Airoh Warrior

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... 1550 Gramm Größen: XXS- XXL Farben: Mattschwarz, Mattblau, Mattsilber, Mattburgund, Titan Design Das Design erinnert stark an die Streetfighter Helme der Marken Samson allerdings ist der Airoh keine Kopie sondern hat seinen eigenen Style wie auf den Bildern zu sehen. Es erinnert mich ... Bericht lesen





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Der Krieger unter den Helmen
Erfahrungsbericht von spidermorph über Airoh Warrior
17.03.2010


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Design, Belüftungssystem, Visier
Kontra: Starke Luftgeräusche ab 130

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Willkommen zu meinem Bericht über meinen Integralhelm AIROH Warrior

Gekauft habe ich den Helm vor 3 Jahren da mein alter das Zeitliche gesegnet hatte. Nicht wegen einem Sturz aber altersbedingt.


Zunächst wie immer die

Hardfacts

Preis: Vor 3 jahren 159,99 € mittlerweile online auch für 99,99€ zu haben.

Gewicht: ca. 1550 Gramm
Größen: XXS- XXL
Farben: Mattschwarz, Mattblau, Mattsilber, Mattburgund, Titan


Design

Das Design erinnert stark an die Streetfighter Helme der Marken Samson allerdings ist der Airoh keine Kopie sondern hat seinen eigenen Style wie auf den Bildern zu sehen. Es erinnert mich persönlich ein wenig an die maske des Bösewichts aus dem Film Predater.
Die Nase des Helms beschreibt eine Schnauze welche mit „Kühlgittern“ versehen ist, was einen aggressiven Eindruck macht. Mir persönlich hatte zum Kaufzeitpunkt dieses Design stark zugesagt und war für mich mit ein Kaufgrund.

Gewicht und Innenleben

Der Helm wiegt 1550 Gramm und gehört somit nicht gerade zu den Leichtgewichten unter den Motorradhelmen.
Das Innenfutter besteht aus einem sehr weichen hautfreundlichen und saugfähigem Material der evtl. entstehenden Schweiß gut aufnimmt und sich sehr angenehm tragen lässt. Der Vorteil ist, dass eben dieses Innenfutter komplett entnehmbar und bei 40 Grad waschbar ist.

Um die Aerodynamik des Helms ist es leider nicht gut gestellt. Auf Autobahnfahrten fangt der Kopf an zu schlingern und man merkt, dass die Luft ab ca. 130 nicht richtig abgeleitet wird. Sehr zum Leiden meiner Nackmuskulatur. Für die Geräuschentwicklung, auf die ich später nochmal eingehe, ist dieser Tatbestand auch kein Vorteil.

Das Entnehmen ist sehr einfach denn das Innenfutter ist mit Druckknöpfen im Innenraum des Helms befestigt und lässt sich daher sehr leicht entfernen und wieder einbauen. Nach dem Waschen braucht es jedoch seine zeit bis die Polster wieder trocken und einsatzbereit sind. In der Regel im Sommer ca. 36 Stunden. Also an einen Ersatzhelm denken. Für den einfachen Ein und Ausbau vergebe ich einen Plus Punkt.
Für die Waschbarkeit einen weiteren.

Da Innenfutter besteht wie gesagt aus einem sehr angenehmen Stoff. Ein großer Vorteil ist die stärke der Polster. Der Helm wird dadurch zwar etwas größer aber die Polster passen sich wirklch an jede Kopfform an. Leider ist das auch bei neueren Helmen mit sehr dünnem Futter nicht immer der Fall. Ich persönlich mag das dicke Futter des Warriors.

Die Schnauze des Helms wirkt auch als „Noseguard“ und verhindert all zu starke Windzüge und
Verwirbelungen um die Nase des Helmnutzers. Hier ein weiterer Pluspunkt denn das funktioniert wirklich hervorragend.

Lüftung und Geräuschentwicklung

Der Helm verfügt über 3 Lüftungseinlässe die die Luftzirkulation begünstigen. Diese befinden sich auf der oberen Seite des Helms und lassen sich sehr einfach durch vor- oder zurückschieben öffnen oder schließen. Die Lüftung funktioniert wirklich sehr gut doch Motorradfahrer wissen, dass auch die beste Lüftung im Hochsommer an seine Grenzen stößt, vor allem bei langsamer Fahrt und hohen Temperaturen. Hierfür ein Plus. Allerdings verfügt der Helm über keine Lüftungseinlässe im Nasenbereich. Die dort angebrachten Kühlrippen sind nicht funktional und dienen nur der optik. Hierfür leider einen Minus Punkt.

Die Geräuschentwicklung des Helms ist bei zügiger Fahrt leider mangelhaft. Schon ab einer Geschwindigkeit von 80 Km/h beginnt es zu pfeiffen und stark zu rauschen. So macht das fahren dann auf Dauer keinen Spaß. Dicker Minus Punkt an dieser Stelle. Es fehlen einfach wichtige Features wie eine Kinnklappe die die Verwirbelungen und Luftgeräusche reduzieren.

Das Visier

Das Visier ist aus einem kratzresistentem Material gefertigt und zudem mit einer Antihaftbeschichtung versehen. Beim Visier kann ich keine Nachteile erkennen. Die Schaniere sind stabil und das öffnen des Visiers geht sehr leicht und es hakt nicht. Bisher hat es auch nicht einmal geklemmt.
Der Austausch des Visisers ist ebenfalls sehr einfach. Das Visier ist durch zwei Schrauben gesichert die einfach gelöst werden können und somit einem Visieraustausch nichts mehr im Wege steht.

Fazit

Meiner Meinung nach ist der Helm eher etwas für Motorradfahrer der gemütlichen Gangart. Die Geräuschentwicklung bei höheren Geschwindigkeiten ist einfach zu stark und man sollte sich auf das Fahren konzentrieren können und nicht auf die zu starken Windgeräusche. Wer allerdings auf die gemütliche Gangart steht findet mit dem AIROH Warrior einen soliden und sicheren Helm.
Leider steht das Design entgegen seinen Eigenschaften. Design Aggressiv und sportlich aber die Eigenschaften die er aufweist sprechen einfach nicht für Sportlichkeit.

Insgesamt gebe ich dem Helm 3 von 5 Sternen und eine bedingte Kaufempfehlung (Je nach dem wie der Fahrstil ist. Schnell / gemütlich.
   

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...So, hallo. Ich hoffe ich beschreibe jetzt den richtigen Helm. Der Helm den ich beschreiben werde heißt eigentlich Airoh Warrior Duo, aber ich glaube er wird auch Mathisse genannt. (Ich weiß es nicht sicher weil ich sämtliche Aufkleber vom Helm entfernt habe und nicht mehr weiß ob der Mathisse Kleber drauf war oder nicht...) Aber egal, optisch sieht er zumindest so aus. Der einzige wirkliche Unterschied den ich mir vorstellen kann ist der, dass der Duo ein Klapp, und der Mathisse evtl. ein Integralhelm ist. ...Optik... Die Optik ist einer der großen Pluspunkte dieses Helms. Man kann den Airoh Warrior Duo in schwarz-matt, schwarz oder silber kaufen. Das Kinnteil ist weit und spitz nach unten gezogen, so dass dem Helm ein aggressives Aussehen verliehen wird. Vor allem für Naked-Bike Fahrer ist der Helm sicher allein von der Optik... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970

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