Adobe Pagemill

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Adobe Pagemill

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kaum besser als ein texteditor

2  19.01.2001

Pro:
war umsonst mit meinem iMac

Kontra:
viel zu oberflächlich, kaum Möglichkeiten, zerstört Quelltext

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Stabilität:

Benutzerfreundlichkeit

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cropsheep

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:100

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 20 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Um meine Internetprojekte zu realisieren, habe ich bisher immer Ulli Meybohm's HTML-Editor genommen, aber der läuft ja auf einem Mac nicht. Als ich meinen iMac gekauft habe, war aber PageMill 3.0 dabei, und ich hab mich gefreut, dass ich nicht wieder mit Netscape rumwürgen muss oder den Code im Texteditor schreiben muss.
Also gestartet, aber eigentlich ist PageMill eine Enttäuschung.
Der WYSIWIG-Teil bietet kaum brauchbare Alternativen, eine individuelle Anpassung, womoglich noch genau, ist kaum möglich, der Browsermodus ist einfach nur schlecht, zeigt keine Style-Sheets an noch irgendwas NOCH komplizierteres, und im Quellmodus auf Unterstützung zu hoffen ist fehl am Platz.

Ich editiere meine Internetseiten meistens im Quellcode, weil man da einfach einen viel größeren Einfluss und Spielraum hat, wenn man sich einigermassen auskennt. Leider pfuscht PageMill da sogar noch manchmal rein, und verändert den Quellcode nach belieben, wenn man sich die Seite im Vorschaumodus ansieht, so dass sie dann, wie bei mir, im IE nicht mehr funzt. Hatte ich so einige MAle, und das bedeutet natürlich ein mehr an Arbeit, bis man die veränderte, Fehlerhafte Stelle gefunden und wieder "repariert" hat.
Natürlich muss ich den IE oder eben einen anderen Browser immer nebenbei laufen lassen, weil der PageMill-Browser absolut unfähig und einfach nur schlecht ist, wie ja bereits gesagt.

Ich editiere zwar trotzdem in PageMill (zumindest bis heute, denn ab heute habe ich endlich GoLive, hehe), aber einfach nur im Quellmodus, so dass ich auch einen einfachen Texteditor nehmen könnte. Das einzig positive ist, dass eben die unterschiedlichen Textelemente, wie in jedem HTML-Editor, mit verschiedenen Farben gekennzeichnet sind, und es deshalb einfacher zu überschauen ist, das kann ein Texteditor halt nicht bieten. Für über HTML herausgehende Sachen wie Java-Applets, Flash Java, was weiß ich noch, ist PageMill einfach ungeeignet. Geht auch gar nicht, glaube ich. Zumindest praktisch nicht...Auf jeden Fall ALLERHÖCHSTENS für den blutigen Anfänger, wenn überhaupt, da ist man sogar mit Netscape Composer besser aufgehoben, denke ich.

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