Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
skurille lustige fantasyreiche Verfilmung für Jugendliche ab 12 Jahre |
| Kontra: |
dünne Story, etwas unsympathsich wirkende Hauptdarstellerin |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Muß man bei strahlenden Sonnenschein ins Kino? Eigentlich nicht, es sei denn man ist mal wieder mit seiner Trauzeugin zum Kino verabredet. Leider hat sie mich bzw uns versetzt, denn man bleibt ja flexibel und daher haben sich meine Frau und ich heute 10.10.2010 um 14.15 im Kinopolos zu Köln den neuen Luc Besson Film Adele für stolze 8,70 Euro pro Person in 2 D angesehen. Das Kino war wie erwartet relativ leer.
Zum Film:
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Spielt in Paris so um 1920. Ein offensichtlich betrunkener Bürger erleichtert sich des Nachts vor einem Denkmal. Plötzlich wird er von einem recht grellen Licht geblendet. Er glaubt an ein Wunder, Außerirdische.
Doch das Licht kam aus einem Zimmer eines Professors für Urzeitforschung. Durch einen riesigen Kraftakt hat er etwas bewirkt, was wenige Kilometer weiter zu einem Ergebnis führte: Ein prähistorischer Flugsaurier wurde nach 150 Millionen Jahre Schlaf im Ei geweckt und flieht aus dem Museum! Auf der Flucht reißt er sich ein Auto, wo unter anderem ein hochrangiger Politiker nebst Gespielin und Fahrer saß. Der Dreifachtod beherrscht tagelang die Gazetten.
Unter dessen bereist die berühmte Schriftstellerin Adele Blant-Sec nach Ägypten. In einer Pyramide muß sie sich gegen die Eingeborenen und einem bekannten Feind behaupten um eine Mumie mitnehmen zu können. Ihrem Forschungsauftrag gibt sie als Reise nach Peru aus. Ihr Ziel: Einen ägyptischen Medizinmann zum Leben erwecken, da ihre eigene Schwester im Sterben liegt.
Zur Erweckung benötigt sie allerdings die Hilfe des Professors. Der ist allerdings in Haft, da man in seiner Wohnung den mörderischen Flugsaurier fand und daher wird er zum Tode verurteilt,....
Meine Meinung:
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Die Grundidee des Films paßt auf einen Bierdeckel und ohne die moderne Computertechnik wäre der Film sicherlich direkt ein Rohrkrepierer geworden, daher haben sich die Filmemacher auf die Rezeptur verlassen, die bereits Indiana Jones und Die Mumie zu Erfolgen führte: Exotische Orte, skurille Gestalten und jede Menge Humor.
Merkwürdigerweise ist ausgerechnet Adele die unsympathischste Figur von allen: Total überschlaubimäßig, kurz angebunden und weiblicher Superheld ohne Esprit. Alle anderen Figuren sind so liebevoll und skurill das man mehrmals lauthals lachen mußte. Der ewige müde und hungrige Polizist, der treu glaubende Professor, der liebestolle Museumsangestellte, der überkandideltet Präsident und der Running Gag des Bürgers. Herrlich liebevoll und skurill mit viel Liebe zum Detail.
Wie schon bei Micmacs wird der Film von einem Sprecher begleitet der das aktuelle Geschehen beschreibt und somit die Handlung verkürzt was angenehm auffällt. Die Musik ist very french. Sehr lässig, sehr chormont und unglaublich einfühlsam. Überhaupt das ganze Setdesign und die Klamotten sind sehr liebevoll und zeitverliebt. Ein sehr charmanter Esprit der den ganzen Film begleitet.
An manchen der Trickeffekte kann man sehen, das der Film auf 3D konzipiert war, aber auch in 2D funktiniert er wunderbar. Die Animationen des Flugsaurier wirken allerdings recht billig, ebenso wie die späteren Mumien. Dieses etwas plumpe und nicht so ganz hochstylische unterstützt -vermutlich ungewollt- den herrlich altmodischen Charme des Films.
Etwas störend bleibt natürlich die sehr dünne Story: Klaue eine ägyptische Mumie, lasse die von einem Professor wiederbeleben um eine sterbende Schwester zu retten. So rührselig das klingt, so banal ist die Story. Dafür ist das phasenweise so komisch in Szene gesetzt, das man gerne auf ein dickeres Drehbuch verzichtet. Alleine die Szene als die Scheiße von oben fällt, vom Präsidenten nach unten den Job verteilen, der immer weiter verteilt wird in immer engeren Zeitfenstern, hat spontan alle Zuschauer an die tägliche Arbeit erinnert.
Technische Details:
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Action/Abenteuer - Frankreich 2010
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren - 106 Min. - Verleih: Universum (Walt Disney)
Kinostart: 30.09.2010
Cast
Adèle Blanc-Sec Louise Bourgoin (* 28. November 1981 in Vannes, Frankreich als Ariane Bourgoin, ist seit 2008 im Filmgeschäft u.a 2009 Der kleine Nick
Dieuleveult Mathieu Amalric * 25. Oktober 1965 in Neuilly-sur-Seine, seit 1984 als Schauspieler und Regisseur tätig, u.a. 2008 James Bond - Ein Quantum Trost
Inspecteur Léonce Caponi Gilles Lellouche
Agathe Blanc-Sec Laure de Clermont-Tonnerre
Marie-Joseph Esperandieu Jacky Nercessian
Justin de Saint-Hubert Jean-Paul Rouve *26.01.67 Dunkerque, Cesar-Preisträger
Professeur Ménard Philippe Nahon *24.12.38 Paris, Er spielte u.a. 2001 Die purpurnen Flüsse, 2002 Pakt der Wölfe
Präsident Fallières Gérard Chaillou
Choupard Serge Bagdassarian
Andrej Zborowski Nicolas Giraud
Crew
Regie Luc Besson
Drehbuch Luc Besson *18.03.59 Paris, der Meisterregisseur drehte u.a.1985 Subway, 1994 Leon, 1997 Das fünfte Element
Buchvorlage Jacques Tardi
Kamera Thierry Arbogast
Schnitt Julien Rey
Musik Eric Serra
Produktionsdesign Hugues Tissandier
Kostüme Olivier Bériot
Ton Selim Azzazi, Nicolas Bourgeois, Ken Yasumoto
Ausführende Produzenten Virginie Besson-Silla
Produktionsleitung Thierry Guilmard
Fazit:
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Einen ordentlichen Schuß Indiana Jones mit Die Mumie, gewürzt mit Lara Croft und Dragonheart, das alles in einem französischen Sud der Jahrhundertwende geköchelt, ergibt einen herrlich liebevollen Film der durch seine skurille Nebendarsteller sehr lustig unterhält.
Der Fast food Effekt, sehr angenehm im Genuß, aber schnell wieder vergessen, kommt hier auch zum tragen. Dennoch meiner recht kritischen Frau (mag die Mumie nicht) hat der Film auch sehr gut gefallen, lieber mehrmals gut gelacht, als über eine schlechte Story nachgedacht, hatten wir eine angehme Zeit im Kino verbracht.
Für mir natürlich eine gute Empfehlung mit 4 von 5 Sternen und ab ins Kino für ein Publikum von 12 - 80 Jahre.
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sehr hilfreich
09.10.2010
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Geiler Scheiß
Bewertung für Adéle und das Geheimnis des Pharaos (2010) von
Jean-Luc_Picard
Pro: abgedrehtes Fantasyabenteuer, witzig, temporeich, Louise Bourgoin trägt den Film
Kontra: man muss die erste halbe Stunde überstehen und sich voll auf diesen Stil einlassen
Um Luc Besson – bekannt durch Filme wie "Im Rausch der Tiefe", "Nikita", "Lèon – Der Profi", "Das fünfte Element" oder "Johanna von Orleans" – war es in letzter Zeit sehr ruhig geworden. Nachdem er Milla Jovovich als fünftes Element ins Filmbusiness gebr ...
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sehr hilfreich
12.10.2010
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Mumie und Flugsaurier
Bewertung für Adéle und das Geheimnis des Pharaos (2010) von
T_Goose
Pro: Schauspielerische Leistung, Umsetzung
Kontra: schwache Story
Hallo liebe Leser. Seit heute läuft „Adèle und das Geheimnis des Pharaos“ in den Kinos. Ich hatte die Gelegenheit, den Film bereits in der SNEAK PREVIEW zu sehen. Der Film basiert auf der Comicreihe „Adèles ungewöhnliche Abenteuer“ und wurde vom französis ...
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sehr hilfreich
30.09.2010
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Kann nicht überzeugen
Bewertung für Adéle und das Geheimnis des Pharaos (2010) von
JackT100
Pro: Optik
Kontra: Charaktere, keine Spannung, kaum Action, etwas verwirrend
Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.
Luc Besson hat sich ja einen Namen als Filmemacher gemacht. "Subway", "Im Rausch der Tiefe", "Léon-Der Profi", oder "Das fünfte Element" sind nur einige sei ...
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sehr hilfreich
14.04.2011
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