Alles was man braucht
21. Mar 2001
Pro:
Komplettsystem, leistungsfähig und günstig
Kontra:
viel zu dürftiges Handbuch
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bildqualität:
Benutzerfreundlichkeit:
Installation:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
mehr
 JohnUSA
Über sich:
Momentan habe ich leider wenig Zeit um Berichte zu lesen oder gar zu schreiben. Aber ich werde das s...
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Naja, fast alles was man braucht, denn was nützt einem ein super Videoschnittsystem, wenn man keine Videokamera hat. Und da ist wichtig, daß es eine digitale Videokamera ist, denn nur die arbeitet mit der Aist MovieDVsuite-Hardware zusammen. Der Software wäre das egal. Einen Computer setzte ich jetzt einfach mal voraus... Die Aist MovieDVsuite ist ein Komplettsystem aus Hardware (Firewire-Karte) und Software zum bearbeiten von Videos am PC. Aist ist eine deutsche Firma, die neben diesem Komplettsystem auch noch andere Software zum bearbeiten von Videos anbietet. Die Profiversion MoviePack und MovieXone als Hobbyversion. Auf der Homepage von Aist ( www.aist.de ) läßt sich eine kostenlose Version von MovieXone downloaden. Man kann die Produkte auch alle direkt bei Aist bestellen, wobei zum jetzigen Zeitpunkt folgende Preise Gültigkeit haben:
MovieXone kostenlos MovieXonePlus DM 69,-- MovieDV DM 149,-- MovieDVsuite DM 199,-- MoviePack DM 1799,-- Mein Bericht bezieht sich auf die MovieDVsuite, die ich über die Homepage bestellt und per Kreditkarte bezahlt habe. Das Paket war innerhalb von 2 Tagen bei mir.
Alle technischen Angaben des folgenden berichtes beziehen sich auf Angaben der Aist-Homepage ( www.aist.de ) und sind teilweise wortwörtlich wiedergegeben. HARDWARE ======== PCI Firewire-Karte
All-in-One IEEE-1394 TI-Host-Adapter Plug'nPlay,
Daisy chaining und Branching möglich Geschwindigkeit 400 Mbps Erweiterbar auf 63 Nodes 3 externe Eingänge, 1 interner Eingang Anschlußkabel SOFTWARE ======== -Schnitt, Compositing und Animation in einer einzigen Benutzeroberfläche -Frei skalierbare Vorschau in Echtzeit -Durch flexible PlugIn-Struktur um weitere Funktionalitäten von umfangreicheren Lösungen der MovieX-Familie stufenlos erweiterbar -Professionelle Farbkorrektur -Vielfältige Import- und Exportmöglichkeiten, beispielsweise für direkte Internet-Darstellungen. -Selbsterklärende Arbeitsoberfläche, die leicht zu bedienen und individuell anpassbar ist. -Revolutionäre Technologien wie QPM und AMT sorgen für schnellere Arbeitsergebnisse. -Intelli-Rendering ermöglicht das direkte Abspielen bereits gerenderter Video- und Filmclips von der Timeline. Gerendert werden nur noch die Stellen, bei denen Veränderungen vorgenommen wurden. Das zeitraubende mehrmalige Herausrendern der Clips entfällt. -Eine Farbtiefe von 32 Bit und eine Auflösung bis zu 720 x 576 Pixel. -16 Video- und 4 Audioeffekte, die individuell abgewandelt werden können. -4 Video- und 2 Audiospuren, A/B-Roll
SYSTEMVORRAUSSETZUNGEN ====================== Windows 98 SE/ Windows ME/ Windows 2000 Pentium II 233 MHz oder kompatibler Prozessor mit MMX-Erweiterung 64 MB RAM OpenGL-/ Direct3D-fähige Grafikkarte freier PCI-Steckplatz Außerdem sollte man auf der Homepage von Aist noch die Kompatibilitätsliste kontrollieren, ob es irgendwelche Hardwarekonflikte geben kann.
Die Installation der PCI-Firewirekarte funktionierte bei mir unter WindowsME und Windows 2000 reibungslos und es wurden die Windows eigenen Treiber installiert. Auch die Softwareinstallation stellte kein Problem dar. So dachte ich zumindest, denn die Installationsroutine verlief reibungslos. Aber beim ersten Aufruf des Programmes mußte ich feststellen, daß meine Videokamera ( JVC GR-DVX10 ) nicht erkannt wurde. Ein Blick in das eher dürftige Handbuch half da leider auch nicht weiter. Zum Glück hat Aist eine sehr gute Hotline ( +49(0)8636-9835-50 ), die mir bei diesem Problem kompetent weiterhalf. Allerdings ist die Einbindung der Treiber in Windows 2000 bei mir nicht zu 100% möglich, so daß ich aus der Software heraus die Kamera nicht steuern kann, was unter WinME ohne Probleme möglich ist. Ein ordnungsgemäßes Arbeiten ist aber trotzdem möglich, man muß eben die Kamera manuell bedienen. Die Firewireschnittstelle erkennt automatisch, wenn man während des Betriebes die Kamera einstöpselt. Die Software ist sehr einfach zu bedienen und man erziehlt schon nach kurzer Zeit akzeptable Ergebnisse. Bis jetzt bin ich auch noch nicht an die Grenzen dieser Software gestoßen, wenn es überhaupt welche gibt. Vorteilhaft ist es, daß die Software modular aufgebaut ist und dadurch sehr einfach erweiterbar ist. Hierzu bietet Aist verschiedene Module zum Kauf an. Manchmal gibt es auch kostenlose Erweiterungen auf der Homepage. Für Profis ist es sicherlich auch interessant, daß man Plugins der Software Adobe Premiere nutzen kann. Auf eines sollte man bei der Videobearbeitung am PC auf jedenfall achten. Die Festplatte kann NIE groß genug sein. Unter 30GB würde ich gar nicht anfangen, denn sowohl die Videodaten als auch die temporären Dateien brauchen eine Menge Platz. Hilfreich ist es auch, wenn das System (Windows) so sauber wie möglich ist, um Störeinflüsse zu vermeiden, die sonst evtl. zu Fehlern in den Videos führen. Obwohl unter Windows 2000 die Treiber bei mir nicht zu 100% funktionieren, sollte man dieses Betriebssystem vorziehen und das hat einen ganz einfachen Grund: das Dateisystem NTFS. Bei diesem Dateisystem besteht nämlich keine Beschränkung der Dateigröße. Bei FAT bzw. FAT32 liegt die Grenze bei 4GB und die ist bei Videodateien schnell erreicht. Ein akzeptables Arbeiten ist also unter FAT nicht möglich.
Wer diese "Hürden" überwunden hat bekommt ein wirklich leistungsfähiges System, welches schon nach kürzester Einarbeitungszeit sehr viel Freude macht. Auch der Preis ist gut, bekommt man doch eine Firewirekarte inklusive sehr guter Software. Natürlich kann man diese Firewirekarte auch mit jeder anderen Software nutzen. Ich habe es ohne Probleme mit den Probeversionen von Ulead Media (Video) Studio geschafft. Diese Probeversionen bekommt ihr unter www.ulead.de . Eines darf man aber nicht unterschätzen: Das bearbeiten von Videos am PC ist sehr zeitaufwendig. Vor allem das Rendern der Videodaten dauert eine halbe Ewigkeit !! Und wer nicht Single ist, hat da schon Ärger vorprogrammiert...
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23.10.2001 18:31
hallo toller Bericht Cu kasi
07.09.2001 15:42
Hallo John, das update auf die v4.0 ist sehr zu Empfehlen! Endlich klappt das Rendern un die Qualität ist 2-3x besser und mit Nero5.5 klappt auch die VCD klasse... Gruss Frank
29.03.2001 12:59
Du kannst uns ja mal Deine Ergebnisse irgendwann vorführen.