Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Qualität, Zuverlässigkeit, großes Volumen des Behälters |
| Kontra: |
Schweres Kopfteil, laute Geräusche |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Wer ältere, vertrauliche Dokumente zuhause liegen hat und diese entsorgen muss, tut sich meist ein wenig schwer, diese einfach in die Papiertonne zu werfen. Denn auch wenn es eigentlich nicht vorkommen sollte, ist das mulmige Gefühl vorhanden, dass sich ein Neugieriger Zugriff zu den Blättern verschaffen könnte. Abhilfe schafft da der Aktenvernichter AV 700 Cross-Cut und ob er seine Dienste ordentlich erfüllt, erfahrt ihr in den untenstehenden Zeilen.
Wie schaut er aus?
Vom optischen her eher unauffällig, fällt das Gerät einem nicht sofort ins Auge. Der in tristem Grau daherkommende Aktenvernichter braucht darauf natürlich auch keinen großen Wert zu legen, denn immerhin kommt es, wie so oft ( ;-) ), auf die inneren Werte an. So erinnert das Gerät an einen gewöhnlichen Mülleimer mit einem seltsamen Deckel darauf. Dieser sitzt genau passend auf den Auffangbehälter und wird geziert von einem großen Schlitz, einem Schieberegler, diversen Aufdrücken- und Aufklebern. Letztere geben Hinweise zur Nutzung, sowie einigen Sicherheitshinweisen. Dankbar wird der Anwender sicher sein, dass ihm hier aufgezeigt wird, die Harre vom Einzugschlitz entfernt zu halten und auch die Hände nicht darein zu stecken, wie auch immer die da rein passen sollen. Viel zu beschreiben gibt es hier nicht.
Technische Details:
- Name des Gerätes: AV 700 Cross-Cut
- Kreuzschnitt (knapp 4 x 24 Millimeter)
- Kapazität des Einzugsschlitzes: 7 DINA4-Blätter
- Behälter-Volumen: ca. 21 Liter
- Netzspannung: 230 Volt
- Wattleistung: 340 Watt
Was kann er?
Da sich der technische Umfang des Gerätes in Grenzen hält, gibt es nicht allzu viel zu beschreiben. Ist die Stromzufuhr über ein eingestecktes Stromkabel gewährleistet, kann die Arbeit beginnen. So legt man die maximal sieben Blätter ein und betätigt den Schieberegler. Ungeduldige werden merken, dass auch noch mehr Blätter in das Gerät passen, dadurch aber die Gefahr einer Verstopfung steigt. Die Funktionsvielfalt ist wie gesagt nicht allzu groß, in der Grundstellung des Schiebereglers ist das Gerät inaktiv, verschiebt man diesen jedoch nach rechts, beginnt er, dass eingelegte Papier einzuziehen.Dabei gibt der Aktenvernichter ziemlich laute Geräusche von sich, die im ganzen Haus zu hören sind und dank des langen, aber nicht störenden Einzugsvorgangs anhalten. Die Blätter werden dann in kleine Schnipsel mit den ungefähren Maßen von 4 mal 24 Millimeter geschnitten, sodass eine Wiederherstellung beinahe unmöglich ist - also eine ordentliche Leistung! Ist jedoch mal ein Blatt fälschlicherweise eingeführt worden, kann man glücklicherweise größere Schäden vermeiden, indem man den Regler in die andere Richtung schiebt. Damit wird der noch unbeschädigte Teil des Papiers wieder hinaus geschoben; bereits zerschnittene Teile sind aber logischerweise nicht mehr zu retten.
Letztere landen in einem knapp 21 Liter großen Behälter, der sich auch schneller als zu erwarten füllt. Nimmt man das Kopfteil ab, kann man das Papier dann bequem in der leichten Tonne nach unten zur grünen Tonne tragen. Das Kopfteil selbst ist leider unangenehm schwer, glücklicherweise muss man dieses auch nicht allzu oft anheben. Erfreulich ist jedoch, dass wenn man das Kopfteil anhebt, es nicht mehr funktioniert und zur Arbeit in der dazupassenden Tonne stecken muss.
Im Laufe der Zeit bleiben einige Papierreste im Schneidewerk stecken, die man bei gekappter Stromzufuhr auch relativ leicht wieder entfernen kann. Ich empfehle, dies nicht allzu selten durchzuführen.
Ob die abgebildeten Warnhinweise wirklich ernst gemeint sind oder ein wenig Humor mit drinsteckt, kann ich nicht erraten. So darf man ja keine Krawatte oder Haare einführen, aber wer weiß wem das schon passiert ist. Auch Hände darf man nicht einführen, aber trotz längerer Versuchsphase haben meine Finger da eh nicht hineingepasst. Immerhin ist es legitim, dass Büroklammern nicht eingeführt werden sollten.
Auch ein Überlastungsschutz ist integriert um eine eventuelle Überhitzung auszuschließen.
Was kostet er?
Bezahlt hat man knapp 25€, das Gerät war im Aldi zu finden.
Und wie lautet das Fazit?
Zwar ist das Gerät ziemlich laut, leistet aber eine ordentliche Gesamtleistung. So funktioniert das Schneiden einwandfrei und auch hat es seit mehreren Monaten Nutzung noch keine Hinweise auf ein eventuelles Ableben geliefert. Insgesamt ist meiner Meinung nach also eine Bewertung von vier Sternen gerechtfertigt, eine Empfehlung kann ich ebenfalls aussprechen.
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tkreutz
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Technische Daten:
Modell: AV 700 cross cut
Schnittmodus: Kreuzschnitt (Partikelschnitt)
Schnittgröße: c.a 4 x 24 mm
Schneidekapazität: 7 Bl ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
27.01.2006
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