Die Luftbrücke... für den PC!
02.06.2006
Pro:
Design, Zuverlässigkeit, Stabilität, Preis
Kontra:
Software
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Zuverlässigkeit
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
mehr
 SORTs_Diener
Über sich:
Wegen solcher Leute wie "TheBrain0709" macht Ciao keinen Spaß mehr und man ist inaktiv.
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Hallo liebe Leser!
Heute ist mal wieder eine vorzustellende Gerätschaft "fällig", die etwas mit meinem Computer, dem Notebook von Acer, zu tun hat. Ganz interessant könnte es dieses Mal werden, da ich über die Thematik an sich schon in zwei meiner Berichte gesprochen habe. Heute ist ein Gerät an der Reihe, das ebenfalls von Acer stammt, jedoch bei weitem nicht die Ausmaße meines Laptops annimmt. Es ist ein Dongle, also ein kleiner Stick, gedacht für den USB-Anschluss eines jeden Rechners. Wozu der Stick dient, möchte ich in der Einleitung klären. Einleitung --------------
Wie schon angedeutet, sprach über das gewisse Thema schon zweimalig. Es dreht sich alles um die Bluetooth-Funktechnik. Jeder hat davon zumindest schon einmal etwas gehört oder gelesen. Was das Ganze ist, werde ich im Anschluss erläutern, um einen kleinen Einblick zu verschaffen. Doch wieder zurück, um den Weg zurück zum Gerät zu finden. Ich hatte mir, wie Ihr wisst, meinen Laptop vor ca. zwei Jahren bestellt. Damals stellte sich die Frage, ob ich die Bluetoothfunktion mit integriert haben möchte. Doch der Preis sprach eindeutig dagegen. Das Notebook war schon teuer genug. Bluetooth sollte glaube ich 70 Euro Aufpreis kosten. Da dachte ich mir, das würde wohl auch anders gehen. Und ging es auch.
Ich besorgte mir den Bluetooth-Dongle, ebenfalls von Acer. Modellbezeichnung ist BT-600. So habe ich lediglich einen USB-Steckplatz weniger zur Verfügung, dachte ich mir, um diesen dennoch bei Bedarf wieder freizugeben und den Stick zu entfernen. Für mich ist das eine gute und vor allem preiswerte Lösung. Nun aber zur Bluetooth-Technologie. Bluetooth - Was und wozu? -------------------------------------
In meinem Nokia - Bluetoothheadset-Bericht habe ich schon einmal einen kleinen Exkurs vorgenommen, die Technologie etwas verständlicher zu machen. Und da hat man auch schon die erste Verwendung gefunden -> Handys. Diese können über eine Luftbrücke mittels dieses USB-Sticks mit dem Computer, weiteren Handys oder Headsets verbunden werden. Das alles kabellos und vor allem aber zuverlässiger und störungsunempfindlicher als Infrarot. Diese Bluetooth-Funktion besitzen auch schon viele Handys, was meiner Meinung nach auch zukunftsweisend ist. Die Technologie wurde von Ericsson im Jahre 1994 in Angriff genommen und ist heute schon voll funktionsfähig und praktisch. Es ist eine Funktechnologie, die die Verbindung wie schon gesagt zwischen zwei Medien ohne Kabel ermöglicht. Lediglich WLAN-Funknetze sind weiterentwickelt (was die Sendeleistung angeht), den Bluetoothbetrieb aber auch stören können. Auch Mikrowellen oder Handystrahlungen können Bluetooth beeinträchtigen. Aber dennoch ist es eine echt klasse Sache. In diesem Fall dient der USB-Dongle für die Verbindung zwischen einem Handy, meinem Nokia 6280, und dem Laptop.
Optik ------- Bevor ich zur Nutzung des Geräts komme, möchte ich kurz die Optik erläutern. Dabei werde ich mich auch nicht lange aufhalten können, da man das kleine Gerät mit einem USB-Massenspeichergerät vergleich kann. Es ist schwarz und hat die typische graue Aufschrift "Acer". Mittig des schwarzen Plastik befindet sich eine blaue LED, die beim Betrieb aufblinkt. Der USB-Anschluss ist silber und leicht angeschrägt, was Platzgründe ausmachen. Dazu gleich mehr. Also alles in allem fällt er optisch kein bisschen auf, es sei denn es ist dunkel im Raum und man stört sich an dem blauen Geblinke, das allerdings auch ziemlich schnell und leuchtintensiv von statten geht.
Erstinstallation -------------------- Nachdem ich das Gerät ausgepackt hatte, las ich mir kurz die Anweisungen zur Installation an. Alles kein Problem. Treiber-CD ins Laufwerk und den Dialogen gefolgt. So kennt man es auch aus vielen Produkten- und paletten. Lediglich die andauernde Zertifikatsbestätigungsmeldungen regten mich dermaßen auf, dass ich fast verrückt wurde. Aber dabei sehe ich das Problem nicht am Stick, sondern an Microsoft. Man kann sich ja auch extrem wichtig machen. Nach der Installation sollte der Stick in den USB-Port gesteckt werden. Das passiert problemlos. Denn hier kommt die leichte Abschrägung von der ich sprach zum Einsatz. Dank des schrägen Steckers gibt es keine Behinderungen mit anderen Kabeln. Kleines Detail, das wichtig ist und auch Beachtung bekommen kann. Da das Gerät nur mit 5V arbeitet, benötigt es auch keine externe Stromzufuhr. Also zieht es Strom vom angeschlossenen PC, aber das macht sich wirklich keineswegs bemerkbar...
Also waren Hardware- und Softwaretechnisch alles geregelt. Denkste. Die automatisch Installierte Software von Widcomm ist hier der Schwachpunkt. Ich habe den Dongle bei zwei unterschiedlichen Telefonen verwendet. Beim Sony Ericsson Z600 und beim Nokia 6280. Beide Male wurden die Geräte nicht erkannt und das Programm stürzte ab. Somit kann man die Software echt vergessen. Dank der jeweiligen mitgelieferten Suiten der Handys konnte ich den Dongle aber trotzdem nutzen. So habe ich die Software von Widcomm wieder deinstalliert und nur die Treiber gelassen. Das ist aber schon etwas ärgerlich, zumal man ja die Software auch mitbezahlt.... Hätte ich damals keine externe Software gehabt, hätte ich das Gerät auch nicht benutzen können. Also ist es schon ein negativer Punkt. Bei der Erstinstallation muss auch ein Schlüssel festgelegt werden. Um einen Datentransfer zu ermöglichen wird ein Code festgelegt, der von jedem Gerät bestätigt werden muss, das sich an den Dongle andocken möchte. Ohne Code gibt's auch keinen Zugriff. Das ist wenigstens ein kleiner Sicherheitsaspekt. Aber dieser Code muss auch nur bei der ersten Kopplung eines Gerätes eingegeben werden. So nervt das auch nicht.
Nutzung ----------- Wie gesagt steckt der Dongle im USB-Eingang. Bei mir ist das auf der Rückseite des Laptops, wo ich ihn also auch nicht sehe. Bei Bedarf aktiviere ich einfach die Bluetoothfunktion des Handys und das Telefon erkennt den Rechner automatisch und fragt nach der Kopplung. Und das war's dann auch gewesen. Mit jeder Software kann ich dann also meine gewünschten Daten transferieren. Unter anderem unterstützt der Dongle Datentransfer von Objekten (Object-Push), Sprachkommunikation (Anschluss von Bluetoothheadsets), Modemfunktion u.v.m. Ich selbst habe nur die Object-Push-Funktion genutzt. Aber alle anderen werden sicher auch genauso tadellos funktionieren.
Die Verbindung steht bei mir sehr sicher. Gut, das liegt wohl auch daran, dass mein Handy immer ungefähr einen halben Meter vom Dongle entfernt ist, aber ich habe nie Störungen erlebt. Bis maximal 20m kann man mit diesem Dongle eine Verbindung aufrecht erhalten. Das entspricht der Klasse II. Es gibt auch Klasse I, die bis 100m ermöglicht. Aber für mich reicht das vollkommen aus. Da habe ich keine höheren Ansprüche. Es wäre vielleicht ratsam, sich einen Klasse I Dongle zu beschaffen, wenn man diesen vielleicht als Headset-Schnittstelle benutzt. Aber da ich das nicht nutze, fällt das für mich persönlich auch weg. Vielleicht würde ich dann auch mit meinem WLAN in die Quere kommen, das ja wie gesagt Einfluss darauf nehmen kann. Da der Dongle mit 2,4 MHz sendet, befindet er sich halt in diesem Frequenzbereich des WLAN. Aber sei's drum, ich hatte noch nie Probleme. Zur Übertragungsgeschwindigkeit kann ich nur sagen, dass es wirklich fix geht. Als ich noch mit meinem Z600 gearbeitet hatte, dauerten 100kB schon ihre Zeit und ich dachte, eine serielle Kabelverbindung sei besser. Doch anscheinend lag das am Handy und nicht am Dongle. Mit dem 6280 funktioniert das Senden und Empfangen bedeutend besser. Dateien sind viel schneller gesendet. Da ich nun ja auch mp3-Datein versende oder Bilder der 2-Megapixel-Digitalkamera des Handys ist das auch notwendig. Die Datein sind ja nun doch schon etwas größer.
FAZIT -------- Der Bluetooth-Dongle arbeitet im Hintergrund und ist nicht auffällig. Nach der Installation lässt er nichts mehr von sich hören und springt bei Bedarf sofort an. Das Einsatzgebiet ist vielfältig und die Stabilität ist hervorragend. Der Preis für das Gerät lag gebraucht bei 15 Euro vor zwei Jahren. Ich bin mit dem Gerät wirklich zufrieden und kann es empfehlen. Schade ist nur die nicht funktionierende Software, die mitgeliefert wird. Deshalb auch nur 4 Sterne heute von mir.
Möge der Sort mit Euch sein!
Euer SORTs_Diener
Bilder von Acer BT 600 Bluetooth-Netzwerkadapter
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15.10.2006 17:18
Guter Bericht. Schöne Grüße, Kati
07.06.2006 11:58
Schöner Bericht
05.06.2006 10:30
Starker Bericht!