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Jeder Aquarianer der sich mit Zwergbuntbarschen beschäftigt und gelernt hat sie handzuhaben, der möchte natürlich auch einmal Nachwuchs von seinen kleinen Schützlingen haben. Schon 1909 wurde dieser farbenprächtige Zwergbuntbarsch aus Südamerika eingeführt. Fangplätze waren damals mittlere Gebiete des Amazonas in Brasilien, teils auch Bolivien. Da diese Zwergcichliden, wie der Name schon sagt,nicht sehr groß werden, kann man auch ab einer größe von 3cm, die Geschlechter deutlich unterscheiden.Der Körper des Männchens schillert grünblau und die Schwanzflosse ist Herzförmig. Das Weibchen hingegen hat einen zitronengelben Körper mit dunklem Längsband von Auge bis Schwanzwurzel. Bei der Brutpflege ändert sich allerdings das Aussehen des Weibchens, da sich dann das Längsband auflöst. In Zeiten der Paarung werden diese Fische nicht selten aggressiv, und wenn man sich in einem Becken mit den maßen 80 bis 100 cm, zwei Paare hält, tut man gut daran als Abwechslung auch noch einen Schwarm etwa gleichgroßer, lebhafter Fische zur Ablenkung für die Paare, zu halten. Dies hat auch noch den Vorteil der intensieveren Pflege. Die Rückseite des Beckens sollte verkleidet sein (Schiefer) und zusätzlich Blumentöpfe oder Kokusnußschalen in den dunklen Teil des Beckens legen. Die Agassizi pflegen die Eier mit rötlicher Färbung und einem Durchmesser von 2mm(ovale Form), an die obere Hälfte einer Schale zu legen. Die Brutpflege wird nur vom Weibchen ausgeübt und nicht selten musste ich ein Männchen umsetzen um es vorm sicheren Tode zu bewahren. Man sollte die Tiere vorher viel mit Lebendfutter(alle Sorten Mückenlarven) versorgen, denn während der Brutpflege nimmt das Weibchen kaum Nahrung zu sich. Ein Punkt der genau so wichtig wie Futter ist, ist die Wasserpflege. Die Wasserhärte sollte zwischen 6 und 10 DH liegen und die Temperatur 26-28 Grad betragen. Zusätzlich sollte man 10% des Wassers wöchentlich gewechselt werden. Nach zwei Tagen sollte es dann soweit sein. Die kleinen Barsche werden dann noch im Verlaufe der nächsten 5-6 Tage mehrfach umgebettet. Danach können wir einen Haufen von rötlichen Jungtieren (100-300 Stück) bestaunen.Entwischt mal einer, wird er von der Mutter zurück zur Gruppe gebracht. Die Jungtiere sollten mit feinem Lebendfutter aller Art (Artemia salina) gefüttert werden. Schnell wachsen die kleinen heran, doch es sei einem abgeraten chemische Substanzen aller Art (Pflanzennährsalze) in der Wachstumszeit der Kleinen dem Wasser zuzufügen. Nach ca. 4 Monaten sind die Tiere Geschlechtsreif und nach 9 Monaten ausgewachsen.
09.01.2001 15:51
...und der Kommentar von gramma: Ich auch! *lach*
11.09.2000 16:43
Da kann ich Dir einfach nur zustimmen!