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LACKDESIGN SELBER MACHEN! ABER WIE?

5  09.12.2004 (13.08.2006)

Pro:
es macht spass, man weis was man davon hat .  Es ist die eigen Arbeit .  Ein Unikat, macht keiner so schnell nach .

Kontra:
Man braucht Übung, es kostest mit guter Farbe zwar nicht ganz so viel wie beim Lackierer, aber die Arbeitszeit, kommt also auf das selbe hinaus .

Empfehlenswert: Ja 

BACK_IN_BLACK_DEVIL

Über sich: lange war ich kaputt, langsam werd ich wieder ganz....

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Servus Leseratten!


Thema: Motorrad Tuning / Airbrush/Lackdesign / Tipps und Tricks

Bericht über das Lackdesign Tipps und Tricks ( Wie gestalte ich selber mein Lackdesign)

Am heutigen Tag möchte ich euch mal ein Bericht über die Verschönerung eueres Motorrads präsentieren. Was denkt man zum Beispiel dabei?
Ich persönlich denke hierbei nicht an diverse Umbauten, oder an Tuning, sondern vielmehr an die Umgestaltung des Designs. Ja Ihr lest richtig, das Design spielt auch bei Motorrädern eine sehr große Rolle. Aber was gehört den dazu? Ein Airbrush macht schon eine ganze Menge her, aber ob das auch reicht ist die Frage. Für mich persönlich fängt die Umgestaltung bei einer komplett neuen Farbe an.
Und darüber schrieb ich jetzt, das Umlackieren.

Es gibt viele Möglichkeiten, sein Motorrad eine neue Farbe zu verpassen, die teuerste Möglichkeit ist beim Lackierer. Hier kann schon mal ein saftiges Sümmchen zusammenkommen, geht aber dafür schnell. Eine andere Möglichkeit ist auch, durch ein Hobby Lackierer, der so seine Erfahrungen hat, dort dauert es vielleicht etwas länger, als beim Lackierer selbst, ist aber nicht schlechter, aber billiger.
Die Methode mit der ich mich in diesem Bericht befassen will, ist das selber Lackieren.
Ich glaube spätestens jetzt sagen einige, das ist zu schwer, das kann ich nicht.
Aber ich kann euch sagen, jeder kann das. Ist ganz einfach, aber auch etwas mit Zeit verbunden, denn schnell sein, spielt hier keine Rolle, das Ergebnis muss stimmen.

Aber manch einer wird sich bestimmt die Frage stellen, warum selber machen, wenn ein anderer mehr von seinem Handwerk versteht. Ich kann das beantworten.
Bei mir ist es so, wenn ich was mit eigenen Händen erschaffen habe, dann weis ich es mehr zu schätzen, als wenn mir ein Mensch die Arbeit für Geld abnimmt. Der nächste Grund ist, es steckt ein Teil von mir an der Maschine, somit habe ich danach ein ganz anderes Gefühl, wenn ich auf dem Motorrad sitze und in den Sonnenuntergang fahre.
Aber das ist ja noch nicht alles! Es gibt auch ein paar Methoden zu lackieren, die bessere ist es mit einer Pistole und einem Kompressor. Die billigere ist es, mit den Farben aus der Dose.
Ich möchte mich aber in diesem Bericht mit der Variante beschäftigen, mit der ich schon einige Motorräder von Freunden lackiert habe, in diesem Falle ist es der Lack aus der Dose.

Um euch den Bericht etwas übersichtlicher zu Gestalten, möchte ich die Arbeitsschritte unterteilen.


***Legende***

*Der Gedanke*
  • Der Einkauf*
  • Die Übung*
  • Die Vorbereitung*
  • Blank machen*
  • Die Grundierung*
  • Die Farbe*
  • Der Klarlack*
  • Das Ergebnis*
  • Mein kleines Fazit*

So nun möchte ich euch aber nicht mehr lange auf den Bericht warten lassen.


***Der Gedanke***

Alles fängt immer mit einem Gedanken an, was heißt, irgendwann mal habt Ihr euch Gedanken darüber gemacht, an dem Motorrad was zu verändern. Vielleicht seid Ihr ja auf denselben Punkt wie ich und sagt, ich will eine neue Farbe. Dann habt Ihr schon mal das wichtigste erledigt.
Jetzt wollt Ihr aber eure Arbeit in das Motorrad mit einbringen um macht die ganze Arbeit alleine, schön so. Aber was solltet Ihr beachten. Zunächst einmal muss mir klar sein, was will ich denn für eine Farbe haben. Denn meist ist man in diesem Punkt sehr unentschlossen und kauft einfach mal das erst Beste, was man gerade so im Handel sieht. Das sollte man jedoch nicht tun.
Macht euch einfach mal Gedanken, was wollt Ihr.
Soll es eine einfache Farbe sein, oder eine Farbe sein die sich je nach Lichteinfall ändert.
Dann muss auch klar sein, dass euch die Farbe sehr gut gefallen sollte.
Jetzt die nächste Sache, mögt Ihr mehr den Metallic Effekt, oder soll dieser nicht so stark sein.
Die ganze Suche nach der richtigen Farbe, sollte schon eine gute Überlegung sein, sie darf auch mal etwas länger als nur 2 Stunden dauern.

Ok, für die Farbe habt Ihr euch also entschieden, dann geht es daran, dass man Einkaufen geht. Also ab geht.


***Der Einkauf***

Als erstes Mal muss ich überhaupt wissen, ob ich eine Bohrmaschine habe und einen Schleifaufsatz, dieser wird nämlich sehr wichtig sein. Nein hab ich nicht, also auf.
Zum Schleifen, solltet Ihr beachten, das Ihr als erstes Mal Sandpapier kauft, was auch für den Schleifaufsatz passend ist. Lasst euch da am besten vom Händler weiterhelfen, die wissen genau was passt. Dann solltet Ihr mindestens eine Packung Sandpapier kaufen, was etwas grober ist und eine Packung feines Sandpapier. Und ein Poliertuch
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Meine
nach Möglichkeit.

Als nächstes schaut Ihr, wo Ihr die Farbe herbekommt. Als Tipp, Hein Gericke bietet immer sehr gute Farben an. Auch welche die ja nach Lichteinfall die Farbe wechseln ( wie bei mir, Türkis, Blau, Lila oder Grün). Solche Farben sind immer schön, aber auch in der Anschaffung nicht sehr billig.
Bei der Auswahl solltet Ihr auch mit beachten, ist es eine reine Farbe, oder ein Farblack.
Der Grund dafür ist auch sehr simpel, denn die Grundierung, die Ihr als nächstes holen müsst, muss auch eine bestimmte sein. So gibt es zum Beispiel für einfache Farben eine andere Grundierung wie für Lackfarben. Und natürlich ist auch hier wieder ein wichtiger Punkt zu beachten.
Der Frontflügel, Heckflügel und die Seitendeckel an einem Motorrad, bestehen meist aus Plastik und der Tank aus Metall oder Aluminium. Daher brauch man auch hier verschiedene Grundierungen, für die einzelnen Rohstoffe. Aber bei dieser Auswahl hilft euch sicher jemand weiter.

Als nächstes kauft Ihr den Klarlack ein. Dieser dient dazu, die eigentliche Farbe zu schützen, vor Steinen, oder Regen und anderen Witterungen. Beim Lack müsst Ihr nur lediglich im Handel fragen, ob dieser Lack für einfache Farbe ist oder für Farblacke. Ja richtig, Farblacke brauchen auch eine einfache Klarlack schicht, den spätestens wenn Ihr das Moped mal mit einem Hochdruckstrahl reinigt, werdet Ihr wissen warum.

Was braucht Ihr an Farbe, bei einem Motorrad wie meine Virago.

Grundierung 5 - 8 Dosen je 750 ml.
Farbe 6 - 9 Dosen je 750 ml
Klarlack 4 - 7 Dosen je 750 ml

In der Regel sagt man, lieber von allem etwas mehr, als zu wenig.

Und nun kommen wir langsam mal zur Praxis, aber noch nicht gleich am Motorrad, sondern erst mal an anderen Sachen.


***Die Übung***

Hierzu rennt Ihr einfach noch mal in den Baumarkt, holt euch eine billige Grundierung, eine oder zwei Dosen Farbe, egal welche. Und dann noch Klarlack. Jetzt schaut Ihr euch mal um und versucht eine Metallplatte zu bekommen, wo Ihr dann alles draufsprühen könnt. Wenn Ihr dann alles habt,
stellt Ihr die Metallplatte möglichst Hochkant auf. Ich mache in der Zeit weiter mit dem Bericht und komme zum nächsten Schritt. Oh, ich hatte es fast vergessen. Bei der Übung macht Ihr es genauso, wie ich es euch jetzt im Verlaufe des Berichtes beschreibe. Denn nur Übung macht den Meister.


*** Die Vorbereitung ***

Als erstes möchte ich erwähnen, das ich im Verlaufe dieses Berichtes, alles Arbeitsschritte auf den Tank bezogen durchführe. Da es bei der Arbeit an sich kein Unterschiede zu den anderen Materialien gibt. Als erstes einmal müssen wir den Tank vom Motorrad entfernen, dann auch alles davon abbauen, wie Benzinhahn und Tankdeckel. Dann müssen wir den Tank erstmal ausspülen und mit Wasser reinigen. Als nächstes braucht man ein großes Bettlacken.
Am besten ist eines, was nicht fusselt.

Das Bettlacken stopfen wir dann in den Tank rein, so das nur noch die Innenseite vom Einlass zu sehen ist. Um den Auslass wickeln wir ein wenig Isolierband oder Klebefolie, damit wir nicht alles verdrecken und mit Farbe besprühen. Dann sollten wir schauen, das der Raum, oder die Garage sehr gut gelüftet ist für das Vorhaben und das auch keine weiteren Sachen mehr im Raum sind, die vielleicht durch die Farbe beschädigt werden.


*** Das Blank machen ***

So viele werden sich jetzt denken, was versteht das Teufelchen unter Blank machen.
Ich möchte das ganz kurz sagen. Das Abschleifen der alten Farbe.
Hierzu nehmen wir ganz einfach erstmal die Bohrmaschine und setzten den Aufsatz drauf, der die Sandpapierblätter hält. Als nächstes, nehmen wir und eine Scheibe von dem etwas gröberen Sandpapier und setzen diese auf. Jetzt kann es also losgehen.

Halt!

Brille aufsetzen! So nun schalten wir die Bohrmaschine ein, aber nur auf eine sehr langsame Stufe.
Jetzt setzen wir langsam auf den Tank und üben nur einen sehr geringen Druck aus.
Warum man nicht zu starken Druck machen sollte ist klar, wir wollen ja nur die Farbe abschleifen und nicht gleich ein Loch im Tank haben. Jetzt fangen wir an, in leichten kreisenden Bewegungen die Bohrmaschine zu bewegen. Hier sollte man immer ein große Fläche bearbeiten und alles schön gleichmäßig machen. Irgendwann, sollte sich auch mal ein Erfolg einstellen.
Ja endlich, die Farbe ist ab, die Grundierung ist weg, nur noch Metall, die Farbe ist runter.
An diesem Punkt greift Ihr euch die Scheibe von dem feinen Sandpapier.

Und macht noch einmal mit der Bohrmaschine in kreisenden Bewegungen über den Tank.
Der Sinn des ganzen ist, das kleine Unebenheiten und Spliter mit weg gemacht werden.
Habt Ihr das ganze auch geschafft, nehmt Ihr euch das Poliertuch, setzt es auch auf den Aufsatz und dann alles schön Blank polieren. Nach diesem Schritt, nehmt Ihre mal eure Handfläche und fahrt damit den ganzen Tank ab. Das ist ein ganz einfacher Trick, denn damit erkennt man leichte Stellen die man Ausbessern muss einfacher als mit dem Auge. Jetzt kommt ein weiterer Schritt.
Ihr holt euch einen kleinen Eimer mit sauberem Wasser. Jetzt greift Ihr euch das feine Sandpapier und tunkt es in das Wasser hinein. Nun reibt Ihr den Tank mit dem Sandpapier ab.
Natürlich mit der Hand.
Einmal über alle Stellen. Wichtig: kreisende Bewegungen. Der Sinn, das anrauen der Oberfläche.

So damit sind wir also fertig. Dann noch mal abpolieren.
Und jetzt können wir erstmal ne kleine Pause machen.


***Das Grundieren***

Als erstes suchen wir uns eine Stelle wo wir den Tank aufhängen können, so dass die Tanköffnung auf Brusthöhe ist. Das Aufhängen hat den Grund, dass man alle Seiten sehr gut erreicht und dadurch gleichmäßiger Sprühen kann. Am besten wir fangen erstmal an uns dem Gebrauch der Dose zu widmen. Als erstes sollte man jedoch immer auf die persönliche Sicherheit denken, was heißt, Atemschutzmaske aus Papier und eine Brille, die an den Seiten geschlossen ist.
Jetzt können wir anfangen die Dose zu schütteln. Hier ist auch ein kleiner Tipp, richtig die Wut rauslassen. Jetzt ziehen wir den Deckel ab und halten die Dose in ca. 30 - 40 cm abstand, in die Richtung des Tankes. Dann fangen wir an mit Sprühen. Das ganze sollte aber in einer schwenkenden Bewegung gemacht werden, damit wir nicht alles auf eine Stelle hauen.
Um beim Grundieren keine Nasen, bzw. kleine Tropfen zu bekommen, machen wir mehrer Sprühdurchgänge. Beim ersten Durchgang, sprüht man ca. 1 Minute einmal um den ganzen Tank herum, dabei sollte man aber auch mal den Finger vom Drücker nehmen, was so viel bedeutet wie immer nur in kurzen Stößen von jeweils 10 - 20 Sekunden sprühen. Der Grund dafür ist einfach. Dadurch, dass sich jetzt immer nur kleine Stellen absetzen, verhindern wir, dass sich die Grundierung zusammenbildet, es entstehen keine Nasen. Nach dem ersten Durchgang, können wir erstmal eine kleine Pause machen, damit die aufgesprühte Grundierung etwas antrocknen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist die Arbeit aber noch lange nicht geschafft, da man durch die erste Schicht noch immer bis zu 70 % vom blanken Metall sehen sollte. Jetzt geht es also dann langsam weiter, man macht wieder so einen Durchgang von ca. 1 Minute, vom Prinzip her ganz genauso wie eben beschrieben. Diesen Vorgang sollte man dann auch noch 10 - 15 Mal durchführen. Es kann auch sein, dass man noch eine Schicht drübersprühen muss, zumindest sollte auf dem ganzen Tank keine Stelle mehr vom blanken Metall zu sehen sein.

Jetzt sollte man den ganzen Tank, einfach mal einen Tag so hängen lassen, damit er richtig Trocken wird. Am nächsten Tag geht es dann wieder weiter, man prüft als erstes, ob wirklich der ganze Tank mit der Grundierung beschichtet ist.
Sehen kann man das ganz einfach, die Grundierung ist meist in einer weißen bis gräulichen Farbe. Wenn man dann soweit ist und der Tank fertig grundiert ist, kann man mit dem nächsten Arbeitsschritt weitermachen. In diesem Fall folgt dann die Farbe.


***Die Farbe***

Immerhin hat man jetzt schon mal eine kleines Erlebnis gehabt, denn die Grundierung ist gut und es geht weiter. In diesem Schritt geht es um die Farbe oder den Farblack. Als erstes muss ich erstmal genau lesen, wie man so eine Dose handhabt, es kann sein, dass hier ein paar andere Vorraussetzungen wie bei der Grundierung sind.
Ich kenne es meist so, dass man die Farbe im Abstand von 40 cm aufsprühen sollte. Ok, soweit wäre wir dann. Erstmal lassen wir auch bei der Farbe wieder die Wut raus und schütteln sie mal richtig. Dann auch hier wieder in kurzen Abständen die Farbe auf den Tank aufsprühen. Wichtig: Bei der Grundierung sagte ich ja, das man diese in einer schwenkenden Bewegung aufträgt!
Bei der Farbe ist es etwas anders, diese sollte man nach Möglichkeit in einer kreisenden Handbewegung auftragen. Warum und wieso, ich weiß das nicht, als ich damals das erste Mal ein Motorrad lackiert habe, ist mir das so in den Kopf gekommen und es hat besser funktioniert.
So nun aber weiter mit den Arbeitsschritten! Beim Lackieren, macht man eigentlich nichts anderes als wie beim Grundieren, das heißt, man kann genau die Arbeitsschritte nehmen, die ich auch beim Grundieren beschrieben habe, halt diesmal nur mit Farbe.

Was man aber beachten sollte, dass man die Farbe in mehreren Schritten aufträgt, hier sollte man sich schon so um die 20 bis 25 Sprühvorgänge erlauben, es können auch 30 sein, schaden kann es nicht. Was vielleicht noch wichtiger ist, dass man hier seine Pause auf so ca. 10 Minuten einrechnen sollte, wobei bei der Grundierung etwas weniger Zeit ausreicht. Der Grund ist, weil die Farbe etwas länger braucht bis zum Anziehen als die Grundierung. Ja ich weiß, das Lackieren ist schon fast anstrengender als das Arbeiten für das Geld, was man hätte für den Meister ausgeben können. Aber gut Ding hat Weile.
Jetzt sollte auch hier das fertige Meisterwerk wieder über Nacht ruhen, damit die Farbe richtig trocknen kann.


***Der Klarlack***

Gut geschlafen? Dann schnell Frühstücken und wieder ran an die Arbeit, die letzte Phase hat begonnen. Jetzt ist man an einem Punkt angelangt, wo man schon mal voller stolz auf seine Arbeit schauen kann. So, nun machen wir den Feinschliff, der Klarlack muss drauf. Aber ist dies genauso einfach wie beim normalen Farben, nein. Beim Klarlack müssen wir zwar auch wie bei der Grundierung und der Farbe in mehreren Durchgängen arbeiten, aber in weniger.
Dafür erhöht sich aber die Sprühzeit mit der Dose. Anfangen kann ich ganz einfach, ich muss die Dose hier auch erst mal in der Hand gut schütteln. Jetzt geht's los. Der Abstand kann hier etwa 40 cm betragen, mehr jedoch nicht. Dann sprüh ich gleichmäßig in schwenkenden Bewegungen um den Tank und setze aber nicht ab. Ich sprühe hier in einem Durchgang.
Das schwierige ist, das wenn ich auch nur ein paar Sekunden zu lange, oder auch nur ein Stück zu nah an den Tank bin, sich sofort Nasen bilden. Aus diesem Grund auch die Übung. Ihr solltet da wirklich mehr mit dem Klarlack üben als mit den anderen Sachen. Von der Zeit her, könnt Ihr mit einem Sprühvorgang von 2 Minuten rechnen, das sollte genügen, da hat man dann noch eine kleine Toleranz mit drin. Wiederholungen des Vorgangs sind natürlich auch wichtig. Wenn man das ganze so 6 - 10 mal wiederholt, hat mein ein sehr gutes Ergebnis. Wenn euch da aber zuwenig Lack drauf ist, macht ruhig noch ne Runde, schaden kann es nie. Zum Schluss möchte ich aber sagen, es sollte doch mit diesen Tipps ein gutes Ergebnis ergeben. Ich habe mir bis hier versucht euch das ganze so einfach wie es geht an den Mann zu bringen.
Aber nun gut, kommen wir zum Abschluss der Arbeiten.


***Das Ergebnis***

So, jetzt haben wir es geschafft. Aber nun keine Eile, lasst den Tank ruhig mal noch einen Tag dort hängen und bewundert Ihn. Am nächsten Tag ist ganz dolle darauf zu achten, das der Tank beim Abnehmen nicht fällt, sonst ist die Arbeit umsonst.
Jetzt fangt Ihr erstmal an das Tuch aus dem Tank zu ziehen, es hat ja nun seinen Zweck erfüllt. Ja, ganz einfach, es sollte einfach nur dazu dienen, das in den Tank keine Farbe kommt, sondern wirklich nur oberhalb der Innenseite vom Einlass. Dann macht Ihr das Isolierband vom Auslass ab und baut den Tank wieder auf. So und nun das ganze Spiel mit den anderen Teilen die man Lackieren will, aber das erkläre ich jetzt nicht mehr, ich will ja nicht den Rahmen eurer Zeit sprengen.
Zumindest ist das Bike nun etwas verschönert und man will meinen, das es mit der eigenen Arbeit gleich 10 mal schöner aussieht.

Natürlich hat und das ganze auch ein wenig Geld gekostet, wenn ich so überleg, ich habe für mein Motorrad so um die 250 € für das alles bezahlt, und ich hatte aber schon das Sandpapier und die Poliertücher.
Man möchte sogar behaupten, dass man bei einem Profi eventuell billiger kommt, ist mir aber egal, da ich es für mich mache und damit mein Stil in mein Motorrad mit einbinde.


***Mein Fazit***


Das ganze Lackieren, ist eine tolle Sache, wenn man es einmal beherrscht, können kann das jeder. Aber auch hier ist es immer eine Sache von wollen und der Geduld.
Man sollte ein wenig Zeit mitbringen und nicht schnell machen, da dies in solchem Falle das ganze zu einer Blamage macht.
Ich hab ich die so gut wie komplette Anleitung geliefert in dieser Kategorie, die so wie ich finde ein sehr gute dafür ist. Über ein Airbrush kann ich leide nicht schreibe, da ich dies ja noch nicht gemacht habe.

Natürlich werde ich auch im Anschluss des Berichtes ein paar Bilder einfügen, von Motorrädern, die ich Lackieren durfte.
Daher kann mir niemand erzählen, das diese Art nicht geht. Der Beweis dafür sind insgesamt 26 Motorräder, bei denen ich nach dieser Methode Lackiert habe. Natürlich werdet Ihr euch wundern, warum dort Airbrushes drauf sind, das sind keine.
Hier hat eine Freundin mit Lackfarbe und Pinsel, auf den Tank gemalt, bevor er von mir Lackiert wurde. Ich find das so auch eine klasse Art.

Im ganzen genommen, kann man nach der Arbeit einfach nur noch Stolz sein, das könnt Ihr glauben.
Für mich ist mein Bike so gut wie unbezahlbar, da wirklich was mit drin steckt.
Das echt schlimme ist, das niemanden so was interessiert, den die Arbeitszeit die man selber aufbrachte ist das schöne daran und diese ist auch das Unbezahlbare.

Ich hoffe euch hat der Bericht so weit gefallen und ich konnte euch mit den Tipps weiterhelfen.
Mein letzter Tipp ist für Heute: Wenn Ihr es euch nicht traut und denkt na ja, dann macht die Übung und entscheidet dann.
Notfall bringt Ihr es dann doch zum Lackierer, da seid Ihr dann besser dran.

Ich wünsche euch viel Spass beim Testen, beim Lesen, Kommentieren und Bewerten.


In diesem Sinne


Auf die Dosen

BACK IN BLACK

P.S. Die grüne ist meine, die andere von einem Bruder. Die haben wir Ihn an dem Tag fix und fertig zum Geburtstag geschenkt

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
blonde.locke

blonde.locke

20.08.2011 17:23

SH & LG

meinemiamaria

meinemiamaria

15.08.2011 23:25

Super, da geht nur "BH" ----- Maria ------

Bootz1982

Bootz1982

27.02.2010 12:16

Klasse Bericht BH und ganz viele liebe Grüße

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