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Kürzlich traf das mich und meine Kollegen meinten, ich sollte zur Strafe mal was richtig schönes trinken und verdonnerten mich zu einem halben Liter Adelskronen Hefeweizen Hell. Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr. Zu allem Überfluss musste ich die Dose auch noch auf dem ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Comte_de_Flandre über Adelskronen Hefeweizen Hell (Weizen) 12.04.2003
Produktbewertung des Autors:
Geschmack:
ist denn wirklich kein anderes Bier mehr da?
Pro:
der Preis
Kontra:
der Geschmack
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Ab und an pflege ich mit meinen Kollegen Heiner, Uwe, Dieter und Frank nach Feierabend einen ordentlichen Hamburger Pasch zu knobeln. Dass der Verlierer einer Runde dieselbige in Bier zu bezahlen hat ist ja selbstverständlich, wir haben das Ganze aber noch um eine winzige Fiesheit erweitert. Derjenige der die meisten Runden eines Abends verloren hat, muss zusätzlich zum finanziellen Schaden auch noch irgendwas widerliches machen.
Kürzlich traf das mich und meine Kollegen meinten, ich sollte zur Strafe mal was richtig schönes trinken und verdonnerten mich zu einem halben Liter Adelskronen Hefeweizen Hell. Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr. Zu allem Überfluss musste ich die Dose auch noch auf dem Weg vom Supermarkt in die Wohnung offen zur Schau tragen.
Da Wettschulden oder Spielschulden aber bekanntlich Ehrenschulden sind, führte ich meinen Auftrag ohne Lamentieren aus.
Hier mein Bericht:
Das Produkt ===========
Adelskronen Hefeweizen Hell ist sozusagen die Billig-Hausmarke der Penny-Märkte und nur dort erhältlich. Um nur € 0,29 erhält man eine 0,5l Dose 'original bayerisches Hefeweissbier', gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot. Inhaltsstoffe sind die Bierüblichen wie Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfenextrakt und Hefe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9% vol., was für ein Hefeweizen eher gering ist.
Im Volksmund werden diese Billigbiersorten der Discountsupermärkte auch gerne als Pennerglück bezeichnet. In der Tat dürfte die Hauptzielgruppe für dieses Bier auch eher in Kreisen zu finden sein, wo man eher eine vollgedröhnte Birne als einen gepflegten Biergenuss in den Vordergrund stellt.
Die Dose sieht eigentlich recht ansprechend, wenn auch nicht unbedingt spektakulär aus. Das Grunddesign ist in weiß-blauer Rautenform analog der bayerischen Fahne angelegt. In der Mitte befindet sich dann der Produktname verziert von einer großen und zwei kleinen Kronen.
Die Angabe eines Brauereinamens fehlt. Vermutlich steht aber eine namenhafte Brauerei dahinter, die sich hierdurch ihres Ausschusses entledigt. Im Internet findet sich keine Homepage über dieses Bier und vermutlich wird man es auch in keiner Kneipe dieses Landes im Ausschank finden.
Test 1 ======
Ich hole die kalte Dose aus dem Kühlschrank. Ein wenig mulmig ist mir dabei schon, Hefeweizen aus der Dose widerspricht irgendwie meinem Grundverlangen nach bieriger Geschmacksgerechtigkeit.
Ich öffne die Dose - wohlgemerkt: ich bin noch nüchtern - und rieche dran. Nun, es riecht aus der Dose nach Hefeweizen. Das senkt den Puls schon mal um etwa 10 Schläge in Richtung Beruhigung. Ich gieße es formvollendet in ein Hefeweizenglas ein. Ich schätze, dass kaum ein Adelskronen Hefeweizen Hell diesen Luxus je erlebt hat bzw. erleben wird und seine meisten Brüder ein schnelles Ende direkt aus der Büchse erfahren.
Komplett eingegossen, sieht es fast wie ein Markenhefeweizen aus. Die Farbe ist ein wenig dunkler als ein Erdinger zum Beispiel, aber der Grad der Trübe passt. Auch bildet sich eine schöne Schaumkrone.
Unter dem fiesen Grinsen meiner Kollegen setze ich an und trinke den ersten Schluck. Eine undefinierbare liquide Masse gleitet erst in meinen Mund und dann meine Kehle herunter. Tausend Gedanken des Grauens schießen mir in den Kopf - ich schmecke alles, aber nicht Hefeweizen.
Dieses 'Bier' schmeckt fast undefinierbar. Es ist ein muffiger und kratziger Geschmack, der sich in meinem Mund bildet und diesen oral vergewaltigt. Hieraus identifiziert man kaum ein Hefeweizen. Dieser abscheuliche Geschmack findet gar noch eine Steigerung in Form seines Nachgeschmackes. Dieser ist so übel und trocken im Mund, wie ich ihn eigentlich nur am Morgen nach einer durchgezechten Nacht kenne.
Den Durst löscht das Adelskronen Hefeweizen Hell in keinster Weise - im Gegenteil: es schafft sogar welchen. Vielleicht ist das ja auch die Absatzstrategie, wer weiß.....
Auch der Kohlensäuregehalt ist verdammt gering. So konnten sich meine Kollegen nur an meinem angewiderten Gesicht erfreuen und nicht zusätzlich an ein paar schönen Bäuerchen. Nach einem Glas frischer Milch haue ich bessere Rülpser raus, als nach diesem Bier.
Ich stürze den halben Liter in mich rein, koste es was es wolle, eben eine Ehrenschuld, die zu tilgen ist. Heilfroh, als es vorbei ist, kneife ich mich und merke, dass ich noch am Leben bin. Bah, welche Qual, aber das Zeug geht ordentlich in die Birne, wie ich bereits kurz nach Beendigung der Folter merke.
Meine Kollegen erlösen meine Pein mit richtigem Hefeweizen und der Abend wird noch schön.
Test 2 ======
Da man auf einem Bein nicht stehen kann, musste ich zuvor zwei Büchsen kaufen und diese peinlicherweise öffentlich präsentieren. Ein Folterknecht ruht also zu vorgerückter Stunde noch in meinem Kühlschrank.
Blöderweise habe ich auch an diesem Abend kein Glück im Spiel falle beim Pokern durch. Heiner schlägt vor, ich müsse das zweite Adelskronen Hefeweizen Hell auch noch trinken. Die anderen stimmen zu und ich muss dran glauben.
Den Spruch, dass man sich jede Frau schön trinken kann, kenne ich, aber das man sich jedes Bier lecker trinken kann........
Nun, ich bin experimentierfreudig und will diese Hypothese einer Beweisführung unterziehen. Deswegen torkele ich nunmehr zum Kühlschrank, hole die Büchse Adelskronen Hefeweizen Hell raus, reiße noch ein paar Joghurts um und gehe zurück. Es ist kein Problem, die Büchse zu öffnen, da diese Technik narrensicher bis 4 Promille ist. Das Einschenken ist aber schon nicht mehr zu leicht. Ich verschütte ca. 10% des Adelskronen Hefeweizen Hell auf den Boden. Das habe ich sicher nicht mit Absicht zum Selbstschutz gemacht. Irgendwann ist die Büchse leer und ich setze das Glas an. Gott sei Dank, man kann noch so hacke sein, den Mund findet man immer.
Ich trinke einen Schluck und es schmeckt noch schlimmer - noch kratziger, noch muffiger und sogar irgendwie nach Schweiß. Vielleicht treten meine Geschmacksnerven schon in den Streik, aber es ist nicht auszuhalten. Ich spucke Uwe die ganze Ladung auf die Hose und bringe den Rest ins Klo.
Nein, dieses Bier hat den zweiten Test ebenfalls nicht bestanden und ist im volltrunkenen Zustand sogar fast schon ein reines Brechmittel.
Wie bereits erwähnt, knallte die erste Büchse schon ordentlich. Die zweite hat ja dann hauptsächlich Lothar, meine getreue Toilette trinken müssen. Ich bin mir aber ganz sicher, dass man bei reichlichem Genuss von diesem Abwasser einen dickeren Schädel bekommt, als von einem Markenweizen.
Fazit =====
Das ist kein Hefeweizen. Der Geschmack lässt irgendeine Mutation vermuten. Ein schaler Erstgeschmack mit potenzierter Muffigkeit im Nachgang lässt sich nicht durch den vergleichsweise sehr günstigen Preis rechtfertigen. Empfehlen kann ich das beim besten Willen nicht.
Hütet Euch vor Sturm und Wind und vor Billigweizen, die in Büchsen sind.
Adelskrone ist ein typisches "Billig-Bier". Erhältlich bei Penny, sticht vor allem erstmal der Preis: 69 Pf für den halben Liter ist SEHR günstig. Leider leider gibts das Bier dafür ausschließlich in Dosen. Das schmälert den Genuß erheblich, denn das Bier ...
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...Hier handelt es sich um Hefeweißbier natutrüb von Adelskronen 1. Daten zum Produkt: 2. Erfahrungsberciht 3. Fazit Daten zum Produkt: Dieses Bier ist in 0,5 Liter Plastikflaschen erhältlich. - Zutaten: Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hop ...
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26.04.2010
Muß nicht sein! Bewertung für Adelskronen Hefeweizen Hell (Weizen)von
fledermaus
Pro: Relativ preiswert Kontra: Schmeckt einfach nicht
Adelskronen ist die Hausmarke vom Penny-Markt, der preislich praktisch auf Aldi bzw. Lidl-Niveau liegt.
Adelskronen Hefeweizen ist ausschließlich in Dosen erhältlich, was für einen echten Weißbierfan natürlich schon ein nicht zu unterschätzendes Manko da ...
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02.04.2000
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