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AGILITY - Hotandsweet's Hobby!

5  06.09.2005

Pro:
Teamarbeit, schafft vertrauen und macht Spaß

Kontra:
wer's falsch macht tut sich weh

Empfehlenswert: Ja 

hotandsweet

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:72

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 197 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einteilung
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01 : Was ist Agility ?
02 : Für wen ist Agility geeignet ?
03 : Für wen ist Agility nicht geeignet ?
04 : Wie funktioniert Agility?
05 : Die Geräte
06 : Was sagen andere über Agility ?
07 : Was bewirkt Agility ?
08 : Kann man große Fehler machen / dem Hund schaden ?
09 : Ist Agility eine gefährliche Sportart ?
10 : Gibt es Agility als Wettkampf ?
11 : Sonstige Infos

01 : Was ist Agility ?
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Agility ist eine Sportart für Hund und Mensch. Mittlerweile ist es zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung für Hund und Mensch geworden.


02 : Für wen ist Agility geeignet ?
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Geeignet ist Agility im Groben für alle. Wer sich fit halten möchte und etwas mit seinem Hund machen möchte, der ist hier genau richtig. Im Prinzip gibt es keine Altersgrenzen, wobei natürlich klar ist, dass man schlecht ein 5-jähriges Kind durch den Parcours rennen lassen sollte. Die Größe des Hundes ist egal, jeder kleine oder große Hund kann mitmachen.


03 : Für wen ist Agility nicht geeignet ?
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Agility ist für Menschen ungeeignet, die Probleme haben zu rennen, schnell zu reagieren, nicht mit dem Hund umgehen können, Herzprobleme, starkes Asthma oder andere Krankheiten haben, die sie im laufen und reagieren beeinträchtigt. Dazu muss ich sagen, dass ich Asthma habe, Agility betreibe und manchmal ganz schön außer Puste komme, aber man seigert auch da seine Leistung und kann sogar gegen das Asthma ankämpfen. Man sollte sich nur nicht überfordern, aber das merkt ja jeder selbst, wann es zu viel ist. Zudem sollte Hund absolut fit sein. Er darf auch keine Herzprobleme oder sonstige Krankheiten haben, die ihn beeinträchtigen. Welpen dürfen anfangs allerdings nicht springen und zu viel klettern.


04 : Wie funktioniert Agility ?
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Es gibt einen Parcours, den Hund und Mensch bewältigen müssen. Dieser besteht aus verschiedenen Geräten, die übersprungen, beklettert oder durchrannt werden müssen. Dabei gilt es so schnell wie möglich zu sein und alle Geräte gut zu meistern. Das heißt, die Kontaktzonen, die jedes Gerät hat, müssen betreten worden sein (vom Hund) und auch sonst darf nichts umfallen oder vergessen werden. Dafür gibt es dann eine Wertung. Diese ist immer unterschiedlich. Es gibt zum Beispiel Fehlerpunkte, Zeit umgerechnet in Punkte oder anderes. Das ganze beginnt immer an einem Hütchen und endet entweder auf dem letzten Gerät oder wieder am Startpunkt.
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Dies alles legt der fest, der bewertet.


05 : Die Geräte
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Grundsätzlich gibt es verschiedene Gruppen, in die die Geräte eingeteilt werden. Es gibt Tunnel (Sacktunnel, feste Tunnel), diese sind unterschiedlich lang und breit. Dann gibt es die Sprunghindernisse. Dazu gehören Mauern, Reifen und Weitsprung. Außerdem gibt es Kontaktzonengeräte, dazu gehören die Wippe, die A - Wand und der Steg. Der Hund muss an diesen Kontaktzonengeräten die Kontaktzone mit mindestens einer Pfote berühren. Des weiteren gibt es noch Sondergeräte, wie zum Beispiel der Tisch.

TUNNEL
Es gibt verschiedene Tunnel. Es gibt Sacktunnel, die vorne eine Öffnung haben und dann liegt der Stoff unten und der Hund muss selbst durchrennen, ohne dass er den Ausgang sieht. Er muss den Ausgang sozusagen selbst erschaffen. Dann gibt es noch feste Tunnel, die ganz normal wie Tunnel aussehen. Dadurch muss der Hund rennen. Sie können zudem etwas gebogen werden oder gerade hingelegt werden. Tunnel kann man mit Stangen befestigen. Sie werden von Hunden allen Größen, jedes Alters, problemlos bewältigt.

MAUERN / HÜRDEN
Hürden gehören zu den Sprunghindernissen und müssen demnach übersprungen werden. Die Hürden sind unterschiedlich hoch, dies wird meist mit Stangen festgelegt. Es gibt aber auch Holzbretter, die man dann je nach Größe des Hundes ausbaut oder anbringt. Die Hürden werden meist gut verstanden von den Hunden und diese rennen dann nicht mehr außen lang, sondern springen wirklich. Mit der Zeit lernen die Hunde dann höher zu springen und winkeln dann die Beine richtig an, damit sie nicht alles umwerfen.

REIFEN
Der Reifen wird meist aufgehangen in einem Gestell. Die Hunde lernen dann durch den Reifen zu springen.

WEITSPRUNG
Der Weitsprung ist ein Gestell welches auch wieder aus verschiedenen Stangen besteht. Diese werden unterschiedlich auseinander gemacht und danach kann der Hund dann darüber springen. Die meisten Hunde verstehen das schnell und da Hunde sowieso locker 4 m springen können ist das kein Problem. Mein Hund springt zum Beispiel immer einen Meter davor ab, dann über die Hürde und setzt mehr als einen Meter dahinter wieder auf. Ihm macht das mit am meisten Spaß. =)

WIPPE
Dem Hund die Wippe zu erklären ist immer sehr lustig. Jeder weiß ja was eine Wippe ist, denke ich. Es ist ein Brett, welches sich je nach Gewicht nach vorne verlagert und dann umwippt. Die Hunde gucken natürlich nicht schlecht, wenn's auf einmal wackelt. Man muss sehr aufpassen, dass der Hund kurz nach der Mitte stehen bleibt, dann wippt die Wippe um und dann erst geht es weiter. Jedenfalls am Anfang. Die Wippe hat vorne und hinten Kontaktzonen, die betreten werden müssen. Kippt die Wippe durch Unachtsamkeit zu schnell, dann springt der Hund ab und berührt die letzte Zone nicht. Die Hunde lernen nach einer Zeit jedoch sehr gut einzuschätzen wie es wippt wenn sie das Gewicht so und so verlagern und rennen dann genau im richtigen Tempo drüber. Meiner rennt sehr schnell drauf, rennt gleich weiter, ich sag dann meist nur "langsam" und er weiß dann das er runter gehen soll und nicht springen darf. Klappt prima auch wenn's sehr gefährlich für andere aussieht. Ein Hund der anfängt würde sich verletzen, da er nicht abschätzen kann wie die Wippe wippt.

A - WAND
Stellt euch ein A vor und dann wisst ihr wie die A - Wand aussieht. Diese hat vorne und ganz hinten unten wieder Kontaktzonen die berührt werden müssen. Ist der Hund zu schnell springt er von oben runter (ja das tun Hund wirklich!) und das ist nicht so praktisch. Also immer gut aufpassen, dass der Hund wirklich klettert und nicht springt. Auch dieses Gerät wird von winzigen Hunden bewältigt. =)

STEG
Das machen alle Hunde gerne. Sie müssen schräg hochlaufen, dann gerade weiterlaufen (alles auf einem Balken der fest ist und sich nicht bewegt) und dann wieder hinunterklettern, nicht springen. Dies ist sehr einfach und der Hund kann auch gut das Gleichgewicht halten. Meist muss man den Hund allerdings bremsen, weil sie zu schnell sind und man selber nicht hinterher kommt.

SLALOM
Der Slalom besteht aus Stangen. Diese müssen durchschlängelt werden. Halt Slalom. =) Jeder weiß was gemeint ist. Dabei läuft der Mensch rechts neben den Stangen vorbei und sagt dem Hund Kommandos. Ich nehme immer Hepp Hier. Das heißt, man sagt Hepp (der Hund geht von einem an der Stange vorbei weg) und dann Hier (der Hund umschlängelt die Stange und kommt wieder ran). Später sagt man dann nur noch Hepp Hier Hepp Hier usw. und der Hund rennt ohne Leckerlie und Co durch die Stangen.

TISCH
Beim Tisch gibt es eigentlich nicht schwieriges. Er sieht aus wie ein Hocker. Auf diesem muss der Hund, je nach Anweisung des Prüfers, Sitz oder Platz machen. Die Zeit dabei bestimmt auch der Prüfer. Das Schwierige an der Sache ist, dass der Hund exakt das richtige Tempo haben muss, sonst kommt er nicht auf den Hocker oder überspringt ihn. Man muss also den Hund bremsen und ihm dann das Kommando geben. Natürlich sollte er Sitz und Platz perfekt beherrschen.

ALLGEMEIN
Alle Geräte müssen beim Wettkampf mit Abstand zwischen Hundeführer und Hund absolviert werden. Zudem dürfen keine Leckerlies oder sonstige Hilfsmittel verwendet werden. Erlaubt sind lediglich der Hund, der Hundeführer, das Wort des Führers.


06 : Was sagen andere über Agility ?
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Agility ? Was ist das. - Dies ist meist die erste Reaktion. Oder gleich abwertend " Wir machen wenigstens einen RICHTIGEN Hundesport - Schutzhundesport." Also alles in allem, entweder die Menschen sind unwissend oder abwertend. Man sollte immer bedenken, dass dies ein anerkannter Sport ist, der keinstenfalls hin- und hergehoppse beinhaltet.

07 : Was bewirkt Agility ?
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Es dient dem Spaß allgemein und der Fitness. Zudem lernt der Mensch mit dem Hund besser umzugehen und der Hund merkt, wie viel Spaß es macht, wenn er auf sein Herrchen hört.

08 : Kann man große Fehler machen / dem Hund schaden ?
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Man kann Fehler machen und dem Hund schaden. Einige verstehen nicht, dass der Hund nicht über die Elemente gezerrt werden soll, sondern dass er frei springen soll, ohne Halsband und Leine. Mit so etwas schadet man dem Hund ungemein, weil er wahnsinnige Angst davor bekommt. Es soll aber Spaß machen, und das erreicht man nur mit Liebe und Geduld. Man muss immer aufpassen, dass sich der Hund nicht überschätzt und zu schnell rennt oder von zu hohem runter springt. Dann kann er sich auch verletzen. Macht man also als Mensch Mist, so kann man Schaden anrichten. Bei richtiger "Anwendung" tut sich der Hund allerdings nicht weh und man schadet ihm auch nicht.

09 : Ist Agility eine gefährliche Sportart ?
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Wenn der Mensch richtig mit dem Hund umgeht und der Hund gut hört, dann ist dies nicht gefährlich. Es kann aber durchaus mal passieren, dass der Hund etwas komisch springt und seine Pfote etwas verknickt oder so. Allerdings kann dies auch beim Überqueren der Treppe zu Hause passieren. ;o)

10: Gibt es Agility als Wettkampf ?
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Ja das gibt es. Die Weltmeisterschaften war das letzte mal in Aue, Deutschland. Auch so gibt es immer wieder Wettkämpfe zwischen verschiedenen Hunden und Menschen. Dabei wird in verschiedene Gruppen unterteilt, nach Groß und Klein und so weiter.

11 : Sonstige Infos
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Agility kostet je nach Verein und Hundetrainer unterschiedlich viel. Die Preise für 2 Stunden schwanken in etwa zwischen 5 und 30 Euro.

Ich selber lehre anderen Agility und muss sagen, dass die Hunde dies gerne machen und schnell verstehen. Manchmal stellen sich die Menschen aber tüchtig doof an und darum kann es der Hund dann auch nicht.

Warum rennt denn nun eigentlich der Mensch mit ? Kann der Hund das den nicht allein? - Nein, kann er nicht. Der Hundeführer sagt dem Hund, wann und wo er welches Gerät zu bewältigen hat. Er gibt ihm an wie schnell der Hund sein darf und wenn er zu langsam ist muss er den Hund motivieren. Man merkt aber wenn der Hund nicht mehr kann und eine Pause braucht. Also immer Trinken bereithalten, für beide.

Wo lernt man Agility? - In Vereinen oder bei Hundetrainern. (ACHTUNG bei Hundetrainern, es gibt extrem viele schwarze Schafe!!!)


-> Für Fragen rund um Agility stehe ich euch gerne zur Verfügung! Einfach als Kommentar oder ins GB schreiben und ich antworte.

-> Die Fotos sind von mir und Balu beim Agility ;o)


hotandsweet
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Blue.Angel

Blue.Angel

06.10.2005 12:31

Ich hab mich mit unseren Hunden auch mal daran versucht- leider hatte dann keine Zeit mehr dafür wegen der Schule. Klasse Bericht, dafür gibts natürlich ein BH! Liebe Grüße

Bitclimber

Bitclimber

23.09.2005 23:11

sehr guter Bericht. lg. M.

wildlife

wildlife

18.09.2005 22:37

huh u are hot and sweet damn, marry me princess....

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