Unterhaltung; Liebesfilm - 1998 - Max Färberböck - Maria Schrader, Juliane Köhler, Johanna Wokalek, Heike Makatsch - DD 5.1: Deutsch - Universum Film GmbH mehr
Berlin 1943: Lilly Wust ist Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Söhnen und eine brave Hausfrau. Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly eine junge Frau kennen: Felice... mehr
DVD AIMEE UND JAGUAR
Berlin 1943 44. Unter der Bedrohung von Bombardierungen und Verfolgung treffen zwei ... mehr
unterschiedliche Frauen aufeinander. Lilly ist Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Kindern und eine Mitläuferin. Bei einem Konzertbesuch lernt Lillyeine junge Fr...
Aimée & Jaguar (DVD)
Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der ... mehr
zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzeh...
brave Hausfrau. Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly eine junge Frau kennen: Felice Schrangenheim, die mit Lillys Hausmädchen befreundet ist und als Jüdin im Untergru...
Lilly (Juliane Köhler) ist Ende zwanzig, Mutter von vier Kindern und politisch gesehen eine Mitläuferin. Die einzige Aufregung in ihrem Leben besteht aus wechselnd...
Lilly (Juliane Köhler) ist Ende zwanzig, Mutter von vier Kindern und politisch gesehen eine Mitläuferin. Die einzige Aufregung in ihrem Leben besteht aus wechselnd...
Aimée & Jaguar (DVD)
Die wahre Geschichte von Aimée und Jaguar, von der Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und der ... mehr
zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzeh...
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Aimée & Jaguar Bewertung für Aimee & Jaguar (DVD)von
beiyopiautobus5769
Pro: - Kontra: -
Hallo zusammen!
Heute kommt wieder ein Bericht über eine DVD. Inhalt: Berlin 1943/44. Unter der Bedrohung von Bombadierung und Verfolgung treffen zwei sehr unterschiedliche Frauen aufeinander. Lilly ist Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von zwei ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde. Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst -- ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. --Sascha Westphal
Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, FormMannschaft Interview(s), Hinter den Szenen, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Berlin 1943/1944: Unter der doppelten Bedrohung von Bombenkrieg und Verfolgung erleben zwei junge Frauen ihre große Liebe. Für die eine, verheiratet und Mutter von vier Kindern, wird es die entscheidende Erfahrung ihres Lebens. Für die andere, die als Jüdin und Mitglied einer Untergrund-Organisation ständig bedroht ist, bedeutet diese Liebe auch eine Hoffnung auf Leben und Überleben. SCREENING/VERGEBEN IN: Berlin Internationales Film-Festival, Goldene Kugeln, ...Aimee & Jaguar ( Aimée & Jaguar ) ( Aimee and Jaguar )
Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, FormMannschaft Interview(s), Hinter den Szenen, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Berlin 1943/1944: Unter der doppelten Bedrohung von Bombenkrieg und Verfolgung erleben zwei junge Frauen ihre große Liebe. Für die eine, verheiratet und Mutter von vier Kindern, wird es die entscheidende Erfahrung ihres Lebens. Für die andere, die als Jüdin und Mitglied einer Untergrund-Organisation ständig bedroht ist, bedeutet diese Liebe auch eine Hoffnung auf Leben und Überleben. SCREENING/VERGEBEN IN: Berlin Internationales Film-Festival, Goldene Kugeln, ...Aimee & Jaguar ( Aimée & Jaguar ) ( Aimee and Jaguar )
zum Leben im Untergrund gezwungenen Jüdin Felice Schragenheim, war eine der unendlich vielen privaten Tragödien der NS-Diktatur, von denen aber nur wenige Jahrzehnte später für so viel Aufsehen gesorgt haben. Die Liebe dieser beiden Frauen setzte sich eben nicht nur über den gegen Juden geschürten Hass hinweg, sie rückt auch noch die weitgehend übergangene Frage nach dem Schicksal lesbischer Frauen im Dritten Reich ins Rampenlicht. Insofern war es selbstverständlich, dass diese bewegende, von der Historie verbürgte Geschichte ihren Weg auf die Leinwand finden würde. Doch Max Färberböcks ambitionierter und sehr schnell mit einigen wichtigen Preisen (meist für die beiden Hauptdarstellerinnen Juliane Köhler und Maria Schrader) ausgezeichneter Film war alles andere als unumstritten. Für einige Kritiker wurde er zum Paradebeispiel für eine neue Tendenz im deutschen Kino, die aus den Tragödien des Nationalsozialismus und des Krieges große, von Schauwerten bestimmte Unterhaltung macht. Doch dieser Vorwurf verfehlt eigentlich schon vom Ansatz her sein Ziel. Natürlich sucht Max Färberböck nach einer Filmsprache, die sich an den mitreißenden Bildern Hollywoods orientiert und doch den Schrecken dieser Zeit nicht vergisst -- ein schwieriges Unterfangen, das ihm letztlich vielleicht nicht ganz glückt. Gerade in den Momenten des Untergangs, der Bombardierungen Berlins, dieser Götterdämmerung des Dritten Reiches, geht er nicht weit genug und bleibt so hinter Rainer Werner Fassbinders grandiosem Film Lili Marleen zurück. Aber diese Schwächen werden von Färberböcks Ensemble schnell ausgeglichen. Maria Schrader bietet als die leidenschaftlich-sorglose Abenteurerin Felice eine ihrer ergreifendsten Leistungen; Juliane Köhler findet für die biedere Hausfrau und Mitläuferin Lilly genau die richtige Mischung aus Angepasstsein und Aufbegehren; und die Nebendarsteller, zu denen auch Detlev Buck als in seiner Schwächlichkeit gefährlicher Ehemann von Lilly gehört, können ohne Ausnahme genauso überzeugen. --Sascha Westphal
78jährige Lilly Wust kennen. Die außerordentliche Biographie dieser alten Frau beeindruckt und fasziniert sie so sehr, daß sie beschließt, aus den nur so hervorsprudelnden Erzählungen der Lilly Wust ein Buch zu schreiben. Bis zum Jahr 1942 führt die 29jährige Lilly Wust das -- soweit in Kriegszeiten möglich -- unbeschwerte Leben einer ganz normalen deutschen Hausfrau und Mutter dieser Zeit. Sie heiratet, bringt in kürzester Zeit vier Kinder zur Welt, erhält das Mutterkreuz und ist damit beschäftigt, den Haushalt mit den zugewiesenen Lebensmittelkarten so gut wie möglich zu führen, während ihr Mann -- ein kleiner Bankbeamter -- an der Front ist. In der Wohnung hängt, wie in vielen anderen Wohnungen, ein Porträt Adolf Hitlers und ihr Weltbild ist hauptsächlich durch die regelmäßige Lektüre des Völkischen Beobachters geprägt. So ist sie sich ganz sicher, daß sie einen Juden schon von weitem riechen kann, denn die sind sowieso an allem Unglück schuld. Diese Einstellung erstaunt ihr Pflichtjahrmädchen Inge Wolf sehr. Hat sie doch bei sich zuhause die untergetauchte Jüdin Felicitas Schragenheim versteckt. Felicitas darf sich bei Tag nirgends sehen lassen, da sie zwischenzeitlich steckbrieflich gesucht wird. Doch die Erzählungen von Inge Wolf aus dem Haushalt der Wusts amüsieren sie so, daß sie es einfach wissen will. So besucht die elegante Felicitas die Familie Wust. Was vorher niemand ahnen kann geschieht: Lilly und Felicitas verlieben sich unsterblich ineinander. Lilly ist bereit, ihren Mann und die Kinder Hals über Kopf zu verlassen, um ein gefährliches und unsicheres Leben an der Seite von Felicitas, ihrer geliebten "Jaguar", zu führen. Der Liebe der beiden Frauen ist jedoch nur eine kurze Zeit gegönnt. Am 21. August 1944 werden die beiden Frauen in ihrer Wohnung von der Gestapo erwartet. Felicitas wird in das KZ Theresienstadt gebracht und findet in Auschwitz den Tod. Nach dem Krieg heiratet Lilly zwar noch einmal -- ihr Mann ist im Krieg gefallen -- doch die zweite Ehe war eine reine Zweckgemeinschaft und hielt nicht lange. Bis heute lebt Lilly Wust ihre große Liebe zu Felicitas; sie kann sie nicht vergessen. In zwei großen Koffern bewahrt sie alle Briefe, Gedichte, Tagebücher und Fotos von Felicitas auf. Aus diesem Material hat die Autorin Erica Fischer ein wunderbares Zeitdokument geschaffen. Sie hat neben Lilly Wust noch andere Zeitzeugen zu Wort kommen lassen: Die Kinder Lillys, Freunde, Tagebuchnotizen, Fotos und Berichte aus der Tagespresse. Natürlich hat die Autorin auch immer wieder der verstummten Stimme Felicitas Schragenheims Worte verliehen. Vor allem mit Felicitas kann sich Erica Fischer besonders gut identifizieren. Eine Schwierigkeit lag beim Schreiben des Romans mit Sicherheit an der verständlichen Glorifizierung, die Lilly mit dem Andenken und dem Nachlaß von Felicitas betreibt. Den feinen Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit zu ermitteln, war kein leichtes Unterfangen. Die lang vergangene Zeit hat das ihre dazugetan, die Erinnerung nicht mehr so verläßlich zu machen. Darüber hinaus hat Felicitas ein Leben geführt, das sie Lilly vollständig verborgen hat. Zu ihrem Schutz hat ihr Felicitas gar nichts über ihre Tätigkeit im Untergrund erzählt. Aimée und Jaguar ist ein vielstimmiges Buch, das von einer großen Liebe zwischen zwei Frauen erzählt und den unendlichen Schwierigkeiten, diese Liebe zu leben unter den argwöhnischen Blicken von pflichtversessenen Nachbarn und einer Umgebung, die im Chaos versinkt. Es vermittelt ein sehr genaues Bild des Berliner Kriegsalltags und die Nöte und Sorgen der untergetauchten Juden. Diese hatten sich nicht nur vor den linientreuen Nazis zu fürchten, sondern auch vor der berüchtigten Jüdin Stella, die untergetauchte Juden an die Gestapo verriet, um die eigene Familie zu retten. Erst am 22. September 1981 erhielt Lilly Wust das Bundesverdienstkreuz am Bande, weil sie von 1942 bis 1945 vier Jüdinnen in ihrer Berliner Wohnung versteckt hielt und versorgt hatte. Drei davon überlebten. Die Wirklichkeit ist phantastischer als jede Fiktion. --Manuela Haselberger
von vier Kindern und Trägerin des Mutterkreuzes, vertreibt sich ihr ansonsten bürgerliches Dasein mit wechselnden Liebschaften. Da trifft sie Felice, eine Jüdin, die im Untergrund lebt, unter falschem Namen für eine Nazi-Zeitung arbeitet und eine Widerstandsgruppe mit Informationen versorgt. Die Liebe zueinander verändert das Leben der beiden Frauen grundlegend. Lilly läßt sich scheiden, Felice gibt ihre Tarnung auf und liefert sich dadurch ihrer großen Liebe aus. Doch das Glück der beiden währt nur kurz. Produktmerkmale: Darsteller: Maria Schrader, Juliane Köhler und Johanna Wokalek Regisseur: Max Färberböck Komponist: Jan A.P. Kaczmarek Format: Dolby, PAL, Surround Sound Sprache: Deutsch Bildseitenformat: 16:9 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren Spieldauer: 121 Minuten Alter: 12+
78jährige Lilly Wust kennen. Die außerordentliche Biographie dieser alten Frau beeindruckt und fasziniert sie so sehr, daß sie beschließt, aus den nur so hervorsprudelnden Erzählungen der Lilly Wust ein Buch zu schreiben. Bis zum Jahr 1942 führt die 29jährige Lilly Wust das -- soweit in Kriegszeiten möglich -- unbeschwerte Leben einer ganz normalen deutschen Hausfrau und Mutter dieser Zeit. Sie heiratet, bringt in kürzester Zeit vier Kinder zur Welt, erhält das Mutterkreuz und ist damit beschäftigt, den Haushalt mit den zugewiesenen Lebensmittelkarten so gut wie möglich zu führen, während ihr Mann -- ein kleiner Bankbeamter -- an der Front ist. In der Wohnung hängt, wie in vielen anderen Wohnungen, ein Porträt Adolf Hitlers und ihr Weltbild ist hauptsächlich durch die regelmäßige Lektüre des Völkischen Beobachters geprägt. So ist sie sich ganz sicher, daß sie einen Juden schon von weitem riechen kann, denn die sind sowieso an allem Unglück schuld. Diese Einstellung erstaunt ihr Pflichtjahrmädchen Inge Wolf sehr. Hat sie doch bei sich zuhause die untergetauchte Jüdin Felicitas Schragenheim versteckt. Felicitas darf sich bei Tag nirgends sehen lassen, da sie zwischenzeitlich steckbrieflich gesucht wird. Doch die Erzählungen von Inge Wolf aus dem Haushalt der Wusts amüsieren sie so, daß sie es einfach wissen will. So besucht die elegante Felicitas die Familie Wust. Was vorher niemand ahnen kann geschieht: Lilly und Felicitas verlieben sich unsterblich ineinander. Lilly ist bereit, ihren Mann und die Kinder Hals über Kopf zu verlassen, um ein gefährliches und unsicheres Leben an der Seite von Felicitas, ihrer geliebten "Jaguar", zu führen. Der Liebe der beiden Frauen ist jedoch nur eine kurze Zeit gegönnt. Am 21. August 1944 werden die beiden Frauen in ihrer Wohnung von der Gestapo erwartet. Felicitas wird in das KZ Theresienstadt gebracht und findet in Auschwitz den Tod. Nach dem Krieg heiratet Lilly zwar noch einmal -- ihr Mann ist im Krieg gefallen -- doch die zweite Ehe war eine reine Zweckgemeinschaft und hielt nicht lange. Bis heute lebt Lilly Wust ihre große Liebe zu Felicitas; sie kann sie nicht vergessen. In zwei großen Koffern bewahrt sie alle Briefe, Gedichte, Tagebücher und Fotos von Felicitas auf. Aus diesem Material hat die Autorin Erica Fischer ein wunderbares Zeitdokument geschaffen. Sie hat neben Lilly Wust noch andere Zeitzeugen zu Wort kommen lassen: Die Kinder Lillys, Freunde, Tagebuchnotizen, Fotos und Berichte aus der Tagespresse. Natürlich hat die Autorin auch immer wieder der verstummten Stimme Felicitas Schragenheims Worte verliehen. Vor allem mit Felicitas kann sich Erica Fischer besonders gut identifizieren. Eine Schwierigkeit lag beim Schreiben des Romans mit Sicherheit an der verständlichen Glorifizierung, die Lilly mit dem Andenken und dem Nachlaß von Felicitas betreibt. Den feinen Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit zu ermitteln, war kein leichtes Unterfangen. Die lang vergangene Zeit hat das ihre dazugetan, die Erinnerung nicht mehr so verläßlich zu machen. Darüber hinaus hat Felicitas ein Leben geführt, das sie Lilly vollständig verborgen hat. Zu ihrem Schutz hat ihr Felicitas gar nichts über ihre Tätigkeit im Untergrund erzählt. Aimée und Jaguar ist ein vielstimmiges Buch, das von einer großen Liebe zwischen zwei Frauen erzählt und den unendlichen Schwierigkeiten, diese Liebe zu leben unter den argwöhnischen Blicken von pflichtversessenen Nachbarn und einer Umgebung, die im Chaos versinkt. Es vermittelt ein sehr genaues Bild des Berliner Kriegsalltags und die Nöte und Sorgen der untergetauchten Juden. Diese hatten sich nicht nur vor den linientreuen Nazis zu fürchten, sondern auch vor der berüchtigten Jüdin Stella, die untergetauchte Juden an die Gestapo verriet, um die eigene Familie zu retten. Erst am 22. September 1981 erhielt Lilly Wust das Bundesverdienstkreuz am Bande, weil sie von 1942 bis 1945 vier Jüdinnen in ihrer Berliner Wohnung versteckt hielt und versorgt hatte. Drei davon überlebten. Die Wirklichkeit ist phantastischer als jede Fiktion. --Manuela Haselberger
78jährige Lilly Wust kennen. Die außerordentliche Biographie dieser alten Frau beeindruckt und fasziniert sie so sehr, daß sie beschließt, aus den nur so hervorsprudelnden Erzählungen der Lilly Wust ein Buch zu schreiben. Bis zum Jahr 1942 führt die 29jährige Lilly Wust das -- soweit in Kriegszeiten möglich -- unbeschwerte Leben einer ganz normalen deutschen Hausfrau und Mutter dieser Zeit. Sie heiratet, bringt in kürzester Zeit vier Kinder zur Welt, erhält das Mutterkreuz und ist damit beschäftigt, den Haushalt mit den zugewiesenen Lebensmittelkarten so gut wie möglich zu führen, während ihr Mann -- ein kleiner Bankbeamter -- an der Front ist. In der Wohnung hängt, wie in vielen anderen Wohnungen, ein Porträt Adolf Hitlers und ihr Weltbild ist hauptsächlich durch die regelmäßige Lektüre des Völkischen Beobachters geprägt. So ist sie sich ganz sicher, daß sie einen Juden schon von weitem riechen kann, denn die sind sowieso an allem Unglück schuld. Diese Einstellung erstaunt ihr Pflichtjahrmädchen Inge Wolf sehr. Hat sie doch bei sich zuhause die untergetauchte Jüdin Felicitas Schragenheim versteckt. Felicitas darf sich bei Tag nirgends sehen lassen, da sie zwischenzeitlich steckbrieflich gesucht wird. Doch die Erzählungen von Inge Wolf aus dem Haushalt der Wusts amüsieren sie so, daß sie es einfach wissen will. So besucht die elegante Felicitas die Familie Wust. Was vorher niemand ahnen kann geschieht: Lilly und Felicitas verlieben sich unsterblich ineinander. Lilly ist bereit, ihren Mann und die Kinder Hals über Kopf zu verlassen, um ein gefährliches und unsicheres Leben an der Seite von Felicitas, ihrer geliebten "Jaguar", zu führen. Der Liebe der beiden Frauen ist jedoch nur eine kurze Zeit gegönnt. Am 21. August 1944 werden die beiden Frauen in ihrer Wohnung von der Gestapo erwartet. Felicitas wird in das KZ Theresienstadt gebracht und findet in Auschwitz den Tod. Nach dem Krieg heiratet Lilly zwar noch einmal -- ihr Mann ist im Krieg gefallen -- doch die zweite Ehe war eine reine Zweckgemeinschaft und hielt nicht lange. Bis heute lebt Lilly Wust ihre große Liebe zu Felicitas; sie kann sie nicht vergessen. In zwei großen Koffern bewahrt sie alle Briefe, Gedichte, Tagebücher und Fotos von Felicitas auf. Aus diesem Material hat die Autorin Erica Fischer ein wunderbares Zeitdokument geschaffen. Sie hat neben Lilly Wust noch andere Zeitzeugen zu Wort kommen lassen: Die Kinder Lillys, Freunde, Tagebuchnotizen, Fotos und Berichte aus der Tagespresse. Natürlich hat die Autorin auch immer wieder der verstummten Stimme Felicitas Schragenheims Worte verliehen. Vor allem mit Felicitas kann sich Erica Fischer besonders gut identifizieren. Eine Schwierigkeit lag beim Schreiben des Romans mit Sicherheit an der verständlichen Glorifizierung, die Lilly mit dem Andenken und dem Nachlaß von Felicitas betreibt. Den feinen Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit zu ermitteln, war kein leichtes Unterfangen. Die lang vergangene Zeit hat das ihre dazugetan, die Erinnerung nicht mehr so verläßlich zu machen. Darüber hinaus hat Felicitas ein Leben geführt, das sie Lilly vollständig verborgen hat. Zu ihrem Schutz hat ihr Felicitas gar nichts über ihre Tätigkeit im Untergrund erzählt. Aimée und Jaguar ist ein vielstimmiges Buch, das von einer großen Liebe zwischen zwei Frauen erzählt und den unendlichen Schwierigkeiten, diese Liebe zu leben unter den argwöhnischen Blicken von pflichtversessenen Nachbarn und einer Umgebung, die im Chaos versinkt. Es vermittelt ein sehr genaues Bild des Berliner Kriegsalltags und die Nöte und Sorgen der untergetauchten Juden. Diese hatten sich nicht nur vor den linientreuen Nazis zu fürchten, sondern auch vor der berüchtigten Jüdin Stella, die untergetauchte Juden an die Gestapo verriet, um die eigene Familie zu retten. Erst am 22. September 1981 erhielt Lilly Wust das Bundesverdienstkreuz am Bande, weil sie von 1942 bis 1945 vier Jüdinnen in ihrer Berliner Wohnung versteckt hielt und versorgt hatte. Drei davon überlebten. Die Wirklichkeit ist phantastischer als jede Fiktion. --Manuela Haselberger
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Komödie; Liebeskomödie - 2009 - Brian Herzlinger - Heather Graham, Jerry O'Connell, John Corbett, Lara Flynn Boyle - DD 5.1: Deutsch, Englisch - Euro Video
Komödie; Liebeskomödie - 2009 - Brian Herzlinger - Heather Graham, Jerry O'Connell, John Corbett, Lara Flynn Boyle - DD 5.1: Deutsch, Englisch - Euro Video
...Vorgeschichte:
++++++++++++
Da ich Geschichten Liebe, die während des Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg gespielt haben, liebe, habe ich mir natürlich auch den Film "Aimee und Jaguar" angeschaut und dann später auch mir auf DVD gekauft und genau darüber möchte ich euch heute berichten.
Preis:
+++++
Bezahlt für die DVD habe ich im Internet 9,99 Euro, das war allerdings zu dieser Zeit noch ein Sonderangebot, jetzt kann man sie sogar schon für knappe 6 Euro bekommen, wenn man nur die richtigen Seiten kennt.
Cover:
+++++
Das Cover ist eher dunkel gehalten und darauf zu lesen, ist der Filmtitel und andere Daten aber der Mittelpunkt sind die Zwei Schauspielerinnen, die sich verliebte Blicke zuwerfen und dabei tanzen.
DVD:
+++++
Die CD ist in einer Für DVDs typischen Plastikhülle, so dass sie gut geschützt ist.
Die Spielzeit...
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...Vor ein paar Jahren habe ich schon das Buch 'Aimeé und Jaguar' von Erica Fischer gelesen. Da mir das Buch sehr gefallen hat, habe ich mir die Verfilmung natürlich auch angeschaut. Nun ist es so weit - die dazugehörige DVD ist auf den Markt gekommen.
Handlung :
Felice ist eine Jüdin, die im Berlin der 40iger Jahre mit falschen Namen im Untergrund lebt. Über ihre Freundin, die ihr Haushaltsjahr in einer deutschen Familie ableistet, lernt sie Lilly kennen. Lilly ist verheiratet, Mutter von vier Kindern und ihr Mann ist in der Front. Felice ist sofort von Lilly fasziniert und beginnt sie zu umwerben. Auch Lilly fühlt sich von Felice angezogen, und bald sind sie durch eine leidenschaftliche Liebe verbunden. Lilly reicht die Scheidung von ihrem Mann ein und plant ihr Leben mit Felice. Noch weiß sie nichts über die jüdische Identität...
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Pro: Ein wunderbar gefühlvoller, spannender und tragischer Film Kontra: Gibt´s nicht
...Viele haben "Aimee und Jaguar" vielleicht schon im Kino gesehen, aber es ist einfach ein zeitlos schöner Film, den man sich immer und immer wieder ansehen kann.
Er erzählt die tragische Liebesgeschichte zweier ungleicher Frauen in den Wirren des Zweiten Weltkrieges.
Handlung:
Berlin 1943: Lili Wust ist Hausfrau und Mutter von vier Söhnen, ihr Mann dient an der Front. So muß sie sich mit den Kindern allein durchschlagen. Hilfe bekommt sie von der jungen Ilse, die ihr hauswirtschaftliches Pflichtjahr bei ihr ableisten muß. Durch diese lernt sie eines Tages auch die bezaubernde Felice Schrader kennen. Beide Frauen fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen, obwohl Lili zunächst abweisend auf Felices Avancen reagiert. Doch schon bald gibt sie ihren Gefühlen nach und beginnt eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit Felice. Sie...
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