Kann nicht überzeugen
14.04.2011
Pro:
Optik
Kontra:
Charaktere, keine Spannung, kaum Action, etwas verwirrend
Empfehlenswert:
Nein
 JackT100
Über sich:
Das Buch "Mord in Trilariant City" von Thomas Tralantry überall, auch als Ebook. Ich bin b...
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Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.
Luc Besson hat sich ja einen Namen als Filmemacher gemacht. "Subway", "Im Rausch der Tiefe", "Léon-Der Profi", oder "Das fünfte Element" sind nur einige seiner Filme Meist ist er doch als Drehbuchautor und Produzent im Hintergrund gewesen wie z. B. für "Transporter". Bei "Adele und das Geheimnis" des Pharaos führte er Regie, aber leider ist das Ergebnis doch recht bescheiden.
Film:
Originaltitel: Les Aventures extraordinaires d'Adčle Blanc-Sec Jahr: 2010 FSK: 12 Laufzeit: ca. 102 Minuten Regie: Luc Besson Darsteller: Louise Bourgoin, Mathieu Almaric, Gilles Lellouche, Jean-Paul Rouve Story:
Adele (Louise Bourgoin) ist Journalistin und reist gerne durch die Welt. Aus Ägypten bringt sie eine Mumie von einem Arzt Ramses II mit, welchen sie nur schwer bekommen konnte, stellte sich doch ein Mann mit seinen Soldaten ihr in den Weg. Adele kennt einen bekannten Wissenschaftler, welcher tote Dinge wiedererwecken kann. Mit seiner Hilfe hofft sie, den Arzt wiedererwecken zu können, damit er ihrer Schwester hilft, welche seit einem Tennisunfall im Koma liegt. In Adeles Abwesenheit aus Paris hat der Wissenschaftler aber einen Flugsaurier wiedererweckt, welcher eine bekannte Persönlichkeit getötet hat. Der Wissenschaftler wird zum Tode verurteilt und Adele versucht nun alles, um den Wissenschaftler aus dem Gefängnis zu bekommen. Aber wird es ihr gelingen, und wenn ja, kann der Arzt ihrer Schwester helfen? Darsteller:
Louise Bourgoin spielte auch in "Das Mädchen aus Monaco" oder "Der kleine Nick" mit. Mathieu Almaric ist auch in "James Bond-Ein Quantum Trost" oder "Public Enemy No. 1 - Todestrieb" zu sehen.
Gilles Lellouche spielte auch in "So ist Paris" oder "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt" mit. Jean-Paul Rouve spielte auch in "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" sowie "Die Schatzinsel (2007)" mit.
Regie: Luc Besson führte auch bei "Léon-Der Profi" oder "Das fünfte Element" Regie.
Meinung: Der Film kann nicht wirklich überzeugen. Schon am Anfang werden innerhalb kürzester Zeit mehrere Charaktere vorgestellt, was doch etwas zuviel ist, werden diese doch schnell gezeigt, anstatt sich Zeit zu nehmen. Von der Story her ist man sich auch nicht sicher, worauf der Film hinaus will, weiß man doch nicht genau, was denn jetzt nun die Hauptstory ist, der Flugsaurier Part oder die Mumiengeschichte. Zudem sind einige Charaktere doch etwas überflüssig, wie Adeles Gegner in Ägypten, welcher versucht sie zu töten. Dieser taucht am Anfang und ganz kurz zum Schluss des Filmes auf. Was es mit dieser Figur auf sich hat, wird nicht klar.
Wer hier jetzt auf einen actionreichen Film hofft, weil Luc Besson Regie führt, wird enttäuscht. Es gibt so gut wie gar nicht, und wenn doch, ist dieses recht kurz gehalten. Die Actionszene, in der Adele vor den Soldaten in Ägypten flüchtet ist kurz und kaum spektakulär. Sonst gibt es da nichts großes. Spannung kommt auch nicht vor, vielmehr versucht man die ganze Zeit, den Faden bei der Geschichte und den Figuren nicht zu verlieren. Was aber vor allem nervt, sind die Charaktere. Adele ist arrogant und rechthaberisch, was einem den ganzen FIlm über nervt. Sympathie gibt es keine für diese Figur. Das Gleiche gilt auch für den Polizisten, welcher komisch wirken soll, was aber nicht funktioniert. Irgendwie sieht er auch merkwürdig aus, als würde der Schauspieler die ganze Zeit seinen Hals verstecken und den Kopf nach unten drücken. Der Großwildjäger wirkt auch nicht sonderlich überzeugend oder sympathisch mit seinem teils hochnäsigen Verhalten.
Bleiben wir doch gleich mal beim Humor: Es gibt keinen. Jedenfalls konnte ich nicht ein einziges Mal lachen. Der Versuch Adeles, den Professor aus dem Gefängnis zu befreien, sollte wohl komisch wirken, verfehlt seine Wirkung aber total. Auch der schon zuvor genannte Polizist oder der Großwildjäger können einen nicht zum Lachen bringen. Die Special Effects sind durchschnittlich. Der Flugsaurier ist nicht sonderlich gelungen und wirkt mehr wie aus einem billigen FernsehFilm, da kommen die Mumien am Schluss doch besser rüber.
Schauspielerisch ist das ganze positiv anzusehen. Louise Bourgoin ist hübsch anzusehen, darf auch ihre Brüste zeigen, aber sympathisch wirkt sie im ganzen Film nicht. Immerhin wirkt sie nicht gelangweilt in ihrer Rolle, was auch für die anderen Darsteller gilt. Jeder wirkt nicht so, als würde er oder sie seine oder ihre Rolle einfach runterspielen. Wer sich den Film anschaut, sollte, wenn der Abspann nach dem doch offenen Ende läuft, nicht ausmachen, es kommt noch eine Szene. Keine wichtige, sondern wieder eine, die den Zuschauer oder die Zuschauerin noch zum Lachen bringen soll, aber auch hier daneben greift.
Der Film ist keine Empfehlung. Arrogante und nervige Figuren, so gut wie keine Action, keine Spannung und zum Teil auch irgendwie verwirrend inszeniert, lassen einen Fragen, wieso Luc Besson diesen Film gedreht hat.
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17.04.2011 13:54
Ich kenn Adele leider nicht
17.04.2011 11:11
muss also nicht sein, lg Alan
16.04.2011 12:45
gut rezensiert