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Story ------------- Japan, 2030. Nach einem dritten Weltkrieg ist die einstige Hauptstadt Japans, Tokio, weitestgehend zerstört. Im neu aufgebauten Neo-Tokio ist auch nicht alles Frieden und Freude: Auf den Strassen liefern sich mehrere Motorradgangs erbitterte Kämpfe, und das Militär baut mehr und mehr seine Macht aus. Die Story handelt um einen Jungen namens Kaneda, Anführer einer der vielen gangs, und seinen besten Freund Tetsuo. Bei einem ihrer Rennen durch die "alte Stadt", den zerstörten teil vom alten Tokio, kommt es zu einem Unfall zwischen Tetsuo und einem sonderbaren, greisen kleinen "Jungen". Als nur Sekunden später das Militär auftaucht und Tetsuo mit nimmt, nimmt ein großes Abenteuer seinen Lauf. Der greise Junge, den Tetsuo fast angefahren hatte, gehört zu einer kleinen Gruppe von vom Militär kontrollierten Kindern mit übernatürlichen Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten scheinen auch auf Tetsuo abgefärbt zu haben.
Von da an bestimmt der Titel des Mangas - Akira - das Geschehen. Akira ist ein Junge, eingesperrt in einem Hochsicherheitsgefängniss der Armee, der unglaubliche Kräfte hat. Und Tetsuo befreit ihn...
Damit beginnt ein Kampf zwischen Akira mit Tetsuo, Kaneda und dem Miltär.
Eindruck ------------- Akira ist nicht im typischen Manga-Stil gezeichnet, der oftmals diese Genre prägt. Überzeichnungen und Irrealismus wird man hier nicht finden, der Zeichenstil ist ähnlich den Amerikanischen Comics. Dies tut der Qualität jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Sauber gezeichnet versinkt man sehr schnell in der Story, die trotz ihrer Länge nicht unübersichtlich wirkt.
Die Story selbst geht weit über das hinaus, was im später produzierten und sehr bekannten Kinofilm Akira gezeigt wird. Auch Kenner des Filmes werden also ihre Freude haben.
Der Manga ist kein übertrieben brutales Machwerk, jedoch geht es auch nicht gerade zimperlich zu. Für Kinder ist dieser "Comic" daher nicht unbedingt geeignet.
Sonstiges ------------ Der Manga Akira wurde von 1991 bis 1996 in Deutschland in einer - aus dem Amerikanischen übernommenen - komplett Farbigen Version heraus gebracht. In 19 Bänden plus einem Sonderband wurde die grandiose Geschichte erzählt, die weit über die kurze Version des gleichnahmigen Kinofilms hinaus geht. Da diese Version mit 30 DM je Band sehr teuer war, wurden nur wenige Auflagen gebracht, von den letzten Bänden sogar nur eine einzige.
Da die Serie in dieser Version längst ein Sammlerexemplar ist und es einerseits fast unmöglich und andererseits sehr teuer ist die Bände ab 12 aufwärts noch zu bekommen muss man leider meistens mit der "Neuauflage" zurecht kommen. In dieser wurden mehrere der alten Bände zusammen gefasst, so dass die Serie in 6 Bänden erscheint. Der Grösste unterschied zwischen alter und Neuer Version besteht darin, dass die Neuauflage nur in Schwarz-Weiss ist. Die Farbige Colorierung, die aus dem amerikanischen übernommen wurde, ist leider verschwunden.
Dies Tut der Story an sich keinen Abbruch, jedoch geht etwas der Atmosphäre verlohren, da die Colorierung sehr gut war.
Zusammenfassung ------- Insgesamt muss man sagen, dass die Story genial ist, gut gezeichnet und atemberaubend packend. Auch wenn die Farben in der neuen Version fehlen kann ich diese Serie nur empfehlen. Für die, die unbedingt die Farbige Version wollen, kann ich nur sagen, dass es fast unmöglich ist die Serie komplett zu bekommen, da auf Flohmärkten, E-Bäh und Co leider meist nur die unteren Reihen zu finden sind bzw. höhere Bände das vielfache des alten Preises kosten.
Mit Akira ist Otome ein Meilenstein der Mangageschichte geglückt, den man einfach kennen muss!
26.05.2007 18:25
ein richtig guter Bericht :-) Otto *schöne Pfingsten
23.05.2007 20:35
Das hört sich durchaus verlockend an... aber wenn, dann in Farbe.