Adobe Illustrator ein Programm zum Konstruieren
27. Feb 2002
Pro:
eine Menge Funktionen zum konstruieren
Kontra:
manchmal ein bisschen unstabil
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Benutzerfreundlichkeit:
mehr
 kuehnel
Über sich:
Mitglied seit:22.02.2002
Erfahrungsberichte:11
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich habe jetzt schon selber lägere Zeit mit diesem Programm gearbeitet, bin unteranderem in diesem Programm ausgebildet worden, und habe einen sehr posititiven Eindruck erhalten. Ich werde hier natürlich nur ein Bruchteil dessen was diese Software kann, vermitteln können, da es doch schon sehr komplex ist. Beschreibung des Programms:
Adobe Illustrator basiert auf der sogenannten Vector- Technologie, d. h. es werden die grafischen Elemente mit Hilfe von mathematischen Algorithmen berechnet und beschrieben. Es ermöglicht einem komplexe Illustrationen anzufertigen da sehr viele Funktionen zum konstruieren vorhanden sind. Pfadwerkzeuge, Bezierkurven, Ebeneffekte, eine Vielzahl von Filtern und Render ing-effekten, .... Das Programm erinnert von der Optik und manchen Funktionen am Anfang stark an Adobe Photoshop, aber ist von Grund auf anders aufgebaut. Es ist eben kein Bildbearbeitungsprogramm sondern ein Illustrationsprogramm,
wie der Name schon sagt. Man hat zwar die Funktion Bilder zu importieren, das ist aber eigendlich nicht der Zweck des Programms. Es sind unter anderem auch sehr hilfreiche Funktionen für das Webdesign eingebaut wie: Imagemaps, dessen Teilbereiche man schon URLs vergeben kann, Funktionen zur Erstellung von Buttons mit z. B. Schlagschatten oder verschiedenen Oberflächen. Wie auch schon in Photoshop, hat man die Möglichkeit sich den Farbwähler auf Webfarben umzustellen, d. h. nur die Farben auswählbar zu machen die im Webver-träglich sind (214 Farben). Des weiteren ist eine spezielle "für Web speichern" - Funktion eingebaut mit der man seine Zeichnungen für das Internet optimieren kann, was z. B. den Speicher-bedarf, Ladezeit oder Qualität des Objektes angeht. Außerdem hat man dort eine kompfortabel Übersicht über das Original und mehreren optimierten Versionen. Das Programm arbeitet mit Ebenen, was große Vorteile bringt bei komplexeren Projekten, auch wieder in Hinsicht auf das Webdesign. Des weiteren habe ich die Möglichkeit meine Grafiken in fast allen erdenkbaren Formaten zu exportieren.
Illustrator vs. Photoshop (ein persönliches Erfahrungsbeispiel): Am Anfang dachte ich auch alles in Photoshop zu konstruieren zu müssen, doch bald bemerkte ich das mir dort einfach viele Möglichkeiten fehlen. Die Erstellung eines einfachen Banners inclusive eines Logos von mir stellte ein großes Problem dar. Als ich dann zum Illustrator kam merkte ich erst den deutlichen Vorteil für mein Projekt. Wenige Klicks mit dem Pfadwerkzeug, und schon hatte ich mein erwünschtes Resultat. Ich will hiermit nicht den Photoshop schlecht machen, er ist halt einfach für ein anderes Gebiet konzipiert worden, und zwar für die Bildbearbeitung. Natürlich ist es ratsam je nach Aufgabe diese beiden Produkte zu kombinieren. Auch für andere Umsetzungen in Sachen eigener Kreativität, endschied ich mich für Illustrator, da ein großer und hilfreicher Bestand an Pinselspitzen vorhanden ist.
Allgemeine Informationen:
Bei Adobe Illustrator baut fast alles auf der wie oben beschriebenen Vector-Technologie aufbaut. Das hat den großen Vorteil, ich kann Objekte fast unendlich skalieren (vergrößern) ohne ein ungewünschtes verschlechtern der Auflösung zur Folge zu haben (Pixelbildung). Dieses Problem stellt sich zum Beispiel wenn eine große Werbefläche produziert werden soll die mehrere Quadratmeter in Anspruch nimmt. Dies gilt natürlich nicht wenn Pixelgrafiken importiert worden sind. Die Ansicht der Objekte ist in verschiedenen Modi anwählbar; Pfadansicht, Grobansicht, Pixelvorschau, ... Es gibt auch die Möglichkeit EPS - Dateien (Encapsulatet Post Script) zu importieren oder exportieren wie man sie u. A. von Makromedia Freehand oder anderen Programmen kennt (Vorteil: sie sind noch bearbeitbar). Der Speicherbedarf der Programmdateien mit der Endung .ai ist meistens sehr klein, sie betragen oft nur wenige 100 kb. Jetzt aber noch etwas Negatives: es gibt manchmal Probleme beim Überschreiben vorhandener Dateien, außerdem stürzt das Programm ab und zu mal radikal ab (das ist aber eher selten). Das muss vieleicht nicht unbedingt an Adobe liegen als vielmehr am Betriebssystem selber.
Pro: - Viele Zeichenfunktionen - Programmdateien (ohne Pixelgrafiken) haben einen niedrigen Speicherbedarf - Viele Pinselbestände - Viele Filter und Effekte - Eingebaute Webfunktionen - Übersichtlich aufgebaut Contra: - Es kommt manchmal zu Abstürzen oder Fehlern (selten) - Es ist nicht ganz billig
Fazit: Ein rund um gutes Programm, mit der einen oder anderen Verbesserungswürdigkeit, aber ist nur zu empfehlen. Man wird sehr schnell Nutzen an den Funktionen und Möglichkeiten finden. Für das Webdesign ist es (für mich zu mindest) eines der wichtigsten Werkzeuge geworden. Es ist sein Geld wert
Mfg Stephan Kuehnel
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27.02.2002 20:43
Wie die meisten Adobe-Produkte ist auch Illustrator durchaus gut zu gebrauche - allerdings neige ich eher zu Freehand. Der Vergleich mit Photoshop ist jedoch nicht so gelungen, da sich die Programme in ihrer Art absolut unterscheiden. Photoshop ist nach wie vor das Bildbearbeitungsprogramm. Allenfalls lassen sich in Photoshop vektorisierte Dateien im Nachhinein ein Finish geben :-) Eine gute Ergänzung sollte Photoshop für jeden Illustrator-Fan jedoch sein - denn irgenwo müssen ja auch die Bilder bearbeitet werdne :-)