... Wie meine vorige ist sie auch von Aiptek und trägt den Produktnamen DV T100.
Design
Hervorzuheben ist erstmal, dass die Kamera äußerst klein und handlich ist. Somit kann man sie auch in der Hosentasche bequem überall hin mit sich führen. Die Maße betragen 86 x 72 x 36 mm (zum Vergleich: ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Rafe über Aiptek Pocket DV T100 29.11.2007
Produktbewertung des Autors:
Bildqualität
gut
Klang
gut
Bedienung
ausgezeichnet
Ausstattung
gut
Verarbeitung
ausgezeichnet
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Akkulaufzeit
ok
Pro:
gute Qualität für Videos und Fotos, einfache Bedienung
Kontra:
Laden des Blitzes verbraucht sehr viel energie, schlechte Batterieanzeige
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo,
es geht mal wieder technisch zu in meinem folgenden Bericht ;-). Es handelt sich genauer gesagt um eine Digitalkamera, welche ich seit fast einem Jahr besitze. Wie meine vorige ist sie auch von Aiptek und trägt den Produktnamen DV T100.
Design
Hervorzuheben ist erstmal, dass die Kamera äußerst klein und handlich ist. Somit kann man sie auch in der Hosentasche bequem überall hin mit sich führen. Die Maße betragen 86 x 72 x 36 mm (zum Vergleich: mein erstes Handy war deutlich größer und schwerer ;-), somit ist sie auch sehr leicht (mit Batterien (2x AA) laut Küchenwaage 158 Gramm). Optisch ist die Kamera sehr schlecht in zwei verschiedenen silber-grau-Tönen gehalten. Auf dem ausklappbaren Bildschirm prangt das Logo von Aiptek mit silberner Schrift auf schwarzem Grund. Vielleicht ein kleiner Kritikpunkt (für mich aber nicht all zu schlimm, da ich natürlich immer vorsichtig bin :D): Das Glas an der Vorderseite, welches die Linse und den Blitz beschützt lässt sich nicht abdecken. Auf der Rückseite unter den Knöpfen zum Bedienen der Kamera befindet sich eine Gummiverkleidung, hinter der sich der Steckplatz für das USB-Kabel und die SD-Speicherkarte befindet. Einen A/V-Anschluss findet man direkt daneben und an der Unterseite gibt es ein kleines Loch um ein Stativ anzuschrauben.
Bedienung
Da ich ja wie bereits erwähnt schon vorher eine Aiptek besaß war die Bedienung für mich natürlich auch von Anfang an selbstverständlich und nötigte mich nicht ein einziges Mal in die Bedienungsanleitung zu schauen. Die Kamera hat 6 Knöpfe, denen man schon von vornherein ansehen kann, wofür man sie verwendet (oder verwenden sollte ;-)). Die Tasten mit den Pfeilen nach oben und nach unten benutzt man (logischerweise) im Menü zum Scrollen und beim Filmen und im Fotomodus zum Zoomen. Ein anderer Knopf hat die Aufschrift "Video", auf einem weiteren befindet sich ein Fotoapparat. Auch Anfänger könnten daraus schließen, dass man sie zum Fotos und Videos benutzen könnte. Die beiden verbleibenden Knöpfe sind hingegen vielseitiger, aber auch perfekt auf der Kamera beschriftet. Den einen benutzt man um das Menü aufzurufen und als Bestätigungstaste. Der zweite Knopf dient als Zurücktaste oder verändert den Modus. Das ganze Mal kurz zusammengefasst: die Kamera ist kinderleicht zu bedienen, nicht nur wenn man einfache Fotos macht, sondern auch wenn man die Einstellungen etwas verfeinern möchte.
Funktionen/ Anwendung
Meistens bin ich zu faul um Fotos zu machen und gestellte Fotos sind sowieso nicht mein Ding, deswegen war für mich sehr wichtig, dass die Kamera erstens überhaupt einen Videomodus hat und zweitens sich die Videos in einer ordentlichen Qualität auf die Leinwand bringen lässt. Die Auflösung für Videos beträgt 640 x 480 Pixel. Damit kann man auch auf Bildschirmen mit höherer Auflösung im Vollbildmodus noch gut etwas erkennen. Die Auflösung für Fotos war für mich total sekundär, da mit theoretisch 1 Megapixel auch schon reichen würde, aber sowas findet man ja auf dem Markt gar nicht mehr, da musste ich mich mit 10 Megapixel zufrieden geben. eingestellt habe ich meistens 5 Megapixel, somit wird nicht zu viel Speicherplatz verbraucht (wobei es mir an SD-Speicherkarten eigentlich nicht mangelt ^^) und man kann theoretisch trotzdem noch gut ein Poster von machen :-). Die Stromversorgung, welche über zwei AA-Batterien hergestellt wird ist leider leicht zu bemängeln. Die Batterien halten zwar an sich recht gut, allerdings brauchen sie unglaublich viel Strom für das Laden des Blitzes. Die Batterieanzeige auf dem Display hilft dabei überhaupt nicht, denn es können durchaus zwei von drei Strichen da sein, beim Laden des Blitzes verschwinden sie einfach und die Kamera meldet entweder permanent, dass man warten soll, während der Blitz geladen wird, oder sie schaltet sich direkt sofort ab. Schaltet man sie aber wieder ein und guckt sich im Anzeigemodus die bereits gemachten Fotos oder Videos an scheint es überhaupt kein Problem mit fast leeren Batterien zu geben. Die aufgenommenen Videos werden im Mpeg4-Format gespeichert, die Sprachaufzeichnungen (welche man mit der Kamera auch erstellen kann) im Mp3-Format. Die Kamera kann also alternativ auch als Mp3-Player dienen, dazu muss man die Dateien einfach auf der Speicherkarte in den Ordner Mp3 ziehen. Aber gebraucht habe ich diese Funktion noch nie (lediglich getestet), denn sowohl mein Handy, als auch mein Navi und (jetzt wirds interessant) mein Mp3-Player können Mp3-Dateien abspielen.
Lieferumfang/ Kosten
Die Kamera habe ich bei Ebay ersteigert, da es dort einfach am günstigsten war. Mit Versandkosten bin ich vor ca. einem Jahr ca. 107 € losgeworden, aber inzwischen hat die Kamera natürlich schon etwas an Wert verloren, da sie schon längst wieder überholt ist (bzw. auch zum Kaufzeitpunkt gab es natürlich technisch deutlich besser ausgestattetere Kameras). In Onlineshops ist die Kamera durchaus ab guten 80 € zu bekommen, bei Ebay aber nochmal deutlich günstiger. Instandhaltungskosten gibt es soweit keine, außer natürlich den Batterien, aber man kann ja wiederaufladbare verwenden ;-). Technisch war und ist die Kamera in einwandfreiem Zustand, Probleme gab es nie. Im Lieferumfang war ein kleines Stativ enthalten, welches ich aber wohl nur beim Auspacken einmal in der Hand hatte. Mehr gab es auch nicht (außer die Bedienungsanleitung), aber darauf legte ich keinen Wert, denn mit USB-Kabeln und Speicherkarten bin ich nicht gerade knapp ausgestattet (Krempel im Keller noch nicht mitgerechnet ^^).
Fazit
Mein Fazit ist somit auch sehr positiv. Bis auf den Kritikpunkt bezüglich des Laden des Blitzes und der Batterieanzeige ist mir nach einem Jahr Nutzung nichts Negatives aufgefallen. Die Kamera ist sicherlich nicht die Beste und um perfekte Fotos zu machen hat sie nicht annähernd die Einstellungsmöglichkeiten, aber das war mit ja auch egal. Die Videos sind in einer passablen Qualität und für Videoberichte theoretisch absolut geeignet (aber dazu fehlt trotzdem die Motivation, die kann auch die Kamera nicht bringen ^^). Besonders toll finde ich wirklich, dass man sie überall mit hin nehmen kann, ohne dass sie stört, denn wenn ich immer am Armgelenk was tragen müsste würde ich das Ganze gleich sein lassen. Die Bedienung ist ein weiterer großer Pluspunkt. Obwohl sie kein (wie ja sehr oft bei Digitalkameras zu sehen ist) Rädchen zum Wechseln des Modus hat ist die Bedienung unkompliziert und sofort zu verstehen. Den 4x-Zoom (mit Smartmodus) finde ich absolut ausreichend und der Display ist zwar klein, aber mit meiner Brille kann ich darauf wohl gut etwas erkennen ;-). Das Wichtigste von allem ist aber wohl die Funktionstüchtigkeit. Ich hatte noch nie Probleme mit der Kamera und kann somit guten Gewissens eine klare Empfehlung aussprechen.
Da meine alte Digitalkamera den Geist aufgegeben hatte, wurde mir einige Wochen später dafür ein neuer Camcorder geschenkt. Und den werde ich ihnen nun vorstellen:
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich