Der Acer Revo 100 ist ein schlanker, eleganter PC für Ihr Wohnzimmer. Dieser praktische PC hat die neue Acer clear.fi Software Lösung integriert, mit der Sie automatisch all Ihre... mehr
2Maximal möglicher Speicher: 4Für 4GB oder mehr Ram ist ein 64Bit Betriebssystem erforderlich.Wir empfehlen die Installierung des jeweils aktuellsten BIOS/Firmware Updates vor Einbau.Fragen zum Produkt ? Rufen Sie uns an: 0800-0001111
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Bedienung mit dem Kontaktfeld, ausschliesslich HDMI
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vorgeplänkel
Vor einigen Wochen habe ich bei dem User ronald-bitterlich einen Bericht über einen Blue-Ray-Player gelesen, den er als Produkttester im Auftrag von Ciao getestet hat. Daraufhin wurde ich neugierig und setzte mich mit dem User in Verbindung, um zu erfahren, wie man Produkttester bei Ciao werden könnte. Er erklärte es mir und nur kurze Zeit später fielen mir dann auch schon die entsprechenden Banner mit der Produkttestersuche auf. Logischerweise habe ich sofort das Bewerbungsformular ausgefüllt, mir aber ehrlich gesagt keine grösseren Chancen ausgrechnet. Einige Wochen später, ich hatte schon fast vergessen, dass ich mich auf einen Produkttest beworben hatte, hatte ich einen Anruf von einer mir unbekannten Münchener Telefonnummer auf meinem Handy. Es meldete sich ein Mann, der mir mitteilte, dass ich in die engere Auswahl als Produkttester gekommen sei und fragte, ob ich denn noch Interesse hätte. Dies bejahte ich selbstverständlich. Und so bekam ich schon wenige Tage später per Mail eine Bestätigung, dass mir der Computer zwei Tage später zugestellt werden würde. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die vorherigen Kontaktanfragen in meinem PGB und per Mail irgendwie übersehen habe und deshalb von meiner Seite der Tipp: wenn ihr euch als Produkttester beworben habt, dann schaut regelmässig in euren Postfächern und Gästebüchern nach. :-) Leider musste ich aufgrund von Terminproblemen den mir von Ciao angebotenen Videodreh zu dem Produkt in München leider ablehnen. Dennoch möchte ich Ciao für das Angebot an dieser Stelle noch einmal danken!
Wann kommt das Paket endlich?
Diese Frage habe ich mir am besagten Tag der Zustellung mehrfach gestellt. Wir hatten extra den Tag gewählt, wo ich zu Hause war, um das Paket sofort in Empfang zu nehmen, aber der Paketbote liess auf sich warten. Leider sind die Paketboten hier manchmal etwas zu faul und machen sich nicht die Mühe ins Hochhaus zu kommen und man wundert sich dann, wenn man eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten hat, ohne dass jemand versucht hätte zu klingeln. So musste ich dann doch irgendwann nachmittags los zu einem Termin, ohne dass der Paketbote bereits bei mir gewesen war und auch keine Karte im Briefkasten lag. Wie der Zufall es aber so will, traf ich auf dem Weg zu meinem Termin ein Postauto und fragte gleich den Paketzusteller, ob er denn für mein Haus eine Lieferung hätte und er meinte, dass er da nun hinfahren würde. Langer Rede, kurzer Sinn: ich habe dann gleich von ihm das Paket erhalten und hatte somit endlich den
Acer Aspire REVO RL 100
in den Händen, den ich im Auftrag von Ciao nun testen sollte.
Die Verpackung und der Inhalt
Bei der Verpackung handelt es sich um einen von Acer üblichen schwarz-grauen Karton, der ca. die Maße 38x27x11cm hat. Zum besseren und sicheren Transport gibt es an der oberen Seitenfläche einen Kunststoffgriff am Karton. Der Karton beinhaltete zwei Einlageböden: auf dem oberen war der eigentliche PC vorzufinden, der mich im erstne Augenblick vom Aussehen her mehr an einen DVd-Player oder vielleicht eine etwas ältere Playstation erinnerte, ehrlich gesagt. Im unteren Einlegeboden fand ich dann diverse Kabel und Zubehör vor:
Netzteil
HDMI-Kabel
Adapter für das Antennenkabel
Ständer für den PC zum senkrechten Aufstellen
eine Unterlage für das Kontaktfeld
ein Datenkabel, wie ich es von meinem Handy kenne, mit USB und einer schmaleren Schnittstelle, die ich nicht näher benennen kann (bei Nokia heisst so ein Kabel CA-101 USB-Kabel)
Darüber hinaus befanden sich noch eine vierseitige Schnellstart-Anleitung (ein in der Mitte gefaltetes A3-Blatt) und ein kleiner Karton mit dem Garantieheft in alle erdenklichen Sprachen im Lieferumfang.Laut Aufkleber auf dem Karton beinhaltet der Rechner folgende Hardware und Software:
Windows 7 Home Premium 64-bit
AMD Athlon II Neo K325 dual-core
2 GB DDR3 Memory
500 GB Hard Drive
Blue-ray/Super-multi combo drive
NVIDIA ION
Gigabit Ethernet/WLAN
kein Modem, keine Tastatur, keine Mouse
Microsoft Office 2010 preloaded
Microsoft Office Starter 2010
Weitere Details könnt ihr am besten den Produktdaten hier entnehmen, also was die genaue Anzahl und Bezeichnung der möglichen Anschlüsse beispielsweise angeht. :-)
Aller Anfang ist schwer
und das in diesem Fall im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin mit meiner technischen Ausstattung zu Hause nicht immer auf dem aktuellsten Stand und so habe ich eben nur einen Monitor mit VGA-Anschluss bei mir stehen, den ich aber nicht ohne Weiteres bzw. wohl gar nicht an einen HDMI-Anschluss anschliessen kann. Nach einiger Recherche im internet und den örtlichen Elektrofachmärkten war dann klar, dass es zwar einen Adapter gibt, aber der hier in keinem Laden zu erhalten war vor Ort und mir davon eigentlich auch eher abgeraten wurde. Dementsprechend habe ich es dann auch unterlassen bei Amazon einen solchen für um die 70 bis 80 Euro zu bestellen. Nun war also guter Rat teuer und nach ein wenig Herumfragen im Freundes- und Bekanntenkreis hatte ich mir dann endlich einen Monitor mit DVI-Anschluss ausleihen können, den man problemlos mit einem einfachen zwischengesteckten Stecker an HDMI anschliessen kann.
Nun konnte es also losgehen: ich schloss das Netzteil und das Monitorkabel wie in der Anleitung beschrieben an und konnte dann auch gleich den PC einschalten. Einfacher geht es eigentlich wirklich nicht. Um auch wirklich alles auszuprobieren nahm ich vor dem Einschalten noch den Ständer, brachte ihn am PC-Gehäuse seitlich an und konnte den Rechner nun so senkrecht und damit sehr platzsparend hinstellen.
Gleich in Schritt 4 in der Anleitung wird dann auch beschrieben, wie man das
Kontaktfeld
aus der Halterung unter dem PC lösen kann, was ich dann auch sogleich tat. Die Maße des Kontaktfeldes sind etwa 15,5 x 11,5 x 0,8 cm und hat damit ungefähr die Grösse einer Postkarte. Bei dem Kontaktfeld handelt es sich zum einen um ein Touchpad, wie man es von jedem Laptop eigentlich kennt, also um die Maus zu bewegen und Klicks zu machen, wenn man drauftippt. Zum anderen ist das Kontaktfeld aber zugleich auch die Tastatur. Mit einem kleinen Druck auf eine kleine Taste oben rechts kann man zwischen Touchpad/Mouse-Mode und Tastatur-Mode hin und her schalten. Wenn man in den Tastatur-Mode wechselt, dann leuchtet eine Tastatur auf, die man dann mit den Fingern bedienen kann. Die Anordnung der Tasten ist dabei zwar an die Qwertz-Tastatur angelehnt, aber aufgrund des Platzmangels nicht exakt so eingerichtet. Dennoch gibt es aber auch Zusatztasten wie "Esc", Mute, Druck, Play usw. An der linken Seite des Kontaktfeldes ist ein Rad angebracht, dass je nach Mode unterschiedliche Funktionen hat: im Touchpad/Mouse-Mode kann man damit scrollen, im Tastaturmode lässt sich damit die Lautstärke regeln. Es wäre vielleicht noch erwähnenswert, dass das Kontaktfeld kabellos funktioniert.
Das erste Mal
Nach all dem Vorgeplänkel und den technischen und organisatorischen Daten, soll es aber nun endlich losgehen mit meinen eigenen Erfahrungen. Ich habe den PC also wie beschrieben angeschlossen und eingeschaltet. Sogleich fuhr er in einem wie ich finde normalen Tempo hoch und ich hatte zwei Profile zur Auswahl. Da das eine Passwort geschützt war, entschied ich mich spontan für das andere und Windows wurde fertig geladen. Da ich neugierig war, wie dieses Kontaktfeld denn nun in der Praxis funktioniert, habe ich erst einmal ein Word-Dokument geöffnet, um zu schauen, wie es sich damit schreibt. Natürlich musste ich dafür zunächst den Mouse-Mode haben, um Word anklicken zu können. Im Dokument selber habe ich dann einfach ein wenig Text getippt, um mich mit dem Kontaktfeld vertraut zu machen. Natürlich wollte ich aber nicht nur die Officeprogramme testen, sondern auch mal schauen, ob und wie der Rechner sich denn so im Internet verhält. Ich muss dazu sagen, dass ich an meinem Laptop in erster Linie Office-Anwendungen benutze und im Internet surfe (Email, Recherche, Messenger, Chat etc.), deshalb habe ich mich gleich mal auf die für mich üblichen Tätigkeiten in meinem Test gestürzt. Die Verbindung per WLAN mit meinem Router funktionierte einwandfrei. Einfach den WPA-Schlüssel eingegeben und schon war ich mit dem Internet verbunden und konnte mit dem bereits installierten Internet Explorer 9.0 im Internet surfen, was ich dann auch ausgiebig auf diversen Seiten tat.
Wie nicht anders zu erwarten bei einem Produkttest, wurden mir von Ciao natürlich auch einige Punkte vorgegeben, die ich besonders berücksichtigen sollte, wovon ich euch hiermit nun berichten möchte.
Leistung
Der PC ist, wie ich finde, wirklich recht schnell und bietet eine gute Leistung. Ehrlich gesagt habe ich bei dem Prozessor und dem RAM auch nichts anderes erwartet. Da ich nun kein riesiger PC-Freak bin, habe ich keine Testprogramme für Geschwindigkeiten, Seitenaufbau, Up-/Downloads etc. in Gebrauch und kann mich also nur auf mein Gefühl und den Vergleich mit anderen Rechnern verlassen. Der Rechner fährt normal schnell hoch und ist im Betrieb wirklich recht schnell, der Seitenaufbau im Internet geschieht zügig und das Öffnen von Programmen geht ebenfalls recht schnell von der Hand. Während meiner Testphase ist der PC nicht einmal hängengeblieben oder gar eingefroren oder abgestürzt, was ja aber bei einem neuen PC eigentlich auch nicht passieren sollte. Da ich nun leider kein HDMI-gerät anschliessen konnte, kann ich zu der Darstellung im Monitor eigentlich nur sagen, dass die Bilder sehr klar und gestochen scharf waren. Alles war zu jeder Zeit gut les- und sichtbar. Wirklich top! Bei einem HDMI-Gerät wäre da sicherlich aber noch ein wenig mehr an Schärfe etc. rauszuholen kann ich mir vorstellen.
Handhabung
Der Aufbau und Anschluss des PCs ist im Prinzip so einfach, wie wenn man ein Notebook das erste Mal in Betrieb nimmt. Natürlich war hier nun schon alles voreingestellt und installiert, aber dennoch ist die anfängliche Handhabung wirklich einfach. Allerdings komme ich nun zu einem Punkt, der die Handhabung für meine Bedürfnisse und für meinen Geschmack einfach sehr kompliziert macht: das Kontaktfeld. Im ersten Augenblick und nach den ersten Versuchen damit war ich noch begeistert, da es klein, praktisch und direkt am PC gut verstaubar ist. Aber schon bei dem ersten Versuch einen Rechtsklick zu machen, wurde ich skeptisch. Denn das geht einfach nicht (oder ich habe den Trick nicht gefunden, wie es funktinieren soll). Da ich selber nur sehr wenig mit der Tab-Taste arbeite, bin ich es gewohnt, dass ich mit der Mouse auf die entsprechenden Felder klicke, wenn ich dort eine Eingabe machen möchte. Das ist allerdings wirklich schwierig, da man dazu immer wieder zwischen den beiden Modi hin und her wechseln muss, was mich auf Dauer einfach nur genervt hat. So kam es eben z.B. vor, dass ich vergessen habe auf den Mouse-Modus umzuschalten, aber schon mit dem Finger über das Kontaktfeld fuhr, als wäre es das Touchpad und schon hatte ich einige sinnlose Buchstaben getippt, was ich aber gar nicht wollte. Die Tastatur ist wie bereits oben erwähnt an eine Qwertz-Tastatur angelehnt, aber eben nicht exakt gleich und so ist es schwierig, die Buchstaben genau zu treffen. Die "Tasten" sind zwar ausreichend gros, selbst für meine Wurstfinger, aber nach ein paar Zeilen im Chat nervt es ungemein, wenn man immer nur mit einem Finger tippen kann, da das Feld insgesamt zu klein ist. Im Touchpad-Modus ist es so, dass man teilweise mehrfach mit dem Finger tippen muss, damit der Klick erkannt wird. Das stört mit der Zeit auch gewaltig, aber eventuell ist das auch nur eine Frage der Gewöhnung. Nach einiger genervten Zeit, wollte ich dann meine Logitech-Funkmouse anschliesen, damit ich wenigstens nicht immer zwischen den beiden Modi hin und her schalten musste, aber leider ging dieser Versuch daneben. Der Sender wurde am USB-Port zwar erkannt, aber leider liess sich die Mouse dennoch nicht bewegen. Es mag eine Einstellungsfrage sein, aber eigentlich funktioniert die Mouse einwandfrei durch Plug-and-Play, deshalb habe ich das erst gar nicht weiter versucht und mich mit dem Kontaktfeld und dem Hin-und-Her-Schalten zwischen den Modi arrangiert.
Fernsehen
Im PC ist ein DVB-T-Tuner eingebaut, so dass man mit ihm auch die digitalen Fernsehprogramme empfangen kann. Das hätte ich auch wirklich gerne ausprobiert, das Adapterkabel lag ja auch bei und ich hatte schon mein Antennenkabel daran angeschlossen, aber leider war es nicht möglich das andere Ende an der dafür vorgesehenen Buchse zu befestigen. Es war definitiv die richtige Buchse, denn es gibt nur eine in der Art, und das Kabel war auch das Richtige, aber dennoch blieb das Kabel leider nicht in der Buchse stecken. Und ganz ehrlich: ich wollte es auch nicht die ganz Zeit festhalten, was vermutlich eh nicht geklappt hätte.
Multimedia
Zu Multimedia zähle ich nun in erster Linie Musik und Video, also CD und DVD, und deshalb habe ich gleich mal eine meiner DVDs aus dem Regal genommen und in das Laufwerk eingelegt. Gleich nach dem Einlegen startete die DVD auch schon und das Multimedia-Programm clear.fi von Acer wurde gestartet. Die DVD lief einwandfrei, ohne Ruckeln, das Bild war gestochen scharf und auch der Ton, den ich über die eingesteckten Kopfhörer zu hören bekam, war einwandfrei. Dasgleiche gilt im Prinzip auch für Musik-CDs, die ich getestet habe. Mit dem Programm clear.fi kann man alle Fotos, Videos und Musik problemlos verwalten und sogar an andere Geräte im Haus schicken, wenn sie dementsprechend angeschlossen sind. Vor diesem Hintergrund verstehe ich auch das beigelegte Kabel mit USB und dem Handy-Anschluss, welches ich oben erwähnt habe. Das Programm ist soweit selbsterklärend und mit ein wenig Herumprobieren findet man schnell heraus, wie es funktioniert. Man kann beispielsweise Bibliotheken erstellen und verwalten, Musik wiedergeben und gleichzeitig Fotos anschauen etc.
Windows Live Essentials
Hierzu muss ich ein wenig weiter ausholen. Ich habe mir schon vor vielen Jahren den MSN-Messenger zugelegt und damals auch häufiger mal genutzt. Nun habe ich ihn aber längere Zeit nicht genutzt und irgendwie konnte ich mich schon auf meinem Laptop nicht mehr einloggen. Eine Anfrage über den Support von MSN blieb leider bis heute unbeantwortet, so dass ich nach Recherche in einigen Foren davon ausgehe, dass mein alter Account wohl wegen Inaktivität gelöscht wurde. Deshalb habe ich mir zu Testzwecken nun einen neuen Account angelegt. Mit der hotmail-Adresse bzw. der Windows-Live-ID hat man Zugriff auf alle Funktionen von Windows-Live, was meist nur ein einmaliges Einloggen erfordert, was natürlich sehr praktikabel ist. Hotmail Das Emailprogramm von hotmail ist im Prinzip ähnlich aufgebaut wie alle anderen Brwoserbasierten Emailservices auch. Wenn man sich ein wenig reingefuchst hat, geht das eigentlich ganz einfach. Ich habe einer Freundin dann auch gleich mal eine Testmail geschickt, nachdem ich gerade meine Registrierung abgeschlossen hatte, und das funktionierte eigentlich ganz gut. Nur die Spamsperre, wodurch ich auf einer anderen Seite ein Captcha eingeben musste, ehe ich dich Mail versenden konnte, fand ich ein wenig merkwürdig und meine Mailpartnerin meinte nachher, dass sie so etwas in den vielen Jahren bei hotmail bisher noch nie eingeben musste. Ich gehe nun mal davon aus, dass es wohl daran lag, dass mein Account ganz neu war.
Messenger Den Messenger hatte ich wie gesagt bereits vor einigen Jahren häufiger mal in Gebrauch und war deshalb nicht ganz unvertraut damit. Das Hinzufügen von Kontakten funktionierte problemlos, das Anchatten ebenso. So habe ich dann mit meiner oben schon erwähnten Mailpartnerin auch gleich mal ein wenig gechattet. Allerdings habe ich dazu nur die browerbasierte Version verwendet, die einfach schneller ist als die herunterzuladende Version, wenn man sowieso einmal bei hotmail eingeloggt ist. Die Funktionen sind zwar bei der browserbasierten Version nicht ganz so vielfältig wie bei der herunterzuladenden Version, aber das störte mich nun nicht so sehr. Ich konnte problemlos, wenn man mal das nervige Getippe auf dem Kontaktfeld ausser Acht lässt, mit meiner Chatpartnerin chatten und genau so soll es ja auch sein.
Skydrive Ich konnte mir ehrlich gesagt unter diesem Programm nicht so richtig etweas vorstellen, bis ich mich bei hotmail angemeldet hatte. Ganz einfach gesagt handelt es sich dabei um eine Online-Festplatte mit ich glaube 25 GB Speicherkapazität. Dabei kann man Bilder, Videos, Office-Dokumente etc. hochladen, wobei allerdings die Dateigrösse von 100MB pro Datei nicht überschritten werden kann. Diese hochgeladenen Daten kann man dann seinen Kontakten im Messenger zur Verfügung stellen oder ihnen schnell mal eben zuschicken. Vorteil dabei ist sicherlich, dass man von jedem Rechner auf diese Daten Zugriff hat, also auch wenn man mal nicht an seinem heimischen Rechner sitzt. Andererseits finde ich persönlich es nicht unbedingt notwendig und habe lieber meine Dateien alle zu Hause nur auf meinem Rechner und nicht irgendwo online abgelegt, wo ich ja auch nicht weiss, was damit geschieht oder wer da vielelicht sonst noch Zugriff drauf hat.
Moviemaker Bei dem Moviemaker handelt es sich um ein relativ einfaches Videoschnittprogramm, das seit Windows 7 nicht mehr im Betriebssystem enthalten ist, sondern nun im Windows Live Essentials Paket zu erhalten ist. Die Anwendung ist relativ einfach: man lädt ein Video hoch, dass man bearbeiten möchte und hat dann einige Funktionen zur Auswahl. Beispielsweise kann man Texte und Titel hinzufügen, Musik einspielen, Szenen neu anordnen etc. Die Bedienoberfläche ist meiner Meinung nach sehr stark an die Officeprogramme von Windows angelehnt, so dass man sich leicht zurecht finden kann. Ehrlich gesagt habe ich allerdings schon vor einiger Zeit in einem Seminar an der Uni mit einem Freeware-Videoschnittprogramm geabreitet, dass mindestens genau so gut war und eigentlich fast mehr Funktionen zur Verfügung hatte.
Fotogallery Auch die Fotogalerie aus den Windows Live Essentials ist ähnlich aufgebaut von den Bedienelementen her wie die Officeprogramme, so dass die Bedienung relativ einfach geschieht. Man kann seine Fotos bearbeiten, sortieren, verwalten, entwickeln lassen, in sozialen Netzwerken posten etc. Für User, die gerne und viel fotografieren und ihre Bilder auch bearbeiten und ihren Freunden zukommen lassen wollen, auf jeden Fall ein hilfreiches Programm, denke ich. Für mich persönlich ähnlich wie der Moviemaker eine nette Spielerei aber mehr auch nicht, zumal ich einfach leider nicht die Zeit habe mich mit Bildbearbeitung intensiver auseinanderzusetzen.
Die hier erwähnten Programme sind nur ein Auszug aus dem Angebot von Windows Live Essentials. Wer dazu noch mehr wissen möchte bzw. genauere Angaben sucht, kann sich einfach mal auf der Homepgage von Windowslive ein wenig umschauen: http://www.windowslive.de.
So, nach nun gut 2900 Wörtern soll es endlich mein abschliessendes
Fazit
geben! Der Acer Revo RL 100 macht meiner Meinung nach eine ganz gute Figur. Er sieht recht stylish aus und ist vor allen Dingen auch platzsparend aufzustellen. Wenn ich da an den Tower meines ersten Rechners Mitte der 90er Jahre denke, ist das absolut kein Vergleich mehr. Die Leistung des PCs ist mehr als ausreichend und für den Preis von ab knapp 300 Euro aufwärts, wie er mir hier im Preisvergleich angezeigt wird, absolut in Ordnung. Vor allem die Möglichkeit des digitalen Fernsehens und des HDMI-Anschlusses sind meiner Meinung nach hier hervorzuheben. Die Darstellung im Monitor ist sehr klar, scharf und farblich gut eingestellt. Natürlich hängt dies aber im grossen Maße auch immer vom jeweils angeschlossenen Gerät ab. Das Anschliessen des PCs ist zudem auch kinderleicht und somit definitiv auch ein Pluspunkt. Trotz der recht hohen Leistung des Rechners ist er extrem leise, man nimmt ihn eigentlich kaum war, wenn er eingeschaltet ist. Mein Laptop ist da deutlich lauter, wenn auch immer noch im Rahmen. *g* Das Betriebssystem Windows 7, das hier installiert ist, ist ja bei vielen neuen PCs mittlerweile auch Standard und dementsprechend gibt es auch daran nichts auszusetzen. Ich habe nun seit einem knappen Jahr einen Laptop mit Windows 7 und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich ich bereits daran gewöhnt, obwohl ich Vista übersprungen hatte und vorher noch mit Windows XP gearbeitet habe. Langer Rede, kurzer Sinn: mit Windows 7 ist der Rechner auf jeden Fall auf dem aktuellsten Stand. Die Anschlüsse des PCs sind durch seine schlanke Form auf der Rückseite sehr gut erreichbar und so lassen sich USB-Geräte schnell wechseln, Kopfhörer eben mal anschliessen etc. Das DVD-Laufwerk befindet sich an der Vorderseite und ist damit sehr gut zugänglich. Im aufgestellten, senkrechten Zustand muss man sich zwar zunächst daran gewöhnen, dass man die CD/DVD hochkant einlegen muss, aber das hat man nach ein paar Einlegeversuche sehr schnell raus. Die von mir getesteten Merkmale, gerade die von Windows Live, gefallen mir gut und lassen sich gut mit dem PC umsetzen und bedienen. Dies gilt ebenso für clear.fi von Acer, das auf dem Rechner installiert ist. Das Surfen im Internet ist schnell, die Seiten sind schnell aufgebaut etc. wobei dies auch wieder natürlich von der Internetverbindung abhängig ist.
Nach all den wirklich positiven Eigenschaften und Eindrücken, muss ich aber auch ein wenig Kritik loswerden. Grösster Kritikpunkt ist für mich das Kontaktfeld! Als Spielerei ganz schön, aber um ersnthaft mit dem PC zu arbeiten meiner Meinung nach absolut nicht zu gebrauchen. Es ist sicherlich nützlich, dass man eine Mouse und eine Tastatur gleich mit am PC anheften kann und man so den PC deutlich transportabler macht, aber schon beim Surfen im Internet und schreiben von Mails und im Chat hat mich das ewig hin und her schalten zwischen den beiden Modi und das Ein-Finger-Tippen auf der Tastatur doch stark genervt und gestört. Wenn ich nun bedenke, dass ich vielleicht einen ganzen Bericht hier bei Ciao mit dem Kontaktfeld schreiben müsste, dann wird mir schon Angst und Bange. Yudem war es mir, als langjähriger Windows-Nutzer, der das eigentlich also gewohnt ist, nicht möglich einen Rechtsklick auszuführen, den man ja doch ab und zu mal braucht. Auch die Befestigung des Kontaktfeldes unter dem PC macht mir ein wenig Sorgen. Bereits nach mehrmaligem befestigen und wieder losmachen, habe ich das Gefühl, dass das Kontaktfeld nicht mehr so richtig gut festsitzt. Ob das nach einiger Zeit noch schlimmer wieder, kann man wohl nur in einem mehrmonatigen Langzeit-Test herausfinden. :-) Gerade der Umstand, dass es mir nicht möglich war, eine andere Mouse zu installieren, die an allen anderen PCs bisher problemlos durch Plug-und-Play angeschlossen werden konnte, macht das eigentlich zu meinem grössten Kritikpunkt. Ob es sich mit dem Anschluß einer richtigen Tastatur genau so verhält wie mit meiner maus, vermag ich nicht zu sagen, da ich keine Tastatur zur Hand hatte, um es auszuprobieren. Dennoch gibt es aber auch etwas Positives an dem Kontaktfeld: es ist kabellos, hat eine gute Reichweite und das Rad zum Scrollen am Rand funktioniert einwandfrei. Ähnliches, was für die Befestigung des Kontaktfeldes gilt, gilt auch für das Blu-Ray-Laufwerk. Es mag nur Einbildung von mir sein, aber ich denke, dass das nicht sehr stabil ist, gerade durch das senkrechte Einlegen der Scheiben wird es doch stärker beansprucht als normalerweise und macht das eventuell auch nicht sehr lange mit. Die recht starke Hitzeentwicklung bzw. die heisse Luft, die beim Kühler ausgeblasen wird, sehe ich nun eher als neutral an, denn irgendwo muss die Abwärme ja hingehen und im Normalfall steht der PC ja auch so, dass man davon nicht sehr viel mitbekommt. Ich habe es nun in erster Linie durch das Anschliessen von Kopfhörern und dem Versuch des Anschlusses des Antennenkabels mitbekommen. Ein weiterer kleinerer Kritikpunkt ist etwas, was ich eigentlich bereits als Vorteil des PCs hervorgehoben habe. Damit meine ich den HDMI-Anschluß. Ich denke, dass es heutzutage fast Standard ist, dass neue PCs einen solchen Anschluß besitzen und deshalb finde ich es auch gut, dass hier ein solcher vorhanden ist. Was mir nun allerdings nicht gefällt, ist die ausschließliche Möglichkeit des Anschlusses über HDMI. Es sollte doch die Möglichkeit geben, dass man auch einen anderen Monitor anschliessen kann, wenn man eben keinen HDMI-Monitor zur Verfügung hat. Wenn ich nun alle diese positiven Eigenschaften und meine Kritikpunkte in eine Waagschale werfe und schaue, was dabei herauskommt, dann kann ich folgendes verkünden: ich gebe für den Acer Revo RL 100 knapp vier Sterne und eine Kaufempfehlung! Ich habe lange überlegt, wieviel ich abziehen soll, aber da die Leistung mich überzeugt hat insgesamt, ziehe ich nur einen Stern ab, am liebsten hätte ich aber 1,5 abgezogen. Der Abzug hängt, wie ihr euch sicherlich denken könnt, mit dem Kontaktfeld und der ausschliesslichen Anschlußmöglichkeit über HDMI zusammen.
Nach nun gut 3800 Wörtern bin ich am Ende meines Berichtes angelangt und ich hoffe, dass er euch gefallen hat. Ihr hattet sicherlich viel Spass beim Lesen und nun bestenfalls eben so viel Spass beim Bewerten und Kommentieren. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Ciao-Team bedanken, dass mir das Vertrauen entgegengebracht hat, diesen Produkttest durchzuführen. Es hat mir viel Spass gemacht und ich bin gerne wieder ein anderes Mal mit von der Partie bei weiteren Produkttests. :-) Nicht zu letzt möchte ich mich auch bei meiner Vertrauten Lifelines bedanken, die bei dem Ausprobieren von hotmail und dem Windows Live Messenger meine Mail- und Chatpartnerin war und mir noch ein paar Ideen für meinen Bericht gebracht hat. :-)
Dieser Bericht erscheint (evtl. leicht abgewandelt) auch auf anderen vergleichbaren Plattformen!
Pro: so ziemlich alles Kontra: Bedienung mit Magic Pad anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber
...Ich hatte im Rahmen der ciao.de User-Test-Aktion die Möglichkeit, das Acer Revo 100 RL ausführlich zu testen - und ich bereue keine Minute! Das Gerät selbst ist sehr hochwertig. Schon beim Auspacken zeigt sich, dass Acer viel wert auf Design gelegt hat. ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich