Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
super Geschmack, genau richtig gesüßt, ideal zum Mitnehmen/als Zwischenmahlzeit |
| Kontra: |
Preis, Verpackung, 100g sind schnell gegessen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Einleitung:
Zuerst einmal: Ich liebe Bananen! Ob nun als Shake mit Milch, beim Training auf dem Rad oder auch nur so zwischendurch an der Uni, die gelbe Frucht ist immer mit dabei.
Das Problem (vorwiegend beim Transport zur Uni): Die Banane hat die Angewohnheit, schnell zu zerquetschen oder aber an besonders kalten Wintertagen einfach dunkelbraun anzulaufen und wenn man die dann aus der Tasche holt, schmälert sich der Appetit dann doch erheblich…
Die Lösung: Die Golden Fruit Bananenchips von Aldi Nord.
Die Verpackung:
Sie kommt recht unspektakulär daher als eine Art Holzschälchen in Plasikfolie eingeschweißt. Der Vorteil daran ist, dass man sich im Geschäft schon herauspicken kann, ob man lieber ein Schälchen mit größeren Scheiben bevorzugt oder die kleineren bevorzugt, ist eben eine Geschmacksfrage.
Ein Aufkleber mit einer Bananenstaude und der Inhaltsangabe 100g prangt auf der Oberseite der Verpackung und ein weiteres Etikett mit den Inhaltsstoffen komplettiert das "Zuhause" der süßen Sommerfrucht. Den Hersteller (Peter Vetetr GmbH, Max-Planck-Strasse 1, D - 77694 Kehl) findet man ebenso auf der Unterseite des Schälchens, wie die Mindesthaltbarkeit.
Inhaltsstoffe:
Getrocknete Bananenchips (Bananen 80%, pflanzliches Fett, Zucker, Honig) Aroma.
Soweit, so gut. Es stehen zwar keine Nährwertangaben auf der Packung, aber man kann sich ja ausrechnen, dass das pflanzliche Fett an zweiter Stelle, gleich nach den 80% Bananen, nicht gerade einen geringen Anteil am Gesamtprodukt hat.
Der Zucker wird zwar durch Honig ergänzt um den gesunden Charakter dann doch noch wenigstens anzudeuten, aber wenn man mal ehrlich ist: Wenig Kalorien nimmt man mit den Bananenchips nicht gerade zu sich, zumal Bananen an sich ja auch schon relativ viel "Wums" haben.
Wer also gerade auf Diät ist, sollte vielleicht nicht gleich die ganze Packung auf einmal essen (was schneller geht, als man denkt… J).
Bei Bananenchips einer Konkurrenzmarke mit den gleichen Inhaltsstoffen (allerdings aus dem Reformhaus) schlagen je 100g um die 400 kcal zu Buche, also wirklich Obacht, wer auf seinen Energiehaushalt ein Auge hat!
Geschmack:
Die Bananenchips sind angenehm süß durch die leichte Honig-Zucker-Ummantelung und wunderbar knusprig. Hier muss ich noch mal Bezug zu dem Aussuchen des geeigneten Schälchens nehmen, das ich unter dem Punkt "Verpackung" schon einmal angesprochen habe: Es ist nämlich durchaus relevant, ob man eher größere Scheiben bevorzugt oder kleinere.
Die größeren sind zwar nicht so hart, wie die kleinen, sind aber ein bisschen weniger süß, da bei den Kleinen mehr Ummantelung auf weniger Banane trifft, so zumindest meine Theorie…
Wenn man die Bananenchips als Müslieinlage nutzen möchte, würde ich die kleineren Scheiben empfehlen, so mache ich das auf jeden Fall.
In Naturjoghurt sind die Chips auch sehr zu empfehlen und wenn man dem Ganzen noch die Krone aufsetzen möchte, kann man auch noch Kakaopulver darüberstäuben und bekommt dadurch eine Art Bananasplit-Ersatz, sehr lecker.
Dass die Chips zu Eis klasse schmecken, muss ich an dieser Stelle wohl kaum erwähnen und auch pur sind sie der Renner, nur leider viel zu schnell aufgegessen, denn 100 Gramm sind wirklich nicht die Welt, leider L Das Gute wiederum ist daran, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum sicherlich niemals erreicht werden wird, das sowieso noch weit in der Ferne liegt. Im Schnitt ist das immer etwas über ein halbes Jahr und in dem Zeitraum sind die Bananenchips wohl zu schaffen.
Lagerung:
Einmal Aufgerissen ist es leider etwas schwierig, die Chips in der Originalverpackung zu lagern, da die Folie beim Einschweißen auf Spannung war und somit nach dem Öffnen zu klein ist, um das Schälchen komplett zu verschließen (Ähnlich wie das Käsefoliephänomen, bei dem man den Käse nach erstmaligem Öffnen auch fast nie wieder in die Originalfolie der Käsefachverkäuferin einwickeln kann J).
Bleiben die Bananen längere Zeit an der Luft liegen, verlieren sie schnell ihren Geschmack, es ist also zu empfehlen, sie in ein Tupperschälchen umzufüllen, Frischhaltefolie um das Holzschälchen zu wickeln oder sie in einem Rutsch zu vertilgen.
Preis:
Leider muss man für die 100g Knabbervergnügen 1,29€ ausgeben, was nun wirklich nicht gerade ein Schnäppchen ist. Im Gegensatz zu ähnlichen Produkten aus dem Reformhaus jedoch relativiert sich der Preis dann wieder. Trotzdem gebe ich zu, dass es preiswertere Knabbereien gibt, aber die Chips sollen ja nun auch nicht zum Grundnahrungsmittel werden, sondern etwas Besonderes sein, das man sich mal hin und wieder gönnt. Von daher: Der Geschmack heiligt die Kosten…
Fazit:
Ich liebe die Bananenchips und knuspere sie in der Uni gerne vor mich hin und auch beim TV schauen sind sie das eine oder andere Mal mit von der Partie. Der Preis macht sie zwar eher zu einem "Luxusartikel", wenn man sich vorher schon eine ordentliche Portion Schokolade gegönnt hat, sollte man der (mutmaßlichen, da ja nicht auf der Packung angegeben) Kalorien wegen auch etwas vorsichtiger sein (daher auch einen Stern Abzug, da sie nur "pseudogesund" sind), aber sonst: Beide Daumen hoch für die Bananenchips!!!
Vielen Dank schon einmal für's Lesen, Bewerten und Kommentieren!
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
12.04.2005
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