Akt und Foto - Das Magazin für sinnliche Fotografie

Akt und Foto - Das Magazin für sinnliche Fotografie

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AKT&FOTO. Jetzt bin ich doch drin!
Erfahrungsbericht von Devise über Akt und Foto - Das Magazin für sinnliche Fotografie
08.10.2001


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Top - Qualität aus einer Hand
Kontra: Preis, geringe Vielfalt

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Meine persönliche Geschichte:
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Als Rudolf Hillebrand aus Neuss im Oktober 2000 mit der Fotozeitschrift „AKT & FOTO“ an den Start ging, bekam ich als Fotograf eine e-mail, die auf diese neue Zeitschrift hinwies und junge Fotografen dazu aufforderte, sich rege zu beteiligen. Natürlich war ich begeistert und antwortete gleich darauf, das ich gerne dabei wäre und er sich zahlreiche meiner Arbeiten im Internet (www.sw-akt.de) ansehen kann.

Die Antwort viel allerdings etwas schnodderig aus. AKT&FOTO sei ein anspruchsvolles Fotomagazin und meine Bilder würden nicht dem eigenen hoch gesteckten Standart entsprechen. Ja klar, mein großes Ego war gekränkt und ich schrieb zurück, das er sich nicht lange auf dem Markt halten wird, wenn es nur einen einseitigen Geschmack gibt und nicht die zahlreichen Richtungen der Fotokunst berücksichtigt würden. Schließlich kann ich auch auf einige respektvolle Reaktionen meiner Besucher und Kunden verweisen. So ging das hin und her bis der Mailkontakt abriß. Vielleicht lag das ganze auch nur daran, das ich erwähnte, ich würde in der Regel meine Bilder nicht kostenlos rausrücken, also wenigstens ein bißchen Nutzungsgebühr für einen Abdruck schon angemessen wäre. So ein Heft verdient ja auch an Werbeanzeigen.

Vor einer Weile bekam ich eine Mail von Herrn Hillebrand. Er arbeite gerade an einem Artikel über die fotocommunity.de für die Ausgabe 4/2001. Dabei sei er auch auf eins meiner Bilder gestoßen, welches er gerne als Beispiel veröffentlichen würde. Ich schickte es ihm als Datei auf CD zu und freute mich heimlich, das ich nun doch in der AKT&FOTO vertreten bin, auch wenn es mir keine Einnahmen, so doch kostenlose Werbung für meinen Namen bringt. Und schließlich hatte doch der Geschmack des Publikums dafür gesorgt, das auch meine Arbeit zuerst bei fotocommunity.de und dadurch auch bei AKT&FOTO Anerkennung fand. Leider wurde beim Abdruck des Bildes die Internetadresse nicht veröffentlicht.
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Das Heft:
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AKT&FOTO erscheint vierteljährlich. Die Erstausgabe (4/2000) erschien im Oktober 2000. Hier war bereits die Linie zu erkennen: Qualitativ hochwertige Berichte, sehr schöne Arbeiten, bevorzugt Schwarz-Weiss-Aktfotografie. Ein Anzeigenteil, der sich sicher immer mehr erweitern wird, umso höher die Auflage steigt. Infos über Schwarzweiss colorieren, Vorstellung des Fotografen Andreas Weidner, Portfolios von Jens Werner und Rodulf Hillebrand (?!), Großformatkamera TACHIHARA, die Autofocus von Pentax, Infos über Lichtführung in beengten Räumen, ein Bericht über die Fotografengruppe Braunfels, ein Grauwertforum, Neues von Büchermarkt und aktuelle Infos vom Fotomarkt.

Dieses Konzept wurde beibehalten. Ich lese das vierteljährlich erscheinente Heft ab und zu und freue mich über die Infos. Auch als Profi ist es gut, nachzulesen wie es geht, damit man die Regeln nicht vergißt; Und bei AKT&FOTO wird das Wissen wirklich schmackhaft verpackt und verständlich erläutert. Hier und da schleicht sich zwar der Fehlerteufel ein, aber das ist dem Magazin wegen des kleinen Redaktionsteams gelassen nachzusehen, denn:

Die Redaktion:
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Bis auf ein paar freie Mitarbeiter wird alles von Rudolf und Petra Hillebrand gemacht. Von der Abo-Verwaltung bis zur Redaktion sozusagen alles aus einer Hand. Weil das Heft dadurch unabhängig von den großen Verlagen ist, wird sparsam mit Werbung umgegangen und die Berichte bleiben glaubhaft, weil hier nicht Werbekunden befriedigt werden müssen, wie es bei anderen „großen“ Fotomagazinen leider oft der Fall ist.

Der Preis:
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14,80 DM sind deshalb gerechtfertigt, wenn auch nicht immer für jedermann bezahlbar. Man bekommt dafür viele Infos und hochwertig gedruckte Magazine auf festem Karton.
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Inhalte:
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Hier zitiere ich mal die Inahltsangabe aus Heft 3/2001:
(siehe auch www.aktundfoto.de)

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AKT-DIDAKTIK (3)
Im dritten Teil seiner Didaktikserie zur Aktfoto-
grafie widmet sich Michael Hein dem Umgang mit
dem Modell.

VOM MOTIV ZUM FOTO
Andreas Weidner demonstriert in einem weiteren
Beispiel seine perfekte Landschaftsfotografie
im Großformat, ergänzt durch Überlegungen
zur Aufnahmesituation und zur Technik.

PORTFOLIO
Picho/Matthias Schneege
Paul Himmel

GESTEUERTES LICHT
Ob "on location" oder im Studio - die Aufheller
oder Diffusoren von California Sunbounce
ermöglichen kontollierte Lichtführung.

VOM MOTIV ZUM FEINEN PRINT
Eine seiner Didaktikserie beschreibt Thorsten
Schimmel unter anderem den Einsatz von
Farmschern Abschwächern.

ASPHÄRISCHE KORREKTUR
Mit dem neuen Weitwinkelobjektiv, dem Super
Symmar XL, setzt Schneider Kreuznach einen
neuen Maßstab im Großformat.

ORGANISCHE FOTOGRAFIEN
Mit einer kaum bekannten Technik wandelt der
Engländer Clive Heritage-Tilley auf den Spuren
von Sir John Herschel.

6. FINE ART-FORUM IN BRAUNFELS
Die etablierte Veranstaltung im hessischen Braunfels
stand diesmal im Spannungsfeld von Fotografie und
neuen Medien.

FEINSTE TONWERTE AUS ZWEI SCHALEN
In seinem Laborbeitrag widmet sich Wolfgang
Moersch mit Zweibadentwicklung, die auch
höchste Kontraste meistert.

LITERATUR
Neues vom Büchermarkt für den
Akt- und Finefotografen.

AKTUELL
Neuheiten vom Fotomarkt.

KLEINANZEIGEN

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ERGO:
Wer sich also für die Fotografie interessiert, egal ob als Laie, Model, Amateur oder Profi, sollte das AKT&FOTO zumindest mal in die Hand nehmen. Unter www.aktundfoto.de kann ein kostenloser Sonderdruck bestellt werden oder gleich das Abo.

Online: http://www.aktundfoto.de
   

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Pro: Es ist DAS beste Magazin, welches sich ernsthaft mit der AktFotografie widmet.
Kontra: Nichts

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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich

02.07.2001
(05.07.2001)

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