Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Abmessungen, Betriebsdauer |
| Kontra: |
keine Stationstasten, Preis |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ich brauche Musik. Immer. Überall. Walkmänner waren mir aber immer suspekt: relativ groß, anfällig und überhaupt nur ein Teenie-Statussymbol. Vorurteile, ich weiß, aber so war's nunmal.
Die Alternative, abgesehen von überteuerten MD- oder MP3-Playern, ist dann wohl ein Radio. Dachte ich. Verdammt, für die Dinger kann man fast noch mehr ausgeben!Mein Kompromiss zwischen Preis und Anspruch war dann das Aiwa CR-A77:
- ca. 30 Gramm incl. Batterie (AAA)
- 75 x 35 x 15 Millimeter
- Extra-Bass ("DSL") und Stereobetrieb abschaltbar (spart Batterie)
- manuelle Sendersuche per Drehrädchen
- Ohrenstöpsel mit üppigen 1,25 m Kabel links und weiteren 40 cm bis zum rechten Ohr
- DM 79.-- (keine Preisunterschiede zwischen Kaufhaus und Fachhandel)
Bei den Abmessungen kann die Skala nur winzig sein. Dementsprechend muß man schon eine Idee haben, welchen Sender man gerade hört. An der Frequenz kann man's jedenfalls nicht ablesen.Den Klang finde ich ziemlich gut, abgesehen davon, dass bei leisen Passagen doch ein Rauschen hörbar ist.
Großes Plus beim Joggen: Radios leiern von Natur aus nicht!
Vor einigen Monaten hatte ich zwei Tage und Nächte lang keine andere Abwechslung, als dieses kleine Prachtstück. Es hat die Zeit fast im Dauerbetrieb durchgehalten, und das, obwohl ich nur einen Akku drinhatte, dessen Power nie an eine Batterie heranreicht (für die Techniker: schlappe 180 mAh).
Fazit: Für den Preis ist das Teil doch recht unscheinbar, aber Zuverlässigkeit ist ja auch ein Aspekt. Ich wollte sowas unbedingt besitzen, und stelle fest, dass dieser Aiwa-Zwerg ein echter Glückskauf war.
Nur blöd, wenn man bei Aldi an der Kasse hört, wie bei Radio Bremen Konzert-Tickets für Skunk Anansie verlost werden, und man hat kein Telefon zur Hand ;-)