Adobe Photoshop Zubehör

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Bibble für Nikon D1-Nutzer

5  01.12.2000

Pro:
vergleichsweise billig, konkurrenzlos gut

Kontra:
mmh

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Benutzerfreundlichkeit

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joerntornow

Über sich: Interessen: Fotografie, Fototechnik, Bild-und Grafikbearbeitung, Internetnutzung und -publikation, W...

Mitglied seit:27.09.2000

Erfahrungsberichte:28

Vertrauende:9

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 16 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nur für Benutzer der Nikon D1 ist Bibble interessant. Bibble ist eigentlich kein Photoshop-Zubehör, es ist viel mehr als das. Es dient dem Anzeigen von Thumbnails, dem Öffnen und "Vorbehandeln" von NEF-Dateien die Bildbearbeitungsprogramme nicht "kennen". Diese ca. 3,7MB großen Dateien erzeugt nur die Digitalkamera D1 von Nikon. Die Datei enthält die Rohdaten der 2,7 Millionen-Pixel-CCD mit einer Farbtiefe von 12-bit. Es ist gewissermaßen das "Digitale-Negativ" mit dem die Fotos nachträglich nachbehandelt werden können, wie es sonst in keinem anderen Modi (JPEG oder TIFF) möglich ist.
ES IST EINE SCHANDE DAS NIKON 1000DM FÜR IHRE SOFTWARE "NIKON CAPTURE" VERLANGT. Diese hätte eigentlich zur 12.000DM Mark teuren Kamera begelegt werden müssen. Aber nein man verlangt als einziger Hersteller der Branche für soetwas Geld. EINE SCHANDE SOETWAS.
Zum Glück gibt es Bibble als Shareware und kann unverbindlich im vollen Funtionsumfang getestet werden. Und der ist definitiv besser als der des Orginalherstellers.

-die Fotos sind schärfer als Fotos die in der Kamera gerendert wurden, auch Nikon-Capture ist nicht so scharf

-man kan extreme Helligkeitveränderungen durchführen ohne Tonwertlücken zu erhalten. Weil man auf 4096 (2**12bit) Tonwerte zurückgreifen kann von denen man letztlich max. 256 benötigt. In der Praxis sieht das so aus: man macht ein Foto nachträglich z.B. 3 Blendenstufen heller (das geht bei ISO 200-Aufnahmen!!) und hat keine aufgerissenden Schatten (Konturen wie auf einer Topografischen Karte)

-man kann nachträglich den Weißabgleich beliebig verändern und hat keinen Qualitätsverlust (selbst getestet!) im Vergleich zum manuellen Weißabgleich vor der Aufnahme. Die Kamera macht den Weißabgleich auch erst nach der Digitalisierung der CCD-Signale. Man kann natürlich trotzdem einen manuellen Weißabgleich (vor der Aufnahme) machen und jederzeit auf einen anderen Festwert oder auf "Click White" springen.

-besondere Funktion von Bibble: "Click White" man klickt etwas Graues oder Weißes im Bild an und hat korrekte Farben, genial

-jedes NEF-File ist kleiner als ein RGB- oder CbCr-File, aber größer als die JPG-Files (1.2 MB abwärts)

-Bibble exportiert auch 16-bit-TIFF-Dateien, so das man jede noch so komplizierte Schattenaufhellung bzw. Kontrastausgleich in seinem gewohnten Bildbearbeitungsprogramm durchführen kann und von 4096 "echten" Tonwerten profitiert.

-Bibble kann die Kamera auch per Firewire anzapfen und steuern. Interresant für endlose Zeitraffer-Aufnahmen, Studio-Betrieb, sofortige Bildkontrolle ect.

-ein Plug-In für Adobe-Photoshop ermöglicht auch das direkte Öffnen mit diesem Quasi-Standard-Programm

-Rauschminderung, Belichtungskorrektur (+/- 4Ev.), Anzeige der Kameraeinstellungen (bei allen Dateitypen), Batch-Konvertierung (Automatische Stapelverarbeitung) sind nur einige andere Funktionen die man im vollem Umfang gar nicht beschreiben kann.

Runterladen bei: http://www.bibblelabs.com

Meine Meinung zur Nikon D1 bitte auch lesen!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Maurizio

Maurizio

01.12.2000 02:25

Wirklich sehr gut geschrieben, gefällt mir gut. MAch weiter so.Viele Grüße Mauri

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