Acer Travelmate C310 - Tablet PC vom Feinsten
13.04.2007
Pro:
Kontra:
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
mehr
 TheBrain0709
Über sich:
"Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer nur das, was du schon bist!&quo...
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Produktbeschreibung ------------------------------- Das wichtigste vorab gleich am Anfang: der Acer TravelMate C310 ist kein herkömmlicher PC bzw. kein herkömmliches Laptop, sondern ein Tablet PC (Laptop mit Bildschirm, der um 180° drehbar ist und zudem über ein Programm zur Handschrifterkennung und Umsetzung verfügt) und kam Ende 2004 auf den Markt.
Er ist mit einem Pentium M 740 Centrino-Prozessor mit einer Taktung von 1.73 GHz ausgestattet (2004 war das sicher erste Sahne, aber auch heute ist man mit diesem Prozessor immer noch ganz "gut dabei"). Bei den kompakten Gehäuse-Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe) von 32.6 cm x 27.2 cm x 3.9 cm war im Hinblick auf die Bildschirmgröße bei einem 14.1" TFT - Display Schluß. Da man oft (bei mir ist das zumindest so) recht nah am Bildschirm sitzt (weil man natürlich mit dem Stift auf der Screen-Oberfläche schreibt) ist die Bildschirmgröße voll kommen ausreichend.
Mit einem Gewicht von ca. 2,8 kg ist das Teil zwar nicht unbedingt ein Leichtgewicht, aber immer noch OK im Praxis-Einsatz auf dem Arm oder auf dem Schoß. OK, die Konkurrenz (vor allem Fujitsu Siemens mit dem Stylus-Programm) ist deutlich leichter (bis zu 50% je nach Displaygröße), kommt aber auch ohne DVD/CD- Laufwerk daher und hat auch ein viel kleinern es Display (meist nur ca. 10 Zoll). Das ist alles on Board bzw. eingebaut: -------------------------------------------------------
Ster eo-Lautsprecher drahtlose LAN-Antenne , also WLan (Intel PRO/Wireless 2200BG) Bluetooth-Antenne bzw. Schnittstelle Cache-Speicher 2 MB - L2 Arbeitsspeicher 512 MB DDR II SDRAM (bei mir ausgetauscht gegen 1 GB DDR II) Kartenleser 4-in-1 Festplatte mit 80 GB Kapazität DVD±RW - Laufwerk (+R Double Layer) als entfernbares Plug-in-Modul (anstatt dessen kann ein zweiter Akku eingeschoben werden) nViDiA - Grafikkarte GeForce Go 6200 Soundkarte Realtek AC 97 Telekommunikation: Fax / Modem mit 56 Kbps Eingabegeräte: Tastatur, Digitalisierer/Digitalstift, Touchpad Lithium-Ionen Akku mit (bis zu) 4 Stunde(n) Betriebsdauer Betriebssystem Microsoft Windows XP Tablet PC Edition Programmierbare Softkey Tasten PCMCIA-Slot Kensington-Sicherheitsbuchse Microfon Schnittstellen:
3 x USB 2.0 LAN-/DSL ISDN-Telefonanschuss Infrarot-Port Firewire Micro in / Audio out R 32 (Bildschirm bzw. Beamer)
Das Software-Paket war und ist vorbildlich: --------------------------------------------------------- - Windows XP HE als Tablet-Version - Utility- und Support CD - Recovery-CDs (3 Stück als Image des Auslieferung-Zustandes) - Norton Antivirus-Programm
Meine bisherigen Erfahrungen ---------------------------------------- Nachdem ich das Acer C310 im Sommer 2006 als Gebrauchtteil für knapp € 750,00 bei Ebay erworben habe, bin ich (mit kleinen Abstrichen) rundum zufrieden und habe die Anschaffung bis jetzt noch zu keinem Zeitpunkt bereut. Im Gegenteil: es wundert mich, dass Tablet- PCs nur ein unbedeutendes Randdasein fristen und im Marktanteil noch nicht einmal 3% erreichen. Ich kann mir dies nur durch den doch höheren Anschaffungspreis erklären. Als Neuteil hat der Lap übrigens mal ca. € 2.500,00 gekostet.
Letztenendes hat das alles aber auch einen Vorteil: der Preisverfall fällt im Vergleich zu anderen PCs in der Regel (mein Schnäppchen war da eine Ausnahme) deutlich niedriger aus. Das Schreiben mit dem Stift (entweder im Pop-up- Pad oder auch in einem Permanent- Pad am unteren Screen-Rand) ist nicht nur ein verblüffendes Vergnügen, sondern eine höchst effiziente Angelegenheit, wenn man über die Tastatur nur mit dem "Adler-System" schreiben kann (so wie ich). Natürlich kann man den Stift auch als vollwertigen Maus-Ersatz einsetzen.
Praktisch: über das Windows-Journal (gibt's nur für Tablet-PCs) kann man einfach Notiz-Dateien mit dem Stift erstellen. Sinnvoll: über das integrierte Acer Powermanagement kann der Stromverbrauch radikal minimiert werden (so kann man zum Beispiel unter anderem die CPU- Frequenz oder auch die LCD- Helligkeit um einiges runterfahren).
Flexibel: Das Screendisplay kann als Abbildung im Bildschirm in Stufen um 360 gedreht bzw. von Hochformat auf Querformat und umgekehrt umgestellt werden. Viel Lob und viel Sinnvolles bis hier hin. Ein nicht unerheblicher Kritikpunkt sollte aber nicht unter den Tisch fallen: Bei Dauerbetrieb und unter Ausnutzung der vollen CPU- Leistung sowie bei maximaler LCD- Helligkeit kann es immer wieder mal passieren, dass der Laptop zu heiß wird und sich selbst ohne Ankündigung abschaltet. Die Gründe sind bei einem zu schwachen Lüfter (der zwar schön leise arbeitet) und bei einer zu schlechten Wärmeableitung zu suchen.
Negativ ist mir der Support über die viel zu teuere Acer-Hotline aufgefallen (als ich mal eine Frage hatte und selbst nicht weiterkam). Es ist m. E. unveschämt, dass man in der Servicewüste Deutschland als Kunde immer noch für eine Service-Hotline zahlen muss (über eine PIN-Nummer müssten die ersten drei Jahre kostenlos sein).
Mein Fazit: -------------- Der Acer TravelMate C310 ist mit der Centrino Mobiltechnologie, einem großen drehbaren Bildschirm, einer Tastatur in natürlicher Größe und all den Vorteilen der Tablet-Technologie ausgestattet. Damit ist es ideal für Selbstständige und professionelle Anwender von kleinen, mittleren und großen Unternehmen, die nach einem absolut flexiblen Notebook suchen, das gleichzeitig die Effizienz und Bequemlichkeit der Schrifterkennung für die tägliche Arbeit bietet.
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14.04.2007 18:31
Super! Ich wusste gar nicht, dass es die Technik schon so lange gibt. Klingt alles sehr interessant!
13.04.2007 16:23
Hatten in der Vorlesung auch jemanden mit so nem Ding sitzen...Find ich eigentlich ganz interessant. LG Patrick