Erfahrungsbericht über

Albatron FX5700P

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Lässt mich im Stich

2  21.01.2008 (22.01.2008)

Pro:
Lieferumfang

Kontra:
Leistung, hoffnungslos veraltet

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

3D-Beschleunigung:

Installation

Kompatibilität:

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ChaziChaz

Über sich: Gegenleser.

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 277 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wie ich in meinem Bericht über meine aktuelle Grafikkarte bereits nebenbei erwähnte, besaß ich zuvor eine Karte aus dem Hause Albatron, nämlich die Nvidia GeForce FX5700, die mittlerweile leider nicht mehr unter uns weilt. Ich habe sie damals zusammen mit Prozessor und der restlichen Hardware als Neukauf erworben und hatte doch einige Zeit das Vergnügen mit ihr beisammen zu sein.
Technische Daten:
  • NVIDIA GeForce FX 5700
  • AGP 8x
  • Maximale Auflösung: 2048*1536 / 85 Hz
  • Unterstützte Auflösungen: QXGA (2048*1536)
  • RAMDAC-Taktfrequenz: 400 MHz
  • Installierter Grafikspeicher: 128 MB
  • Kompatibel mit: Windows 95, 98, ME, 2000 und XP
Die Installation

Um die Grafikkarte einzubauen, muss man nicht unbedingt über eine sonderlich große Erfahrung verfügen, denn mit der nötigen Vorsicht klappt dies problemlos. Dafür muss die Karte in den dafür vorhergesehen Slot des Mainboards eingesetzt werden, beachten sollte man dabei, dass man trotz ein wenig Druckkraft aufpassen sollte, da die Hardware ziemlich sensibel ist und es leicht zu Schäden kommen kann. Ist der (zumindest auf meinem Motherboard angebrachte) Plastikpin eingerastet, hält die Karte soweit. Zu guter Letzt sollte man die Karte ferner noch mit einer Schraube am Gehäuse verbinden, um einen optimalen Halt zu gewährleisten. Nun müssen noch die benötigten Kabel befestigt werden, bei mir war dies nur das Kabel, welches zum Monitor führt und diesem die Signale schickt. Im Gegensatz zu meiner neuen Karte musste kein separates Stromkabel an die Karte angebracht werden, damit sie die Arbeit beginnt.Startet man nach der abgeschlossenen Installation den Computer und lässt Windows hochfahren, findet man dort erst einmal eine widerliche Auflösung vor, die sich auch nicht großartig verändern lässt. Abhilfe schafft die mitgelieferte Treiber-CD, mit der man seinen Computer auf den neuesten Stand bringen kann; optional ist ein Treiberdownload im Internet natürlich auch möglich. Ist nun auch das geschafft, kann man endlich richtig loslegen.
Der Betrieb

Das die Karte damals keineswegs ein Billig-Modell war, auch wenn sie schon zu Zeiten des Kaufes nicht zu den besten Karten gehörte, zeigt allein schon der Lieferumfang. Neben der Treiber-CD, diversen Kabeln und eine umfangreiche Bedienungsanleitung lagen hier auch noch das PC-Programm WinDVD Creator, sowie die Spiele AOWII, Max Payne, Zax, Beambreaker, Rally Trophy und Duke Nukem: Manhattan Project, bei. Eine ordentliche Auswahl, wie ich finde, auch wenn insbesondere die Computerspiele zurzeit stark veraltet sind und auch damals keine Neuware mehr waren.

Die auf 400Mhz getaktete und mit 128MB Grafikspeicher bestückte FX5700 besitzt neben dem VGA-Anschluss leider von sich aus keine DVI-Schnittstelle, man sie an neuere Monitore also eigentlich nicht anschließen kann, wenn diese keinen VGA-Slot haben. Jedoch liegt im Karton ein Adapter von VGA- auf DVI bei, sodass hier Abhilfe geschafft wird. Auch ein TV-Out - Anschluss ist vorhanden.
Wie auch im vorherigen Bericht, kann ich die Leistung der Karte am Besten an Computerspielen messen, da ich da auch die meiste Erfahrung mit habe. Auf Grund ihres Alters war die Grafikkarte eigentlich auch schon vor ihrem realen Tod leicht überfordert, denn die Spiele, die zu der Zeit herausgekommen sind, waren schon ziemlich rechenaufwändig. Als bestes Beispiel dient da Half-Life 2, das mit der FX5700 eigentlich nicht spielbar war und pausenlos vor sich hinruckelte. Besonders ärgerlich, weil ich mir das damals extra für Counter-Strike: Source zugelegt habe. Letzteres wurde jedoch leider nicht besser (spielerisch gesehen), als ich meine neue Grafikkarte bekam.
Auch andere Spiele, vor allem die Fifa-Teile habe ich damals gerne gezockt, was auch flüssig lief, jedoch immer auf den niedrigsten Grafikeinstellungen. Schön sah das zumindest nicht aus. Aktuelle Knaller wie Call of Duty 4 oder Bioshock würden sich mit dieser Karte sicher nicht einmal installieren lassen wollen. Insgesamt ist die Leistung also eher als weniger gut zu bewerten.

Wie oben schon beschrieben war der Lieferumfang durchaus üppig, wenn bei den Spielen auch kein wirklicher Knaller dabei war (_Max Payne_ hebt sich da ein wenig aus der Masse heraus). Erfreulich war das mitgelieferte Handbuch, welches sich zwar in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch präsentiert, jedoch sehr umfangreich ausfällt und jeden einzelnen Schritt der Installation erläutert.

Das Ableben ging still und heimlich von statten und hat sicher noch eine kleine Erwähnung verdient. Und zwar gab einer der beiden Lüfter den Geist auf, was sich erst einmal nicht sonderlich bemerkbar machte. Als es jedoch irgendwann leicht verkokelt roch und noch ein wenig später der Monitor kein Signal mehr empfing, sah ich das ganze Übel. Auf der Grafikkarte hatte es ganz ordentlich geschmort, Wiederbelebungsversuche zwecklos.

Der Preis

Damals hat die Karte schon etwas mehr gekostet, ich denke, dass ich so um die 200 Euro bezahlt habe. Zur Zeit des Kaufes war die Karte eher im oberen Mittelmaß anzusiedeln, heute ist sie jedoch gnadenlos veraltet. Ich denke nicht, dass man sie heute noch irgendwo erwerben kann, immerhin hat sie schon einige Jahre auf dem Buckel und das Hardware-Geschäft ist bekanntlich sehr schnelllebig, aber das tut sicherlich auch keinem weh.
Das Fazit

Bevor die Karte einen Abflug gemacht hatte, war ich schon ziemlich unzufrieden mit dem Gerät, da es die neuesten Spiele nicht mehr ruckelfrei darstellen konnte. Das Spiel Oblivion ruckelte zum Beispiel schon im Menü, während ich es mit meiner neuen Grafikkarte und ohne sonstige Änderungen am Gerät einwandfrei spielen konnte. Insgesamt lässt die Leistung natürlich zu wünschen übrig, positiv fällt hingegen das Urteil über den Lieferumfang aus. Alles in allem also noch gute, zwei Sterne und keine Kaufempfehlung mehr!

Update:
Foto online!
Bilder von Albatron FX5700P
Albatron FX5700P Bild 144114756 tb
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
snoopinchen25

snoopinchen25

23.02.2008 09:10

Von mir nur ein hilfreich, da du über etwas geschrieben hast, dass man vermutlich heute nicht mehr erwerben kann bzw. auch nicht mehr erwerben will weil es veraltet ist. Erfahrungsberichte sollen aber ein Kauf-und Entscheidungshilfe darstellen, deshalb sollte das vorgestellte Produkt meiner Meinung nach auf jeden Fall noch erhältlich sein. LG Kerstin

lushlife83

lushlife83

20.02.2008 01:21

tja, alles hat halt seine halbwertszeit. prima bericht! liebe grüße!

knopfi.de

knopfi.de

29.01.2008 00:49

Interessant beschrieben! Gruß vom KN☼PFi

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Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 765 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

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