... Nun haben meine Eltern zwar jeden meiner Spleens unterstützt, hier aber war Phantasie gefragt und so kam meine Mutter auf die Idee, mir von einem ihrer Einkäufe Ahornsirup mitzubringen.
Binnen kürzester Zeit habe ich mich in den sanften, typischen leicht nussigen aber süßen Geschmack verliebt ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von LeaofRafiki über Ahornsirup 02.08.2003
Produktbewertung des Autors:
Geschmack:
ausgezeichnet
Streichfähigkeit
sehr schlecht
Pro:
sehr schöner karamelliger Eigengeschmack
Kontra:
pur sehr süß, mangelnde Deklaration in Deutschland
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Als Kind hab ich liebend gerne Indianergeschichten gelesen, nicht nur Karl May sondern auch Ursula Wölfel. Zu Karneval bin ich als blonde Squaw gegangen und selbst meinem Teddy hatte ich ein Indianeroutfit verpaßt. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß ich auch wie die Indianer essen wollte... Nun haben meine Eltern zwar jeden meiner Spleens unterstützt, hier aber war Phantasie gefragt und so kam meine Mutter auf die Idee, mir von einem ihrer Einkäufe Ahornsirup mitzubringen. Binnen kürzester Zeit habe ich mich in den sanften, typischen leicht nussigen aber süßen Geschmack verliebt und Ahornsirup wurde meine erklärte Lieblingsleckerei, ein paar Tropfen dieser kostbaren, goldfarbenen bis dunkelbraunen Flüssigkeit mit dem Finger aufgestippt und abgeleckt - herrlich!!!
Ahornsirup kommt aus zu 90 % Kanada und wird dort schon seit Urzeiten gewonnen. Er heißt nicht umsonst „das Gold Kanadas", ist seine Gewinnung/Herstellung doch recht mühsam und das Produkt entsprechend teuer...
Bei den Indianern gibt es folgende Erzählung dazu:
„DIE SAGE VON NOKOMIS (Die Erde) Man sagt, daß Nokomis als erste Löcher in Ahornbäume bohrte, um Ahornsaft zu sammeln. Als Manabush feststellte, daß dieser Saft ein sofort verzehrbarer Sirup war, ging zu seiner Großmutter und sagte: "Grossmutter, es ist nicht richtig, dass die Bäume so leicht Zucker abgeben. Wenn die Leute so mühelos Zucker ernten können, wird es nicht lange dauern, bis sie faul werden. Wir müssen versuchen, sie arbeiten zu lassen. Bevor sie diesen wunderbaren Sirup probieren, wäre es gut, daß sie Holz spalten und nächtelang aufpassen, wie der Sirup kocht." Weiter sagte er nichts, aber da er befürchtete, daß sich Nokomis um seine Einwände nicht kümmern würde und alle Maßnahmen, die die Leute daran hindern sollten, faul zu werden, unbeachtet lassen würde, kletterte er mit einem mit Wasser gefüllten Gefäß auf einen Ahornbaum und goß den Inhalt ins Innere des Baums. Damit verdünnte er allen Zucker, der sich im Baum befand. Seit dieser Zeit enthält der Saft anstatt eines dickflüssigen Sirups nur 1% bis 2% Zucker, und die Leute müssen arbeiten, um reinen Zucker zu erhalten. Quellenangaben: Géographes, Nr. 6, April 1995, Seite 9" (Quelle: http://www.maple-erable.qc.ca/German/history.html)
Zu Beginn des Frühjahrs, also mit der ersten Schneeschmelze und langsam über den Gefrierpunkt steigenden Temperaturen, wenn der sogenannte „Sap" in den Bäumen aufsteigt, eine Zeit die als „Maple Moon" bezeichnet wurde, schlugen die Indianer im Osten Kanadas und einem kleinen Teil der angrenzenden USA mit einem Tomahawk einen Einschnitt in den Stamm des Ahornbaums (Acer saccharum) und befestigten am unteren Ende einen Holzspan, über den der Saft des Baumes, das sogenannte Ahornwasser in einen Korkbehälter geleitet wurde. Der auf diese Weise eingefangene Saft wurde dann in Tonbehältern eingekocht, um Ahornsirup daraus zu machen. (Vgl. http://www.maple-erable.qc.ca/German/history.html) Daran hat sich bis heute nicht so viel geändert... Auch wenn die einzelnen Arbeitsschritte verfeinert und einer industriellen Gewinnung angepaßt wurden, ist es doch nach wie vor sehr viel Handarbeit und sehr zeitaufwendig. Traditionell wurde der „aus den Bäumen tropfende, klare, ähnlich wie Wasser aussehende und süßlich schmeckende Saft" in Eimern aufgefangen, welche dann zum „Sugarhouse" (Zuckerhaus) gebracht wurden, heutzutage wird im modernen Farmbetrieb mit dünnen Schläuchen gearbeitet, die wie Pipelines miteinander verbunden sind und in riesige Auffangbehälter münden, die von den Farmern regelmäßig geleert werden.
Ein Ahornbaum muß übrigens gut 40 Jahre alt sein, bevor er das erste Mal angezapft werden darf, er kann bei guter Pflege (d.h. ohne Ausbeutung) dafür auch über 200 Jahre alt werden. Im Durchschnitt liefert er bei kontrolliert biologischem Anbau ca. 40 Liter Sap für 1 Liter Sirup, ansonsten je nach Ausbeutung (und damit einhergehendem Qualitätsverlust) 70 - 120 Liter Sap, aus denen ca. 4 Liter Sirup gewonnen werden können.
Man unterscheidet drei Farb- und damit einhergehend Geschmacksrichtungen: Light Amber (Heller Bernstein) mit mildem Ahorngeschmack und von hellster Farbe, der meist pur verwendet wird Medium Amber (Mittlerer Bernstein) etwas dunkler und mit stärkerem Ahorngeschmack dürte die am meisten hergestellte und verkaufte Variation sein und Dark Amber (Dunkler Bernstein), der am dunkelsten ist und einen sehr starken Ahorngeschmack mit leichtem Karamelgeschmack und eine recht dickflüssige Konsistenz hat, aber nur sehr selten hergestellt und meist zum Backen verwendet wird.
Sowie drei Reinheits- oder Güteklassen: U.S. Grade A, B, oder C für reine Ahornprodukte, wobei Grad A höher als B oder C ist. Die höchste Qualitätsstufe für Ahornsirup ist „100% Pure, U.S. Grade A". Grad C ist in Amerika aufgrund der Unreinheiten im Sirup für den Direktverbrauch verboten und darf nur als Zutat (z.B. als Geschmacksträger bei Tabak) oder zum Kochen verwendet werden. Leider gilt diese strenge Bezeichnung in Deutschland nicht, aber in den Naturkostläden wird Ahornsirup Grad A aus kontrolliert biologischem Anbau angeboten! Dieser hat natürlich seinen Preis, mit ca. € 5,00 für 250 ml muß man schon rechnen... Die neben mir stehende Flasche „Ahornsirup Grad A" von Egberts Bio Naturprodukte trägt leider keine weiteren Gütebezeichnungen... Ich werd beim nächsten Einkauf mal darauf achten, wie die Produkte anderer Hersteller wie Rapunzel o.ä. ausgezeichnet sind.
Ahornsirup hat einen etwas höheren Kaloriengehalt als Zucker, dafür enthält er aber auch Mineralien und Vitamine.
Weitere Ahornprodukte sind: Ahornbutter Hierbei wird der Ahornsirup auf eine Temperatur von ca.120 ° C erhitzt, wodurch eine wunderbar cremige Masse entsteht. Ahornzucker Hierbei wird der Sirup dabei in der heimischen Pfanne erhitzt, bis er kristallisiert. Vom Geschmack her ähnelt er etwas Rohrohrzucker. Es gibt ihn in dieser Form selten zu kaufen, ich bekam ihn vor Jahren allerdings beim Teeversand Schrader. Ahornschokolade Mit genau diesem Ahornzucker hergestellte Schokolade. Einerseits als Tafelschokoladen oder aber „maple flavoured hot chocolate", zum Aufbrühen heißer Trinkschokolade mit Ahornaroma.
Aus meiner Kindheit her kenne ich die „klassische" Verwendung von Ahornsirup zum Pfannkuchen, der, wie es sich einem echten Indianerkind gebührt, natürlich einen hohen Anteil an Maismehl haben muß... Aber darüber hinaus ist Ahornsirup eine delikate Zutat zu Obstsalaten, feinen Backwerken, Dips und Soßen, zum Karamelisieren und einer Vielzahl anderer auch salziger und/oder fleischhaltiger Gerichte. In diesem Sinne: fröhliches Indianerkochen!
*************************************************** ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
Pro: dieser ganz besondere Geschmack Kontra: keins
Hallo liebe Leser!
Nachdem meine Familie soeben die letzten Reste des Ahornsirups in Kombination mit Pfannkuchen verschlungen hat, möchte ich Euch eines unserer Lieblingsprodukte vorstellen.
Den A H O R N S I R U P den wir vor einigen Jahren kenne ...
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Pro: gut zu kombinieren mit anderen nahrungsmitteln Kontra: ziemlich teuer und alleine sehr penetrant
Viele kennen Ahornsirup aus amerikanischen Filmen, doch wenige haben ihn schon jemals selber gegessen.
Als etwa vor 1 Jahr Aldi zum ersten mal Ahornsirup von der Firma TOMAHAWK anbot, dachten wir uns, das könnte man mal ausprobieren.
Da man in Filmen ja ...
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Pro: lecker, vielseitig verwendbar, aus ökologischer Landwirtschaft Kontra: mehr Kalorien als der von Alnatura, Angaben auf der Flasche fehlen teilweise
...Noch ein leckerer Ahornsirup!
Heute möchte ich euch den Ahornsirup von ,,Gut&Gerne" vorstellen. Ich habe ihn mir
bei Kaufland gekauft und benutze ihn nun seit ca. zwei Wochen.
Kaufanreiz
Mein Kaufanreiz waren meine gute Erfahrungen mit Ahornsirup! Ich habe mir im Rahmen
einer Diät, bei der man ein selbst zusammengemischtes Getränk trinken sollte, einen
Ahornsirup von Alnatura geholt. Danach entdeckte ich dann, wie köstlich Ahornsirup
ist! Schnell landete er auf Toast, Pfannkuchen und in anderen Getränken!
Als es zum Mittagessen Pfannkuchen geben solte, war für mich klar, dass wir beim
Einkauf morgens unbedingt Ahornsirup mitnehmen müßen, da ich ihn mittlerweile
als das perfekte Topping für Pfannkuchen ansehe! Da wir bei Kaufland waren und
es dort lediglich eine Marke gibt, die Ahornsirup anbietet, fiel meine Wahl...
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Pro: Sehr lecker, nicht zu übermäßig süß Kontra: Nichts
...Hallo liebe Leserinnen und Leser,
seit ewigen Zeiten hab ich immer wieder mal gehört und gelesen, wie lecker doch Ahornsirup sein soll. Ich hatte aber noch nie welchen probiert, weil ich entweder keinen zu kaufen sah oder wenn doch einmal, er mir viel zu teuer war. Also wurde eben abgewartet, bis ich mal ein Angebot entdeckte. Und so konnte ich welchen probieren und diesen Bericht hier schreiben.
Es geht um La Comtesse Original Kanadischer Bio Ahornsirup:
Kaufort und Preis:
Ich hab den Sirup aus dem Dänischen Netto (der mit dem schwarzen Hund als Logo). Er kostete dort im Angebot 2,99 Euro. Den Normalpreis weiß ich nicht.
Inhalt: 250 ml
Hersteller:
Hergestellt in Kanada, gepackt für:
Dunekacke & Wilms Nachf. GmbH & Co. KG
22041 Hamburg
www.dunekacke.com
Aussehen:
Die Flasche besteht aus durchsichtigem Glas...
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Pro: Die Verpackung macht neugierig Kontra: Hat nicht so besonders geschmeckt
...Haben ich mir doch gestern einen Riesenbecher mit Quark gekauft und heute gleich mal probiert.
Wieder einmal wollte ich was Neues probieren, denn da standen Becher von Onken im Kühlregal,
Da las ich was auf dem Becher von Walnuss - hmmmm lecker und da stand noch was
von Ahornsirup - kenn ich nicht. So machte mich der Ahornsirup total neugierig auf diesen Quark.
Ich wollte unbedingt wissen, wie Ahornsirup schmeckt und ich wollte auf keinen Fall verpassen diesen Quark zu probieren.
Die Alufolie auf dem großem 450g Becher ist echt schön bunt, orange, Wälder, ein Ahornblatt, eine Flasche mit diesem Ahornsirup und Walnüsse.
Genau gesagt steht da noch geschrieben:
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Onken
Walnuss mit Ahornsirup
Canadian Style
Länderquark...
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hilfreich 01.01.1970
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