Erfahrungsbericht über

Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks

 

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Acer Aspire TimelineX 4820TG: 8 Stunden ohne "Nahrung" aushalten

5  24.06.2011 (03.04.2012)

Pro:
Leistung;Akkulaufzeit;Speicherkapazität;Laufwerk vorhanden;Multi - Gesture - Touchpad;edle Optik;Preis

Kontra:
instabile Tonausgabe des HDMI -  Ports;oberer linker Bereich kann sehr warm werden;Grafikumschaltung

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

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eddiotos

Über sich: Schandmaul- Konzert in Leipzig = super toll, fantastisch, geil,.... X) P.S. Ich bin für jeden hilfre...

Mitglied seit:13.02.2010

Erfahrungsberichte:169

Vertrauende:12

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 55 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Vorwort


Nachdem ich meinen ehemaligen, mobilen Begleiter (ein Toshiba U400-15G: siehe gleichnamigen Bericht dazu) an meine Schwester abgab, musste Anfang diesen Jahres gebührender Ersatz her. Diesmal wollte ich einen wirklich leistungsstarken, trotzdem mobilen, aber vor allem neuen Laptop kaufen, denn vorher nutzte ich nur gebrauchte (was nicht unbedingt schlecht ist/war). Nach einer (für mich beinahe berüchtigten) langen und intensiven Suche inkl. zahlreicher Vergleichsrunden, fiel meine Wahl auf den Acer Aspire Timeline X 4820TG-5464G75Mnks, den ich bei Ebay für rund 682,-€ ersteigerte - bei dem damalig günstigsten Onlineshop hätte das Gerät mindestens 799,-€ (bzw. 749,-€ während einer Sonderaktion) gekostet - auf jeden Fall eine Ersparnis also. Heute gibt es den Laptop schon ab 649,-€. Moment - bei Ebay gekauft und trotzdem neu? Ja, richtig gehört. Der Laptop war noch im Originalzustand und mit Schutzfolien beklebt, als er zu mir kam. Inzwischen gibt es den Nachfolger 4830 TG zu kaufen, bei dem aber nur kleine Änderungen (insbesondere bei der Optik) vorgenommen wurden.

Erste Eindrücke/ Auspacken (Installation)


Ich sagte es bereits: das gute Stück kam niegelnagel neu zu mir und so war auch der Lieferumfang natürlich komplett vorhanden. In der Originalverpackung befand sich also nicht nur der Laptop selbst gut geschützt, sondern natürlich auch der leistungsstarke Akku, das Ladekabel sowie ein Benutzerhandbuch, Garantiescheinchen und ein Tüchlein zur Pflege des Acer. CD- bzw. DVD- Rohlinge für ein erstes BackUp bzw. eine Recovery für Windows 7 fehlen jedoch. Apropos Windows 7: dieses wurde in der 64-bit- Version vorinstalliert. Eine "richtige" (Neu-)Installation ist somit nicht notwendig, aber das ist heutzutage Gang und Gebe bei den Herstellern, ebenso wie die bereits erwähnte Unart, keine Windows- CD beizulegen oder wenigstens Rohlinge, damit man sie sich selber brennt. Genau das fordert Windows nämlich sofort nach der kurzen Einrichtung desselben so vehement, dass selbst ich mich dazu aufraffte, doch mal in den nächsten Elektronikfachmarkt zu gehen und die benötigten DVD- Rohlinge zu kaufen - ganze 3(!) waren dazu nötig, selbst nach Deinstallation der ganzen sinnlosen, aber ebenso vorinstallierten Demoversionen und Spiele diverser Softwarehersteller. Dabei soll gesagt sein, dass nicht Windows so viel Speicherplatz benötigt, sondern die bereits vom Hersteller vorgenommenen Einstellungen.... Immerhin habe ich das ganze hübsch mit meinem Canon- Drucker (ein Canon Pixma iP4600; siehe gleichnamigen Bericht dazu) und sog. printable Rohlingen im Acer- Grün gestaltet und bedruckt (siehe: Bilder).

Der Laptop kommt für den relativ niedrigen Preis sehr edel daher: der Displaydeckel wurde in einer Art schwarzem, gebürstetem Metall gestaltet - natürlich inklusive Acer- Logo. Diese Optik, also das gebürstete Metall (ob es sich wirklich um Metall handelt, sei mal dahingestellt....), setzt sich bei der Handballenauflage fort, wobei hier grau als Farbe gewählt wurde, wohingegen die Tastatur, deren Umrandung und die des Displays wieder schwarz gehalten wurde. Man könnte meinen, dass sich die Designer bei Acer nicht so recht für eine Farbe entscheiden konnten, aber es sieht in jedem Fall schick und wertig aus. Zugutehalten kann man dagegen die Entscheidung, den Hochglanzlack nur bei den beiden letztgenannten Bereichen verwendet zu haben - ein mattes Layout glänzt zwar logischerweise nicht so sehr, hat dafür aber auch keine hässlichen Fingerabdrücke zu befürchten. Weniger schön ist allerdings die Tatsache, dass man sich hier wie in den meisten anderen Fällen bei Laptops für ein nicht- entspiegeltes Display entschieden hat - das soll bessere Kontrastwerte bringen und sieht im Laden sicherlich schön aus, äußert sich aber negativ, sobald man bei ungünstigen Lichtverhältnissen respektive direkter Sonneneinstrahlung arbeitet. Zwar kann man dem per Helligkeitsregelung des Displays entgegenwirken, doch geht das zu Lasten des Akkuverbrauchs und damit der Akkulaufzeit. Stichwort Akku: Acer bewirbt die Timeline X- Serie mit besonders hoher Effizienz und Stromspareigenschaften. Im Akkubetrieb sollen die Laptops dieser Serie, so auch meins, bis(!)

Bilder von Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks
  • Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks S7301370 - Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnk
  • Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks S7301372 - Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnk
  • Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks S7301374 - Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnk
  • Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks S7301375 - Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnk
Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks S7301370 - Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnk
Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks: meine 3 selbsterstellten(!) Recovery-DVD´s
zu 8 Stunden durchhalten - dass man diesen Wert nicht allzu ernst nehmen darf dürfte jedem klar sein. Damit möchte ich allerdings nicht sagen, dass der Acer diese Zeitspanne nicht ohne Ladekabel durchhalten würde, doch darf man ihn dann allenfalls anschauen und ja nicht benutzen bzw. hat die Leistung in dieser Hinsicht seit dem ersten Versuch abgenommen (beim ersten Mal hielt er tatsächlich gut 8 Stunden durch), was wohl nicht im Sinne des Erfinders war.... Aber auch ohne 8 Stunden ist die Akkulaufzeit schon beachtlich. Ich persönlich schaffe im Energiesparmodus mühelos 5 Stunden (je intensiver man arbeitet bzw. wenn man die "HighPerformance"- Einstellung von Windows nutzt sind es um die 2 1/2 Stunden).

Damit bin ich schon etwas vom Thema abgekommen, denn es sollte zu Anfang um das Aussehen des Acer gehen. Ein kleines Highlight ist die sog. "Floating"- Tastatur - hier gilt das gleiche Urteil wie für das glänzende Display: schön anzusehen, aber in der Praxis eher unvorteilhaft. Die "Schwebeoptik" der einzelnen Tasten macht in der Tat etwas her und untersützt somit den edlen Gesamteindruck - die Verarbeitung ist nahezu ausnahmslos auf hohem Niveau -, aber sie hat auch entscheidende Nachteile: zum einen lassen die großen Lücken zwischen den Tasten genügend Raum für Schmutz und Krümel (deswegen sollte man auch nicht unbedingt am Laptop essen - eine Doppeldeutigkeit der Überschrift), die dann unter den Tasten verschwinden können und somit sowohl ein Saubermachen als auch das Tippen erschweren, zum anderen steht die ganze Konstruktion bauartbedingt auf etwas wackeligen Beinen und auch der Abrieb der sonst angenehm rauen Oberfläche der Tasten wird schon jetzt deutlich. Es hält sich zwar in Grenzen, aber optimal ist anders - sorry, Acer. Immerhin wurden nicht ganz so viele Funktionstasten (die sog. "Fn"- Tasten) integriert; sie sind sinnvoll platziert worden, sind klar erkennbar und ermöglichen bspw. eine komfortable Bedienung der kabellosen Verbindungen, der Display- und Lautstärkeeinstellungen und des MediaPlayers von Windows.

Über der eigentlichen Tastatur befinden sich (von links nach rechts): die Power- Taste, drei kleine Statusleuchten (alles leuchtet hierbei blau), die durch die beiden Aufschriften "Dolby Home Theater" und "Virtual Surround Sound" getrennten Lautsprecher (diese klingen in der Tat sehr gut, obgleich sie nicht laut genug werden), die sog. "PowerSmart"- Taste (bei Drücken dieser geht der Laptop eben in den Energiesparmodus über, wenn dies nicht schon durch Ziehen des Ladekabels vollzogen wurde) und die Eject- Taste für das optische Laufwerk (die Unterbringung an diesem Platz vermeidet ein ungewolltes Öffnen des Laufwerks). Auf der Handballenauflage finden sich drei kleinere und ein großer Aufkleber, die zusammen entweder den Prozessor, Windows 7, die Grafikkarte und alle anderen Features des Laptops bewerben:
  • Intel Core i5-460M (2,53 - 2,8 GHz, 3MB L3 Cache)
  • ATI Mobility Radeon HD5650 up to 2651MB HyperMemory
  • 14,0" HD LED LCD
  • 4GB DDR3 Memory
  • 750GB HDD
  • DVD- Super Multi DL-drive
  • Acer Nplify 802.11b/g/n
  • 6-cell Li-ion battery

Hervorzuheben ist das sehr große Touchpad, dass über ein wichtiges Gimmick verfügt: es beherrscht die sog. "MultiTouch- Gesten", die man schon von Smartphones kennt und mit denen man bspw. einfacher Zoomen oder Bilder drehen kann - das klappt meist ganz gut, auch wenn ab und zu Fehlinterpretationen auftauchen.

Sieht man sich den Laptop mal von den Seiten her an, so wird deutlich, dass das Gerät sehr dünn ist(!), was im übrigen auch mit auf dem großen Kleber von Acer beworben wird. Laut Internetrecherche beträgt die Höhe im zugeklappten Zustand etwa 2,5 Zentimeter - das ist fast so schmal oder dünn wie die neuen Ultrabooks. Das ist deshalb erstaunlich, weil immerhin ein optisches Laufwerk verbaut ist, dass bekanntermaßen eine gewisse Bauhöhe benötigt - damit kann ein Apple MacBook Air nicht dienen! Auf der linken Seite des Laptops befindet sich eine Aussparung für ein Sicherungs-/ Locksystem, der große Lüfter, der stetig für Abkühlung sorgt und selbst bei Volllast relativ ruhig bleibt, auch wenn dann die ausgestoßene Luft schon sehr heiß sein kann, je ein VGA- und ein HDMI- Ausgang, der Netzwerkanschluss, eine USB- Schnittstelle und die Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon. Vorne findet man den durch eine Art "Dummy" geschützten Speicherkartenleser, nochmal drei Statusleuchten und einige Lüftungsschlitze. Auf der rechten Seite gibt es nochmal drei USB- Schnittstellen nebst optischem Laufwerk und dem Anschluss für das Ladekabel.

Hinten hat man lediglich die Möglichkeit, den Akku herauszuziehen - das geht allerdings nur, wenn der Displaydeckel geschlossen ist (da sich dieser quasi um den Akku herum dreht - übrigens bis fast 180°! flach, die Schaniere sind fest und straff genug) und wenn die beiden Entriegelungsschieber auf der Unterseite betätigt werden. Auch ohne Akku steht der Laptop sicher auf seinen insgesamt 7(!) Gummifüßchen, die ihm einen entsprechend guten Halt geben - andere Geräte wackeln dann gerne mal rum, weil so mancher Konstrukteur nicht mitgedacht und eben diese Füßchen auf dem Akku platziert hat (alles schon erlebt....). Hier unten gelangt man auch an eine große Abdeckung, die nur durch Schrauben gesichert ist und hinter der sich die Festplatte und der Arbeitsspeicher verbergen dürften - letzterer ist auf bis zu 8GB erweiterbar. Ebenso findet man hier noch Herstellerangaben und den ProductKey- Aufkleber von Microsoft. Ansonsten wurden hier und da nochmals Lüftungsschlitze integriert. Genug Vorgeplänkel, kommen wir zur....

Performance


dieses Acer- Laptops. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich persönlich eher wenig von Intel halte. Da AMD in dieser Geräteklasse aber kaum bezahlbare und/oder leistungsfähige Produkte anbietet, musste ich wohl oder übel einen Kompromiss eingehen. Immerhin stammt die Grafikkarte von der AMD- Tocher ATI (die inzwischen ganz von dieser übernommen wurde) und auch, dass es sich überhaupt um einen Acer handelt stimmt mich fröhlich, denn mit diesem Hersteller habe ich bereits bei meinem Desktop (ein Acer Aspire X1301: siehe gleichnamigen Bericht dazu) sehr gute Erfahrungen gemacht - nicht zuletzt wegen dem gebotenen Preis/Leistungs- Verhältnis.

Nun denn: Herzstück des ganzen ist wie schon gesagt ein potenter Core i5-460M- Prozessor von Intel. Dieser bringt zunächst 2,53Ghz pro Kern, wobei 2 reale und 2 zusätzliche, sog. "virtuelle", Kerne zur Verfügung stehen. Rein theoretisch könnten also bei 100%-iger Auslastung 10,12GHz die Arbeit übernehmen. Das ist allerdings noch nicht das Ende der Fahnenstange; durch den TurboBoost von Intel sind bis zu 2,8GHz pro Kern machbar - was zusammen schon 11,2GHz bringt. Wie man sieht: Rechenleistung en masse vorhanden und das spürt man auch im alltäglichen Betrieb. Dazu gesellen sich auch noch die in die Mittelklasse einzustufende Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD5650 und die 4GB Arbeitsspeicher. Diese drei Komponenten zusammen lassen Auslastungsspitzen und damit nerviges „Aufhängen“ bzw. „Einfrieren“ in Vergessenheit geraten. Selbst moderne Spiele lassen sich auf höchster Stufe nahezu ruckelfrei spielen und nicht vergessen: wir sprechen hier von einem Laptop! Laut Windows- eigenem Leistungsindex bringt es das Gerät auf eine Wertung von 5,9 von 7,9, was durchaus schon an Topleistungen á la Gaming- PC´s kratzt. Ok, um keine falschen Schlüsse aufkommen zu lassen: Spiele wie Crysis 1 & 2 o.ä. packt es natürlich nicht (und wenn würde es mich doch sehr wundern – probiert habe ich es nicht....), aber für die meisten Spiele und Anwendungen ist die Leistung vollkommen ausreichend. Um euch einen Anhaltspunkt zu geben: ich spiele zurzeit Titel wie Battle vs. Chess, BioShock, Dragon Age 2, Duke Nukem: Forever, Hunted – The Demon´s Forge, League Of Legends, Need For Speed: Hot Pursuit und World, Shadow Harvest: Phantom Ops und The Witcher 2. Außerdem bin ich sehr viel im Internet unterwegs, lade diverse Sachen herunter, schaue Videos, usw. und so fort.

Genau dann, wenn also nicht die volle (Grafik-)Leistung benötigt wird, kommt die zweite Onboard- Grafikkarte von Intel ins Spiel; sie verbraucht sehr wenig Strom und verlängert so die Akkulaufzeit – die stärkere Grafikkarte wird in diesem Fall einfach abgeschaltet. Übrigens erkennt das System von selbst, wann welche genutzt werden soll – das klappt sehr zuverlässig (nicht, dass jemand auf die Idee kommt, es würde fälschlicherweise immer die Grafikkarte von ATI arbeiten). Hat man dennoch Änderungswünsche, so kann man manuell zwischen den beiden switchen: auch das klappt sehr simpel über ein Fenster („Umschaltbare Grafikkarten konfigurieren“), das man über den gewohnten Rechtsklick in Windows erreicht. Überhaupt hat Acer im Energiesparmodus alles auf das nötigste getrimmt und schaltet bspw. auch das optische Laufwerk ab um Strom zu sparen – darüber wird man jedes Mal informiert sobald man das Ladekabel vom Gerät zieht, sich das Display abdunkelt und der Laptop somit im “PowerSmart“- Modus befindet; so als würde man den Anwender nur zu gerne darüber informieren, dass er jetzt ökologisch richtig handelt – ein kleines Pflanzenblatt nebst Akku im schönen Grün als Symbol inklusive. Natürlich kann und lässt sich das optische Laufwerk jederzeit reaktivieren; dazu braucht es lediglich den gewohnten Druck auf die Eject- Taste. Etwas nervig ist gerade eben dieses Umschalten zwischen den Moden; das Display flackert dabei gerne mal 1-2 Mal auf und ab bevor es sich entgültig für die richtige (Helligkeits-)Einstellung entschieden hat. Darüber hinaus kann es passieren, dass gerade geöffnete Fenster, bspw. Internetseiten, plötzlich schwarz bleiben. Ein eindeutiger Minuspunkt, wenn auch verschmerzbar.

Das Laufwerk selbst arbeitet sehr leise und brennt zuverlässig alle dazu passenden Rohlinge. Dasselbe gilt für das Abspielen verschiedener CD´s und DVD´s. Sieht man sich mal den Flächeninhalt an, den so eine Scheibe hat, verblüfft es einen schon, denn es verbraucht nahezu die Hälfte des ganzen Platzes im Innenraum des Laptops. Die 750GB große Festplatte scheint da weniger Ansprüche an Platz bzw. Freiraum zu stellen, glänzt dafür aber umso mehr mit „innerem“ (Speicher-)Platz. Real sind durch die Formatierung, der Umrechnung der Maßeinheit und sonstigen Einflüssen zwar „nur“ 685GB effektiv nutzbar, aber die dürfte kaum ein Anwender jemals richtig voll kriegen und wenn doch, kann man ja immer noch ausbauen.... Ich persönlich verbrauche selbst mit zig Musik- und Videodateien, installierten Spielen und dem ganzen anderen Rest bisher auch „nur“ 521GB – es bleiben also noch 164GB Luft nach oben.


Wo ich gerade über die....

Software

….zu sprechen komme: Acer liefert einen eigenen, ja, was ist es? Ein Player namens Arcade Deluxe mit, mit dem man Musik und Videos, aber auch Bilder betrachten bzw. anhören kann. Leider „hört“ dieser selbst nicht auf die verbauten Multimedia- Tasten, sondern eben nur der MediaPlayer von Windows bzw. Microsoft. Aber er wurde optisch recht ansprechend gestaltet, auch wenn seine Funktionen meiner Meinung nach nur die Basis abdecken.

Desweiteren stellt Acer noch einen BackUp Manager und die Crystal Eye Webcam genannte Software für eben jene zur Verfügung. Ersteren nutze ich nicht - die Recovery- DVD´s reichen mir da – und letztere macht recht gute Fotos und Videos, sodass Videochats doch recht viel Spaß machen. Das Mikrofon hingegen, dass sich oben links im Displayrahmen hinter einem kleinen Loch versteckt ist dagegen, naja....man nutzt besser ein extra Headset o.ä.. Ansonsten lässt sich hierzu nichts weiter sagen, als dass man es natürlich mit Windows 7 in der bereits erwähnten 64-bit- Version zu tun hat. Diese schöpft also auch die kompletten Ressourcen des Arbeitsspeicher aus, sofern dieser größer als 4GB groß dimensioniert ist – darunter tut es auch 32-bit und sehr viele für die 64-bit- Version optimierte Programme gibt es leider auch immer noch nicht, sodass man als Nutzer lediglich weiß, dass man könnte, wenn man hätte oder eben wenn es gäbe. Windows 7 ist meiner Meinung nach ein würdiger, stabil laufender Nachfolger von XP, an den ich mich mittlerweile total gewöhnt habe und das ich nicht mehr missen möchte. Bei den....

(kabellose) Verbindungen



….verfügt dieser Acer- Laptop über WLAN nach dem heutzutage gängigen n- Standard (siehe auch: Feature- Liste oben) und über Bluetooth 3.0, sodass man Dateien nicht immer per USB übertragen muss. Ein- bzw. ausgeschaltet wird beides über eine Fn- Taste, worauf sich ein entsprechendes kleines Menüfenster öffnet um zwischen den beiden Systemen unterscheiden zu können. Für beide gilt auch: wenn man die entsprechenden Einstellungen beim WLAN- Router (also bspw. die MAC- Adressse freigegeben hat) oder beim anderen Bluetooth- Gerät gemacht hat, wird zuverlässig und schnell eine Verbindung zu eben jenen aufgebaut: im Internet surft man schnell, Dateien werden ebenfalls flott übertragen. Ich weiß zudem, dass es eine Version dieses Laptops mit UMTS- Modul gibt – nähere Recherchen nach Informationen unternimmt aber bitte jeder selbst. Wie man auf dem großen Aufkleber von Aver sehen kann, ist das Gerät auch dlna- zertifiziert - eine Technologie die ich, ganz ehrlich, noch nicht ganz verstehe oder nutze....

Mit in diese Kategorie zähle ich hier einmal den HDMI- Anschluss, der leider etwas „stur“ ist. Es ist erst einmal überhaupt schön und gut zu wissen, dass man über diesen Anschluss verfügt und verbindet man den Laptop bspw. mit einem Flachbildfernseher wird auch das Bild sofort und problemlos übertragen (natürlich nur in der Auflösung des Laptop- Displays, also maximal 1366 x 768 Pixel - nix mit HD!), aber der Ton blieb bei den ersten Versuchen zunächst aus. Glücklicherweise fand ich einen Forenartikel zu genau diesem Problem (und auch noch zum selben Laptopmodell! Ich Glückspilz!) und nach den dort beschriebenen Einstellungen, ging es dann auch, aber dann wollten die Lautsprecher des Laptops keinen Mucks mehr von sich geben – also wieder alles zurückgesetzt und so geht das Ratespiel jedes Mal auf´s Neue los – klappt´s oder klappt´s nicht.... Bei aller Liebe und Sympathie, Acer, das geht doch bestimmt einfacher, oder?

Fazit


Der oder das Acer Aspire TimelineX 4820TG-5464G75Mnks bietet für den angebenen Preis eine erstaunliche Leistung und Ausstattung - dazu kommt, dass es sich sozusagen um eine "Sondergröße" unter den Laptops handelt, weil mir 15- Zoll- Geräte zu schwer und sperrig waren. In diesem Zuge verdient auch der Einbau des optischem Laufwerks große Anerkennung. Trotzdem bleibt das Gerät schön flach und macht einen sehr edlen Eindruck, sodass man ihn gerne mit sich herumträgt und Anderen herzeigt - vor allem dann, wenn so manch einer über die Leistung staunt! Kurz & knapp: ein leistungsstarker und gut ausgerüsteter, mobiler Begleiter!

P.S: Ausfälle in jedweder Hinsicht blieben bis dato aus!



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
CyberQueeny

CyberQueeny

15.04.2012 17:00

bh

Dana16w

Dana16w

12.09.2011 18:51

bh

Wolle_K

Wolle_K

25.07.2011 23:22

nachgeliefert.... LG Wolle

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