Die Adaptec ATA RAID 1200A-Karte bietet Benutzern und Unternehmen Datensicherheit und verbesserte Leistung in Umgebungen mit Arbeitsstationen, Entry-Level-Servern und... mehr
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Erfahrungsbericht von MatrixHD über Adaptec ATA RAID 1200A 19.06.2004
Produktbewertung des Autors:
Benutzerfreundlichkeit
schlecht
Zuverlässigkeit
sehr schlecht
Qualität:
schlecht
Verarbeitung
sehr gut
Pro:
Kostengünstig
Kontra:
Instabil, schlechter Treibersupport
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Kaufmotivation: ============ Da ich häufig mit digitalem Videoschnitt werkele und meine IDE-Steckplätze durch 2 DVD-Laufwerke (DVD-ROM und DVD-R) und 2 Festplatten belegt waren, entschloss ich mich meinen Rechner aufzubohren, um mehr Plattenspeicher und somit Flexibilität zu gewinnen.
Da ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit Adaptec-SCSI-Controllern gemacht hatte, sah ich keine Veranlassung einen RAID-Controller von einem anderen Hersteller zu kaufen, da sich diese immer durch hervorragende Kompatibilität und Stabilität ausgezeichnet haben.
Installation ======== Die Karte wurde in ein bestehendes XP-System installiert. Zwar meldete sich der Controller dann freudig und liess auch eine Einrichtung über das Controller-BIOS zu, liess sich dann aber nach erneutem Bootvorgang nicht mit den gelieferten Treibern installieren.
Erst nach mehrstündigen hin- und hergestöpsele und Einbau in einem anderen Rechner konnte ich die Karte in XP anmelden. XP monierte jedoch, dass der Treiber nicht digital signiert sei und zu Systemfehlern jetzt oder in Zukunft führen würde.
Letzendlich lief also die Karte. Übrigens installiert 2 Maxtor 160 GB-Platten jeweils einzeln an einem getrenneten Kanal als Master. Striping-Modus.
Erfahrung: ======== Mit der Lese- und Schreibgeschwindigkeit war ich mit "Striping" durch das parallele Schreiben auf 2 Platten sehr zufrieden.
Der Transfer vom internen IDE-Controller zu den "Raid-Platten" war gut. Der Transfer der Daten innerhalb des Raid-Systems war erwartungsgemässe wesentlich langsamer und auch laut.
Die Karte war 6 Tage in Betrieb, als ich den Rechner wieder einschalten wollte und nicht mehr in XP starten konnte. Bei jedem Bootvorgang bootete der Rechner immer wieder und immer wieder, kam als nicht mehr auf GUI-Ebene von XP.
Ich untersuchte also das System auf Viren: Fehlanzeige. Dann versuchte ich eine Neuinstallation: Im Init-Vorgang der Installation selbes Problem - dieses Mal aber wurde eine Fehlermeldung angezeigt, die auf eine Inkompatibilität mit einer Karte hinwies. EIne Installation war zu diesem Zeitpunkt unmöglich.
Also entfernte ich zuerst alle Karten, bis auf den Raid und die Grafikkarte. Wieder Systemabsturz bei der Installation. Dann entfernte ich den Raid-Controller und siehe da ! Das System liess sich "ganz normal" installieren. Welch Wunder.
Dann versuchte ich erneut eine Installation mit Raid-Karte indem ich die Treiber des Raid bei der Installation per Diskette bekannt gab. Siehe da, XP liess sich installieren. Allerdings bemängelte die Installationsroutine dann bei der Treiberinstallation, dass der Treiber nicht digital signiert sei (siehe oben).
Ich installierte jedoch normal weiter, bis sich der XP-GUI meldete. Oh wie wunderbar. DOCH zu früh gefreut. Nach dem 3ten Bootvorgang und einem Systemabsturz trat das alte Problem wieder auf. Das System liess sich nicht mehr booten. Auch der Austausch des Speichers, der Bootplatte brachte keine Besserung. Lediglich der Ausbau des Controllers liess mein System wieder in altem Glanz erleuchten.
Verwendete Treiberversion: 1.3 zu Testzwecken auch alte 1.1
System: Asus P4PE, Elsa Erazor Gladiac, Infineon-Speicher und die Onboard-Komponenten. Also nix exotisches.
Fazit: ==== Mehr als 14 Stunden Ärger mit Tests und Installation. Eine Recherche im Internet ergab dann, dass diese Fehler häufiger auftraten. Auch eine renommierte PC-Zeitschrift stolperte über meine Probleme beim Test. Der Hersteller nennt diesen BUG nicht auf seiner Servicepage und ich habe auch keine Lust mehr mich mit dem Stück herunzuschlagen. Geht heute nach 10 Tagen zurück an den Händler. Werde mir dann den unpreiswerteren Promise oder den Dawicontrol nehmen.
Also lieber ein Paar Euronen mehr investieren und Finger weg von diesem Stück
Pro: moderater Preis, leichte Konfiguration, gute Leistung Kontra: Kompatibilität mit älteren Boards unter Win2k/WinXP?
...Da mir der ATA 2400 von Adaptec zu teuer war und ich aber trotzdem etwas mit IDE Raid experimentieren wollte, habe ich mir den ATA Raid 1200 A zugelegt.
Im Gegensatz zum 2400er schlägt der Controller lediglich mit DM 250,- zu Buche.
Der geringere Preis wirkt sich natürlich auch auf den Leistungsumfang aus:
Unterstützte Modi(Raid Levels): RAID 0, 1, 0/1, JBOD
Sonstige Features:
- Hot-Spare
- bootfähige Arrays
- bis zu 4 Laufwerke
Die Treiberunterstützung umfasst Win9x/Me/Nt4.0/Win2k (wobei der Win2k Treiber bei meinen Tests auch unter WinXP lief, auch beim Einbinden bereits bei der
Installation (F6 Taste etc.)). Leider existieren keine Treiber für Linux oder andere Unix Derivate.
Meine Hardware: AT Rechner mit ASUS P2B-B 256 MB RAM und 2xBarracuda IV 60 GB
Celeron CPU mit 533 MHz (läuft mit Bustakt 75Mhz auf 600 MHz...
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