AdvoCard Rechtsschutzversicherung

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AdvoCard Rechtsschutzversicherung

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.....auch mein Liebling!

5  28.09.2003 (02.01.2004)

Pro:
sehr unkomplizierte Schadensregulierung

Kontra:
es gibt preiswertere

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Erreichbarkeit im Ernstfall:

Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:

Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:

Allgemeine Kundenfreundlichkeit:


sirhenry29

Über sich: ...momentan in der zwischenzeit...

Mitglied seit:19.09.2003

Erfahrungsberichte:32

Vertrauende:8

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 37 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe ciao-Leser,
in diesem Bericht möchte ich Ihnen meine Erfahrungen zur AdvoCard-Rechtschutzversicherung mitteilen, und bemühe mich die Einzelheiten des Produktes selbst darzustellen. Vorn weg schon mal ein Fünf-Sterne-Lob für „des Anwalts Liebling“!

Zur AdvoCard:

Die AdvoCard ist eine der größten und bekanntesten Rechtschutzversicherungen, welche als Konzernpartner von der Volksfürsorge, Deutsche Vermögensberatung, Thuringia-Versicherung, Aachener&Münchener Versicherung, Badenia Bausparkasse und Central-KV angeboten wird. (hab mich schlau gemacht!?)

Die AdvoCard bietet Rechtschutz für Jedermann, gegliedert in zwei Hauptgruppen, die Selbständigen und die Nichtselbständigen. Innerhalb Dieser Gruppen gibt es jeweils drei Tarifvarianten, den Single-, Familien- und Senioren-Tarif.

Die Leistungsarten im „nichtselbständigen“ Bereich:

Schadensersatzrechtschutz (Schmerzensgeld, Reperaturkosten, Verdienstausfall etc.)
Arbeitsrechtschutz (Kündigung, Urlaubsgeld etc.)
Wohnungs- und Grundstücksrechtschutz (Mietvertrag, Nachbarschaftsstreit etc.)
Vertrags- und Sachenrecht (Kaufvertrag, Versicherungsvertrag, Kreditvertrag etc.)
Steuer-Rechtschutz vor Gerichten (Lohn-, Erbschafts- oder Kfz-Steuer)
Sozialgerichts-RS (Stress mit Gesetzl. Kranken- oder Rentenversicherung etc.)
Verwaltungs-RS in Verkehrssachen (Einschränkung des Führerscheins etc.)
Verwaltungs-RS im privaten Bereich (alles was nicht Verkehrssachen betrifft)
Disziplinar/Standes-RS (Verletzung von Schweigepflicht etc.)
Straf-RS (fahrlässige Körperverletzung etc.)
Ordnungswidrigkeiten-RS (Geschwindigkeitsübertretungen etc.)
Beratungs-RS in Familien- und Erbrecht – allerdings mit Einschränkungen

Die Leistungsarten im „selbständigen“ Bereich:

….entsprechen überwiegend denen im nichtselbständigen Bereich, sind aber auf Selbständige und Firmen abgestimmt. Zusätzlich wird hier Rechtschutz geboten für Landwirtschaftliche Unternehmen, Eigentümer und Mieter von Gebäuden und Grundstücken, Rechtschutz für das Kfz-Gewerbe, und Spezialtarife für Ärzte.


Als Versicherungspakete werden von der AdvoCard folgende Formen angeboten:
1.Privat-/Berufs-/Verkehrsrechtschutz mit Wohnungsrechtschutz für ca.280,- € p.a.(als Tarif für Lebenspartner) und für ca. 225,-€ (als Singletarif)
2.Privat/Berufsrechtschutz mit Wohnungsrechtschutz für ca. 208,- € p.a. (Lebenspartner) und für ca. 180,- € (Single)
3.Verkehrsrechtschutz für alle Fahrzeuge! Für ca. 118,- € p.a. (Lebenspartner) und für ca. 98,-€ (Single)

Allgemeines:
Bei diesen Paketen kann man den Wohnungsrechtschutz herausnehmen, so dass sich der Beitrag dann ermäßigt.

Bei einigen Leistungsarten muß man als Versicherter die 3-Monatige Wartezeit einhalten, damit der RS wirksam wird. (wie bei allen anderen Versicherern auch)
Zusätzlich kann man einen Selbstbehalt von 250,- € vereinbaren, welches sich im Jahresbeitrag von bis zu 90,-€ bemerkbar macht.
Ich persönlich habe diese Selbstbeteiligung nicht, denn [copy sirhenry29]die meisten Streitfälle werden ja eh außergerichtlich mit Hilfe des Anwalts gelöst.

Die AdvoCard bietet weltweiten Versicherungsschutz bis zu 26 Wochen begrenzt auf 60.000 €, zusätzlich übernimmt die AdvoCard die darlehensweise Bereitstellung von Strafkautionen in ganz Europa, den Anliegerstaaten des Mittelmeeres, sowie den kanarischen Inseln und Madeira, wobei hier der Rechtschutz auch nicht auf 26 Wochen beschränkt ist.

Ok, das war nun der fachliche Teil, nun zu meinen eigenen Erfahrungen:

Als ehemaliger Schnellfahrer (um mich nicht als Raser zu bezeichnen) war ich froh, dass ich Inhaber dieser AdvoCard bin. Da ich beruflich auf meinen Führerschein angewiesen bin, brauchte ich bei einem Bußgeldverfahren mit Führerscheinentzug doch rechtlichen Beistand.
Im Büro meines Anwaltes wurde ich zuerst nach meiner Rechtschutzversicherung gefragt. Nachdem ich "des Anwalts Liebling" zückte bekam ich sofort das OK, und wir stiegen gleich in die "Bestandsaufnahme" ein. Vor Gericht dann konnte ich erwirken meinen Führerschein zu behalten, dafür aber eine höhere Geldstrafe zu zahlen. Das war für mich ok. Nun machte ich mir aber doch Sorgen um die Bezahlung meines Anwalts und fragte nach, wie denn der Stand der Dinge sei, er lächelte nur und sagte „machen Sie sich keine Sorgen – sie haben doch des Anwalts Liebling“. Das war´s – sämtliche Kosten wurden von der AdvoCard getragen, ich hatte keinen Papierkram, kein Telefongespräch - einfach nichts, und alle Rechnungen waren bezahlt.
Nun weiß ich nicht genau, wie das bei anderen Rechtschutzversicherern aussieht, aber ich bin überzeugt von der AdvoCard und kann sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Tommy1959

Tommy1959

25.03.2006 12:18

Gierig, gierig, der Herr Anwalt. *ggg* ;-) LG Thomas

Terzengel

Terzengel

22.10.2005 11:25

AdvoCard ist auch nicht besser als andere Rechtsschutzversicherer. Solange man nur zahlt und sie nicht in Anspruch nimmt ist man gern gesehener Kunde. Mir haben sie nach dem 1. echten Fall eine Selbstbeteiligung von EUR 1000,- (je Rechtsschutzfall!) angeboten. Da ich darauf nicht eingegangen bin, wurde mein Vertrag gekündigt. Anwalts Liebling hin oder her AMB Generali kommt mir nicht mehr ins Haus ;-P

Highscreen999

Highscreen999

27.05.2004 20:07

Allein schon die Zugehörigkeit der Versicherung in der Unternehmensgruppe ist mir zuwider. Gruß

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