Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Gute Story, gute Schauspieler, . . . |
| Kontra: |
wie immer bei Mythologie - nicht für ganz Neue |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Chris Carter startet durch. Es gibt Mitte der zweiten Staffel wieder Mytholgie.
Gut, das letzte Mytholgie-Feuerwerk ist noch nicht lange her, aber macht ja nichts. Schließlich geht es diesmal in eine etwas andere Richtung.
Colony, Teil I:
Es geht wieder um Samantha, deren Verschwinden nun schon 22 Jahre her ist, es geht ums Klonen. Und es geht um, wie Chris Carter es beschrieb, „Mulder’s romantischen Kampf, die Wahrheit zu finden“.
Diesmal hat hier David Duchovny auch hinter der Kamera etwas mitgeholfen und so, glaube ich, auch einige Ideen zusammen mit Carter entwickelt.
Dabei herausgekommen ist eine sehr interessante Episode und ein sehr guter Beginn für einen Zweiteiler. Der Zuschauer wird nicht zu sehr nur mit Mulder’s Meinung konfrontiert, sondern auch mit Scullys Ansichten, und der Teaser fesselt einen sofort an den Bildschrim.
Ich finde Voiceovers bei Akte X aber sowieso immer sehr gut. So… poetisch.
Am besten an dieser Episode ist und bleibt jedoch meiner Meinung nach der Schluss. Mulder kommt in Scully’s Zimmer, bei Scully klingelt das Telefon und Mulder ist dran… Schluss, Aus. Klasse!
Auch das war eine Szene, die Carter schon immer verwirklichen wollte.
End Game, Teil II
Weiter geht’s mit dem zweiten Teil. Whew! Das wird ja immer besser. Diesmal steckt jedoch mal nicht Carter, sondern Kollege Frank Spotnitz hinter diesem ausgeklügelten, spannenden Drehbuch.
Es ist wieder eine Szene dabei, die Carter schon immer in die Serie einbringen wollte, und die wohl jeden Zuschauer berührt und mitgerissen hat. Nachdem Scully ja vom „Mulder Bounty Hunter“ als Geisel genommen wurde, und nun gegen Samantha eingetauscht werden soll, muss Mulder sich entscheiden, wer ihm wichtiger ist, Scully oder seine Schwester, von der er sich ja gar nicht mehr so sicher ist, ob sie tatsächlich seine Schwester ist (got it?).
Wie entscheidet man sich zwischen zwei Menschen, die einem so wichtig sind? Mulder entscheidet sich (zum Glück) für Scully, Samantha ist ja schließlich doch nur ein Hybrid. Wäre ja auch zu schön gewesen.
Weiter geht es mit einem Trickfeuerwerk. Ein U-Boot Turm im Eis. Das habt ihr echt klasse hingekriegt, Leute, hat sich gelohnt sowas schickes zu machen. Nachdem Mulder fast zermalmt wurde (sowohl vom U Boot als auch vom Bounty Hunter), wird er in ein Krankenhaus gebracht, und schließlich von Scully gerettet, die ja schlau genug war herauszufinden, dass Mulder nun mit einem Virus infiziert ist und seine Körpertemperatur weiter niedrig gehalten werden muss, damit dieser ausstirbt.
Die letzte Szene ist dann auch mal wieder sehr schön. Das war ja wohl eines von Scully’s breitestem Lächeln, dass ich jemals gesehen habe. Mein Fernseher ist ja fast auseinandergesprungen... *lol*
FAZIT
Das war ein richtig schöner, gut gemachter Mytholgie Zweiteiler. Mögen noch weitere dieser Art folgen.
Das gute ist auch, dass er nicht ganz so verzwickt ist, wie viele andere Mythologiefolge. Aber vielleicht kam mir dass auch ur so vor, weil ich die Folge erst gesehen hatte, nachdem ich von vierter bis sechster schon alles gesehen hatte.
Auf jeden Fall sollte man dieses "Feuerwerk-von-Szenen-die-Chris-Carter-schon-lange-verwirklichen-wollte" nicht verpassen.
Mein Tip: Dennoch möglichst auf Englisch angucken - je unverfälschter desto besser.
| weitere Erfahrungsberichte |
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rider-of-apocalypse
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
24.04.2002
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