegelnde Display, aber draußen nervt es einfach nur durch die Spiegelungen. Kamera: Die eingebaute Kamera liefert gute und brauchbare Bilder. Sie ist zwar jetzt nicht das Nonplusultra, aber sie folgt ihrer Bestimmung. Angenehm ist, dass sie auch im Dunkeln noch recht gute Bilder macht.
Anschlüsse: Das Beste vorweg, das Netbook hat zwei Steckplätze für SD Karten. Der Einschub auf der linken Seite wird als Storage Expansion bezeichnet. Hierin verschwindet die SD Karte komplett und das hat folgende Bewandtnis. Dieses Netbook gibt es auch mit einer 8GB großen SSD Festplatte, um den Nutzer eine einfache Erweiterung dessen zu ermöglichen kann der Nutzer dort eine SD Karte mit bis zu 16GB Kapazität dort einschieben. Das System behandelt diese Karte dann als Festplatte und rechnet diese auf den vorhandenen Speicher drauf. Beispiel: Das Netbook zeigt jetzt ca. 105GB Festplattenspeicher an, nach einlegen der Karten in den Erweiterungsschacht liegt die Kapazität dann bei 120GB.
Auf der linken Seite befinden sich dann noch ein USB 2.0 Anschluss, der Anschluss für das Ladekabel, ein Netzwerkanschluss, sowie ein VGA Anschluss, an dem Monitore angeschlossen werden können. Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB 2.0 Anschlüsse, Audio Ausgang, Mikrofon Eingang (Beides 3,65mm Klinke Buchse), der zweite Kartenleser sowie eine Buchse zum Anschluss eines Kensington Diebstahlschutzes.
Audio: Das Netbook verfügt über zwei eingebaut Lautsprecher. Ich weiß nicht wie einige hier darauf kommen, dass darin nur ein Lautsprecher spielt. Ich habe das Teil auseinander gebaut gehabt und es sind definitiv zwei Lautsprecher drin. Das Manko ist halt, das die Lautsprecher recht leise sind. Musikgenuss kommt also erst auf, wenn richtige Lautsprecher angeschlossen werden. Akkulaufzeit: Dieses Netbook verfügt über einen 3 Zellen Akku mit 2200mAh. Es reicht meist für ca. 2 Stunden aus, 2 Stunden halte ich für ein Gerücht. Allerdings gibt es im Zubehör auch Akkus für das Netbook mit 7200mAh, die halten dann auch wesentlich länger.
Fazit: Ich denke so weit habe ich alles, was noch nicht gesagt wurde erwähnt, es kann sein das mir später noch einfällt und ich das hier ergänze. Für mich hat sich der Kauf gelohnt und ich bin echt zufrieden, alles einwandfrei. Meiner Meinung nach ist, das, was das Teil kann für die größe des Gerätes mehr als ok. Gut es hat kein Bluetooth, aber soo wichtig ist es mir persönlich nicht. Ich würde es mir wieder kaufen.
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08.08.2010 09:57
... hätte ich auch gerne ...
10.01.2009 20:51
für mich ist der bericht trotzdem SH obwohl deine eigene Meinung fast ganz fehlt