Akkordeon - Tipps

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Ich selber spiele schon seit 7 Jahren Akkordeon. Davor hatte ich Blockflötenunterricht um das Notenlesen zu lernen. Mir hat es von Anfang an Spaß gemacht, das Instrument zu spielen. Es gibt eine Reihe von regionalen Bezeichnungen für das Akkordeon oder spezielle Bauformen, wie Handharmonika, ... Bericht lesen





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Akkordeon,das ist was für Volksmusik!Oder nicht?
Erfahrungsbericht von Bluemchen26 über Akkordeon - Tipps
04.04.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: einfach schön zu spielen, schöner Klang
Kontra: etwas teuer

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ich selber spiele schon seit 7 Jahren Akkordeon. Davor hatte ich Blockflötenunterricht um das Notenlesen zu lernen. Mir hat es von Anfang an Spaß gemacht, das Instrument zu spielen. Es gibt eine Reihe von regionalen Bezeichnungen für das Akkordeon oder spezielle Bauformen, wie Handharmonika, Ziehharmonika, Ziehorgel, Handorgel, Riemenorgel, Quetschkommode, Zerrwanst, Schifferklavier oder auch einfach Harmonika.


~~Aufbau und Bestandteile des Akkordeons~~

Bei einem Akkordeon sind rechts die Tasten (die Tasten sind gleich angeordnet, wie beim Klavier), dann kommt der "Lautsprecher", also ein Gitter, wo die Töne herauskommen, dann der Balg, den man ziehen und drücken muss, um zu spielen und dann die Bässe.
Mit der rechten Hand spielt man die Tasten, mit der linken Hand muss man den Balg ziehen und drücken und zugleich die Bässe spielen.
Jedes Akkordeon hat auch Register, mit denen man die Tonklänge verändern kann.
Je größer das Akkordeon ist, desto mehr Tasten, mehr Bässe und mehr Register hat es.


~~Tonerzeugung~~

Beim Akkordeon wird der Ton durch freischwingende (durchschlagende) Zungen erzeugt. Durch Bewegung des Balgs entsteht Druck- bzw. Saugluft, die - nach Öffnen der betreffenden Klappen durch Tastendruck- auf die Stimmzungen (die auf die Stimmplatten aufgenietet sind) geführt und diese zum schwingen und damit zum tönen bringt.


~~Geschichte des Akkordeons in Deutschland~~

1833 brachte C.W. Meisel ein Akkordeon nach Klingenthal, das von W. Thie aus Wien gebaut worden war und er auf einem Jahrmarkt in Brunnswick gefunden hatte. Einige Jahre später begann Charles Messner in Trossingen sogenannte "Mundoalinen" zu bauen, die eine Art Harmonika waren. 30 Jahre später entwickelte Matthias Hohner (ein Uhrmacher) einen internationalen Herstellungsbetrieb. 1862 hatte Klingenthal bereits über 20 Akkordeonhersteller und 1903 öffnete die Hohner Akkordeon Werkstatt. 1905 exportierte Deutschland 35.220 Akkordeons nach Frankreich und es gab 35 Hersteller.
Trossingen ist ein kleines Dorf im Schwarzwald. Es war einer der ersten Orte, wo Akkordeons mit frei vibrierenden Stimmzungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hergestellt wurden. 1903 begannen sie Akkordeons herzustellen und 1910 war Hohner der größte Hersteller der Welt. Sogar heute ist die Akkordeonherstellung der Mittelpunt der ganzen Stadt.


~~Meine Akkordeons~~

Angefangen habe ich mit einem kleinen Akkordeon mit 48 Bässen, zwei Registern und 16 Tasten, dem Hohner Bravo ll 48 (hat neu ca. 800 Mark gekostet).
Mein zweites Akkordeon hatte 72 Bässe, 5 Register und 20 Tasten, das Hohner Concerto lll (hat gebraucht ca. 1500 Mark gekostet).
Mein jetziges Akkordeon hat 120 Bässe, 11 Register und 24 Tasten, das Hohner Morino lV (hat neu ca. 4800-5000€ gekostet). Es wiegt stolze 17,8 kg mit Koffer und ohne 12,1 kg.


~~Meine Meinung zu diesem Satz: Akkordeon, das ist doch was für Volksmusik...!! Oder nicht??~~

Also, mit dem Akkordeon wird zwar viel Volksmusik gespielt, doch es gibt auch sehr viele andere Stücke, die mit dem Akkordeon toll klingen. Man kann jeden Typ von Musik damit spielen, auch Rhythmisches (z.B. auf den Balg klopfen).
Ich finde, dass viele einfach nur denken, dass das Akkordeon etwas für die Volksmusik ist, dies aber gar nicht stimmt.
Ich habe schon sehr viele Stücke, auch auf Wettbewerben gespielt, die kein bisschen Volksmusik waren, sondern zu der Klassik gehören.


~~Warum gerade Akkordeon??~~

Akkordeon ist ein sehr schönklingendes Instrument. Es macht Spaß es zu spielen und man kann es fast überall mitnehmen (im Gegensatz zu einem Klavier).


~~Fazit zum Kauf eines Akkordeons~~

Ich würde jedem Kind empfehlen, Akkordeon zu spielen. Zwar ist das Instrument nicht gerade billig, doch es macht einfach Spaß diese Instrument zu spielen. Gerade weil man die Tonklänge ändern kann und somit Volks- und Klassische Musik spielen kann (und natürlich auch andere...).
Ich würde das Instrument von der Marke Hohner empfehlen, da ich damit nur gute Erfahrungen gemacht habe und die Firma zum Teil auch noch in Deutschland produziert. Auf meinem Akkordeon steht: Made in Germany, ich habe es 2006 gekauft.
Ich würde, wenn man schon etwas älter ist, das heißt schon ein großes Akkordeon möchte, ein Morino nehmen. Es gibt noch Atlantic, dieses Akkordeon ist aus Blech gebaut (Morino aus Holz) und hat keinen so guten Klang wie ein Morino. Doch dies zahlt sich am Preis aus, da ein Morino mehr als das doppelte kostet...


~~Meine Meinung zum Erlernen, Akkordeon zu spielen~~

Meiner Meinung nach, kann jeder lernen, Akkordeon zu spielen. Man sollte Noten lesen können oder zumindest wissen, welche die verschiedenen Tasten sind (wie beim Klavier), aber dies kann man auch lernen...Wenn man einen guten Lehrer hat und auch fleißig übt, kommt man sehr schnell zum Erfolg.


Ich hoffe, dass diese Informationen und Tipps ihnen weiterhelfen, wenn sie sich mal ein Akkordeon anschaffen möchten!    
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
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05.05.2007

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