Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Sehr feucht, mild, dichter Rauch |
| Kontra: |
Nichts |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
In diesem Bericht möchte ich auf den Wasserpfeifentabak vom Premium Hersteller Al Fakher aus Dubai eingehen und anschließend noch einige Tipps zum perfekten Topf geben.
Verpackung:
Das ist ein wichtiger Punkt beim Tabak, denn was nützt einem der beste und feuchteste Tabak, wenn er nach zwei Wochen, wegen einer schlechten Verpackung, ausgetrocknet ist.
Der Tabak selbst ist in einer Plastiktüte eingeschweißt, welche sich wiederum in einem Plastikbecher mit Deckel (siehe Produktbild) befindet, welcher in einem bedruckten Pappkarton liegt.
Es ist also bestens dafür gesorgt, den Tabak vor dem Austrocknen zu schützen. Ich habe den Tabak als ich ihn geöffnet habe aus der Plastiktüte genommen und ihn in den Plastikbecher getan. Zusätzlich kann man den Tabak noch in den Kühlschrank stellen, damit er schön frisch bleibt.
Kommen wir nun zur Konsistenz des Tabaks, auch ein wichtiger Punkt. Bei manchen Tabakherstellern klebt der Tabak in einem Klumpen fest zusammen und es fällt schwer die einzelnen Tabakblätter rauszuziehen, wenn man einen Topf macht.
Doch bei Al Fakher liegt der Tabak schön locker in der Tüte und man kann ihn leicht auseinanderrupfen. Die Blätter sind regelmäßig und in der richtigen Größe geschnitten und sind rot, was ich auch bei sonst noch keiner anderen Tabaksorte gesehen habe (normal sind die Blätter gelb).
Außerdem schwimmt der Tabak förmlich in der Tüte, so einen feuchten Tabak habe ich sonst noch nirgendwo gesehen.
Der Geruch ist sehr authentisch und man denkt wirklich man riecht gerade an einer frisch aufgeschnittenen Zitrone. Bei so manch anderen Zitronensorten riecht es eher so, als hätte man einen Kloreiniger mit Zitronengeruch in den Händen.
Dieser gute Geruch stimmt auch mit dem Geschmack überein.
Einer der wichtigsten Punkte ist mit Sicherheit die Rauchentwicklung. Diese ist bei diesem Tabak einfach nur der Hammer. Nach einer kurzen Phase, in der der Tabak erstmal warm werden muss, geht es richtig los und diese ernome Rauchdichte hält dann auch noch mind. eine Stunde an (Vorrausgesetzt die Kohlen machen nicht schlapp). Der Rauch ist außerdem sehr mild, was zu einem sehr angenehmen Raucherlebnis führt.
Ich habe 250gr dieses Tabaks in der Schweiz für ca. 11€ erworben, ein sehr guter Preis für einen Edeltabak. In Deutschland wird er leider nicht verkauft, da es hier so ein sinnloses Gesetzt gibt, dass nur 5% Feuchtigkeit bei Pfeifentabak erlaubt (Das liegt daran, dass in Deutschland Wasserpfeifentabak zum Pfeifentabak gezählt wird und keine extra Kategorie besitzt). Zum Vergleich: Al Fakher hat ca. 40% Feuchtigkeit.
Nun wäre eigentlich alles zum Al Fakher Lemon Flavour gesagt, also kommen wir nun zum perfekten Topf, der für so einen edlen Tabak auf jeden Fall nötig ist.
Wichtig ist es den Tabak schön locker in den Topf zu legen. Am besten man zieht jedes Blatt einzeln heraus und legt es in den Topf. Außerdem sollte man darauf achten die Löcher, unten im Topf, nicht zu verstopfen, da man sonst später zu stark ziehen müsste.
Man füllt den Kopf etwa so weit auf, dass zwischen dem Sieb (oder auch der Alufolie) noch 2mm Platz sind. Würde der Tabak das Sieb/die Alufolie berühren, würde der Tabak anbrennen, was zu einem kratzenden Rauch führen würde und nicht Sinn der Sache ist. Im Idealfall verdampft nur die Feuchtigkeit des Tabaks.
Danach legt man das Sieb auf den Topf, oder verwendet alternativ Alufolie. Bei Alufolie ist zu beachten mind. 2 Lagen zu nehmen, am besten 3-4, damit der Tabak nicht zu heiß wird. Außerdem sollten die Löcher, die man in die Alufolie sticht möglichst klein sein (man verwendet am besten eine Nadel), damit keine Asche in den Topf fällt und die Folie sollte schön straff über den Topf gezogen werden, damit sie nicht nach unten durchhängt.
Bei der Kohle sollte man am besten keine selbstzündenden Kohlen nehmen, da diese einen sehr starken Eigengeschmack haben und man so nur den guten Geschmack des Tabaks überdecken würde. Ich benutze immer Tom Cococha Kohlen aus Kokosnussschale, da diese eine sehr konstante und lange Hitzeentwicklung haben und sie einen sehr geringen Eigengeschmack haben. Man kann natürlich auch andere Naturkohlen verwenden (z.B. aus Orangenholz).
Der einzige Nachteil besteht darin, dass man diese Kohlen nicht einfach mit dem Feuerzeug entzünden kann. Ich lege die Kohlen immer auf den Herd, das geht am einfachsten. Man sollte dort aber aufpassen, ich habe schon gehört, dass Leuten die Ceranplatte weggeschmolzen ist. Man kann alternativ auch einen Bunsenbrenner zum Anzünden verwenden.
Wenn die Kohlen dann vollständig durchgeglüht sind legt man sie auf das Sieb/die Alufolie und stellt den Windschutz darüber.
Innerhalb von wenigen Minuten sollte sich dann ein guter Rauch entwickeln. Wenn der Rauch anfängt zu kratzen nimmt man den Windschutz einfach wieder herunter und stellt ihn wieder drauf, wenn der Rauch nachlässt.
Also dann viel Rauchvergnügen ;)