Erfahrungsbericht über

Aiptek 3D i2 HD

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Aiptek 3D i2 HD

5 Angebote von EUR 69,90 bis EUR 109,31  

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3D Just for Fun

3  12.11.2010 (20.02.2011)

Pro:
Klein,Kompakt,gute Akkulaufzeit, guter Stereoeffekt trotz geringer Stereobasis (4cm)

Kontra:
Schlechte Bildsensoren,kleine Objektive,geringe Stereobasis,lästige Software

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Klang

Bedienung

Ausstattung

Verarbeitung

Zuverlässigkeit

Akkulaufzeit

mehr


PHertel

Über sich:

Mitglied seit:02.08.2000

Erfahrungsberichte:55

Vertrauende:2

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 63 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Aiptek i2-3D

Was soll ich sagen, ich bin nun mal ein 3D-Freak und jetzt ist es so weit. Pearl hat einen 3D-Camcorder im Programm. Von Aiptec und für 179,90€.
Aiptek ist zwar nicht gerade für aller höchste Qualität bekannt aber ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis konnte man dennoch erwarten. Knapp 180€ für eine 3D-Kamera zum jetzigen Zeitpunkt erschien mir doch recht günstig. Wenn dieser Bericht erscheint gibt es sicher noch günstigere Angebote. Eigentlich wollte ich mir das Gerät zu Weihnachten schenken aber fast zwei Monate warten waren mir dann doch zu lange und ich schlug schon jetzt Gnadenlos zu.
Pearl ist ein Consumer-Electronic Versand den es schon mehr als zwanzig Jahre gibt. Außerdem habe ich schon öfter bei Pearl bestellt und ich war immer sehr zufrieden mit der Lieferung. Es dauert in der Regel zwischen der Bestellung im Internet und der Ankunft des Paketes zwischen zwei und drei Werktage. Das ist recht flott. Den Status der Bestellung kann man im Kundenbereich immer nachvollziehen. Wenn etwas kurzfristig nicht lieferbar ist bekommt man den nächsten Liefertermin mitgeteilt. Wenn man per Bankeinzug bezahlt bucht Pearl erst nach 3 Wochen ab. So lange hat man Zeit sich zu überlegen ob man das Produkt behält oder zurück schickt.
Das Aiptek Gerät behalte ich bestimmt. So viel mal vorne weg.
Aber nun mal etwas genauer!

Was ist das Aiptek i2-3D

Es ist ein 3D Camcorder für 3D-Bilder und 3D-Filme. Das bedeutet das die Fotos und Filme beim betrachten einen Räumlichen Eindruck vermitteln. Um dies zu erreichen gibt es verschiedene Techniken. Zunächst muss das Raumbild erst einmal aufgenommen werden und zwar so wie es der Mensch mit seinen zwei Augen auch tut. Dazu kann man mit einer Kamera und einem Verschiebe Schlitten die 2 jeweils um ca. 6cm in der Horizontalen verschobene Bilder herstellen. Die Aufnahmen werden sehr Gut und sie sind auf das eigene Sehen abstimmbar. Die Stereobasis ist flexibel einstellbar. 6cm sind kein Dogma. Der Nachteil ist das man nur unbewegliche Motive ablichten kann. Sonst kommt es zu Geisterbildern weil das Motiv sich während des verschieben der Kamera schon bewegt haben kann. Für Videos ist dieses Verfahren schon ganz und gar ungeeignet. Wie man sich sicher schon denken kann. Theoretisch müsste man so zwei Videos der selben Szene aufnehmen. Das würde mit nur einer Kamera sehr schwierig wenn gar unmöglich. Die Videos müssten schließlich Synchron und Deckungsgleich sein. Das dürfte mit nur einer Kamera unmöglich zu bewerkstelligen sein.
Aus diesem Grund arbeitet Aiptek und alle anderen Anbieter die 3D-Kameras anbieten mit Zwei Objektiven. Aiptek setzt dazu auch noch zwei getrennte Sensoren ein. Die Elektronik setzt daraus ein 3D-Bild oder Video zusammen. Besser gesagt Doppelbilder oder Filme.
Die Bilder werden also als Stereo-Bildpaare gespeichert.Auch die Videoclips sind als Stereo-Videopaar im MP4-Format abgespeichert.
Die Software kann daraus leicht Anaglyphen machen. Empfehlenswert ist da 3D-Photo Maker und 3D-Movie Maker. Die beiliegende Software ist zwar sehr einfach zu bedienen, liefert aber nur Standartqualität der Fertigen 3D-Produktionen. 3D-Photo Maker und 3D-Movie Maker bieten erheblich mehr Möglichkeiten seine Werke zu bearbeiten und zu verbessern, sind aber nicht ganz so einfach in der Bedienung weil man etwas von der Materie Stereo-Fotografie und Videografie verstehen muss um hier das Optimale heraus zu holen. Zu mindest sind sie aber Kostenlos zu beziehen und wenn jemanden der 3D-Virus gepackt hat der will so wie so mehr wissen! Da liegt der Einsatz vom Stereo - Photo Maker oder Movie Maker schon nah. Damit lässt sich die Materie gut durchforsten. Was mit dieser AcrSoft-Software aus der Kamera nicht möglich ist. Obwohl sie ihren Dienst verrichtet. Mehr aber auch nicht.
Die Ausstattung

Natürlich ist die Kamera dabei, ein USB-Verlängerungskabel welches sich als sehr knapp heraus stellte, ein HDMI-Kabel, ein Li-Ionen-Akku, eine Rot/Cyan-Anaglyphen Brille,eine Kurzbeschreibung und eine etwas ausführlichere Bedienungsanleitung in verschiedene Sprachen. Eine Software CD ist nicht vorhanden und Trotz dem ist Software Vorhanden. Ein Netzteil fehlt. Das Gerät wird über den USB-Bus geladen. Das heißt das beim Ladevorgang immer der PC laufen muss. Respektive der Laptop. Pearl hatte vor kurzem ein USB-Ladeset für die Steckdose und für Kfz kostenlos im Angebot. Das bestellte ich mir natürlich. Allerdings ist es bis heute noch nicht bei mir angekommen. Offensichtlich ist es vergriffen und ich stehe auf der Warteliste für den nächsten Liefertermin (15.11.2010). Bin mal gespannt wann das Teil bei mir eintrifft. Das Gerät könnte nützlich sein. Obwohl die Kamera schneller geladen ist als es in der Bedienungsanleitung angegeben ist.

Erste Schritte

Zuerst fällt auf das die Kamera in einer sehr stabilen Plastikschachtel verpackt ist. Die Kabel und die Papiere sind in einer Extra Verpackung untergebracht. So sind Transportschäden und Kratzer durch herumfliegende Teile Ausgeschlossen.
Dann sollte der Akku korrekt eingesetzt werden. Dazu kann man die Kamera an der Frontseite öffnen.
Aiptec empfiehlt jetzt erst einmal den Akku 8Stunden auf zu laden. Bei mir leuchtete die Akku-LED schon nach gut 1,5 Stunden grün und die Batterieanzeigen zeigte auch „voll geladen“ an obwohl ich es nicht lassen konnte schon ein bisschen herum zu spielen. Das Gerät hängt jetzt erst einmal an einem USB-Port. Man sollte einen Port direkt am Computer wählen oder zu mindest einen aktiven HUB verwenden. Das beschleunigt den Landevorgang und beugt Problemen vor.
Wenn man nach einiger Zeit das Gerät während es am USB-Port angeschlossen ist ein schaltet installiert sich sofort die Software. Man hat allerdings keine Wahlmöglichkeiten wohin die Software installiert werden soll. Sie Installiert sich vollautomatisch in das Verzeichnis „Programme“ auf Laufwerk C:. Es erzeugt dort einen Ordner namens ArcSoft. In diesem ist nach der Installation in einem
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Aiptek 3D i2 HD Aiptek i2 3D
Von hinten!
weiteren Verzeichnis die Software zu finden. Zusätzlich wird noch ein Virtuelles Laufwerk erzeugt. Das ist das Installationslaufwerk und das hat Autostartfunktionalität. Sofern die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist.
Das alles Passiert wenn man das Gerät im eingeschalteten zustand an den USB-Port an schließt oder während das Gerät angeschlossen ist die Einschalttaste drückt.
Das Gerät ist auf Vollautomatische Installation ausgelegt was mir persönlich gar nicht gefällt. Ich habe immer gerne selbst die Kontrolle über das was auf meinem Rechner und wo hin es Installiert wird..
Das Gerät erscheint von nun an als 2Laufwerke im Explorer. Ein Laufwerk mit der Software und einer Autostart-Datei und eines worauf die Bilder und Filme zu finden sind. So ganz gefällt mir das auch nicht. Man hätte sicher auch alles in ein Laufwerk bekommen aber hier handelt es sich einmal um den internen Speicher mit der Software und zum anderen um den externen Speicher. Beide Laufwerke sind Schreibgeschütz. Das kann man auch nicht ändern.
Die Einfachheit setzt sich in der gesamten Software fort. Für den anspruchslosen Anwender der nur möchte das einfach, und ich meine wirklich einfach, alles funktioniert, ist das sicherlich eine Erleichterung. Wenn man aber mehr Kontrolle und Bearbeitungsmöglichkeiten haben möchte dann ist man auf andere Software, wie zum Beispiel 3D-Photo-Maker angewiesen. Den gibt es Gott sei dank kostenlos im Internet.
Die Kamera

Die Kamera selbst ist sehr Stylisch im Smartfone Format gehalten. Meine Version ist in edlem schwarz gehalten. Es gibt auch eine weiße Version. Teilweise in Klavierlack Optik und die Vorderseite, die auch gleichzeitig den Akkuschacht beinhaltet, ist rutschfest Gummiert.
Mal rein für die Definition, die Vorderseite ist die Seite mit den zwei Objektiven und die Rückseite ist die mit den Bedienelementen und dem Display.
Also die Vorderseite besteht nur aus den zwei Objektiven und dem matt-Schwarzen Deckel für das Akku-Fach der sich nahtlos integriert. Außerdem sind noch zwei kleine Löcher unter den Objektiven zu sehen welche die beiden Mikrofone darstellen. Ja, nicht nur Optisch sondern auch Akustisch Stereo. Zu mindest bei der Aufnahme.
Die Rückseite besteht aus dem 2,4“ Display, 4 Taster und einem Joystick mit Taskfunktion. Über dem Display befindet sich noch ein kleiner Schlitz der den Lautsprecher markiert.
Die linke Seite hat noch einen ein/aus Taster, eine Mini HDMI-Ausgang und ein Karten Slot für SD und SDHC bis 32GB.
Die rechte Seite besitzt einen Slider mit dem man den USB-Anschluss nach unten Ausfahren kann. Voll ausgefahren rastet er ein und man kann bequem das beiliegende USB-Verlängerungskabel anschließen. Hiermit wir die Verbindung zum PC hergestellt. Der USB-Port ist auch gleichzeitig der Akku Lade Port.

Unten ist noch ein 1/4“ Standard Stativgewinde aus Kunststoff vorhanden. Da das Gewinde aus Kunststoff besteht sollte man entsprechend vorsichtig damit umgehen.
Die beiliegende Trageschlaufe an zu bringen kann extrem Fummelig werden. Das ist genau die richtige Therapie für Hektiker und Neurotiker! ;-)

Wenn die Kamera am PC angeschlossen und nicht eingeschaltet ist lädt sich der Akku der Kamera auf. Weiter nichts. Im eingeschaltetem Zustand kann man die Daten der SD/SDHC Karte im SD-Kartenslot auslesen. Zwischen durch wird immer der Akku geladen. Bis er voll ist.

Wo ist die Software?

Wenn die Kamera am USB-Port eingeschaltet ist oder wird, installiert sich automatisch die Software von der Kamera. Allerdings nur beim ersten mal.
Sonst meldet sie sich einfach als zwei Laufwerke im Explorer an. Das eine beinhaltet die Software und das andere die Bilder und Videos. Beide Laufwerke sind schreibgeschützt so das man die Dateien in der Kamera nicht löschen kann. Das ist sehr unpraktisch. So muss man zum löschen der Dateien doch einen separaten Cardreader bemühen oder das Kameramenü.
Des weiteren meldet sich die ArcSoft Software bei jedem aktivieren der angeschlossenen Kamera. Wenn man andere Software verwenden will muss man die ArcSoft Software erst einmal abschalten. Außerdem will sich diese Software immer mit dem Internet verbinden und sucht angeblich nach Updates. Auch das ist nicht abschaltbar. Wer weiß was sie noch so alles sendet?
Das Löschen des Verzeichnis hat nur eine Neuinstallation der Software zur folge.
Auch die Einträge in der Registry zu ändern oder zu löschen führte nur zur Neuinstallation.
Ich habe diese Software nur austricksen können indem ich mir ein kleines Lazarus Programm geschrieben habe welches sich nach dem Start einfach selbst beendet (die Herstellung dieses Programmes hat ca. 1Min gedauert). Ich hab Lazarus genommen weil ich mich mit Pascal ganz gut auskenne. Jede andere Programmiersprache die Native Programme erzeugt geht natürlich auch (VB-Express, VC-Express oder ähnliches). Das fertige Programm nannte ich HDCamApp.exe. Das Kopierte ich in das Programmverzeichnis. Bei mir war das Verzeichnis „C:\Programme\ArcSoft\TotalMedia HDCamFor3D“ und überschrieb damit einfach die alte Datei. Alle anderen Dateien und Verzeichnisse in diesem Verzeichnis löschte ich. Fertig war der Workaround. Jetzt wird weder diese Software gestartet noch nach Hause Telefoniert und es wird nicht ständig neu Installiert. Das lass ich jetzt erst einmal so bis mir was besseres einfällt.

Mann kann auch die original HDCamApp.exe vorher umbenennen bevor man die neue HDCamApp.exe kopiert und eine neue Verknüpfung darauf legen. Den Rest des Verzeichnis lässt man einfach so wie er ist. Dann kann man das Programm bei bedarf Manuel aufrufen. Oder man ändert einfach die Vorhandene Desktop Verknüpfung passend dazu ab.
Die Verbindung mit dem Internet kann man in der Windows Firewall oder einer anderen Firewall unterbinden.
Das ist sehr lästig und gibt bei mir Sternabzug!
Ich will noch immer Herr über meinen eigenen Rechner bleiben. Deshalb mag ich solche Spielchen überhaupt nicht. Solche Funktionen sind zwar ganz Praktisch weil man immer die Passende Software dabei hat und so auch bei Freunden immer in den 3D-Genus kommt aber solche Funktionen müssen einfach abschaltbar sein wenn man sie nicht braucht!

Nach dem ich also die AcrSoft Software gebändigt habe benutze ich mein Lieblings Programm. 3D-Photomaker. Das kann auch mit den von der i2-3D erzeugten Stereo-Bildpaare umgehen. Allerdings fällt hier auf das das Bildformat irgend wie nicht stimmt. Zu mindest wenn man die Standarteinstellungen nimmt. Ein blick in das Bearbeiten Menü/ Bildgröße ändern (Taste R), zeigt auch gleich warum das so ist. Die Werte für die X und die Y-Ausdehnung des Bildes stimmen nicht. Korrigiert man das durch Verdopplung des X-Wertes, so stimmt dann auch das Format wieder.
Wenn man an statt des selbst gemachten Dummies das Programm 3D-Photomaker in HDCamApp.exe Umbenennt und in das ArcSoft - Verzeichnis kopiert wird von nun an eben 3D-Photomaker aufgerufen.
So, jetzt ist ArcSoft endgültig Ausgetrickst, Ätsch!!!

Die Kamera selbst


Die Sensoren:

Als erstes ist mir aufgefallen das die verbauten Sensoren zwar sehr Lichtempfindlich sind aber in einer dunklen Umgebung doch erhebliches Bildrauschen generieren. Besonders wenn man dann auch noch schwarze Motive ablichten will. Wenn man aber ausreichend Licht zur Verfügung hat macht die Kamera doch ganz ordentliche Bilder. Besonders im Freien. Da darf es auch ruhig mal Bewölkt und Regnerisch sein. Die Kamera sollte man aber vor Feuchtigkeit schützen. Sie ist nicht Wasserdicht! Nicht einmal Spritzwasser geschützt. Das ist aber normal bei solchen Kameras. Man brauch auch sonst überhaupt keine Einstellungen vor zu nehmen.
Die Objektive:

Die Objektive sind beide mit einer Tiefenschärfe von 1m bis unendlich fest eingerichtet. Die Objektive sind ziemlich klein und entsprechen denen einer Webcam oder eines besseren Handys. Die Qualität der Bilder ist entsprechend aber dennoch recht brauchbar. Einen Blitz oder eine Videoleuchte besitzt die Kamera nicht.

Video:

Die Möglichkeit Videos in 3D auf zu nehmen ist zwar in die Kamera integriert aber nur eingeschränkt zu gebrauchen. Kameraschwenks bei schlechter Beleuchtung (Bedeckter Himmel) werden auch bei ruhiger Kameraführung sehr schnell ruckelig. Das Zoomen während des Filmens ist auch nicht ganz ruckel frei aber gerade noch akzeptabel. Das betätigen des Joystiks kann man im Film unter Umständen deutlich hören. Man sollte dabei also sehr behutsam mit dem Joystik hantieren. Im 2D-Modus geht das ganze etwas Ruckelfreier. Besonders bei guten Lichtverhältnissen. HD würde mir in diesem Zusammenhang aber nicht gerade einfallen.
3D-Fotos:

3D-Fotos macht sie ganz ordentlich. Schnappschüsse von bewegten Motiven sind auch möglich. Das war mit der Kamera Verschiebe Methode, die ich vorher angewendet habe nicht möglich.
Der 4fach Digitalzoom funktioniert erstaunlich gut und führt auch kaum zu Qualitätseinbusen. Optischer Zoom ist hier Fehlanzeige.

Sound:

Die Audioeigenschaften sind den Erwartungen entsprechend brauchbar aber ein bisschen höhenlastig. Das war bei diesen Mikrofonen auch nicht anders zu erwarten.
Die Stereobasis:

Eine größere Stereobasis (hier 4cm) hätte der Kamera auch gut getan aber das hätte ein Breiteres Gehäuse notwendig gemacht. Dann wäre der 3D-Effekt aber noch intensiver gewesen. Mit meinem Verschiebe-Schlitten benutze ich meistens 6cm - 7cm als Stereobasis. Bei der Aiptek sind es gerade mal 4cm fest. Die Stereobasis ist der Abstand zwischen den Objektiven. Beim Mensch ist die Stereobasis im durchschnitt 6cm. Das ist der Abstand zwischen den beiden Augenpupillen. Das erzeugt den Natürlichsten Stereo Effekt. Eine größere Stereobasis erzeugt einen Modelbahn-Effeckt. Alles wirkt Miniaturisiert. Eine kleinere Stereobasis verringert den 3D-Effekt.

Sonstiges:

Im großen und ganzen erfüllt die Kamera aber meine Erwartungen. Eben Aiptek.
Dennoch werde ich weiterhin für höherwertige Aufnahmen meinen Kamera Verschiebe Schlitten benutzen. Weil ich damit zwar keine bewegten Motive aufnehmen kann, aber ansonsten damit die um Klassen bessere Qualität erreichen kann. Besonders wenn ich meine gute alte Kodak DC6490 einsetze. Die hat zwar nur 4Megapixel macht aber durch ihr gutes und lichtstarkes Schneider-Kreuznach Objektiv die besten Fotos. Das zeigt mir wieder ganz klar das gute Fotos nicht alleine von den Megapixel abhängen sonder viel eher von einem guten Objektiv. Im Gegenteil mehr Megapixel bedeutet das die Bildsensoren auf den Chips dichter gepackt sind. Dadurch können sie sich gegenseitig beeinflussen und somit zu höherem Bildrauschen tendieren. Besonders bei kleinen Bildsensoren wie sie bei Kompaktkameras und Handys verbaut werden. Da gilt schon fast weniger ist mehr!
Die 5Megapixel bei der „i2 3D“ sind auch schon eher etwas viel. 4 Megapixel und etwas bessere Objektive währen klar besser gewesen. Bei dieser Kamera ist natürlich klar das die 5Megapixel auf einem kleinen Sensor verteilt sind. Daher auch das Bildrauschen. Besonders wenn es Dämmrig wird.

Da die Kamera ohne Blitz und sonstige Beleuchtung da her kommt nehme ich an das die Elektronik bei abnehmender Helligkeit den ISO-Wert erhöht. Das würde auch das Bildrauschen bei schlechtem Licht erklären. Zusätzlich kommt noch hinzu das für Anaglyphen Bilder praktisch zwei Bilder übereinander gelegt werden was das Rauschen noch erhöht.
Nach dem ich diese Kamera im Katalog und die Objektive gesehen habe wusste ich allerdings was ich zu erwarten hatte. So bin ich nicht enttäuscht und kann behaupten das diese Kamera alles in allem brauchbare Ergebnisse liefert und meinen Erwartungen entspricht.
Trotz einer Stereobasis von nur 4cm erzeugt sie einen sehr guten Raumeindruck. Mit meinem Fotoschlitten nehme ich in der Regel eine Stereobasis von 6cm. Das entspricht eher dem durchschnittlichen Augenabstand. 4cm sind mir manchmal zu knapp. Besonders wenn ich spezielle Landschaftsaufnahmen mache aber mit der Aiptec wollte ich so wie so mehr Schnappschüsse von bewegten Motiven im Nahbereich (1m bis 20m) machen.
Die Anzeige mit der Parallaxen Barriere funktioniert zwar ganz gut aber man muss schon sehr genau senkrecht im Abstand von 30 cm drauf schauen um den Effekt war zu nehmen.

Einstellungen:

Wie ich schon erwähnte gibt es bei dieser Kamera nicht viel ein zu stellen. Das Kamera Menü beschränkt sich auf die Sprache, Datum/Uhrzeit,Zeitstempel, Symbol (was auch immer das sein mag), Flimmerfrequenz bei Kunstlicht,Ein/Ausschalten der Startsequenz und das Formatieren des Speichers.
Mit dem Joystick kann man entweder durch das Menü navigieren oder man kann die Vorschau aufrufen und darin ein Bild aufrufen. In dieses Bild kann man dann hinein und heraus Zoomen.
Die Zoomfunktion ist so wie so erstaunlich gut und führt kaum zu Qualitätsverlusten. Obwohl die Kamera ausschließlich Digital Zoomt. Ich persönlich bin so wie so kein Freund von Digital Zoom. Optischer Zoom ist immer besser. Um so erstaunlicher das Ergebnis bei der Aiptec i2 3D.
Fazit:

Die Kamera ist ein Stylisches Fun Gerät, sag ich mal. Für den Hobbyisten ist die Qualität auch ausreichend. Der Profi sollte eher die Finger davon lassen und eine zwei Kamera Lösung vorziehen. Da das aber schon wieder ins Geld reißt sage ich das Preis Leistungsverhältnis ist hier gerade noch im grünen Bereich. Deshalb würde ich das Gerät auch empfehlen.
In jedem Fall sollte man sich das Programm Stereo Photo Maker aus dem Internet Ziehen. Das lohn sich in jedem Fall.
Mir macht die Kamera in jedem Falle Spaß und der 3D-Effekt ist auch gut.
Deshalb empfehle ich die Kamera auch.
Trotz meiner folgenden Bedenken zum Thema ...

Keine Softwarediktatur bitte!!!


„Wehre den Anfängen!“

Der Haupt Kritikpunkt ist die nicht einmal besonders gute aber dafür besonders lästige Software welche nur mit Tricks aus zu schalten ist. Man wird praktisch gezwungen sich nur mit dieser schlechten Software zu befassen. Ob man das will oder nicht. Solche Funktionen müssen in meinen Augen abschaltbar sein. Ich gehe sogar so weit das solche nicht abschaltbare Funktionen gegen meine Grundrechte verstoßen. Sie behindern mich entscheidend in meiner Freiheit selbst zu entscheiden was auf meinen Rechner, mein Eigentum, kommt und was nicht! Mein Rechner ist und bleibt mein Eigentum und wird nicht automatisch zum Eigentum irgend welcher Firmen die mir irgend welche Geräte verkaufen wollen. Ein PC muss immer ein Offenes System bleiben welches ich selbst konfigurieren kann. Alles andere hat nichts mehr mit dem Grundgedanken der hinter einem PC steckt zu tun und ist für mich wertlos und inakzeptabel.
Der PC muss ein offenes System bleiben! Genau wie ich selbst!
Solche Tendenzen stoßen deshalb bei mir radikal auf Ablehnung.
Am besten ist immer noch die gute alte Software CD (DVD). Damit kann ich selbst entscheiden was auf meinen Rechner muss und was nicht! Bei einem Preis von 179,90€ kann man schon eine CD erwarten.

'''Das ist meine persönliche Meinung!'''

LG
Peter

Links: http://stereo.jpn.org/ger/index.html
http://www.stereoforum.org

Keine Angs vor dem Japanischen Link. Einer der Softwareautoren ist Deutsch und im Deutschen Stereoforum aktiv. Auch dort kann man die Software Downloaden und sogar Support dazu erhalten. Die Leute dort sind freundlich und hilfsbereit.

Nachtrag:
Pearl hatte ein gratis Ladeset für USB-Geräte im Angebot.
Gratis? - O.K. bestellt! - Und abwarten!!!
Leider hat es sehr lange gedauert bis das Gerät bei mir ein traf. Immer wieder war das Gerät vergriffen. Ich hatte das Ladegerät eigentlich für meine Aiptec 3D Kamera geplant.
Als es dann endlich bei mir eintraf musste ich leider feststellen, das das Ladegerät mit der Kamera nicht zu gebrauchen ist. Die Kamera überfordert das Ladegerät eindeutig und fordert offensichtlich deutlich mehr Ladestrom an, als das Netzteil bereit stellen kann. Gut das das Ladegerät Gratis war!
Also, wenn man sich so etwas zulegen möchte sollte man darauf achten das das Ladegerät auch ausreichend Ladestrom zur Verfügung stellt.
Der USB-Port am PC klappt eigentlich immer!

Update 19.02.2011

Heute habe ich auf der Aiptek Homepage ein Firmware Update und ein Software Update entdeckt. Klar das ich das natürlich in die Kamera eingespielt habe. Allerdings muss man auch das richtige Update, besonders was die Firmware betrifft, downloaden. Es gibt offensichtlich mindestens 3 Hauptversionsreihen. Also muss man erst einmal herausfinden welche Version man selbst besitzt.
Die Anleitung, die es auch in Deutsch gibt, drückt sich da etwas missverständlich aus, was das herausfinden der Version angeht. Deshalb hier ein mini Tuorial:

1) Zuerst das Gerät einschalten
2) Dann mit dem Joystick in den Wiedergabe Modus schalten
3) Jetzt den Joystick nach unten drücken und gleichzeitig den Fotoauslöser drücken und für ca 5sec nicht mehr los lassen.

Dann bekommt man die Internen Daten der Kamera zu Gesicht. Unter anderem auch die bewusste Versionsnummer. Nach der richtet sich welches Update man einspielen kann.
Wenn man nämlich das Falsche Update ein spielt kann das zur Zerstörung der Kamera führen.
Sagt der Hersteller zu mindest. Ich wollte das nicht Testen!
Das einspielen der Updates geht ansonsten sehr einfach. Man kopiert einfach die in der Anleitung beschriebenen Dateien in das Wurzelverzeichnis einer SD-Karte und schiebt die Karte in den SD-Karten Slot der Kamera.
Im falle des Firmware Updates schaltet die Kamera sich nach Abschluss des Updates von selbst ab.
So lange sollte man die Kamera am besten vorsichtig bei Seite legen und nicht mehr berühren. Das kann sonst genau so Fatal sein wie ein falsches Update.
Hier sollte man also besondere Sorgfalt walten lassen. Es geht schließlich um nichts anderes als das Betriebssystem der Kamera. Also Lebenswichtig für das Gerät! Ist das Betriebssystem weg kann die Kamera auch keine Updates mehr einspielen. Also ist sie Tot! Das nur als Warnung. Denn Eigentlich ist das kein Problem.

Nach Abschluss der Prozedur schaltet sich die Kamera ab und man sollte die SD-Karte entfernen bevor man die Kamera erst mal wider einschaltet. Sonst Updatet die Kamera einfach erneut. Wenn das der Fall ist, bloß nicht Panisch werden und schnell die SD-Karte raus ziehen! Denn das könnte auch schon den Tot für die Kamera bedeuten.
Einfach nur abwarten bis die Kamera wieder aus ist. Dann aber erst mal die SD-Karte raus und am PC mit einem Kartenleser Formatieren.

Das Softwareupdate ist nicht so kritisch. Wenn da mal was schief geht kann man die Updateprzedur wiederholen. Das Betriebssystem sorgt schon dafür das das Update bei erneutem einlegen der SD-Karte neu gestartet wird. Allerdings schaltet sich hier die Kamera nicht ab sondern im Display der Kamera erscheint einfach ein OK wenn das Update fertig ist. Dann muss man die Kamera selbst ausschalten, die SD-Karte mit dem Update entfernen und gleich Formatieren, dann die Kamera wider einschalten.
Bevor man sie jetzt wider an den PC anschließt sollte man erst einmal die alte Software deinstallieren. Sonst startet die Neuinstallation nicht.

Wenn man das alles erfolgreich gemeistert hat funktioniert die Kamera gleich besser. Besonders ist mir Aufgefallen das jetzt auch Videoaufnahmen um Klassen besser ausfallen als for dem Update. Die Ruckler bei Schwenks sind nahe zu verschwunden. Jetzt kann man sogar recht brauchbare Videos erstellen.
Geht doch! Warum denn nicht gleich so?
Was die zwar verbesserte, aber immer noch aufgezwungene Software betrifft eröffnen sich mir neue Möglichkeiten diese aus zu schalten.
Die ISO-Datei des Updates enthält die Software und eine Autorun.inf. Wenn ich die Autorun.inf entsprechend manipuliere kann ich mir sogar meine eigene Software in eine solche ISO-Datei einbauen. Allerdings ist zu bedenken das ich intern nur 128MB Speicher habe von dem noch etwas für das Betriebssystem ab geht. Vielleicht reicht mit aber schon ein kleines Starterprogramm in dem ich aussuchen kann was ich starten will. Darüber muss ich aber erst noch mal etwas Sinnieren.

Fazit:

Es hat sich einiges gebessert, besonders der Videomodus aber für ein zusätzliches Sternchen reicht es noch nicht ganz!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Powermick

Powermick

21.03.2012 14:39

dafür gibt man doch gerne ein BH - verdammt ausführlich und trotzdem macht das Lesen paß - LG mick

pyragoon

pyragoon

30.01.2012 21:35

nachschub :-)))

pyragoon

pyragoon

29.01.2012 19:43

alle bh weg. komme wieder!

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