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... Das Objekt ist diesmal der fünfmalige deutsche Meister Adler Mannheim. Ich habe lange überlegt, ob ich nicht besser einen Bericht über Schokolade oder sonstige "langweilige" Produkte schreiben soll, aber dann schien mir der Besuch beim Spiel Mannheim - Frankfurt erwähnenswerter. Der ... Bericht lesen





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1-6 von 41 Erfahrungsberichten    
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Erreicht Mannheim noch die Play-offs?
Erfahrungsbericht von J.Hetfield über Adler Mannheim
27.12.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Gute Jugendarbeit, die nagelneue SAP - Arena, ein starker Kader
Kontra: Essen und Trinken zu teuer, die Mannschaft bleibt noch hinter den Erwartungen zurück

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Herzlichen Willkommen liebe Leser zu meinem diesjährigen Eishockeybericht. Das Objekt ist diesmal der fünfmalige deutsche Meister Adler Mannheim.

Ich habe lange überlegt, ob ich nicht besser einen Bericht über Schokolade oder sonstige "langweilige" Produkte schreiben soll, aber dann schien mir der Besuch beim Spiel Mannheim - Frankfurt erwähnenswerter.

Der Bericht ist wie folgt gegliedert:

1. Kader
2. Trainer und Präsidium
3. Saisonverlauf
4. Stadion
5. Homepage
6. Geschichte
7. Persönliche Bewertung

Wie immer bei Sportberichten gibt es auch diesmal wieder die +/- Zeichen unter den Überschriften zur schnellen Orientierung, wie ich bewertet habe. Nun aber viel Spaß!

1. Kader
++-++-++--


Tor:

Im Tor kämpfen mit Danny aus den Birken (20), Ilpo Kauhanen (32) und Frederic Chabot (37) drei Torhüter um die Nummer eins. Zu Saisonbeginn stand auch noch Patrick Ehelechner im Kader, doch der 21-jährige ist mittlerweile an die Füchse Duisburg ausgeliehen.

Während aus den Birken überwiegend bei den Heilbronner Falken Spielpraxis sammelt kämpfen Chabot und Kauhanen um den Platz im Tor der Adler wobei Kauhanen die Nase vorn hat. Beim Spiel gegen Frankfurt hielt er die Adler lange Zeit im Spiel und auch bei der knappen Niederlage in Köln war er stark. Der Werdegang beider Torhüter ist übrigens höchst unterschiedlich. Kauhanen spielt seit Jahren in Deutschland während Chabot in zumeist unterklassigen US-Ligen spielte.

Ergebnis: Vorteil Kauhanen, dessen Vertrag sogar bis 2008 läuft und nächstes Jahr vermutlich mit Ehelechner und aus den Birken das Torwarttrio bilden wird.


Abwehr:


Zwar verloren die Adler mit dem Weggang von Christoph Schubert (23) zu den Ottawa Senators einen wichtigen und auch wuchtigen Verteidiger, doch mit Peter Ratchuk (28), der zwei tolle Saisons in Frankfurt spielte sowie Nationalspieler Stephan Retzer (29) kamen auch zwei wichtige Spieler in die Quadratestadt.

Der schussstarke Ratchuk, der mit seinem Partner Robidas in Frankfurt das wohl stärkste Verteidigerduo in der letzten Saison bildete, ist vor allem im Powerplay enorm wichtig. Er wird ein wichtiger Bestandteil in den nächsten Jahren sein, denn sein Vertrag läuft bis 2008. Das Gegenteil zum offensiven Ratchuk ist der eher defensiv eingestellte Nico Pyka (28), der auch zum Kreis der Nationalspieler zählt. Allerdings schaffte er nicht den Sprung in die NHL und kam daher nach seiner Zeit bei den Eisbären zurück nach Deutschland.

Einer der den dauerhaft in der NHL spielte ist der 33jährige Karl Dykhuis, der 706-mal in der besten Liga der Welt auflief. Ebenso wie Ratchuk mit Stärken in der Offensive und auch er wurde Meister, allerdings "nur" in Holland. Der Schwede Pierre Hedin (27) wurde erst kurz vor der Saison verpflichtet und ist eher der Fraktion Techniker zuzuordnen. Der Kanadier Yannick Tremblay (30) kam während der Saison zu den Adlern, aber auch er erlaubt sich ab und zu mal eine gedankliche Auszeit.

Fast schon zum Inventar der Adler gehört Michael Bakos (26), der bereits seit seinem Wechsel 2000 von Augsburg nach Mannheim das Adler-Trikot trägt und damit der dienstälteste Profi ist. Auch er hat Erfahrung in der Nationalmannschaft sammeln dürfen, aber stand nie in den Notizbüchern der NHL-Scouts. Ebenso defensiv wie Bakos ist auch Stephan Retzer sowie Förderlizenzspieler David Cespiva (19).

Außerdem stehen noch die Förderlizenzspieler Marco Schütz (20) und Stefan Langwieder (18) im Kader, die beide aus dem Jungadler-Projekt stammen und dort 2x Meister wurden.

Ergebnis: Zumindest die ersten beiden Reihen sind gut besetzt, aber es fehlt einfach eine Siegesserie für das Selbstvertrauen.


Sturm:


Der Star des Teams ist Ex-NHL-Profi René Corbet (32), der diese Saison durch 4 Verletzungen noch nicht so recht in Tritt gekommen ist. Letzte Saison zeigte er vor allem in den Play-offs mit 11 Toren an der Seite von Jochen Hecht sein Können. Leider fällt er derzeit mit einem Knöchelbruch aus, aber bis zu seinem Vertragsende 2008 wird er noch in Mannheim zaubern. Vor der Saison war geplant, dass Corbet mit Devin Edgerton (35), der zurzeit auch verletzt ist, und Lonny Bohonos (32) die erste Reihe bildet, aber da die etwas älteren Herren sich mit Verletzungen herumplagen müssen andere in die Bresche springen.

So zum Beispiel Christoph Ullmann (22), der 2003 von Köln nach Mannheim kam und sich mittlerweile zum Nationalspieler entwickelt hat. Oder Linksaußen Ronny Arendt (25), der im Doppelpack mit Center Shawn Carter (32) aus Augsburg kam.

Außerdem befinden sich noch zwei Stürmer mit NHL-Erfahrung im Kader. Der eine, Jeff Shantz (32) absolvierte mehr als 600 Spiele in der NHL während der andere, John Tripp (28) sogar einen deutschen Pass besitzt und somit keine Ausländerstelle besetzt. Mit Anthony Aquino (23) befindet sich ein weiterer Kanadier im Aufgebot der Mannheimer.

Dazu kommen mit Fabio Carciola (20), Sachar Blank (20), Marcus Kink (20), André Schietzold (18) und Thomas Pielmeier noch 5 Juniorennationalspieler, die Eiszeit bei den Adlern bekommen.

Kurz vor Weihnachten verpflichteten die Adler aufgrund der Verletzungen von Edgerton und Corbet den Deutsch-Russen Igor Alexandrov (32), der bereits einige Jahre in der DEL spielte, bis zum Saisonende. Nur einen Monat vorher verpflichteten die Adler aufgrund der Verletzungsmisere noch Daniel Del Monte (30) vom REV Bremerhaven. Del Montes beste Saison war 2004/2005 als er es auf 35 Tore und 56 Vorlagen in der zweiten Liga schaffte.

Ergebnis: Die Ausfälle von Corbet und Edgerton wiegen sicherlich schwer, trotzdem besitzen die Adler genug Potenzial für das Erreichen der Play-offs.


2. Trainer und Präsidium
+++-+++-++++-++-+++-++


Am 14.12.2005 wurde Stéphane Richer als Trainer mit seinen Assistenten Jackson Penney und Anders Olsson entlassen und als Nachfolger präsentierten die Adler Bundestrainer Greg Poss. Der 40-jährige Amerikaner betreute die Nationalelf nur ein Jahr und das mit einer miserablen Bilanz und dem Abstieg in die B-WM.

Poss mäßige Spielerkarriere in den unterklassigen US-Ligen war jäh durch eine schwere Knieverletzung beendet und so widmete er sich seiner Trainerkarriere, die ihn erst nach Schweden führte bevor er nach Deutschland kam. Für Aufsehen sorgte der akribische Arbeiter durch seine Arbeit mit den Iserlohn Roosters, die er 2000 in die DEL führte und dort etablierte. 2003/2004 folgte der Wechsel zu den finanzkräftigeren Nürnberg Ice Tigers, wo er mit dem Team jeweils in der ersten Playoff-Runde scheiterte. Am 1. Oktober betreute er zunächst in Personalunion als Nachfolger von Hans Zach noch die Nationalmannschaft, doch am 14.12.2005 kündigte er wie erwähnt seinen Vertrag und widmet sich mit ganzer Kraft Mannheim.

Richer musste gehen, da er zum einen die Erwartungen nicht erfüllte und auch wegen des Disputs mit Steve Kelly. Das Problem Kelly, der öfters aneckte, wurde, wie schon bei Stefan Ustorf, mit dem Rauswurf des Spielers "gelöst". Nur 3 Wochen nach dem Rauswurf von Kelly wurde auch Richer entlassen, aber den Adler wäre es mittlerweile wohl lieber gewesen, wenn Kelly noch da wäre, da seine Leistungen in Frankfurt sehr stark sind. So sahen es auch die Lions-Fans in Mannheim, die lautstark "Stéphane Richer" skandierten um ihren Dank für den Rauswurf von Steve Kelly auszudrücken.

Zum Auftakt konnte Poss mit seinen Assistenten einen Sieg in Krefeld feiern, dann gab es die unter Punkt 4 beschriebene Niederlage gegen Frankfurt und einen 5:3 Sieg gegen die DEG Metro Stars. Übrigens gibt es derzeit keine Assistenten in Mannheim, aber das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit.

Sportmanager der Adler ist Marcus Kuhl, der jahrelang selbst aktiv war und dessen Trikot unter der Hallendecke hängt. Seine Aufgabe ist hauptsächlich die Sichtung und Verpflichtung von Spielern.

Als Geschäftsführer sind Matthias Binder und Daniel Hopp bei den Adlern tätig, wobei vor allem die Familie Hopp mit Vater Dietmar Hopp, dem Gründer des Software-Riesen SAP, den Eishockey in Mannheim beeinflusst. Ohne die Gelder wäre weder der Stadionbau noch das "Jungadler-Projekt" zur Nachwuchsförderung möglich.


3. Saisonverlauf
--+-++---+--+++--


Der Saisonstart Mannheims war mit einem 6:5 n.P. im Saison-Eröffnungsspiel in der neuen SAP-Arena sehr verheißungsvoll und von den ersten 5 Spielen gewann man 4 bei nur einer Niederlage nach Penalties gegen Hannover. Doch danach zeigten sich die Adler launisch, verloren zunächst 3 Spiele und gewannen anschließend 3 Spiele in Serie. Von Mitte Oktober bis Mitte November gab es in 9 Spielen nur 2 Siege zu bejubeln wobei die Niederlagen gegen Die Kellerkinder Duisburg und Kassel doppelt schmerzten.

Natürlich wurden die Adler auch in der Tabelle durchgereicht und einen Tag nach der Niederlage bei den Hannover Scorpions am 13.12.05 wurde Trainer Stéphane Richer entlassen und durch den damaligen Nationaltrainer Greg Poss ersetzt, dessen Bilanz bis jetzt 3 Siege und 2 Niederlagen lautet, wobei sich in diesen Spielen Devin Edgerton und René Corbet verletzten und für eine längere Zeit ausfallen werden. Die Adler belegen momentan Platz 9 mit 51 Punkten und 104:97 Tore, was einen Rückstand auf den letzten Play-off-Platz von nur 3 Punkten bedeutet.

Erfolgreicher waren die Adler im DEB-Pokal, wo sie im Halbfinale am 31.01.2006 auf die Nürnberg Ice Tigers treffen. Zuvor gewannen sie in der ersten Runde mühsam bei den Dresdner Eislöwen 2:1, im Achtelfinale 4:0 in Bremerhaven bevor man im kleinen Derby 5:2 gegen die Bietigheim-Bissingen Steelers mit 5:2 gewann. Nach 3 Zweitligisten gibt es nun den ersten Vergleich mit einem DEL-Klub. Der Sieger trifft im Finale auf den Gewinner der Partie Regensburg - Düsseldorf.


4. Stadion und Atmosphäre
+++++++++++++++++---------


Am 18.12.2005 machten wir uns zu viert auf dem Weg um das Spiel Mannheimer Adler gegen Frankfurt Lions zu sehen. Die Anreise per S- und Straßenbahn bis zur SAP-Arena verlief problemlos und die Haltestelle liegt direkt vor dem Eingang des Stadions in der Nähe des Maimarktgeländes. Vor dem Stadion gab es keinerlei Stände und auch nur vereinzelt Dixi-Toiletten.

Nachdem wir durchsucht wurden drückte uns eine freundliche junge Frau DEL-Playercards in die Hand und danach gingen wir auf die Suche nach unseren Plätzen, die man dank den großen und damit gut lesbaren Tafeln schnell fand. Die SAP-Arena ist innen sehr hell gestaltet mit weißen Wänden und sehr sauberen Fußböden und selbst die Dachkonstruktion war hell angestrichen.

An unseren Plätzen angekommen blickten wir erstmal ins weite Rund und waren beeindruckt. Zwar gibt es nur hinter einem Tor Stehplätze, aber von unseren Plätzen in Block 414 im ersten Oberrang konnte man direkt in die gegenüber liegenden VIP-Logen sehen wo gerade getafelt wurde. Der Gästeblock mit gut 1.000 Lions-Fans befindet sich auch im Oberrang in einer Kurve, natürlich alles Sitzplätze. Selbstverständlich sind es Klappsitze mit Bügel am Sitz, damit sich der Hintermann notfalls abstützen kann oder seine Jacke ablegen kann und einem Getränkehalter als besonderen Clou. Im Vergleich zu Frankfurt ist die Sicht wirklich grandios und auch der Preis von 19 € ist angemessen.

Das Spiel war natürlich wie es sich für ein Derby gehört mit 13.600 Zuschauern ausverkauft, allerdings spürte man nur selten die Derby-Atmosphäre. Zwar spielte der 7. gegen den 8., doch es gab weder Rangeleien noch aufregende Szenen. Irgendwie war Mannheim zu passiv und gerade im Powerplay lief wenig zusammen. Bereits nach sage und schreibe 37 Sekunden wurde 3x Icing der Adler gepfiffen. In der neunten Minute traf Dwayne Norris auf Vorlage des ehemaligen Mannheimers Steve Kelly zur Frankfurter Führung und die Gästefans machten erstmals auf sich aufmerksam.

In den Drittelpausen machte ich dann sowohl positive als auch negative Erfahrungen. Positiv waren die Sauberkeit der Klos und auch die breiten Gänge, in denen man zumeist problemlos durchkam. Allerdings fiel mir beim Essen fast die Kinnlade herunter. Im Stadion hat man die Wahl zwischen Pizza, Fritten und Würstchen, wobei ich mich für eine "Feuerwurst" plus 0,4 l Apfelschorle entschied. Für die beiden Sachen habe ich 5,20 € (2,80 € für die Wurst, 2,40 € für das Getränk) bezahlt! 10 DM für ne Wurst plus Getränk, einfach der Hammer und die Feuerwurst war sehr wässrig und hatte für mich nix mit einer Paprikawurst gemeinsam. Immerhin konnte man an einem Automaten seine Becher zurückgeben und bekam dafür 10 Cent und tat was für die Umwelt.

Aber was mir auch auf den … ging war der Hallensprecher. Die Aufgabe eines Hallensprechers ist es ja kurz gesagt Stimmung zu machen, Mannschaftsaufstellungen und Strafen durchzusagen und ein paar Sätze zum Geschehen rund um den Verein von sich zu geben. Allerdings hatte Udo Scholz mehr mit einer Schlaftablette als mit einer Stimmungskanone gemeinsam. Keine Betonung, die Namen waren teilweise unverständlich, er wirkte sehr emotionslos und so als hätte er eine Weißweinschorle zu viel getrunken. Außerdem war das Programm rund um das Spiel dürftig. Die Zwischenstände wurden nicht durchgesagt, sondern nur kurz auf dem 15 Tonnen schweren hochmodernen Videowürfel kurz angezeigt. Wobei der Videowürfel mit den 4 Bildschirmen, die je knapp 17 m² groß sind, beeindruckend ist und man dort die Highlights sah. Allerdings gab es keine Pausenshow und auch die Musik passte nicht immer zum Spielgeschehen und ging mir auf die Nerven.

Im zweiten Drittel waren die Frankfurter klar überlegen, doch scheiterten sie im Abschluss am starken Ilpo Kauhanen. In der 52. Minute traf Simon Danner nach Vorlage von Chad Bassen zum 0:2 und als Shantz sieben Minuten vor dem Ende noch einen Penalty vergab, war die Messe gelesen.

Aber alles in allem überwiegt der positive Eindruck bei dieser tollen Arena und sicherlich wird die Atmosphäre nicht immer so zurückhaltend sein wie bei besagten Spiel. Woran wirklich noch gefeilt werden muss ist einfach die Show mit Cheerleadern und Pausenshow, was mittlerweile einfach dazugehört. Und natürlich erschwingliche Preise für Essen und Trinken.


5. Homepage
@@@@@@


Die Homepage http://www.adler-mannheim.de ist toll gestaltet und man erfährt nahezu alles rund um den Verein. Vor allem ist die Seite immer auf dem neuesten Stand und werbefrei. Lediglich beim Unterpunkt Links kann man zu den Seiten der Sponsoren oder anderen DEL-Klubs wechseln.

Die Homepage ist in verschiedenen Blautönen gehalten wobei man oben unter dem Logo zu den einzelnen Rubriken gelangt während in der Mitte die aktuellsten Schlagzeilen stehen. Rechts gibt es kleine Umfragen, Hinweise sowie eine Vorschau, bzw. ein Bericht zum nächsten/ letzten Spiel.

Bei den Rubriken gibt es zum Beispiel den Fan-Shop oder ein Multimediabereich mit den üblichen Downloads und Fotos oder eine Fanzone mit Tippspiel und sonstigen Fansachen. Wem das nicht reicht, der kann sich bei http://www.adlerfans.de anmelden und mit anderen Fans austauschen. Außerdem kann man sich Online Tickets bestellen oder sich Infos zur SAP-Arena holen.

Die anderen Bereiche haben mir bei meinem Bericht auch weitergeholfen, denn Statistiken sind beim Eishockey wichtiger als beispielsweise beim Fußball. Desweiteren gibt es über jeden Spieler ein Porträt mit seinen Karrieredaten, die Geschichte der Adler und Storys über den Verein.

Ich finde die Homepage sehr übersichtlich und informativ ohne viel Schnickschnack und Werbung. Ein Pluspunkt dafür!


6. Geschichte
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Am 19.05.1938 wurde der Mannheimer Eis- und Rollsport-Club (Kurz ERC) gegründet und im Februar wurde das Eisstadion am Friedrichspark eingeweiht, das bis zum Jahr 2005 Heimspielstätte des ERC war.

Während des zweiten Weltkriegs standen die Adler kurz vor dem Gewinn ihres ersten Titels, doch die Spiele wurden abgesagt. Zwar wurde das Eisstadion während des Kriegs zerstört, doch nach dem Krieg wieder aufgebaut und 1953/1954 gelang der Aufstieg in die Oberliga, dem jedoch der prompte Abstieg aus der höchsten Spielklasse folgte. Doch bereits in der Saison 1956/1957 stieg der ERC wieder auf und etablierte sich in der Bundesliga.

Am Ende der Saison 1970/1971 folgte der erneute Abstieg mit nur 3 Siegen und die kommenden Jahre in der 2. Liga waren ein Kampf ums überleben.

Doch 1978 stieg der ERC mit dem Mannheimer Idol Peter Obresa und Torwart Matthias Hoppe, der mehr als 800 mal in der Bundesliga spielte, endlich wieder auf.

Unter anderem durch eine wahnwitzige Idee kam der ERC dann zu seiner ersten deutschen Meisterschaft 1980. Man suchte in kanadischen Telefonbüchern nach deutschen Namen, fragte nach Eishockeyspielern in der Familie und verpflichtete dann einige Deutsch-Kanadier. Einer von ihnen war Harold Kreis, der für eine lange Zeit in der Quadratestadt blieb. Es folgten 4 Vizemeisterschaften in den 80er Jahren, doch dann begann erst mit der Einführung der DEL 1994 der Erfolg der Adler.

Mit der Einführung der DEL benannte sich der Club in Adler Mannheim um und mit dem Bosman-Urteil begann die Überlegenheit der Adler mit den Meistertiteln 1997, 1998 und 1999.

Beeindruckend war vor allem der erste Meistertitel mit Trainer Lance Nethery und Manager Marcus Kuhl, der mit der Minimalanzahl von 9 Spielen geholt wurde. Das Nachsehen hatten die Kassel Huskies im einzigen Finale ihrer Vereinsgeschichte.

Die Mannschaft um Torjäger Jan Alston, Jackson Penney, Kapitän Pavel Gross, Alexander Serikow, Belgiens besten Eishockeyspieler des Jahrhunderts Mike Pellegrims, Paul Stanton, Torwart Mike Rosati gewann in den Folgejahren gegen die Eisbären und Nürnberg.

Den fünften Meistertitel holten sich die Adler mit Trainer Bill Stewart in der Saison 2000/2001 durch einen Treffer von Mike Stevens in der Verlängerung des 5. Spiels gegen die später nach Hamburg verkauften München Barons.

In den Jahren 2001/2002 sowie 2004/2005 wurden die Adler erst im Finale von Köln, bzw. den Eisbären Berlin geschlagen und zur Saison 2005/2006 zogen die Adler schließlich in die neue SAP-Arena.


7. Persönliche Bewertung
++++++++++++++-----------


Zusammenfassend gebe ich dem Verein 4 Sterne, da man sowohl die Geschichte, die Aussichten, die finanzielle Lage als auch das sportliche Abschneiden berücksichtigen sollte.

Sportlich liegen die Adler momentan weit hinter den Erwartungen, schließlich zählten sie vor der Saison zu den Favoriten um den Titel. Aber ich denke, dass man entweder Hannover oder Hamburg noch von einem Playoff-Platz verdrängen wird.

Mit dem Jungadler-Projekt, dass die Adler neben Berlin und Köln zu den attraktivsten Vereinen für junge Spieler macht und der neuen SAP-Arena, die einen Besuch wert ist, betreiben die Verantwortlichen viel Werbung für ihren Verein und auch für die Nationalmannschaft.

5 Sterne würde ich derzeit an keinen Club verteilen, dafür ist die Liga einfach zu ausgeglichen, als das einen Mannschaft herausragt. Selbst Tabellenführer Ingolstadt oder Meister Eisbären Berlin sind nicht in der Form um jeden Gegner nach Belieben zu beherrschen.


Das war mein letzter Bericht für 2005, ich hoffe es hat Spaß gemacht bei mir zu lesen.

Euer


J.Hetfield   
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...Ich bin immer noch verblüfft, wenn ich die Tabelle sehe und als Spitzenreiter die Berlin Capitals entdecke. Wo sind die großen Favoriten? Die Kölner Haie, die München Barons und allen voran, die Mannheimer Adler? Die Gründe liegen zum einen in den Schwächephasen der einzelnen Clubs und der Ausgeglichenheit der Liga.Zum anderen aber auch bei den Caps selber. Mit dem weißrussischen Nationaltorhüter Andej Mezin haben sie einen überragenden Mann im Kasten und in der Abwehr sorgt Petri Liimatainen für die nötige Ruhe. Der Sturm mit den Neuzugängen Zerwesz, Brännström und Corriveau ergänzt sich sehr gut mit den anderen und besonders von Iain Fraser, der aus Schwenningen kam, kann man viel erwarten. Wenn die Hallensituation bald bereinigt ist, dann wird Berlin über viele Jahre Freude an den Caps haben.... Bericht lesen

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01.01.1970
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...Tja und schon wieder eine Nachricht die den Haie-Fans nicht richtig schmeckt. Der führere Meistermacher Lance Nethery soll beim Vizemeister nächstes Jahr nur noch als Sportdirektor fungieren. Und das mal in Köln und mal zu Hause von Atlanta aus. Naja jetzt muss es der letztjährige Co-Trainer Bob Leslie richten. Er kam im Januar 1999 als Nachfolger vom Timo Lahtinen und holte aus 21 Spielen 13 Siege und hatte die Haie noch vom 11.Platz in die Playoffs geführt,wo man ja bekanntlich gegen die Lions aus Frankfurt rausflog. Der neue Co-Trainer soll der Ex Adler Mannheim Verteidiger Harold Kreis werden. Unter Lance Nethery wurde er 2mal Deutscher Meister. Mal sehen wie die Haie nächstes Jahr abschneiden. Wenn sie bald ihre neue Supertrainingshalle haben, in der Kölnarena spielen und dann noch Meister werden, wäre die Schmach gegen unsere... Bericht lesen

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