...Ich habe gerade die 4 Meinungen zur Kieler Uni im Fachbereich Jura gelesen und fühlte mich veranlaßt ebenfalls eine -etwas kritischere- Ansicht darzulegen.
Ich habe meine gesamte Studienzeit in Kiel verbracht und kann nur unterstreichen, daß Kiel eine sehr studentenfreundliche Stadt ist. Im Sommer ist es jedoch oft schwer, sich ausreichend dem Studium zu widmen. Kiel, direkt an der Ostsee gelegen, lädt mit seinen umwerfenden Stränden gerade dazu ein, seine Zeit mit Sonnenbaden statt im Hörsaal zu verbringen. Wenn man dieser Versuchung erfolgreich widersteht, fällt spätestens am Nachmittag/frühen Abend die Entscheidung, bei einem Bier in den einschlägigen Lokalitäten den zuvor gelernten Stoff zu vertiefen. Exemplarisch sei hier nur die Forstbaumschule erwähnt, die in Süddeutschland wohl als Biergarten bezeichnet würde.
Im Winter...
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Pro: kleines Insititut, nette Leute, gutes Arbeitsklima, lösbare Aufgaben Kontra: Trotz allem: Manchmal hat man bei dem Lösen von Aufgaben einen Hänger.
...Gerade wurde die Musikwissenschaft an der Uni Kiel als Bachelor Studiengang eingeführt. Das kann für viele Studenten ein Grund sein, dieses Fach zu studieren, denn immerhin ist das Fach ziemlich einfach zu verstehen und das Nebenfach ist somit noch relativ einfach zu bewältigen.
Diesen Studiengang studiere ich nicht. Ich bin einer der Magister Studenten, wir müssen 2Nebenfächer wählen.
Zunächst liest sich die Anforderung für dieses Fach sehr hoch. Es sind in 4Semestern des Grundstudiums 76Semesterwochenstunden zu absolvieren (inklusive Nebenfach), allein für MuWi die Hälfte davon. Dazu kommen noch Vor- und Nachbereitung, wofür man für jede Veranstaltung etwa eine Stunde berechnen muss. Dazu kommt natürlich noch das Nebenfach (oder die Nebenfächer).
Zugangsvorraussetzungen sind das problemlose Notenlesen und grobes musikalisches...
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...Kiel: schöne Stadt - hässliche Uni!
Aber nicht daß das alles wäre. Nein! Abgesehen von dem schrecklichen Essen das es in der Mensa 1 und 2 gibt, ist Kiel auch noch die ungeeignetste Universität in ganz Deutschland um Informatik zu studieren.
Nicht nur daß man eigentlich zwei Studiengänge parallel macht, nämlich dipl. Mathematik und dipl. Informatik, da es keine Vorlesungen in Grundlagen Mathematik für Informatiker gibt, es wird einem auch noch ein wenig "syntaktischen Zucker" mit auf den Weg gegeben, so daß es nicht ganz so hart ist, wenn man zu den 65% gehört, die durch die Informatikklausur gefallen sind. darüber hinaus gibt es für die angehenden Informatiker nicht einmal ein Tutorenprogramm oder eine Betreuung durch ein höheres Semester. Deshalb rate ich eigentlich jedem erst garnicht anzufangen, oder wenn es bereits zu spät ist...
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