The King of Kings
25.07.2011
Pro:
gute Steuerung, toller Kampagnenmodus, wird nicht schnell langweilig
Kontra:
nix
Empfehlenswert:
Ja
 shadnorris89
Über sich:
Noch knappe 12000 Punkte bis rot, schaff ich das noch bis Weihnachten? Mache auch gerne Leserunden e...
Mitglied seit:23.05.2011
Erfahrungsberichte:41
Vertrauende:10
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 89 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute ist mein vorläufig letzter Bericht über ein Nintendo DS Spiel und wieder hab ich ein älteres Spiel gewählt, nämlich „Age of Empires: The Age of Kings“. Das Spiel ist ein Remake von dem Spiel „Age of Empire II: The Age of Kings“ aus dem Jahre 1999. Ich hab mir das Spiel Dezember 2008 gekauft, es kostete immer noch knappe 50€ obwohl es schon Mitte 2006 rauskam. Es war ein Spontankauf und ich wusste nicht auf was ich mich einließ, sicher kannte ich die Vorgänger besonders den ersten Teil habe ich immer gerne gezockt.
Age of Empires (übersetzt „Zeitalter der Weltreiche“) Age of Empires kam 1997 als erstes Spiel der Serie heraus, es handelte sich um ein Echtzeitstrategiespiel, das bedeutet das Spiel läuft weiter während man Befehle seinen Figuren erteilt, hierbei sollte man nicht trödeln denn der Gegner schläft nicht. Gott sei Dank wurde bei der DS Variante auf eine Rundenbasierte Strategie zurückgegriffen, sonst wäre man mit dem Stylus nur noch am rumfuchteln. Rundenbasiert heißt, dass man seine Figuren nur einmal pro Runde Befehle erteilen darf. Zum Beispiel, Bauer A soll das Feld pflügen, Bauer B geht in die Goldmine und Bogenschütze C greift den Gegner an.
Age of Empires: The Age of Kings Startet man das Spiel kommt man wie immer ins Hauptmenü mit den Unterpunkten: -Einzelspieler -Mehrspieler -Benutzerprofil -Bonusartikel -Bibliothek -Mitwirkende
Einzelspieler:Kampagne: Hier kann man Missionen der Herrscher im Spiel durchspielen. Die Einführungskampagne beginnt mit Johanna v. Orléans, es ist die einfachste Kampagne und dient auch nur zur Einführung des Spiels. Vier weiter Kampagnen warten noch, darunter die der Japaner, der Mongolen, der Sarazenen und der Briten. Die Kampagnen beinhalten kleine Aufgaben, wie z.B. Stellungen gehalten werden oder Könige müssen beschützt werden. Da kann es schon mal vorkommen, dass so eine Mission 40 Minuten dauern kann, ihr könnt aber jederzeit abspeichern auch während einer Runde.
Imperiumskarte: Ich würde mal sagen das ist der klassische Spielmodus, im Szenario-Setup kann man mit bis zu 4 Teams spielen, also 3 davon CPU gesteuert. Diese kann man in drei verschiedene Typen unterteilen: Attila: aggressiv und gnadenlos, Ave: Ave ist der Allrounder, Turtle: ist der defensivste, kann bei mehreren Teilnehmer auch ein guter Partner sein. Jeden der drei Typen kann man in leicht, mittel, schwer wählen. Freie Kartenauswahl gibt’s natürlich auch in den Setupeinstellungen, klickt man auf Optionen so kann man den Matchtyp festlegen, Eroberung: Vernichte jeden Gegner, Wunder: wer das erste Weltwunder hat, hat gewonnen, und feste Zeitwerte 25,35,45 Tage Matches. Ihr könnt auch einstellen ob ihr eure Helden dabei haben wollt. Diese sind stärker als normale Kämpfer und haben besondere Fähigkeiten. Die Helden sind: Franken Johanna von Orléans, Briten Richard Löwenherz, Japaner Minamoto Yoshitsune, Mongolen Dschingis Khan, Sarazenen Saladin. Hat man alles eingestellt kann es losgehen mit dem Spiel, ich persönlich hab immer gerne Eroberung gespielt, obwohl es wahrscheinlich das zeitaufwendigste ist. Ziel ist es den oder die Gegner zu erledigen, dazu braucht man eine Armee. Um diese erst mal zu bekommen muss man Schießplatzanlagen, Ställe, Schmiede etc. bauen dafür braucht man Ressourcen. Es gibt zwei Arten von Ressourcen, Gold und Getreide. Anfangs störte mich, dass es kein Holz und kein Stein wie im ersten Teil gab, aber man merkte, dass es das Spiel unnötig verkomplizieren würde. Also baut man anfangs Goldminen und Farmen hat man genügend auf dem Konto kann man langsam an eine Armee denken, am besten ist man forscht von Anfang an auch gleich in der Universität, denn wie heißt es so schön in der Werbung „Fortschritt durch Technik“ und das ist auch hier der Fall. Ohne neue Technologien werdet ihr schnell vom Gegner überrannt und habt keine Chance. Um Gegner anzugreifen müsst ihr nah genug an ihnen dran sein, dies ist von Kämpfer zu Kämpfer unterschiedlich Armbrustschützen brauchen 3 Felder Abstand, wenn man auf einem Berg steht bekommt man ein Feld Reichweitenbonus. Nahkämpfer wie Paladine oder Doppelhänder brauchen immer Feindkontakt. Die Kämpfe laufen nach dem Muster ab, wer als erstes angreift, hat den Erstschlag. Teilweise hab ich Partien dabei gehabt, die dauerten 8-10 Stunden, da die Ressourcen des Gegners unendlich schienen, obwohl er nur eine Goldmine und eine Mühle auf der Insel hatte. Es gibt auch in diesem AoE wieder diese nervigen Priester (wie ich sie hasse), die können euch die Truppen abspenstig machen indem sie euch bekehren. Hat man den Gegner mit all seinen Figuren und Gebäuden (die Figuren rekrutieren z.B. Dorfzentrum) zerstört, hat man das Spiel gewonnen. Nach jeder Partie bekommt man Geld, was man mit diesem anfängt sag ich euch später.
Der Mehrspielermodus: Es gibt zwei Varianten, entweder man spielt mit anderen die einen DS mit Modul haben oder den Hotseat-Spiel, eigentlich das gleiche wie Imperiumskarte nur das man mindestens zwei Menschen dabei hat, man kann aber auch 4 einstellen oder 2CPU oder keinen. Wie man halt Lust hat, hierbei wird der Nintendo DS herumgereicht, also SpielerA macht seinen Zug gibt weiter zu SpielerB usw. genauso wie beim Brettspiel.
Benutzerprofil: Hier könnt ihr sehen wie ihr bei den Kampagnen abgeschnitten habt, entweder 1Stern-bis 3Sterne, keine Ahnung was das bringen soll.
Bonusartikel: Das Geld was ihr in den Partien erspielt könnt ihr in neue Kämpfer investieren oder neue Schauplätze. Zum Beispiel könnt ihr Tafelritter oder Schweizer Pikeniere kaufen, die sind dann für jedes Volk wählbar.
Bibliothek: In der Bibliothek könnt ihr euch über alle möglichen Sachen durchlesen von den 5 Völkern im Spiel. Zum Beispiel über deren Kulturen, Helden Technologien etc. Find ich eine ganz nette Sache, für viele Jugendliche sind die Texte grad lang genug, aber mir sind Sachbücher da doch lieber.
Mitwirkende: Hier kann man die Namen lesen der Leute die dieses Spiel entwickelt haben.
Grafik: Die Grafik ist in einer netten 2D-Grafik, Ansicht ist wie bei fast allen Strategiespielen die Vogelperspektive. Es ist jetzt nicht die Übergrafik aber durch die Detailflut auch verständlich das man ohne Zoomfunktion auf optische Glanzpunkte verzichten muss. Das Spiel findet eigentlich fast nur auf dem Touchscreen statt, auf dem oberen sind nur Details der Figuren oder Gebäude zu sehen. Nur bei Schlachten sieht man auf dem oberen Bildschirm wie die Gegner niedergemetzelt werden.
Sound/Musik: Das Spiel wird durch martialische Musik unterlegt die zu dem Spiel hervorragen passt. Die Qualität find ich gut bis sehr gut, das hab ich schon anders beim DS gesehen bzw. gehört (siehe meinen Guitar Hero on Tour Bericht), abgerundet werden die Kämpfe mit dem Kampfgeschrei. Mein Fazit: Überraschend gute Umsetzung von AoE auf dem DS. Durch abwechslungsreiche Kampagnen und dem Imperiumskartenmodus kommt so schnell keine Langeweile auf. Die gute Steuerung und der gute Sound tragen ihr übriges dazu bei. Ich konnte nicht viel Negatives feststellen und bin sehr zufrieden mit dem Spiel inzwischen wird das Spiel schon billiger sein und mit Age of Empires: Mythologies gibt es seit geraumer Zeit schon einen Nachfolger.(Wenn euch die Erklärungen zu dem Spiel stören bitte sagen bzw. bei den Kommentaren schreiben) Vielen Dank fürs Lesen
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22.11.2011 20:04
sh
05.10.2011 09:42
Ich lese irgendwie lieber als zu zocken. ;-)
20.08.2011 08:03
Das steht schon auf meinem Wunshzettel. :-)