Across the Universe

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... Vielmehr als Beatles-Filme wie etwa "Help" ist "Across hte Universe" eine grandiose Mischung aus Hair und (viele behaupten Moulin Rouge, ich tendiere eher zu) The Who's Tommy. Die Geschichte vom Landei, dass in die große Stadt zieht und in den Mühlen des Vietnamkrieges um Freunde und Liebe ... Bericht lesen





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das im Amerika der turbulenten späten 60er Jahre
spielt, zu einer Zeit, als sich überall auf der
Welt die Fronten verhärteten.   Als der junge
Hafenarbeiter Jude (Jim Sturgess) Liverpool
verlässt, um seinen Vater in Amerika zu finden,
wird er von einer Welle der Veränderung erfasst,
die das ganze Land überschwemmt. Jude verliebt
sich in Lucy (Evan Rachel Wood), ein reiches,
behütetes Mädchen, das sich der immer größer
werdenden Antikriegsbewegung im New Yorker
Greenwich Village anschließt. Während der
Vietnam-Krieg immer mehr Todesopfer fordert,
geraten die politischen Spannungen in den
Vereinigten Staaten außer Kontrolle, und Jude und
Lucy, deren Liebe unter keinem glücklichen Stern
steht, finden sich in einer immer verrückter
werdenden psychedelischen Welt wieder."
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verliebt sich in Lucy (Evan Rachel Wood), ein
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größer werdenden Antikriegsbewegung im New Yorker
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Lucy in the Sky
Erfahrungsbericht von andrekuhlemann über Across the Universe
27.11.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Musik, Optik, Geschichte, Schauspieler
Kontra: Für ein sehr spezielles Publikum

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Zum Ende des Jahres der beste Film des Jahres?

Story:
England in den 60ern: Tag ein, Tag aus schuftet der junge Jude in einer Werft in Liverpool, doch eines Tages verlässt er seine Heimat um in Amerika seinen Vater zu suchen, den er nie kennen gelernt hat. Nachdem er ihn als Hausmeister in einer Uni gefunden hat, darf Jude einige Nächte in dessen Unterkunft wohnen und trifft dabei auf den Studenten Max, der weniger mit studieren, als mit "rumhängen" beschäftigt ist.
Nach einiger Zeit bricht Max sein Studium ab und zieht zusammen mit Jude nach New York in die WG von Sadie, einer aufstrebenden Rocksängerin.
Währenddessen trauert Max' Schwester Lucy ihrem in Vietnam gefallen Freund hinterher. Um etwas Abstand zu gewinnen, will sie für den Sommer zu ihrem Bruder nach New York. Wie das Leben und die Liebe wollen, werden sie und Jude ein Paar. Dank psychedelischer Drogen und Anti-Kriegs-Podeste scheint die Welt rosa… bis Max seinen Einberufungsbescheid bekommt.

Kritik:
Ich weiß noch genau, wann mir das erste Mal klar wurde, dass ich diesen Film sehen muss - nach der 3 Sekunden des Trailers. Man sieht Jude einsam am Strand sitzen, während er (stimmlich sehr, sehr überschneidend mit Ewan McGregor in Moulin Rouge) "Is there anybody going to listen to my story?" anstimmt. Das ich nach Monaten dann endlich wirklich Im Kino diesen Film genießen konnte (weil so viele tolle Filme gerne in Deutschland unveröffentlicht bleiben oder in kaum einem Kino laufen) war genauso irreal, wie viele Stellen des Films selbst. Wie der Trailer, so eröffnet auch der Film mit dem einsamen Jude am Strand. Mit seinem Blick direkt in die Kamera und dem Lied auf seinen Lippen hat Jude, stellvertretend für den Film mich sofort gefangen. Und obwohl der Film 127 Minuten dauert, hat er mich bis zu dem Abspann, eigentlich noch weit darüber hinaus nicht losgelassen.
Aber noch etwas dürfte einem spätestens hier klar werden. Wir schauen uns ein Musical an, und dieses Musical besteht einzig und alleine aus Beatles-Songs.
Einige Filmberichte, die ich vorab gelesen hab, waren etwas ungenau. Zu oft wurde von einem Beatles-Musical gesprochen, was den Verdacht erwecken könnte, der Film erzählt den Aufstieg der Band aus Liverpool. Dem ist aber nicht so, die Lieder der Beatles werden in eine völlig neue Geschichte gesponnen und in einem völlig neuen, genialen musikalischen Gewand präsentiert. Lediglich die Zeitepoche der Lieder stimmt mit der, der Filmhandlung überein. Und natürlich der Heimatstadt von Jude. Ansonsten muss man kein Beatles-Fan sein, um gefallen an diesem Meisterwerk von Frida-Regisseurin Julie Taymor zu haben. Vielmehr als Beatles-Filme wie etwa "Help" ist "Across hte Universe" eine grandiose Mischung aus Hair und (viele behaupten Moulin Rouge, ich tendiere eher zu) The Who's Tommy.
Die Geschichte vom Landei, dass in die große Stadt zieht und in den Mühlen des Vietnamkrieges um Freunde und Liebe bangen muss, ist so Nahe es wirklich an Hair ist unglaublich frisch, bewegend und originell erzählt. Viel reifer und echter, trotz zahlreicher surreeller, optisch verspielter Szenen kommt "Across the Universe" näher. Beschränkte sich bei mir die Gänsehaut bei Hair auf die letzten zehn Minuten, hatte ich dieses Erlebnis bei "Across the Universe" mindestens viermal über den ganzen Film verteilt.
Oft sind Musicals, so unterhaltend sie auch sind, gerade durch den Gesangseinsatz distanzierter als "normale" Filme, da man durch die Musik aus dem realen Kontext gerissen wird. Dieser Film packt diese Hürde und übertrifft darin jedes Musical um längen. Als in der ersten Filmhälfte "Let it be" angestimmt wurde, konnte ich meine Augen nicht mehr trocken halten. So intensiv habe ich lange keinen Film mehr genossen. Und selbst die Szenen, die aus der realen Optik heraus reißen und mit psychedelischen Effekten in purer Originalität aufwarten, intensivieren dieses Gefühl. Schon alleine die Szene, in der US-Soldaten in einem stilisierten, miniaturisierten Vietcong-Wald die Freiheitsstatur auf dem Rücken zu Grabe tragen ist eine Kinokarte wert.
Auch die unglaubliche Detail- und Anspielungsfreude des Drehbuches ist eine Erwähnung wert. Wenn auch, wie gesagt, die Geschichte erfunden ist, gibt es unzählige Referenzen an Beatles-Songs oder Rock-Geschichte allgemein. So ist z.B. Sadie unübersehbar eine Referenz an Janis Joplin, ihr hin und wider Freund und Gitarrist JoJo erinnert wohl nicht zufällig an Jimi Hendrix. Die Gastauftritte von Bono und vor allem Joe Cocker als Penner/Zuhälter tun da ihr Restliches. Salma Hayek hat zwar nicht direkt etwas mit Rockmusik zu tun, aber als Frida-Hauptdarstellerin, hat sie bei der Regisseurin um eine Rolle in dem Film gebeten und durfte gleich sieben Krankenschwestern spielen.
Wobei wir nun über die Schauspieler reden müssen. Abgesehen von den Gaststars spielen in "Across the Universe" ausschließlich unbekannte, unverbrauchte Gesichter mit. Jude wird von Jim Sturgess gespielt, Lucy von Evan Rachel Wood (Krass) und Max von Joe Andersen. Neben der ausnahmslos brillanten Schauspielkunst der beteiligten, fällt auch die Gesangsqualität unglaublich hoch aus, gerade wenn man bedenkt, dass die Lieder während der Aufnahmen live aufgezeichnet wurden.

Fazit:
Ein Beatles-Musical, dass keines ist und deswegen jedem gefallen wird, der ungewöhnliche Liebesfilme mag. Die Musikauswahl ist grandios und zusammen mit den originellen, psychedelischen Bildeinfällen, der unbeschreiblich guten Besetzung und einer emotionalen, politisch noch immer (oder wieder) wichtigen und spannenden Geschichte, ist "Across the Universe" einer der besten Filme des Jahres. Noch nie ging Musicalkino so unter die Haut.

Daten:
Across the Universe, USA `07
Ca. 127 Minuten
FSK 12
Kinostart D: 22.11.2007
Regie: Julie Taymor
Mit Jim Sturgess, Evan Rachel Wood, Joe Anderson, Martin Luther, Dana Fuchs, T.V. Carpio, Eddie Izzard

Der Tipp zum Schluss:
Auf der amerikanischen Website des Films kann man kurze Filmausschnitte sehen, um einen Eindruck von der außergewöhnlichen Machart des Films zu bekommen.   

weitere Erfahrungsberichte
Everything below the neck work's fine
Bewertung für Across the Universe von RaKete82

Pro: Geschichte, Schauspieler, Musik, Gesangsstimmen
Kontra: -

Kurzinfo Titel: Across the Universe Schauspieler: Jim Sturgess, Evan Rachel Wood, Joe Anderson, Martin Luther, Dana Fuchs, T.V. Carpio, Eddie Izzard Regie: Julie Taymor Spieldauer: 127 Minuten FSK: freigegeben ab 12 Jahre Erscheinungsjahr: 200 ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich

12.08.2010

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Mittendrin statt nur davor
Bewertung für Pleasantville (DVD) von  Spassprediger

Pro: Schöner Film auf schöner DVD
Kontra: nix

...oder im englischsprachigen Original; beide Spuren sind in Dolby 5.1 abgemischt. Die deutschen Untertitel lassen sich nicht nur ein-, sondern auch wieder ausblenden, Interessierte werden sich über den interessanten Audiokommentar von Regisseur Gary Ross freuen. Außerdem gibt?s die deutschen und amerikanischen Kinotrailer, das Making of ?The Art of Pleasantville? und das Video zu Fiona Apples Beatles-Cover ?Across the Universe? (der Videoclip ist so sehenswert, Apples Coverversion hörenswert ist: sehr!); Bio- und Filmographien runden das gut gefüllte Bonusmaterial-Paket ab. R e s ü m e e Ein sehenswerter Film ? auf einer DVD, die keine Wünsche offen lässt und die mittlerweile schon sehr günstig zu haben ist. Das Bonusmaterial auf einen Blick: · Dt. Untertitel ausblendbar · Insgesamt ca. 50 Minuten Bonusmaterial · optional Vollbild oder WS · 50... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970
Quit playing games
Bewertung für 21 von  MissVega

Pro: Kevin Spacey
Kontra: Alle anderen

...Meine mathematischen Fähigkeiten beschränken sich auf die Kenntnisse, dass die Quersumme von 21 drei ist. Somit wäre ich denkbar schlecht geeignet, um im Team um Kevin Spacey in "21" mitzuspielen. Aber viel verpasst hätte ich da wohl eh nicht, denn die 123 Minuten ziehen sich größtenteils wie Kaugummi. Dabei waren die Schlagworte im Trailer gar nicht mal schlecht? Las Vegas, Mathegenies, heiße Casino-Action, das Ganze basierend auf einer wahren Geschichte, charismatische Jungschauspieler und Kevin Spacey und Laurence Fishburne on top. Klingt doch wunderbar. Offenbar nicht, wenn man Robert Luketic auf den Regiestuhl bittet, obwohl der mit "Natürlich Blond" oder "Das Schwiegermonster" zumindest halbwegs akzeptable Durchschnitts-Kinoware abgeliefert hat. Nun denn, zur Geschichte: Ben (Jim Sturgess, "Across the Universe") ist... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

sehr hilfreich
01.01.1970
Sehen sie genau hin ...
Bewertung für Pleasantville (DVD) von  andrekuhlemann

Pro: Film, Extras, Bild und Ton, ausblenbare UT
Kontra: -

...Pleasantville ist sein Regiedebut. Durch das liebevoll animierte Menü in Form eines Fernsehers kommt man zu den Extras, wie z.B. dem Musikvideo „Across the Universe“ von Fiona Apple, 4 Making of Berichten über einzelne Special Effects Szenen des Films und über Probleme mit der Bunt in Schwarz/Weiß – Übertragung, Biografien der Macher und Darsteller als Texttafeln, sowie Kurzinterviews mit Reese Witherspoon, Tobey Maguire, William H. Macy und Gary Ross. Weiterhin sind auf der DVD 5 Trailer (2mal Pleasantville, Mit aller Macht, die Legende vom Ozeanpianisten, die rote Violine). Das Intro (Dolby Digital „Canyon“ Trailer, FSK- und Copyright Warnungen) sind überspringbar. Einzig negativ aufgefallen ist, das wenn man im Sprachenmenü auf Englisch klickt und dann zurück ins Hauptmenü geht um z.B. eine bestimm... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970

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