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***Adam***
Dieses Magazin erscheint alle zwei Monate und hieß früher ausschließlich Adam. Das Plus im Namen kam später erst hinzu. Es geht um ein Hochglanzmagazin, welches in erster Linie schwule Männer anspricht. Ich weiß allerdings, dass gerade Frauen dort sehr gerne blättern, einmal ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von familienduell über Adam (Zeitschrift) 29.10.2002
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
hoch
Anregungen und Tipps
gut
Qualität der Artikel und Reportagen:
gut
Pro:
nette Fotos und offene Berichte
Kontra:
teuer - manchmal einseitig und zu kurze Berichte
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wie wäre es denn mal mit einem ganz anderen Magazin, dass es schon seit Jahren im Handel zu kaufen gibt? Kein reines Frauenmagazin – kein reines Männermagazin – kein Comic oder Kochheftchen. Nein, wie wäre es denn mal mit einem Schwulenmagazin, dass es seit einigen Jahren nicht nur unter der Ladentheke zu kaufen gibt, sondern sogar an Tankstellen – meist zwar noch versteckt hinterm Stern oder Focus oder noch weiter oben im Regal, aber keine Angst, es geht hier nicht um ein Sexheft mit eindeutigen Posen und Fotos, sondern um ein recht gut gemachtes Hochglanzmagazin.
Für alle, die nur die Bibel lesen und keine erotischen Fotos in ihrem Kopf abspeichern wollen, sollte an der Stelle Schluss sein.
***Adam***
Dieses Magazin erscheint alle zwei Monate und hieß früher ausschließlich Adam. Das Plus im Namen kam später erst hinzu. Es geht um ein Hochglanzmagazin, welches in erster Linie schwule Männer anspricht. Ich weiß allerdings, dass gerade Frauen dort sehr gerne blättern, einmal weil sie sehr gut verstehen und zum anderen, weil sie Frauen oft viel mehr wissen, was gut ist ( alle Heteros dürfen mich jetzt schlagen...grins).
Hier findet man alles, was das schwule Herz begehrt. Es gibt sehr gute Fotos, die entweder ein bekanntes oder unbekanntes Modell vorstellen, welches selber nicht immer schwul sein muss, dass bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Es gibt grundsätzliche und sehr kritische Anmerkungen oder Berichte über das politische Geschehen in Deutschland – gerade in bezug auf das schwule Leben oder es werden Gerichtsurteile vorgestellt, wenn es um schwule Rechtstellung bzw. Gleichstellung geht.
Die Redakteure sowie der Herausgeber gehen mit den Themen sehr kritisch um, teilweise zu kritisch bzw. zu einseitig. Je nachdem wer gerade geschrieben hat. Es gibt leider Redakteure, die „nur“ die schwule Seite sehen, wobei ich es wichtig finde, dann alle Seiten aufzuzeigen, aber es ist wie in jeder Zeitung, Tendenzen des Schreibers sind immer zu erkennen.
Hier finden sicherlich auch junge Schwule, die noch in der Orientierung sind, sehr viele Anlaufstellen oder Kontaktadressen. Es gibt eine Kontaktbörse, bei der man alles findet. Den kuscheligen Bären ( behaarter Mann), der eine tolle Beziehung sucht, bis hin zum reinen Sexkontakt – oft mit Chiffrenummern, einige auch gleich mit Adresse und Foto.
Es gibt einen großen Kalender, der über sämtliche Termine in den Städten und teilweise auch im Ausland berichtet. Der Kalender ist übersichtlich gestaltet und so kann sich jeder notieren, wann er wo welchen Termin wahrnehmen möchte. Ganz wichtig dabei, es geht hier nicht nur um Gayveranstaltungen.
Und natürlich gibt es sehr viele Berichte und Reportagen. Hier werden Promis vorgestellt und interviewt – es gibt Einzelberichte oder Serien, bei denen eventuell Leser und ihre Coming-Out-Geschichte vorgestellt werden. Es gibt Chart- und Filmtipps und es werden neue Kinofilme oder DVDs vorgestellt.
Und was nicht fehlen darf, weil ja schließlich auch die Erotik nicht zu kurz kommen darf, gibt es genügend Fotos, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Oft habe früher kritisiert, dass nur die „tollsten“ und „trainiertesten“ Körper vorgestellt wurden, welcher Leser konnte sich damit dauerhaft schon identifizieren- außer mir natürlich, der nie figürliche Probleme hatte – rotwerd und weglauf...lach.
***Adam aktuell***
Das Titelbild ist schon ein bisschen sehr bunt gehalten und erinnert farblich an Andy Warhol und seine Kunst. Diesmal wird das „Who ist Who“ vorgstellt. Viele homosexuelle Männer der Vergangenheit oder Gegenwart. Viele von ihnen sind bereits auf dem Titelbild warhollike abgelichtet.
Es gibt mal wieder heftig viele Modetipps und das Styling kommt auch nicht zu kurz. Der Bereich Wellness und Körperpflege, der ja bekanntlich bei vielen Schwulen so klischeehaft praktiziert wird, findet hier seine eigenen Seiten.
Es geht um Warhols Erben, sprich um Künstler und Maler, die aktuell malen und sich sehr an Warhol orientieren, sei es an der Art zu leben oder an der Art zu malen. Die Malerei beinhaltet viele erotische Komponenten und stellt oft einen Leckerbissen da.
Eine gibt einen Bericht, der darüber Auskunft gibt, wie schwule Promis in Deutschland oder sonst wo, die Anfänge ihrer Obsessionen wahrgenommen haben. So wird Harald Glöckler vorgestellt, einer der schrillsten und schwulsten Modemacher Deutschlands. Er gilt als Pompöös-Designer und in dem Bericht geht es darum, wie er seine Profession entdeckt hat, zumal sein Vater Metzger war und es auch dem Schwabenland kommt – nicht unbedingt eine Hochburg für Mode und Homosexualität. Ausschlaggebend für seine Karriere waren die geschenkten Straußenfedern, die ihm seine sterbende Mutter schenkte. Und wenn man ihn in der Öffentlichkeit sieht, weiß jeder, was ich mit schrill meine. In den 90 iger Jahren feierte er dann seinen Durchbruch und durch zahlreiche Auftritte in den Medien dürfte er vielen ein Begriff geworden sein, auch wenn kaum einer von uns seine Sachen trägt, außer mir natürlich, der sich immer mit Federn umgibt.
Weiterhin gibt es einen Bericht über Rainer Bielefeld und Gayle Tuft. Bielefeld ist vielleicht doch vielen ein Begriff, er ist Liedermacher und Komponist, Autor, Pianist und war jahrelang der musikalische sowie intime Partner von Tim Fischer, dem guten und exzentrischen Sänger. Gayle ist sicherlich auch vielen ein Begriff. Die Amerikanerin hatte ihren deutschen Durchbruch mit „Dinglisch“ – einem lustigen und witzigen Kauderwelsch aus Deutsch und Englisch. Sie hat eigene Soloprogramme und in dem Bericht geht es darum, wie die beiden privat leben, da sie zur Zeit zusammen auftreten. Beide finde ich im übrigen saugeil – aber auch hier wieder der Verweis, ihr seht, für jeden ist was dabei.
Und auch ansonsten gibt’s noch ganz viele andere Themen, die dann eher kurz angerissen werden und durch nette und anregende Fotos untermalt werden. Die Modelle sind echt, die hier vorgestellt werden. Allerdings gibt es zu diversen Beiträgen Bildmaterial, die mit der Geschichte nicht grundsätzlich was zu tun haben. Das heißt, der Verlag distanziert sich davon, dass Textbeiträge und Fotos identisch sein müssen.
Leider gibt es auch sehr viele Sexanbieter, die dort Werbung machen. Finger weg!!! Die Telefonrechnung explodiert.
***Preis***
Das Magazin kostet 7.70 EURO und kann auch im Abo bestellt werden. Dann wird es, anonym verpackt gesendet – smile, kann aber dem einen oder andren helfen. Ansonsten kann man es in allen gängigen Sexshops kaufen, im Bahnhofszeitungsladen, an Tankstellen und auch in anderen Zeitschriftenläden.
***Herausgeber und Adresse***
Der Herausgeber Kurt J. Foerster und der langjährige Chefredakteur ist Wolfgang Fey, der auch grundsätzlich immer das Vorwort hat.
Foerster Media GmbH Sprendlinger Landstraße 120 D-63069 Offenbach/Main Telefon: 069-831022 (Verlag) und 069-831023 (Redaktion) www.foerstermedia.de/com
(hier kann man alles zum Foerster Verlag nachlesen und alles bestellen – von Toys über DVD und andere nette Dinge – für einige Seiten braucht man einen sogenannte Adultcheck)
Es ist schon eine nette Bereicherung, dass es schwule Magazine gibt und wie schon oben erwähnt, weiß ich, dass Frauen doch sehr gerne mal nachgucken oder dort lesen. Heteromänner tun sich bekanntlich bei solchen Magazinen immer sehr schwer, weil sie dann gleich befürchten in den Ruf eines Schwulen zu gelangen. Ihr wisst nicht, was ihr verpasst – frechlach, also beim Magazin meinte ich.
Ich weiß, dass es das Magazin seit vielen Jahrzehnten gibt und ich es seinerzeit mal an einem Kiosk in Köln entdeckt habe. Meine Mutter wollte mir dort damals ein Mickey Mouse Heft kaufen und Ralf schwieg. Ich merkte mir aber den Kiosk und fuhr später – mit hochrotem Kopf und Herzrasen dort noch einmal hin. War sehr erschrocken über den Kaufpreis, kratzte mein Taschengeld zusammen und verschwand ohne Worte mit dem eingepackten Heftchen. Es war einfach ein gutes Feeling, zu wissen, dass es „so was“ zu kaufen gibt. Gerade wenn man sein Coming Out noch vor sich hatte.
Mittlerweile lese ich das Heft nur nach Lust und Laune, also nicht grundsätzlich regelmäßig. Wenn ihr es mal irgendwo liegen seht, blättert mal ne Runde, es ist nicht schlimm und es tut nicht weh und beinhaltet doch auch sehr viele Infos für Nichtschwule. Außerdem gibt es keine pornografischen Bilder. Trotzdem sollten Kleinkinder es nicht unbedingt durchstöbern, denke ich jedenfalls.
Ich bedanke mich für eure Zeit und hoffe, auch ein anderes Magazin vorzustellen, hat euch gefallen.Ein Nachteil ist sicherlich der doch sehr hohe Preis.
Ich wünsche allen einen tollen Tag und wer Fehler entdeckt, wird in der Dezemberausgabe der Zeitung fotografiert und abgelichtet. Ich bin dann der Fotograf.
Pro: gute Themen für jung und alt (Achtung SCHWUL *grins*) Kontra: relativ hoher Preis
Adam war fürher meiner Meinung nach ein schwulen Magazin, das geile Bilder hatte, bei dem die Texte aber sehr zu wünschen ließen. Seit einiger Zeit wandelt sich das Magazin jedoch. Vom schnöden Bilderband zum atraktiven Schwulenmagazin. Die neu überarbeit ...
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...ColorFoto oder Fotomagazin - so oder ähnlich lautet die Frage vorm Zeitschriftenregal. Mir persönlich gefällt das FotoMagazin (das ich auch abonniert habe) besser.
Die Gründe: In ColorFoto finden sich wesentlich häufiger Aktfoto-Themen, die ich nicht immer glücklich umgesetzt finde. Außerdem finde ich, dass es manchmal wirklich spannendere Themen gibt, aber das ist letztlich ja immer Geschmackssache.
Die Portfolios in Colorfoto finde ich nicht immer so hochwertig, wie im FotoMagazin. Letzteres bietet mehr "Fotografen-Prominenz" (kürzlich: Frans Lanting, Helmut Newton, Brian Adams, etc.) und ist für mich insgesamt ansprechender gestaltet.
Bezüglich der Technik-Beiträge nehmen sich die beide Magazine nicht viel, auf Objektivität hoffe ich ohnehin nur bei der Stiftung Warentest, denn eines ist klar, Zeitschriften werden ja nicht...
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Pro: Sehr viele gute Fotos Kontra: Modelle sind nun mal Geschmackssache...
...12,80 DM hat sich dem Bericht des anderen Ciao Users scheinbar kaum durch die Euro Umstellung erhöht.
Bezugsadresse:
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Im Heft macht der Verlag darauf aufmerksam, dass man bestimmte ältere Exemplare bestellen kann. Adresse:
Quad International
Leserservice Hotscore
c/o VPM
65175 Wiesbaden
Da die Ausgabe aus dem Jahr 2000 war, kann ich nicht sagen, ob die Adresse noch stimmt.
Erscheinungsweise:
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Laut Magazin erscheint HOT Score 6 mal jährlich, also nach Adam Riese alle 2 Monate. Ob dies noch aktuell ist kann ebenfalls nicht bestaätigt werden.
Aufmachung:
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Es handelt sich um ein etwa DIN A4 großes Magazin, mit 100 Seiten, die Vorderseite zeigt eine kleine Auswahl der Fotomodelle.
Inhalt:
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Es sind von jedem der 16 Modelle Fotostrecken mit ca. 7-14 Fotos je...
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...-wird-höllisch-windig-Thrillerknaller TWISTER, den Eddie-Murphy-Komödienknaller THE NUTTY PROFESSOR und weiteren cineastisch höchst wertvollen Werken. Jedenfalls traf der Reporter diesen Fußgänger, der nichts von MISSION IMPOSSIBLE wußte, woraufhin er sich neben ihm stellte und meinte, er sei der einzige Mensch in Amerika, der noch nichts von dem potentiellen Blockbuster gehört habe. Was schon ein kleines Wunder ist, denn eine große Werbekampagne und vielversprechende Kino-Trailer steigerten die Spannung auf den cleveren Spionagethriller ins Unermeßliche. Über kaum einen Film wurde mehr geredet, kaum ein Film war zu der Zeit so allgegenwärtig (der neu eingespielte Titeltrack von Larry Mullen und Adam Clayton stürmte die Hitparaden und die Magazine waren voll mit Berichten). Als der Film schließlich in die Kinos kam, senkte sich der Hype kaum, sondern wurde gar gesteigert, denn was...
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