Agfa SnapScan 1236s

Agfa SnapScan 1236s

Flachbettscanner - 36-Bit-Farbe - 600 ppi - x 1200 ppi - Fast SCSI mehr

Gesamtbewertung Agfa SnapScan 1236s 15 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

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1-6 von 14 Erfahrungsberichten    
> Alle 14 Agfa SnapScan 1236s Erfahrungsberichte anzeigen
Wenn der Scanner blind wird...
Erfahrungsbericht von nSonic über Agfa SnapScan 1236s
14.07.2002


Produktbewertung des Autors:   

Scan-Qualität: befriedigend 
Geschwindigkeit schnell 
Benutzerfreundlichkeit gut 
Installation gut 
Verarbeitung ausgezeichnet 
Bedienungsanleitung einfach & übersichtlich 

Pro: Verarbeitung, Zuverlässig
Kontra: wird blind

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Inhalt
...| Vorwort
...| Technische Daten
...| Lieferumfang
...| Installation
...| TWAIN
...| FotoLook
...| Geschwindigkeit
...| Qualität
...| Blindheit
...| Fazit

Vorwort
~~~~~~~
Mit Scannern kam ich schon sehr früh in Berührung: schon an den alten C-64 konnte man so kleine Handscanner anschließen, die dann jeweils einen etwa kassenzettelgroßen Teil eines Bildes in Schwarz/Weiß einlesen konnten. Das war alles nicht mehr als eine Spielerei.

Richtig interessant fand ich dann die Flachbettscanner, mit denen man auch mal einen Brief einscannen und archivieren konnte. Mein erster Flachbettscanner den ich zu Gesicht bekam war damals einer von HP (ScanJet II oder so, später ein Modell mit einer 4 dahinter). Sehr ärgerlich eigentlich, denn wie ich später erfahren musste, handelte es sich dabei um echte Profigeräte. Sie waren verdammt schnell und lieferten sehr scharfe Bilder – natürlich für einen äußerst horrenden Preis, den ich als Privatperson wohl nie für einen „Zwischendurch“-Scanner zur Verfügung haben sollte.

So musste also ein günstiger Scanner her. Es begann mit einem Modell, dass an den Parallelport angeschlossen werden konnte. Dies war mir aber alles deutlich zu langsam und so kam seinerzeit nur noch SCSI in Frage (von USB redete man zwar schon, aber so richtig wollte kein Hersteller damit rauskommen).

Das alles führte dazu, dass ich jetzt – nach über 2 Jahren – einen Erfahrungsbericht über den AGFA ScnapScan 1236 S abliefern kann. Warum ich über so ein altes Fossil schreibe? Nun, ich denke, dass dieses Gerät auch jetzt noch als günstiges Gebrauchtgerät die Besitzer wechselt. Um so wichtiger, dass man weiß, worauf man unbedingt achten sollte. ©nSonic


Technische Daten
~~~~~~~~~~~~~
Beim 1236 S handelt es sich um einen Flachbettscanner. Das heißt, er hat eine plane Auflagefläche die etwas größer als A4 ist. Im Gegensatz zu Einzugsscannern kann man also auch dicke Gegenstände wie Bücher oder Kartons einscannen.

Die Optische Auflösung beträgt 1200x600 DPI was eigentlich für die meisten Anwendungen reichen sollte – oder sogar schon viel zu viel ist ;-)

Er kann 12 Bit bei Graustufen unterscheiden und mit 36 Bit Farbtiefe arbeiten.

Über die Scann-Technik habe ich nichts gefunden. Ich meine aber, dass er mit einem CCD-Chip und entsprechenden Filtern arbeitet. Auf alle Fälle hat er mehr Tiefenschärfe als die neuen superflachen LED-Scanner. Das ist praktisch, wenn z.B. mal ein Buch im Knick nicht so dicht aufliegt – das ist für diesen Scanner kein Problem.


Lieferumfang
~~~~~~~~~~
Ich kann es leider nicht 100%ig wiedergeben, dafür ist es schon zu lange her :-(

Natürlich war der Scanner enthalten (ach was *lol*). Für heutige Verhältnisse ist das Gerät ein ganz schöner Brocken: (B/H/T) 37/12,5/47 cm. Stellfläche braucht er in der Tiefe sogar etwas mehr, weil hinten ja noch recht klobige Anschlüsse (SCSI) angeschlossen werden wollen und ein Stromkabel (Kaltgerätestecker; Netzteil ist im Gerät!) möchte auch noch dran. So ergibt sich etwa eine Stellfläche in der Tiefe von ca. 60 cm, wenn man die Kabel nicht zu sehr belasten möchte.

Außerdem lag eine SCSI-Anschlusskarte für den PC dabei. Allerdings handelte es sich dabei um eine ISA-Steckkarte, die heutzutage wohl keiner mehr in den Rechner bekommen wird (heute haben alle Rechner PCI-Steckplätze)

Das beiliegende Anschlusskabel dürfte a) für die meisten Fälle viel zu kurz sein (es sei denn, man hat den Computer auf dem Tisch neben dem Scanner) und b) nicht an jedem SCSI-Controller Platz finden (es gibt nämlich dummerweise sehr viel unterschiedliche Anschlusstypen (D-SUB, Mini-D-SUB schmal, Mini-D-SUB breit, ...). Natürlich passt das Kabel an den mitgelieferten Controller. Wer aber bereits einen SCSI-Controler (z.B. einen UW) in seinem Rechner hat, der wird wahrscheinlich so eine schmale Leiste als Anschluss finden und muss sich natürlich ein passendes Kabel kaufen. Nicht schlimm, denn die Kabel kosten kein Vermögen (so zwischen 15,- und 30, - DM lagen damals die Preise)

An Software lagen mindestens die Scanner-Treiber für Windows9x und NT4 dabei. Treiber für Windows2000 und WindowsXP sind bereits im Betriebssystem integriert. Außerdem bekommt man die TWAIN-Software (die für das eigentliche Scannen verantwortlich ist) kostenlos von der Internetseite des Herstellers (inzwischen sogar zwei Versionen: einmal für den Profi und einmal für den Einsteiger)

Ich meine, es lag auch noch eine mehr oder weniger brauchbare Bildbearbeitung bei. Ich habe die wohl nie installiert, da ich schon länger mit Grafikbearbeitung zu tun habe und daher sowieso immer drei oder vier unterschiedliche Programme nutze (je nach Aufgabenstellung)

Außerdem war eine OCR-Software (=Texterkennung) mit dabei. Damit sollte man dann Briefe und Bücher einscannen können und diese in echte Texte wandeln und speichern können. Das hätte nämlich den Vorteil, dass die Dokumente Platz sparend gespeichert werden könnten (Text nimmt viel weniger Platz weg als Bilddaten) und man könnte diese Dokumente richtig durchsuchen (wie war noch mal der Zeitungsartikel mit der Sonnenfinsternis?)... Leider machte die mitgelieferte Version bei meinen Versuchen dann doch recht viele Fehler, so dass ich sie nicht weiter verwendet habe. OmniPage und FineReader leisten da – für sehr viel mehr Geld – deutlich bessere Arbeit.

Installation
~~~~~~~~
Da in meinen Rechnern auch SCSI-Festplatten werkelten, hatte ich natürlich bereits einen SCSI-Controller im Rechner eingebaut. Damals hätte der mitgelieferte ISA-Controller zwar noch Platz gefunden aber was soll ich mit zwei Controllern in einem Rechner? Der Adaptec, den ich hatte, unterstützte glücklicherweise auch den gleichzeitigen Anschluss von internen und externen Geräten. Einfach das zusätzlich gekaufte Kabel angeschlossen und mit dem Scanner verbunden, am Scanner noch den Terminator angeschlossen (lag ebenfalls mit bei und schließt die SCSI-Kette am Gerät ab), Stromkabel rein – fertig.

Das Installationsprogramm war unkompliziert und brachte alle notwenigen Treiber auf mein damaliges WindowsNT 4.0 System. Der Scanner arbeitet mit einer Software nach dem TWAIN-Standard, der von sehr vielen Programmen unterstützt wird.

Später stieg ich auf Windows2000 und jetzt auch WindowsXP um. Treiber für Scanner und SCSI-Karte sind bei diesen Systemen bereits im Lieferumfang enthalten, und ist der Scanner eigentlich sofort betriebsbereit. Lediglich die TWAIN-Software (hier sieht man die Vorschau und bestimmt den Ausschnitt den man scannen möchte) muss noch nachinstalliert werden.

Alles in allem eine sehr einfache Installation, die auch im Handbuch sehr gut dokumentiert ist. ©nSonic

TWAIN
~~~~~~
Diese fünf Buchstaben stehen für eine standardisierte Schnittstelle für Bildinformationen. Über diese Schnittstelle können Web-Cams und eben Scanner Bilddaten einer Anwendung zur Verfügung stellen. Was diese Buchstaben genau bedeuten, weiß ich nicht. Man munkelt etwas von „Tool without an interesting name“ (Also ein „Werkzeug ohne interessanten Namen“). Ob das nun stimmt oder nicht vermag ich nicht zu sagen.
Fakt ist jedoch, dass viele Grafikprogramme (auch Shareware wie Paint-Shop-Pro) diese Schnittstelle unterstützen und so steht dem Einlesen von Dokumenten und Fotos eigentlich nichts mehr im Wege.

Für den 1236 S sind zwei verschiedene TWAIN-Programme verfügbar. Ein relativ simples Tool, peppig gestaltet, zum einfachen einlesen von Fotos. Man wählt einfach den Typ des Bildes (hochglanz, matt, Illustrierte, ...) und die Auflösung und los geht es. Die Software findet das Bild nach einer Vorschau alleine und man muss nichts markieren.

Ich habe mich jedoch für die etwas professionellere Software „FotoLook32 3.6“ entschieden (Download von der AGFA-Internet-Seite). Hier muss man zwar mehr auswählen, dafür hat man mehr Einfluss auf das Ergebnis und die Bilder sehen nach meiner Erfahrung deutlich schärfer aus.

FotoLook
~~~~~~~
Die Software bringt einen skalierbaren Dialog auf den Schirm. Oben das Menü und die Werkzeugleiste, links verschiedene Einstellungen je nach Modus, rechts (im größten Bereich) eine Vorschau auf die Seite und unten Schaltflächen für Zoom, Voransicht, Scannen und schließen des Dialoges.

Man kann hier wählen, ob man als Maßeinheit mit Pixeln, mm, cm, Zoll oder Pica arbeiten möchte. Das ist praktisch, denn unten wird immer angezeigt, wie groß der gerade gewählte Bereich ist. Für ein Foto interessiert einen z.B. mm oder cm, möchte man aber ein Foto für ein Hintergrundbild einscannen, so schaltet man auf Pixel um und sieht sofort, ob bei der gewählten Auflösung das Bild groß genug für den Desktop ist.

Außerdem kann man wählen, wie stark ein Bild entrastert werden soll (bei Scanns aus Illustrierten sinnvoll), Es kann die Dichte, die Tonkurve, Schärfe und Farbeffekte gewählt werden. Die Software ist recht umfangreich und man muss schon ein wenig Erfahrung sammeln, um das jeweils beste Ergebnis zu erzielen. Häufig reicht aber der „Automatik“-Modus.

Besonders praktisch ist die Anpassung der Farbbalance: Einfach auf eine weiße oder schwarze Stelle im Foto klicken (mit dem entsprechenden Werkzeug) und die Software passt die Tonkurve automatisch an. So bekommt man schon beim einscannen bestimmte Farbstiche in den Griff.

Ansonsten muss man sagen, dass die Oberfläche nicht aufregend sondern zweckmäßig ist. Man kommt eigentlich schnell zurecht. Man braucht auch nicht unbedingt eine weitere Software – man kann Fotolook auch direkt starten und einen Scann direkt an den Drucker schicken oder speichern. So hat man einen einfachen Kopierer zur Hand.


Geschwindigkeit
~~~~~~~~~~~~
Die Geschwindigkeit, mit der ein Foto oder ein Dokument eingelesen werden ist für mich sehr ausschlaggebend. Auch wenn ich nicht jeden Tag hunderte von Dokumenten scanne ;-) Aber ich mag es nun mal nicht, wenn ich mal eben eine Kopie brauche oder mal eben ein Bild per Mail versenden möchte, dass ich dann ‚eine halbe Ewigkeit’ darauf warten muss...

(Ich habe die Software ‚FotoLook 3.6’ in deutsch installiert. Aktuell läuft der Scanner unter WindowsXP Professional auf einem Pentium4 1,6 GHz mit 256 MB RAM. Die Werte wurden von mir extra für diesen Bericht gemessen. - ©nSonic)

Ist der Scannerdialog gestartet, klickt man zunächst auf den ‚Voransicht’-Knopf. Man hört, wie sich der Scanner kurz justiert um dann loszulegen. Dieses Justieren dauert etwas 2-3 Sekunden und findet vor jedem Scannvorgang statt. Diese Sekunden gingen in meine Messung genauso mit ein, wie die Sekunden die nach dem Scann noch verstreichen, bis das Bild auch der Bildbearbeitung zur Verfügung steht (da müssen nämlich durchaus einige MB geschaufelt werden)! Einige mögen denken: „Hey, das ist unfair! Der Scanner ist doch schneller!“. Da sage ich: „Da magst Du recht haben! Aber eine Hilfe für den Käufer ist das nicht wirklich. Der möchte nämlich wissen, wie lang er warten muss, bis er das Bild bearbeiten kann!“

Zeiten:
---------
Voransicht: ca. 12 Sekunden (das Bild ist nach etwa 10-11 Sekunden komplett eingelesen aber es dauert noch einen Moment, bis man wieder agieren kann)

Nachfolgend die Zeiten für eine Fläche von 10x15 cm bei verschiedenen Auflösungen

150 DPI, s/w: ca. 9 Sekunden
150 DPI, grau: ca. 9 Sekunden
150 DPI, Farbe: ca. 12 Sekunden (das Senden der Farbkurve an den Scanner dauert etwas)

300 DPI, s/w: ca. 14 Sekunden
300 DPI, grau: ca. 14 Sekunden
300 DPI, Farbe: ca. 16 Sekunden

600 DPI, s/w: ca. 23 Sekunden
600 DPI, grau: ca. 23 Sekunden
600 DPI, Farbe: ca. 34 Sekunden

1200 DPI, s/w: ca. 24 Sekunden
1200 DPI, grau: ca. 26 Sekunden
1200 DPI, Farbe, ca. 80 Sekunden (!!!)

Ab 600 DPI merkt man, dass ein Bild mit 15 Breite nicht mehr flüssig eingelesen wird. Der Scanner stockt und positioniert sich alle paar cm neu. Wahrscheinlich ist das Datenvolumen einfach zu groß.

Ganz schlimm wird es bei 1200 DPI. Hier werden immer nur ein paar Millimeter eingelesen, dann kurz pausiert, dann weiter gelesen und so weiter. Dafür sieht man aber auch jedes Detail – ich konnte Problemlos die Drucktröpfchen einer selbst gedruckten Vorlage erkennen. Allerdings ist so ein Scann mal eben fast 100 MB groß! ©nSonic


Qualität
~~~~~~
Der tollste Scanner taug nix, wenn die Bilder unscharf oder verwaschen sind. Leider muss ich dem 1236S eine gewisse Unschärfe vorwerfen! Leider sind die Scanns immerhin so unscharf, dass ich sie hinterher mit der Bildbearbeitung scharfzeichnen muss – das geht zwar sehr gut, sollte aber eigentlich nicht Sinn der Sache sein. Trotzdem ist er immer noch deutlich schärfer, als das Parallelport betriebene Gerät, dass ich zuvor hatte. Die Mikroschrift auf den Geldscheinen kann man aber gut erkennen bei 600 DPI.

Insgesamt sind die Farben zu dunkel. Man sollte in der Scannersoftware einen Gamma-Wert von 1,50 oder gar 1,80 vorwählen, dann entspricht es etwa dem Original.

Die Software (FotoLook) versucht die Farben für den ausgewählten Bereich zu optimieren, was auch sehr schön funktioniert. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass die Farben etwas kräftiger sein könnten.

Die Verarbeitung des Gerätes ist ziemlich gut. In all der Zeit ist nichts abgebrochen und es quietscht und knarzt auch nichts. Dabei hat der Scanner bereits einen Umzug mitgemacht. Der Decker schließt gut, muss aber – um offen zu bleiben – bis ganz nach hinten geöffnet werden. In dieser Preisklasse gibt es eben noch keine Feder-Mechanismen um den Deckel auch halb geöffnet stehen zu lassen ;-)

Etwas blöd ist es, aber betrifft wohl alle Flachbettscanner, dass sich sehr viel Staub auf der Glasplatte sammelt. Diese Körnchen und kleinen Haare sind dann auf dem Scann sehr deutlich als helle Flecke zu sehen. Eine Nachbearbeitung der Bilder ist also in der Regel unumgänglich.


Blindheit
~~~~~~~
Wer kann schon einen blinden Scanner gebrauchen? Niemand? Richtig! Das ist ein Punkt, der mich wirklich etwas sauer macht. Ich versuche das zu erklären:

Der Scanner tastet das Bild mit einer Lichtzeile ab. Diese Lichtzeile sitzt auf einem beweglichen Schlitten. Wenn der Scanner gerade mal nicht scannt, dann wird dieser Schlitten in eine Parkposition gebracht. Bei dem 1236 S ist diese ganz vorne. Wenn man in diesem Zustand den Deckel hebt, so sieht man, dass die Lampe permanent leuchtet und einen ‚lustigen’ Schatten auf die Glasplatte wirft. Wahrscheinlich sind es irgendwelche Abdeckungen oder Halterungen die das Licht passieren muss und somit für ein etwa 3,5 cm breites Muster sorgen. Über die gesamte Breite der Glasplatte liegt also ein Muster aus Licht und Schatten, welches 3,5 cm Länge hat. Zu sehen sind 4 rechteckige dunkle Stellen umgeben von einer Aura aus Licht.

Das wäre ja nicht weiter schlimm... Aber nach über zwei Jahren Nutzung hat sich dieses Muster in die Glasplatte ‚eingebrannt’ und ist auf jedem Scann deutlich zu erkennen :-( Bei einem Brief fällt dies nicht auf, da hier oben meistens nur weiße Fläche ist. Möchte man aber ein Foto scannen, so muss man es jetzt schon etwas tiefer ansetzen, wenn man nicht ein oder zwei dieser dunklen Rechtecke auf dem Bild haben möchte – erkennbar an anderen Farbwerten z.B. im blauen Himmel eines Bildes.

Wenn Ihr also dieses Gerät als Gebrauchtgerät angeboten bekommt: Bitte, schaut Euch die vorderen 3,5 cm der Glasplatte genau an! Lasst Euch das Gerät einmal einschalten (Strom reicht) und haltet Ausschau nach diesem Muster – man kann es nicht wegputzen (ich hab’s nicht geschafft) und es bleibt wohl nur der Austausch der Glasplatte.


Fazit
~~~~
Auch wenn ich den Scanner anfangs sehr gut fand kann ich ihn heute nicht mehr ruhigen Gewissens empfehlen. Ich würde in Zukunft darauf achten, dass man die Lampe abstellen kann (oder sie es selber tut).

Auf der Haben-Seite steht die gute Verarbeitung, und dass das Gerät in all der Zeit immer klaglos funktioniert hat. Die Geschwindigkeit ist aber wahrscheinlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit – mir jedenfalls wird er zunehmend zu lahm (weil ich immer anspruchsvoller werde :-))

Wenn Ihr aber ein Gerät angeboten bekommt, bei dem dieses Schatten-Muster nicht erkennbar ist, dann sollte man beruhig zuschlagen. Denkt aber daran, den Scanner wirklich nur zum scannen einzuschalten. Seid Ihr fertig (oder findet der nächste Scann erst in einer Stunde statt) dann schaltet das Gerät wieder aus! Das schont das Material offenbar sehr.
Zum Schluss noch ein Wort zum Preis: Zur Zeit bekommt man diesen Scanner für € 160,- bis € 220,- Gebraucht sollte noch günstiger zu haben sein. ©nSonic 14.7.2002
   

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Agfa SnapScan 1236s

Allgemein

MPN: LC6KS, LC6JQ, LD8Z6, LD8Y4

Typ: Flachbettscanner - Desktop-Gerät

Max. unterstützte Dokumentgröße: A4 (210 x 297 mm)

Breite: 37.5 cm

Tiefe: 53 cm

Höhe: 14 cm

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