Acer Lumireader
22.03.2011
Pro:
Nichts
Kontra:
W - LAN - untauglich, Schaltreaktionen zu lang, viel Stromverbrauch im Hintergrund
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Bedienung:
Akkulaufzeit:
Verarbeitung:
Display:
Installation:
 rochdi
Über sich:
Jahrgang 1948/
Männlich/
Konstrukteur /
Hobby:Schach, Bridge, Kottan, Kinski, Wiglaf Droste, Geo...
Mitglied seit:18.03.2011
Erfahrungsberichte:8
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 9 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
ACER LumiRead Einleitung: Um den ACER LumiRead bedienen und in den Griff zu bekommen, muß man sämtliche Tipps und Tricks beherrschen, die man über das Internet bekommen kann. Dazu ist es dringend notwendig die englische Sprache zu beherrschen. Man wird irgendwann auf Seiten verlinkt, bei denen die Fremdsprache gebraucht wird. Normalerweise sollte es zu diesen Maßnahmen nicht kommen müssen, wenn man eine Ware kauft und sich an die Bedienungsanweisung hält. Hier könnte ich eigentlich aufhören mit meinem Bericht und als Fazit angeben:Hände weg vom ACER LumiRead!
Kaufgrund: Ich habe mir den ACER LumiRead gekauft um unabhängig von meinem Rechner zu sein. Das das nicht funktioniert, habe ich erst aus dem Netz erfahren müssen. Bis dahin habe ich Stunden verbracht,an mir gezweifelt und an meine Begriffstutzigkeit geglaubt. Installation der Software: Nachdem ich die mitgelieferte Installations-CD in meinen Rechner geschoben habe, bekam ich die Meldung, dass eine bestimmte Software nicht auf meinem Rechner installiert ist. Für mich war das unerklärlich. Diese Software konnte man aus dem Netz downloaden. Also gesagt, getan. Die Software meldete sich erfolgreich installiert. Nun legte ich wieder die Inst.-CD vom Lumi ein und siehe da, die bestimmte Software ist wiederum nicht auf meinem Rechner. Spätestens an dieser Stelle müßte ich alles wieder einpacken und zum Händler zurückschicken! Aber im Netz gab es Leute, die dieses Problem behoben haben. Es gibt eine Standardsoftware für E-Books, die ich installiert habe.
E-Books kaufen und bezahlen: Einen Account angelegt (buch.de), eine Einzugsermächtigung erstellt, ein E-Book gekauft, dies auf meinen Rechner geladen, fertig. Denkste. Bis zum Bezahlen ging es reibungslos, danach kamen die Probleme. Das E-Book auf meinen ACER LumiRead lesefähig machen: Hier liegt ein Problem zugrunde, das künstlich erzeugt wird, weil die Autoren und Buchhändler vor lauter Angst, es könnte das Gleiche zustande kommen wie es in der Musikbranche üblich war. Die Kopierfähigkeit und deren Folgen. Mit einem mitgelieferten USB-Kabel habe ich den Reader mit meinem Rechner verbunden. Danach habe ich die Download-Dateien umwandeln lassen und hatte 2 (zwei) "Bücher" in meinem Verwaltungsprogramm liegen. Eines war lesbar, das andere nicht. Das unlesbare "Buch" habe ich gelöscht und siehe da, das Lesbare war danach nicht mehr lesbar. Also wieder zurück und neu umgewandelt. Wieder waren zwei "Bücher" vorhanden. Nun habe ich auf meinem Rechner von jedem "Buch" zwei Ausführungen liegen. Das Lesbare habe ich per Drag and Drop auf den Pfad des Readers geladen und danach die Geräte voneinander getrennt.
Handhabung und lesen auf dem Reader: Zuerst muß ich sagen, daß ich das Gerät 6 Stunden vorher aufgeladen habe bis die grüne Lampe aufleuchtete! Das Einschalten des Readers ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Im Hintergrund muß wohl eine Menge Software auf Trapp gebracht werden - vom Zeitaufwand her. (bei meinem Gerät 45 Sek.) Schon kommen Zweifel auf - passiert was oder nicht!? Es passierte etwas. Das aufgeladene E-Book war vorhanden und konnte gelesen werden. Zum Ausschalten muß man den Schalter kurz zur Seite schieben, loslassen und danach wird ein Bild gezeigt, das keinen Strom verbraucht - sagt die Gebrauchsanweisung. Nach zwei Tagen war das Bild verschwunden und die Batterien leer. Wieder aufgeladen. Im Netz habe ich erfahren, daß man den Schalter ca. 5 Sekunden festhalten muß, um den Reader tatsächlich auszuschalten. Das Display wird danach farblos. Man kann, wenn man nicht mehr weiterlesen möchte, ein Lesezeichen setzen. Wenn man den Reader aber danach ausschaltet, ist das Lesezeichen weg. Ich helfe mir mit einem haftbaren Klebezettel, den ich auf die Rückseite des Gerätes hefte. Das funktioniert einwandfrei. W-LAN-Funktion: Ich versuche es kurz zu machen. Nichts funktioniert! Das Gerät erkennt alle in der Nähe befindlichen Rooter. Mit Hilfe der ID-Nr. und den Angaben, bezüglich der Zugangsdaten zu meinem Rooter und meinem Rechner habe ich die Eingaben getätigt, die vom Reader verlangt werden. Er bestätigt mir, daß er verbunden ist. Gebe ich eine URL ein, bekomme ich die Meldung "keine Verbindung vorhanden". Schalte ich auf eine andere Seite zurück, bekomme ich die Möglichkeit: die Verbindung abzubrechen?! Man weiß nie ob das Gerät versucht eine Verbindung aufzubauen, oder ob es eine aufgebaut hat. Die Batterien sind nach längerer Zeit wieder am Ende und die Meldung drängt sich auf. "Schalten sie das Gerät aus. Die Batteriiiii!
Fazit: Ich besitze eine Elektroleiche, bei der ich den Zeitpunkt zur Rückgabe verpaßt habe. Man soll keine Elektrogeräte bei einem Kaffeehändler kaufen! Vielleicht lag mein Gerät am Ende einer Prüfkontrolle und es haben sich mehrere Montagefehler aufgebaut. Mein E-Book-Reader ist ein Rosenmontagsprodukt - glaube ich. Dieses Gerät würde ich keinem empfehlen!
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23.03.2011 13:36
Ja, es wird ! Hier gibt´s Überschriften ! Juchuuuu ! ------ Um sie DICK zu drucken musst Du vor und nach dem Wort 2x == anklicken ! ----- Ich komme dann, wenn Du die Berichte umgeschreiben hast, gern wieder um sie ALLE zu bewerten ! --- Maria ----
23.03.2011 08:00
Ich finde es schade, um die Zeit, die das Gerät kostete, und schade, um das Geld, welches ausgegeben wurde. Dass es einen bevormundet, finde ich jedoch typisch für fast alle digitalen Geräte.
22.03.2011 13:07
im Direktkauf gibt es kein Rückgaberecht..mal so ganz nebenbei..