AIPTEK-Pocketcams zeichnen sich durch die handliche Form, die einfache Bedienbarkeit und die hohe Speicherkapazität aus. Die Kameras können als Digitalkamera zum Fotografieren, als... mehr
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Erfahrungsbericht von Meriva-Fan über Aiptek PocketCam 4000 11.05.2004
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
sehr gut
Ausstattung
ausgezeichnet
Bildqualität
befriedigend
Akkulaufzeit
lang
Bedienung
ausgezeichnet
Pro:
Gutes Preis - /Leistungsverhältnis, hervorragend für Makro - und Außenaufnahmen, sehr einfach im Handling, sehr gute Komplettausstattung im Paket
Kontra:
Nicht Schnappschuss - geeignet, Bilder sind schnell verwackelt, im Innenbereich viel Übung notwendig, unzureichender Blitz, CF - Steckplatz - Deckel sitzt zu locker
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Kurz und knapp: Eine recht einfache und gut ausgestattete Digitalkamera, die zwar den professionelleren Amateur sicher nicht zufriedenstellt, aber für 99,- Euro einfach unwiderstehlich ist, wenn man sich der Grenzen dieser Cam bewußt ist und in diesem Rahmen das maximal Mögliche aus ihr herauszuholen weiß!
Liebe Ciao.com-Gemeinde, in meinem neuesten Werk möchte ich Euch meine neueste Errungenschaft vorstellen, die AIPTEK Pocket Cam 4000, eine kleine, kompakte und für den Preis gar nicht mal so schlechte Digitalkamera.
Meine Kriterien für eine Digitalkamera: ============================ Ich suche schon seit einiger Zeit nach einer preiswerten Digitalkamera. Zum einen wollte ich unkompliziert Bilder für meine Homepage aufnehmen können, zum anderen sollte sie aber auch zu Makroaufnahmen (also zu Objektaufnahmen aus nächster Nähe) fähig sein und brauchbare, aussagefähige Bilder für Dokumentationen, Anleitungen oder Berichte (klar, auch die Erfahrungsberichte hier), die ich hin und wieder schreibe, liefern.
Theoretisch hätte mir dafür eine 1 bis 2 Megapixel-Cam ausgereicht, aber mir kam das Preis-Leistungsverhältnis dieser Klasse nicht besonders attraktiv vor. Entweder sind es hochgezüchtete Design-Spielereien, die weniger der Technik wegen ihr Geld kosten, oder aber sie sind einfach von der Größe oder im sonstigen Aufbau so unhandlich, dass ich nicht den Nutzen erhalte, den ich suche. Ein Mindestkriterium für mich beispielsweise war die Stativ-fähigkeit und das berührungslose Auslösen des Bildes, was nur bei den wenigsten preiswerten Modellen gegeben war. Und es sollte auch noch ein am Markt vorhandener Speicherkarten-Standard (am besten CF oder SD) hineinpassen. Meine Schmerzgrenze dafür lag bei etwa 100,- Euro, die ich nur bei besonderem zusätzlichen Nutzwert bereit war zu überschreiten.
Wo und warum habe ich die AIPTEK gekauft? ================================= Ich habe diese Cam bei der Supermarktkette Lidl zum Preis von 99,- Euro erworben. Ein paar Tage vorher prangerte sie mir in deren Werbeprospekten entgegen, bis dahin hatte ich von den AIPTEK-Kameras noch nicht viel gehört oder gelesen. Zwar kannte ich schon deren Produkte im Bereich WebCam oder PenCam. Aber auf deren "richtige" digitale Kameras wurde ich erst durch dieses Prospekt aufmerksam. Die Cam ist noch relativ neu, so dass nur wenige Testberichte über sie zu finden waren. Aber auch diese wenigen Berichte sowie Kommentare zum Vorgängermodell (Pocket Cam 3M) halfen mir schon recht gut in der Entscheidungsfindung. Und wie mir meine Internetrecherchen bestätigten, ging der Preis mit 99,- Euro mehr als in Ordnung.
Die technischen Spezifikationen: ======================== Die AIPTEK Pocket Cam 4000 weist folgende technische Details auf: - Sensorauflösung 2048 x 1536 (also 3,1 Mega-) Pixel - interpolierte Hardware-Auflösung 2272 x 1704 (also 3,871 Mega-) Pixel - Autofokusfunktion - Linse 8,4mm / F = 2,8 - 8,0 - interner Speicher 32 MB SDRAM (als Puffer) sowie 16MB Flash-Speicher (als Bildspeicher) - CF-Kartenspeicher-Steckplatz für bis zu 512 MB - Speicherung der Bilder im JPEG-Format - Nutzung der Kamera als - digitaler Fotoapparat mit Auflösungen von 0.8, 2.0, 3.1 oder 3.87 MegaPixel - Digitalvideo-Camcorder mit QVGA 320 x 240 Pixel bei 20 Bildern pro Sekunde und Aufnahme (mit Ton!) als Motion JPEG (AVI)-Format - WebCam direkt am PC mit VGA 640 x 480 Pixel bei 10 Bildern pro Sekunde oder mit QVGA 320 x 240 Pixel bei 20 Bildern pro Sekunde möglich. Auf alle diese Funktionen gehe ich nachfolgend ein. - 1,5" Farb-TFT-Monitor - keinen optischen Zoom, dafür einen 4fach digitalen Zoom - 3-stufige Belichtungsautomatik (Auto/Gegenlicht/Durchschnittlich) - Weißabgleich (Auto/Sonnig/Wolkig/Fluoreszierend/Wolfram) - Bildeffekte Normal/Klassisch/SchwarzWeiß/Solarisation - Stativfähig durch Standard-Gewinde an der Unterseite - Selbstauslöser mit 10 Sekunden Verzögerung - Anschluß an PC über USB 1.1 und 2.0 - integriertes Mikrophon - integrierter Blitz - Standard-Batterien Typ AA Mignon oder - besser! - Mignon NiMH-Akkus - Abmessungen 102 x 35 x 56 mm
Im bei Lidl verkauften Paket war außerdem folgendes Zubehör enthalten: - Ministativ (effektive Linsenhöhe etwa 12,5 cm) - stabile Kameratasche aus Kunstleder mit Gürtelschlaufe - Trageriemen fürs Handgelenk zum direkten Anbringen an die Kamera - CF-Speicherkarte mit 32MB - 4 NiMH-Akkus Typ Mignon AA mit 1800 mAh inklusive Ladegerät - USB-Verbindungskabel zum Anschluß am Computer - Video-Verbindungskabel zum Anschluß an den Fernseher - Software-CD für alle Windows-Betriebssysteme mit Ausnahme von Windows 95
Meine Bewertung:
Der Lieferumfang: ============= Klasse! Also wirklich! Für die besagten 99,- Euro war in einem handlichen Karton alles, aber auch wirklich alles enthalten, was man benötigt, um diese Kamera mit allen (!) Möglichkeiten, die sie bietet, nutzen zu können! Kein Nachkaufen irgendwelcher Verbindungskabel, Speicherkarten oder Akkus. Es fehlt einfach nichts. Das kenne ich bei Produkten dieser Art kaum.
Die Bedienungsanleitung: =================== Die kleine, handliche, deutschsprachige Anleitung (DIN A 6?) enthält auf 50 Seiten alles Wissenswerte zur Kamera und erläutert mit zahlreichen anschaulichen Bilder jede Funktion sehr ausführlich. Für mich blieb jedenfalls keine Frage offen. Lediglich die einkopierten Windows-Bilder in der Beschreibung der Software-Installation sind meinem persönlichen Empfinden nach etwas zu klein geraten.
Das Design der Kamera: ================== Die Kamera ist mit den o.g. Abmessung recht kompakt, und man wundert sich, was da auf so kleinem Raum alles reingequetscht wurde. Kleiner will ich sie aber auch nicht haben, da sie mir ansonsten bei meinen "dicken" Fingern zu unhandlich würde. Mit eingesetzter CF-Karte und den Akkus ist sie etwas über 200 Gramm schwer. Wenn sie so in der Hand liegt, wirkt sie aber schwerer und bewegt sich grad so an der Grenze dessen, was ich bei der Größe noch als angenehm empfinde.
Das Gehäuse besteht in der Hauptsache aus Kunststoff mit Metall- und Plexiglas-Applikationen. Das Material ist nicht besonders kratzfest, ich rechne deshalb damit, dass die Cam im Laufe Ihres Lebens einige Gebrauchspuren davon tragen wird. Auch das Display scheint mir nicht sehr kratzfest zu sein, eine leichte Schliere im unteren Bildbereich, die allerdings nur bei sehr genauem Hinsehen auffällt, ziert schon jetzt die Scheibe. Besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit verdient die Linse, da sie ungeschützt offen liegt, wenn man die Kamera aus der Tasche geholt hat. Die Blendenklappe, die hörbar zuschnappt, wenn die Cam ausgeschaltet wird, liegt dubioserweise HINTER der Linse im Kamerainneren. Versteh einer, was sich der Konstrukteur dabei gedacht hat.
Die Bedienelemente sitzen in handlicher Position und sind bequem erreichbar. Auch das Display ist auf der linken Seite der Rückseite gut platziert. So hat man - als Rechtshänder - die Kamera und alle Funktionen mit einer Hand gut im Griff. Linkshänder aber werden die Anordnung der Bedienelemente möglicherweise unpraktisch finden.
Die Verwendung von Akkus und Batterien: ================================= Die Kamera wird mit zwei Mignon-AA-Batterien oder entsprechenden Akkus betrieben. Wie schon oben erwähnt, sind im Paket lobenswerterweise 4 zur Kamera passende und mit 1800 mAh durchaus ordentliche NiMH-Mignon-Akkus nebst dazu passendem Ladegerät enthalten. Nach der Beschreibung benötigen diese zunächst einmal 16 Stunden Ladezeit. Meiner Erfahrung nach sollte man diese Ladezeiten gerade bei NiMH-Akkus aufgrund des sonst einsetzenden Memory-Effekts auch einhalten.
Um die Ungeduld während des ersten Ladens der Akkus zu überwinden, kann man zur Inbetriebnahme der Kamera natürlich auch erst einmal Alkaline-Batterien einsetzen. Aber Achtung: die Kamera ist ein echter Stromfresser! Die guten Kupferköpfe waren ruck zuck nach einem halben Tag intensiven Herumprobierens und Austestens ausgelutscht! Also auf jeden Fall nur als Notlösung zu empfehlen!
Die mitgelieferten Akkus dagegen scheinen eine ausreichend ausdauerfähige Stromquelle zu sein. Nach 5 Tagen recht intensiven Betriebs (in der Anfangszeit spielt man mit so einem Ding eben doch noch viel herum und knippst auch viel überflüssiges) musste ich die zwei Akkus noch immer nicht austauschen. Allerdings versuche ich auch auf die Nutzung des Blitzes weitestgehend zu verzichten (Gründe dafür erläutere ich weiter unten noch). Die Kamera hat leider die etwas dumme Eigenart, bei zuwenig Batterieladung einfach "dicht" zu machen. Man hört deutlich, wie die Linsenblende beim Einschalten erst auf- und gleich wieder zuschnappt, und der Bildschirm bleibt dunkel. Das wars. Da hilft dann nur eins: frische Akkus rein. Ich denke nicht, dass die Akkus da schon wirklich restlos entladen sind, was natürlich in Hinblick auf den schon angesprochenen Memory-Effekt nicht gerade zu einer langen Lebensdauer beitragen dürfte. Na, wir werden sehen.
Die Inbetriebnahme: =============== Zur ersten Inbetriebnahme sind notwendigerweise Akkus oder Batterien einzulegen. Damit war die Kamera bei mir bereits voll einsatzfähig. Wenn man in diesem Zustand der Kamera anfängt zu fotografieren, werden die Bilder auf dem internen 16MB-Flash-Speicher abgelegt.
Zusätzlich kann man nun noch die mitgelieferte 32MB-CF-Speicherkarte einstecken. Der CF-Steckplatzdeckel macht leider keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck. Er rastet beim Schließen nicht spürbar ein, und mitunter sprang er mir schon im normalen Umgang mit der Kamera auf. Herausfallen kann die Karte dennoch nicht, da sie recht fest sitzt und nur über einen zusätzlichen Auswurfhebel herausgedrückt werden kann.
Alle Einstellungen waren vom Werk auf Automatik und die Spracheinstellung korrekt auf deutsch konfiguriert. Insofern: Einschalten und Loslegen. Sehr gut! Die Initialisierung beim Einschalten dauert bei der Pocket Cam nicht einmal 4 Sekunden, dann darf schon fotografiert werden.
Die Auflösung der Kamera: ====================== AIPTEK verkauft die Pocket Cam 4000 zwar als ein 4-MegaPixel-Exemplar, tatsächlich aber handelt es sich bei dem eingebauten Sensor nur um einen 3,1 MegaPixel-Chip. Die annähernd 4 MegaPixel (genau 3,871 MegaPixel) werden über eine so genannte Hardware-Interpolation erreicht. Das bedeutet, die Kamera liefert Bilder mit einer maximalen Auflösung von 2272 mal 1704 Pixel, in dem sie sie von der physikalisch machbaren Größe von 2048 mal 1536 Pixel auf die höchste Auflösung hochrechnet und die entstehenden "Pixel-Löcher" mit Berechnung auffüllt.
Dieses Prinzip kommt übrigens auch zum Tragen, wenn man den digitalen Zoom nutzt. Hier wird ein Bildausschnitt auf die vorab eingestellte Auflösung, im Zweifelsfalle also auf die ohnehin schon interpolierten 4 MegaPixel, hochgerechnet. Diese "Zoom-Interpolation" bedeutet also im jeden Falle Qualitätsverlust, der sich bei zu hoher Auflösung sehr deutlich in den berühmten "Treppenstufen" an runden Kanten oder ähnlichen Details zeigt. Man kann diesen Verlust relativieren, in dem man bei der Notwendigkeit des Zoomens die Kamera von vornherein auf eine niedrigere Auflösung einstellt, dann müssen zum Zoomen auch weniger Pixel durch (verlustbringende) Berechnung gefüllt werden.
Ob man die höchste interpolierte Auflösung von 4 MegaPixel wirklich benötigt, hängt natürlich entscheidend vom Verwendungszweck ab. Laut der Expertenmeinung in diversen Foren und Fachbeiträgen, die ich im Internet gefunden habe, soll für gute Fotoausdrucke im Format 9 mal 13cm bereits eine Auflösung von 1,3 MegaPixel ausreichen. Und mehr als 3 MegaPixel würden demnach wohl eher Sinn für großformatige Bilder von mehr als 13 mal 18cm Sinn machen. Da relativiert sich dieser kleine "Betrug" natürlich.
Für meinen eingangs erwähnten Verwendungszweck reicht die Auflösung der Pocket Cam also definitiv aus und bietet mir auch noch gute Reserven. Wer regelmäßig größere Bilder benötigt, sollte sich eher an qualitativ hochwertigeren Kameras orientieren. Die Auflösung lässt sich übrigens außerhalb des Menüs direkt im normalen Fotomodus per Knopfdruck in alle vier Auflösungen verändern. So lässt sich auch der oben schon angesprochene Trick fürs Zoomen recht einfach umsetzen. Sehr praktisch!
Die Qualität normaler Bilder: ======================= Die Qualität von Außenaufnahmen hat mich sehr überrascht, und sie wirken auf dem PC-Bildschirm teilweise sogar ansprechender als meine Scans vom Dia, welche ich ebenfalls häufig einsetze. Unter normalen bis guten Lichtverhältnissen lassen sich mit den Standardeinstellungen der Kamera schon recht gute Ergebnisse erzielen. Die Farben und der Kontrast sind ok, alle Details sind gut zu erkennen, die Ausleuchtung des Bildes ist sehr gut.
Etwas schwieriger mit der Qualität wird es bei Innenaufnahmen, wenn also die Umgebungsausleuchtung nicht ganz so optimal ist. Da entpuppt sich die Kamera schnell als "lichthungrig". Fotografiert man beispielsweise eine Szene gegen das Fenster, überwiegt die strahlende Helligkeit des Tageslichts durch das Fenster alles, während der Rest mit ziemlicher Sicherheit zu dunkel ist. Einen kleinen Ausgleich bietet dann zwar die Einstellung "Gegenlicht" in den Belichtungseinstellungen, aber wirklich retten kann man dieses Defizit damit nicht. Fenster mit Tageslicht und ähnliche Lichtquellen sollte man also im Innenbereich besser im Rücken haben.
Nur bedingt empfiehlt sich generell der Einsatz des Blitzlichts. Er wirkt optimal, wenn er auf einer Entfernung von etwa 1m bis zu maximal 4m zum Einsatz kommt. Alle davor liegenden Objekte sind in der Regel über-, alle hinter den 4m liegenden Motive mehr oder weniger unterbelichtet. Für spontane Bilder extrem unglücklich ist dabei auch noch der Umstand, dass das Laden des Blitzlichtes - je nach noch vorhandener Akku-Kapazität - zwischen 6 und 12 Sekunden benötigt.
Auch bei sogenannten Makroaufnahmen, also Aufnahmen von Objekten aus allernächster Nähe, ist man mit dem Blitzlicht aufgeschmissen. Zwar ermöglicht der Autofokus meiner Erfahrung nach schon ab 10cm Nähe zum Objekt gute Nahaufnahmen, allerdings sollte man dann die gute Ausleuchtung der Szene anderweitig sicherstellen. Setzt man auf so kurzer Distanz den Blitz ein, ist auf dem Bild vor lauter Licht nichts mehr zu erkennen.
Ein gravierender Nachteil zeigt sich auch in den Verschlusszeiten der Kamera, die sind einfach grottenschlecht! Echte, spontane Schnappschüsse sind schon allein deshalb mit dieser Kamera nicht möglich. Man muss sie wirklich extrem ruhig halten und auch darauf hoffen, dass sich jemand vor der Linse möglichst nicht bewegt. Nur dann werden die Aufnahmen gestochen scharf.
Auch der automatische Weißabgleich der Kamera für den Innenbereich gefällt mir nicht. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich den Weißabgleich händisch umstelle. Meinem persönlichen Empfinden nach wirken die Bilder bei Verwendung der Automatik zu kalt, blaustichig. Mit entsprechender händischer Einstellung bleiben die Farben wärmer, und die gesamte Szene wirkt natürlicher. Da die entsprechende Funktion direkt im normalen Fotomodus außerhalb des Menüs über einfachen Knopfdruck verfügbar ist, kann ich mit diesem Makel gut leben.
Das Handling mit der Kamera und dem Zubehör : ======================================= Das grundlegende Handling empfinde ich als sehr angenehm, die Kamera liegt gut in der Hand, ist leicht durchschaubar und gut zu bedienen. Der Sucher ist ein Witz, aber dank des Displays kann man auf diesen auch verzichten. Der Auslöseknopf ist meinem persönlichen Empfinden nach etwas schwergängig. Um ihn ganz durchzudrücken, kann es durchaus passieren, dass man das Bild trotz größter Bemühungen, die Kamera ruhig zu halten, etwas verwackelt.
Ich selbst nutze die Kamera übrigens meist mit 2 MegaPixel, oft auf einem Stativ freistehend und mit der Auslösung über den Selbstauslöser für die Aufnahme von stillen Motiven oder Gegenständen, die ich im Internet veröffentlichen will. Das mitgelieferte Stativ hat sich dazu bei mir als die ideale Ergänzung für Makroaufnahmen kleiner Objekte erwiesen. Das Gewindeloch in der Kamera für die Stativschraube ist aber erfreulicherweise ein Standard-Gewinde für alle handelsüblichen Stative, so dass ich auch schon mein bereits vorhandenes Universalstativ wunderbar für diese Kamera einsetzen konnte.
Die mitgelieferte Tasche ist recht robust und gut brauchbar. Ob die praktische Gürtelschlaufe aus weichem Kunststoff dabei wirklich den Beanspruchungen des Alltags standhalten wird, muss sich noch erweisen.
Die Camcorder-Funktion: ==================== Einen wirklichen praktischen Nutzen habe ich mit der Camcorder-Funktion zwar noch nicht ausschöpfen können, aber ein bereicherndes Feature ist es für die Pocket Cam allemal. Allerdings leidet die Qualität der Videos im Innenbereich noch mehr als bei normalen Fotos unter den schon oben angesprochenen Ausleuchtungsproblemen, gerade weil alle vorher für die Bilder in Bezug auf Belichtung und Weißabgleich vorgenommenen Einstellung bei der Video-Funktion außer Kraft gesetzt sind. Die Videos werden in einer nicht beeinflussbaren Standardqualität aufgenommen.
Ohnehin ist die Auflösung auch in keinem Falle gleichzusetzen mit einer guten digitalen Videokamera - wie denn auch, bei dem Preis. Wer das erwartet, stellt etwas zu hohe Ansprüche an die Pocket Cam 4000. Immerhin, im Gegensatz zu anderen digitalen Kameras gleicher Preisklasse enthält die Pocket Cam wenigstens ein Mikrophon, so dass die Videos auch mit Ton aufgezeichnet werden.
Trotz aller Widrigkeiten habe ich aber schon einen möglichen Zweck für mich entdeckt, den ich in nächster Zeit mal austesten werde: ich hoffe, damit die eine oder andere erläuternde Videosequenz für meine Homepage mit brauchbarer Qualität erstellen zu können.
Die WebCam-Funktion: ================= Ebenfalls schon getestet habe ich die Möglichkeit, mit der AIPTEK meine bisherige WebCam zu ersetzen. Grundsätzlich ist dies zwar technisch unkompliziert möglich, allerdings erweist sich auch hier die Pocket Cam als sehr lichthungrig. Ohne sehr gute Ausleuchtung bin ich meinen Video-Konferenz-Partnern schlichtweg zu dunkel, da kommt meine bisherige kleine Cam mit deutlich weniger Licht aus. Ich experimentiere aber noch mit den Einstellungsmöglichkeiten an der Cam und in der Software, vielleicht lässt sich das noch optimieren. Ich lass es Euch dann wissen.
Das Menü der Pocket Cam 4000: ========================= Das Bedienermenü der Kamea ist sehr einfach gehalten und auf die wesentlichen Funktionen beschränkt. Schon in der Werkseinstellung findet man alle Menüpunkte in deutsch. Es enthält die Weißabgleich-Voreinstellung, die Möglichkeit der Voreinstellung von Fotoeffekten, die Belichtungseinstellungen und die Möglichkeit, einen Datumsaufdruck zu aktivieren. Außerdem werden hier die Grundeinstellungen (Datum, Uhrzeit, Sprache, Video-Norm Pal oder Secam, Piepton bei jedem Tastendruck etc.) vorgenommen. Das Menü erklärt sich weitestgehend von selbst, lediglich der fachliche Hintergrund einer Einstellung muss vom Laien (wie mir) im Handbuch erst einmal nachgeblättert werden.
Die Speicherkapazität: ================== Was auf den eingebauten bzw. zugesteckten Speicher passt, hängt natürlich insbesondere von der gewählten Auflösung der Kamera ab. Leider, leider, leider (!) enthält die Kamera keine Funktion, die anzeigt, wieviel Bilder ich in der gewählten Auflösung noch aufnehmen kann, so dass ich mich auf Erfahrungswerte stützen muss.
Meinen Erfahrungen nach orientieren sich die vom Hersteller in der Bedienungsanleitung angegebenen Werte dabei eher am unteren Ende. In der von mir am häufigsten genutzten Auflösung von 3,1 MegaPixel (zur Erinnerung: die maximale Auflösung des Sensors) sollen nach Anleitung auf die 32MB-CF-Karte etwa 40 Bilder passen. Bei einem "Ausreize-Test" war bei mir bei über 50 Bildern aber immernoch Platz. Die Bilder variierten dabei zwischen 350 bis 550 Kilobyte. Bei reinen Internetbildern, die ich mit nicht mehr als 2 MegaPixel aufnehme, sollen es nach Anleitung schon um die 60 Bilder sein, aber ich denke, 80 Bilder sind da durchaus realistisch. Für meine Zwecke reichen die vorhandenen Möglichkeiten deshalb schon sehr gut aus.
Vergleichbares gilt auch für das Aufnehmen von Videos. Die Anleitung weist bei 32MB eine Kapazität von 4 Minuten aus. Beim Versuch, sie mit einem Video im Innenbereich auszureizen, stoppte die Kamera erst bei 4:37. Aber auch das wird sicher durch die Bilddetails variieren. Jedenfalls auch hier für meine Zwecke kein Problem.
Die Verbindung zur Außenwelt: ======================= Tja, wie krieg ich nun meine Ergebnisse aus der Kamera heraus. Zum einen natürlich über die USB-Verbindung direkt in den Computer. Die Kamera wird in allen USB-tauglichen Windows-Versionen (also alle außer Win95) als "Removable Disk" erkannt, und man kann mit dem Datei-Explorer direkt auf den Speicher der Kamera zugreifen. Die Kamera kann dabei stromsparend ausgeschaltet bleiben, ein Durchgriff auf den Speicher ist trotzdem möglich.
Die zweite Möglichkeit besteht in der direkten Verbindung der Kamera mit dem Videoeingang des Fernsehers. Diese Möglichkeit ringt einem aber nur beim ersten Mal ein bewunderndes "Ahaaaa!" ab, denn die Qualität des Fernsehbildes ist dabei nicht besser als das, was man auf dem Display der Kamera sieht. Das ist wirklich ärgerlich, denn eine unkomplizierte Bildershow mit Unterhaltungswert für die lieben Verwandten oder Bekannten auf dem Fernseher (und ohne lästige Leinwand wie beim Dia beispielsweise) kann man damit vergessen. Mehr als zur Kontrolle dessen, was man da aufgenommen hat, taugt das Fernsehbild damit nicht. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung nicht besonders gelungen. Schade.
Die mitgelieferte Software: ===================== Über die mitgelieferte Software kann ich derzeit nur recht wenig sagen, da ich vorher schon mit brauchbarer Fotobearbeitungs- und Auswertungssoftware bestückt war und sich deshalb mein Drang, mich hier in zusätzliche Programme einzuarbeiten, in Grenzen hielt. Deshalb kann ich hier nur eine oberflächliche Einschätzung wiedergeben.
Meiner ersten Sichtung nach scheint die CD wenigstens alles Grundsätzliche zu enthalten, was man benötigt, um die Ergebnisse aus der Kamera sinnvoll verwerten zu können. Folgende Programme sind dabei auf der CD zu finden: - Ulead Cool360 - Ulead Foto Explorer - Ulead Foto Express - Cyberlink Video Live Mail - und natürlich der AF-Cam-Treiber für den Einsatz als WebCam.
Natürlich handelt es sich bei den genannten Programmen meist um Light- oder LE-Versionen, die nicht den Umfang großer, kostenpflichtiger Programme erreichen. Darüber hinaus liegen fast alle Programme nur in englischen Versionen vor.
Spasseshalber habe ich mal den Versuch unternommen, Bilder aus der Kamera mit diesen Tools fürs Internet aufzubereiten (also die Auflösungen herunterzurechnen und anzupassen, die Qualität auf kleinste Dateigröße zu optimieren etc.). Dies erschien mir mit der Nutzung der o.g. Programme recht umständlich und brachte auch nicht die von meinen bisherigen Tools gewohnten Ergebnisse - was aber auch an meiner fehlenden Übung mit den neuen Programmen liegen kann, dass will ich gar nicht verschweigen.
Wenn also jemand deutlich mehr Übung und Erfahrung im Umgang mit den genannten Programmen besitzt, würde ich mich über eine Rückinfo in den Kommentaren oder in meinem Gästebuch freuen.
Fazit: ==== Ich hatte für die AIPTEK Pocket Cam 4000 einen klaren Verwendungszweck vor Augen. Im Wesentlichen will ich mit Ihr meine Internetinhalte mit optischen Eindrücken ergänzen. Für diesen Zweck hat sich diese Cam als exzellente Entscheidung erwiesen, und zum Preis von 99,- Euro verfügt sie auch über genau das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis, dass ich mir dafür vorgestellt habe.
Mit Sicherheit nicht nutzen werde ich die Pocket Cam 4000 als einzige Urlaubskamera. Unsere Spiegelreflex ist da bisher in der Qualität von preislich vergleichbaren Digitalkameras noch unerreicht. Auch als Schnappschusskamera kann ich die Pocket Cam 4000 nicht empfehlen. Für diesen Zweck wird man auf schnellere Verschlusszeiten achten müssen und dabei automatisch im höheren Preissegment landen. Übungs- und Erfahrungssache sind außerdem Bilder im Innenbereich, insbesondere dann, wenn man den Blitz verwenden muss. Sehr gut dagegen eignet sie sich aber für Makroaufnahmen, wenn man eine gute Beleuchtung des Objekts auch ohne Blitz erreichen kann. Dann kann man bis auf etwa 10cm an das Objekt heran.
Die angehängten Bilder stammen natürlich NICHT von der Pocket Cam 4000 - logisch, oder? :-) Aber einige meiner anderen Berichte sind von mir bereits nachträglich mit Bildern aus dieser Cam ausgestattet worden. Aber diese Bilder - das muss man dazu sagen - haben meine oben schon erwähnten Tools durchlaufen, um sie fürs Internet platzsparender zu gestalten.
PS.: Den Service übrigens, den ich unten mit "gut" angegeben habe, kann ich tatsächlich noch nicht beurteilen, weil ich ihn noch nicht in Anspruch nehmen musste - aber ohne eine Angabe dort kann ich den Bericht nicht abschicken. Wer von Ciao.com hat sich das bloß als Pflichtfeld einfallen lassen???
Es darf bewertet und kommentiert werden. Ich freu mich drauf! :-) Gruß aus Hamburg! Christian
Pro: Bildqualität, reichhaltiges Zubehör Kontra: Verbeitung am Deckel für den Compact Flash Slot
...Wie kam es zu dem Kauf?
Nachdem ich Weinachten reich mit Geld beschenkt wurde, beschloß ich mir eine Digitalkamera zu kaufen. Ich begrenzte mein Budge auf 150 Euro und hatte vor mir dir Aiptek Pocket Cam 3M zu kaufen. Als ich jedoch bei Conrad auf der Ho ...
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Pro: Billig in der Anschaffung Kontra: Oft verwackelt
...Vor ca. 2 Jahren hab ich mir die Aiptek Pocket Cam 4000 geleistet. Ich hab sie nir damals über den RTL-Shop gekauft, weil sie weit und breit die günstigste 3,1 Mio. Pixel Kamera war, die ich finden konnte. Ich habe damals 159,-- Euro bezahlt.
Bis zum heu ...
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Pro: Mitgelieferte Speicherkarte Kontra: Schlechtes Material
...heute will ich euch etwas über die Allroundkamera aiptek PocketCam 4000 erzählen
Kosten:
Damals als ich sie mir gekauft hatte, das war so ca. vor 3 jahren da hat sie 75€ gekostet. Meiner meinung nach zu teuer.
Installation:
Die Installation is ...
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Die Aiptek ist meine erste EIGENE Digicam, dachte mir so als "Einsteiger Kamera" ist die doch bestimmt nicht schlecht...naja nach dem Auspacken kam die stundenlange ERforschung der Kamera und ihrer Funktionen. Mittlerweile bin ich dem vetraut, aber die Pr ...
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