Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
man kann den Inhalt selber auswählen und ihn persönlicher gestalten |
| Kontra: |
mehr Arbeit als bei einem gekauften Kalender |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo, liebe Leser..!!
Heute schreibe ich mal wieder in einer Kategorie aus dem Ciao- Café. Diesesmal geht es um Adventskalender, die man selber machen kann. Und da ich gerade den dritten und letzten Adventskalender für dieses Jahr fertiggestellt habe, möchte ich heute einmal darüber schreiben.
Der Adventskalender für meinen Freund
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Mein Freund hatte anfang Oktober Geburtstag und ich war mir absolut unsicher, was ich ihm schenken sollte. Irgendwas gekauftes fand ich zu unpersönlich und im Basteln bin ich leider nicht so wirklich begabt. Spontan kam mir dann irgendwann die Idee, ihm einen ganz aussergewöhnlichen Adventskalender zu basteln, der allerdings schon direkt an seinem Geburtstag anfing. Dieses Geschenk war das aufwendigste, was ich bisher jemals verschenkt habe aber ich fange einfach mal von vorne an.
Nachdem ich mir lange überlegte, was ich in den Adventskalender (der ja nun mehr als 2 Monate läuft) einbasteln sollte, kam mir irgendwann die Idee, drei verschiedene Wertstufen einzuführen. Ich kaufe also jede menge Kleinkram, wie Bonbons, Schokolade, Lolli´s, Kerzen und sonstige Artikel, die bis ca. 1 Euro Wert waren und verpackte kleine Mengen davon in Schachteln, die ich überall zusammensuchte und wickelte Geschenkpapier darum. Es waren dann also ziemlich viele, kleine hübsch verpackte Geschenke, auf die ich die Nummer 1 klebte. Dann folgte eine geringere Menge Geschenke in der 2. Preisklasse. Hierzu gehörten z.B. Duftkerzen, Räucherstäbchen, Pralinen, ein Weihnachtsteller, Liebeswürfel (da möchte ich jetzt nicht näher drauf eingehen *lach*, Socken und Sonstiges, was in etwa einen Wert bis zu 3 Euro hatte. Die letzte Stufe waren die 3-er Päckchen, die einen Wert um die 6-10 Euro hatten. Davon gan es die geringste Menge und zu dieser Kategorie gehörten z.B. CD´s, die ich günstig bekommen hatte, eine Wundertüte von Orion, ein Kalender, eine Boxershorts, ein Gartenzwerg usw. Diese Päckchen bekamen alle eine 3 aufgeklebt. Nun stand ich also vor einem Riesenberg Geschenke, die mit Nummern versehen waren.
Ich wollte keinesfalls den Kalender einfach so schenken und meinem Freund sagen, dass er jeden Tag ein Päckchen aufmachen darf, wie er lustig ist. 1. war mir das zu einfallslos und 2. sollte diese aktion ja auch richtig spaß machen. Also bin ich ins Netz gegangen und habe mir Aufgaben, Spiele und Wissensfragen herausgesucht (teilweise auch selber ausgedacht) und für die Kategorien 1,2 und 3 verschiedene Anforderungen gestellt. Es gab Fragen zu seinem Geburtsjahr. Z.B. wo ein bestimmtes Fußballspiel stattgefunden hat, etc. Dann wiederum Fragen zu seiner Stadt und einfach Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten. Aufgaben sind z.B. gewesen, eine kleine Geschichte aus Zeitungsbuchstaben zu kleben, ein Bild zu malen, auf dem 2 Personen zu sehen sind, die wir kennen oder auch einen Zungenbrecher 3 mal hintereinander aufzusagen. Dann gab es Aufgaben, bei denen logisches Denken, sowie räumliches Sehen im Vordergrund standen (ich füge unten nachher noch ein solches Bild ein), und auch Fragen, wie: Wenn es dunkel ist und du eine Schublade mit 10 roten und 10 blauen Socken hast, wieviele musst du herausnehmen, damit du mindestens 2 gleiche dabei hast).
Die Fragen für die 1-er Päckchen waren dann sehr einfach, denn da musste er nur z-B. 3 Produkte von Ferrero aufzählen, mir sagen, wann ein bestimmter Film in die Kino´s kam oder herausfinden, wer in einer Serie eine bestimmte rolle spielt. Diese Fragen waren also immer sehr einfach zu lösen.
Ich habe also alle Fragen aufgeschrieben und jede einzeln in einen Briefumschlag gesteckt, der zugeklebt wurde. Dieser umschlag wurde mit einem Datum versehen, an dem er geöffnet werden darf. So habe ich eine sinnvolle Zusammenstellung der Geschenke hinbekommen, denn es wäre schliesslich blöd, wenn man erst alle 3-er Nummern öffnet und am Ende nur noch 1-er Päckchen übrig hat. Manchmal ist auch ein Joker drin, wie z.B. an Nikolaus, oder am 1. Dezember. Da bekommt er dann ein kleines Gedicht, eine Geschichte oder sonstwas nettes und darf so eine Zahl öffnen, die natürlich im jeweiligen Umschlag vermerkt ist.
Wie bereits erwähnt, ist dieses Geschenk das aufwendigste, das ich je gemacht habe, aber es ist ein voller Erfolg gewesen und macht uns beiden sehr viel spaß, so dass sich die viele Arbeit gelohnt hat;o)
Als Tipp für so einen Kalender kann ich mit auf den Weg geben, dass ihr dafür am besten erstmal die Sonderpostenmärkte in eurer Gegend durchforstet. Dort habe ich sehr viele schöne Dinge äusserst günstig bekommen, so dass sich die Kosten für den Kalender trotz des hohen Arbeitsaufwandes und der Masse an Geschenken in Grenzen hielt.
Auch wird es natürlich wensentlich billiger, wenn man den Kalender erst am 1. Dezember (wie es ja normalerweise üblich ist) beginnen lässt. Als ALternative zu den Aufgaben kann man auch einen hinweis auf ein Versteck in den Kalender stecken und das Geschenk für den jeweiligen Tag in der Wohnung verstecken.
Der Kalender für meine Tochter
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Vanessa ist gerade 2 Jahre alt geworden und bekommt dieses Jahr ihren ersten Adventskalender. Hier habe ich es genauso gemacht, wie bei dem Adventskalender für meinen Freund. Ich habe 24 kleine Päckchen gepackt und diese an einer Schnur befestigt. Am 30.11. werde ich die Schnur dann in ihrem Zimmer aufhängen und sie darf sich jeden Tag ein Geschenk aussuchen. Für Zahlen ist sie noch zu klein, so dass ich diese Möglichkeit für die am besten geeignetste halte. In den Päckchen sind z.B. Kinderschokolade, Buntstifte, ein kleines Buch, eine Tinti-Badewasserfarbe, Leucht-Bärchen, die als Reflektoren an der Jacke befestigt werden, ein Shirt, eine Teletubbie-CD usw. Ich habe mir Mühe gegeben, nicht so viele Süßigkeiten in den Kalender zu tun und habe aus diesem Grunde auch einige etwas teurere Sachen hineingetan. So bekommt sie den Kalender von mir schon als Weihnachtsgeschenk, was ich aus dem Grunde gut finde, da sie Weihnachten sowieso schon von allen Seiten mit eschenken überhäuft wird und sie darum so mehr davon hat.
Der Kalender für meine Eltern
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Seit etwa 3 Jahren bekommen meine Eltern auch einen Adventskalender von mir. Da es mir zu teuer wird, wenn jeder einen eigenen bekommt und ich auch nicht einfach nur langweiliges Zeug reinstecken möchte, habe ich mir dieses Jahr folgendes überlegt. Ich habe einen Kinderüberaschungs-Kalender genommen (vom letzten Jahr) und in die einzelnen Fächer, die ziemlich groß sind, immer einzelne Süßigkeiten verpackt. Dazu gibt es dann extra 12 verpackte kleine Geschenke für meine Mutter und 12 für meinen Vater. Zur Orientierung habe ich die Geschenke für meinen Vater in dunkelgrünes und die für meine Mutter in dunkelrotes Papier verpackt. Einer von beiden darf also nun pro Tag ein verpacktes Geschenk öffnen und der andere ein Türchen aus dem Ü-Eier Kalender. Dies geschieht immer abwechselnd, so dass am Ende jeder 12 kleine Geschenke und 12 Süßigkeiten bekommen hat und somit jeden Tag etwas auspacken darf.. In diesen Kalender habe ich auch nur günstige aber hübsche Sachen verpackt. Für meinen Vater sind z.B. ein Mini-Ventilator, Kugelschreiber, eine Weihnachtskrawatte, Schokolade, Wurst (keine Angst, die wird nicht schlecht *lach*) 2 Gläser für seine Bar usw. drin und für meine Mutter sind Kerzen, Duftblättchen, ein selbstgemaltes Bild von meiner Tochter, sowie ein Foto von ihr, Glückssteine, Duschgel etc. darin.
Für diesen Kalender habe ich insgesant ca. 25 Euro ausgegeben, was ich vollkommen in Ordnung finde, da er ja für beide zusammen ist.
Ihr seht also, dass es ganz einfach ist, einen Kalender selber herzustellen, ohne viel Bastelarbeit oder sonst einen großen Aufwand zu haben. Ich halte mehr von solchen Kalendern als von den gekauften, da in jenen meistens viel zu viele Sachen sind, die man sowieso nicht gebrauchen kann oder sie einfach viel zu überteuert sind und immer das Gleiche drin ist. Man braucht nur ein paar Ideen und kann so eine viel größere Freude bereiten. Für die unter euch, die sehr bastelbegabt sind, kann ich noch den Tipp geben, an die einzelnen Geschenke, winterliche Figuren aus Tonkarton zu kleben. Das sieht superschön aus und macht den Kalender noch etwas edler. anstatt des Geschenkpapieres könnt ihr auch einfach Servietten nehmen, wenn euch Geschenkpapier zu teuer ist.
Als Materialien für die Kalender, die ich gebastelt habe braucht ihr lediglich:
~ Geschenkpapier oder Servietten
~ Wolle für die Schnur
~ Tesafilm
~ Schleifenband
~ Briefumschläge
~ Stifte
~ Schere
In diesem Sinne...
Viel Spaß beim Basteln und Verpacken ;o)
Liebe Grüße,
Eure Michelle :o)
PS: Ich werde in diesen Bericht ein Bild einfügen, das als Aufgabe in dem Kalender für meinen Freund war. Vielleicht könnt ihr ja sehen, welche beiden Personen sich darauf verbergen?
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07.11.2004
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(03.01.2001)
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Bewertung für Adventskalender selber machen Tipps & Tricks von
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sehr hilfreich
28.11.2000
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Bewertung für Adventskalender selber machen Tipps & Tricks von
Addi073
Pro: Man kann die Säckchen individuell befüllen und ist nicht von der 08/15 Ware der Kaufhäuser angewiesen
Kontra: Je nach Gestaltung des Adventskalenders muß man ein wenig Zeit und Kreativität mitbringen
...Am nächsten Freitag haben wir den 1. Dezember. Ein Adventskalender muß her. Für große und kleine Kinderherzen ist der Adventskalender einfach das Non Plus Ultra in der vorweihnachtlichen Zeit.
Was tun? Kauft man einen 08/15 Kalender aus einem Kaufhaus ...
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sehr hilfreich
29.11.2000
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MEIN ADVENTSKALENDER IN TANNENBAUMFORM
Bewertung für Adventskalender selber machen Tipps & Tricks von
Sommernachtsfee
Pro: können größere Kinder auch schon alleine machen
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Hallöchen,
nun müssen wir uns aber spurten, denn in nicht einmal einer Woche dürfen unsere Kleinen und selbstverständlich auch Grossen das erste Kläppchen des Adventskalenders öffnen. Hmmm, aber was machen??
Einen aus Schokolade kaufen? --> Nein, ...
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sehr hilfreich
25.11.2000
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