Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Hohe Motivation durch Musik |
| Kontra: |
eigene Leistungsfähigkeit darf nicht überschätzt werden |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ist das so? Muss das so sein?
***Aerobic - Was ist das?***
Gehört hat es sicher schon jeder, doch was ist es genau? Es bedeutet das Training im aeroben Bereich, also mit ausreichender Sauerstoffversorgung des Trainierenden.
Aerobic ist die ideale Trainingsform zur Verbesserung der körperlichen Fitness. Ein Herz-Kreislauf-Training, in dem Ausdauer, Kondition, Beweglichkeit und Konzentration geschult werden. Bei fetziger Musik werden rasante Bewegungskombinationen durchgeführt. Dynamik, Tempo, Koordination und Spaß am Ausdauertraining stehen im Vordergrund. Bodystyling dient der Verbesserung der Muskelkraftausdauer. Trainiert werden Beine, Po, Bauch, Taille, Brust, Arme und Rücken. Mit einem gezielten Übungsaufbau soll die Muskelspannung erhöht werden, um somit für einen strafferen Eindruck zu sorgen.
Das Training unterteilt sich in 4 verschiedene Phasen:
1. Warm-Up = Aufwärmen
2. AEROBICS = der aerobe Cardio- oder Ausdauerteil
Es wird unterschieden zwischen
Low Impact = bei jedem Schrittmuster hat ein Fuß Bodenkontakt, so das die Aufprallbelastung geringer ausfällt.
und High Impact = wird auch gesprungen - Schrittfolge mit höherer Aufprallwucht.
Meistens wird Hi-Low kombiniert.
3. FLOORWORK - Kräftigung der Muskulatur
4. COOLDOWN - Stretching und Entspannung
In den einzelnen Phasen wird zu unterschiedlichen Musiktempi trainiert. Die einzelnen Grundschritte werden immer auf 8 Beats gezählt. Durch die Aneinanderreihung der einzelnen Grundschritte entsteht so im Laufe des Aerobic-Teils eine Choreographie (Kombination).
***Rückblick bitte?***
Zu dem Ergebnis, dass ein kontrolliertes Ausdauertraining als Prävention für Herz- und Kreislauf ideal einsetzbar wäre, kam 1972 der Militärarzt Dr. Cooper nach zahlreichen Tests um die Gesundheit und Heilung von Herz-Kreislaufproblemen der Militärangehörigen zu verbessern.
Es war die Schauspielerin Jane Fonda, die auf Grund ihres Bekanntheitsgrades, dem Kind seinen Namen gab - Arobic, und durch ihre 1982 und 1983 eröffneten Studios in San Franzisko einen Boom auslöste.
In dieses Training wurden jedoch sehr viele Ballettübungen eingebaut, wodurch, wie heute bekannt, es für Ungeübte häufig zu Verletzungen oder sogar Schädigungen kam.
Nach Europa schwappte die Aerobicwelle in den Jahren 1984 bis 1987 durch die Schauspielerin Sydney Rome.
Die Kleidung würde man heute als ungeeignet bezeichnen, denn man trug Gymnastikanzug und Gymnastikschühchen!!! Dazu, die heute in der Mode trendigen 'Leg Warmers' (Beinstulpen) und Schweißbänder für die Handgelenke sowie Stirnbänder.
1988, als die ersten Kritiken über Aerobic auftauchten bzgl. Verletzungen flaute der Boom ab, versank in einen Dornröschenschlaf, um zu Beginn der 90er mit besser ausgebildeten Trainern, mit nach medizinisch und sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten ausgewählten Übungen, einer einheitlichen Zeichensprache und mehr Power wieder zu erwachen.
Mittlerweile hat sich Aerobic auch zu einer Wettkampfsportart gemausert und fasziniert durch heiße Rhythmen, tolle Präsentationen und atemberaubende Schwierigkeitselemente.
Die sportlichen Leistungen in der Aerobic sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, so dass die Deutschen Meisterschaften unter anderem auch als Qualifikation für die Welt- und Europameisterschaften gelten.
***Was brauche ich?***
Die wichtigste Anschaffung ist das Schuhwerk. Besser geeignet als feste Turnschuhe sind spezielle Arobicschuhe. Sie sind so geschaffen, dass sie das Gelenk stützen, aber flexibel sind und nicht in der Bewegung hindern, also am Enkel nicht ganz hochgezogen sind. Außerdem haben sie, im Gegensatz zu z.B. Joggingschuhen, in der Sohle eine Dämpfung im Vor- und Rückfußbereich. (z.B. Reebok Ergovent II Mid ca. 75,- €)
Je nach Jahreszeit, Lust und Laune trägt man ein T-Shirt oder Top und dazu eine Hose (versch. Formen: Jazzpants, Palazzohose, Leggins, 3/4 Hose, Radler, Hotpants). Bei der Wahl der Textilien sollte man unbedingt darauf achten, dass es sich nicht um reine Baumwolle handelt, da es ziemlich eklig aussieht, wenn sich der Stoff durchs Schwitzen z.B. zwischen den Beinen dunkel färbt ;-) Das Material sollte z. B aus 92% Polyamid und 8 % Elastan bestehen, da diese Mischung atmungsaktiv und schnelltrocknend ist.
In die Tops sind häufig Bustiers eingearbeitet, doch man sollte, vor allem bei größerer Oberweite, nicht auf einen Sport-BH verzichten, der auch im High Impact-Bereich (bei Sprüngen) festen Halt gibt. Am besten mehrere Modelle auswählen und auch ruhig mal springen während der Anprobe. Auch hier sollte man auf das Material achten.
Nützlich ist auch ein Handtuch.
Da die Kleidung auch für andere Sportarten geeignet ist, sind die Anschaffungskosten, wenn es denn wider Erwarten doch keinen Spaß macht, nicht vergebens.
***Worauf muss man achten?***
Wichtig ist, dass man ein ausgewogenes Trainingsprogramm absolviert. Deshalb sollte man einen Übungskurs belegen mit einem gut ausgewählten Trainer. Er stellt gesundheitsschonende Übungen zusammen und kann im Einzelfall auf richtige Bewegungsabläufe achten.
Dies muss nicht unbedingt in einem Fitneßstudio stattfinden, sondern auch Sportvereine bieten Aerobic-Kurse mit gut ausgebildeten Trainern an. Längerfristig kann man durch die Mitgliedschaft in einem Verein die Kosten senken. In Fitneßstudios kann man evtl. Fitpaß- oder Schnupperkurse zum Probieren nutzen.
Auf keinen Fall sollten Anfänger mit Hilfe eines Videos versuchen Aerobic selbst zu erlernen, weil im Falle von Fehlhaltungen oder falschen Bewegungsabläufen die Hilfe des Trainers fehlt.
Optimal ist es natürlich, wenn Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse angeboten werden. Sollte dies nicht der Fall sein, stellt man sich am besten in den hinteren Bereich um die Schritte von den vorderen Teilnehmern/innen abzuschauen und leichter zu erlernen. Aber nicht in die letzte Reihe oder an den seitlilchen Rand, weil man dann bei Drehungen plötzlich niemanden mehr vor sich hat. Zu Anfang kann man auch die Armbewegungen weglassen um sich besser auf die genaue Ausführung der Schritte konzentrieren zu können. Sobald man diese dann sicher beherrscht nimmt man die Arme dazu.
Die Ruhezeiten zwischen den Trainingseinheiten sollten ca. 48 Stunden betragen. Optimal wäre es jeden 2. Tag zu trainieren, wobei es nicht unbedingt Aerobic sein muss. Schwimmen, Walken, Radfahren oder Joggen ist eine Abwechslung und steigert die Ausdauer und die Motivation. ;-)
***Anfänger?***
Gerade als Anfänger sollte man sich nicht schämen, auf seinen Körper zu hören und rechtzeitig das Tempo zu drosseln z.B. vom High Impact in Low Impact wechseln und/oder vom Low Impact in den March (Ausgangsschritt, marschieren auf der Stelle).
Ein Fehler ist es abrupt völlig auszusetzen und sich z.B. auf eine Bank zu setzen. Lieber eine Zeit lang im March bleiben und dann entscheiden ob man weiter trainieren oder sich lieber setzen möchte.
***Achtung! Sie fragen Ihren Arzt oder?***
Für absolute Sportneulinge über 35 Jahre und/oder bei erheblichem Übergewicht bzw. dem Vorliegen anderer Risikofaktoren ist vor dem Einstieg in ein Bewegungsprogramm ein ärztlich überwachtes Belastungs-EKG unbedingt anzuraten.
***Und zum Schluß?***
Wünsche ich allen viel Spaß, Erfolg und vor allem Gesundheit für 2004
| weitere Erfahrungsberichte |
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Nessi81
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...Kleiner Tipp: Das Wort hat mehr als drei Buchstaben.
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* Was ist das? *
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
19.11.2001
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Die größten Aerobic-Lügen
Bewertung für Aerobic von
Frodo!
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sehr hilfreich
04.10.2000
(01.12.2000)
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Gesundbleiben durch Sport
Bewertung für Aerobic von
Jonson_02
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sehr hilfreich
22.05.2003
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Bewertung für Aerobic von
MIlmenau
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Kontra: manchmal ein schlechter Trainer
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Also, nu geht's a ...
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sehr hilfreich
06.09.2002
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von Verzweiflung zur Erfüllung
Bewertung für Aerobic von
pat_1982
Pro: gibt den absoluten Adrenalinkick
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sehr hilfreich
08.10.2000
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