... Aber so im Sommer gehe ich ab und zu mal fremd …
"Nein, Schatz! Schatz!! Das ist ein Missverständnis!!! He, *was hast du mit der Bierflasche vor?!!*"
In solchen Momenten zahlt es sich aus, dass Aldi seine Biere nur noch in PET-Flaschen verkauft.
Zugegeben, das Feeling beim Betätigen ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von wespetrev über Aldi Karlskrone Weizenbier 23.07.2005
Produktbewertung des Autors:
Geschmack:
nach der 3ten lässt es sich ertragen
Pro:
schleicht sich schnell mal in den Einkaufskorb
Kontra:
keine Alternative zu Markenbieren aus Bayern
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
An den hitzigen Tagen dieses angebrochenen Sommers ist für manche Zeitgenossen ein Weizenbier der höchste der Genüsse. Eine (jedenfalls von mir) nicht näher genannt werden wollende Fußballmannschaft tränkt dem Vernehmen nach ihre zahlreichen Meistertitel darin. Naja, das soll ja zumindest den Haarwuchs fördern und verbeult wenigstens nicht den Pokal.
Ich selbst zähle sowieso eher zu den Pilsliebhabern. Aber so im Sommer gehe ich ab und zu mal fremd …
"Nein, Schatz! Schatz!! Das ist ein Missverständnis!!! He, *was hast du mit der Bierflasche vor?!!*"
In solchen Momenten zahlt es sich aus, dass Aldi seine Biere nur noch in PET-Flaschen verkauft.
Zugegeben, das Feeling beim Betätigen des Drehverschlusses ist gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man es genau nimmt, sind diese Behältnisse ja wohl die legitimen Nachfolger der Bierdosen. Und denen konnte man ja auch nicht gerade nachsagen, dass sie zu einem zünftigen Ambiente beigetragen hätten. (Folgerichtig kosten die Dinger 0,25 Euro "Dosen"-Pfand pro Stück.)
Also ein ganzer Kasten Weißbier ist mir zu viel. Und da ich sowieso gerade bei Aldi war, nahm ich für 1,99 Euro einen 6er-Pack der Hausmarke "Karlskrone" mit, der mit so genannter Schrumpffolie zusammengeschweißt war. Das ist das Zeug, das man mit dem Zeigefinger anbohrt und anschließend wie Kaugummi lang zieht, während die Umstehenden Wetten abschließen, wer zuerst nachgibt, die Folie oder der Finger.
Nachdem ich auf diese bewährte Weise eine Flasche herausoperiert hatte - die zweite fällt traditionsgemäß von allein heraus, was aber bei Plastik nichts ausmacht - verordnete ich beiden zunächst eine Abkühlung im Kühlschrank und mir dasselbe unter der Dusche.
Zwei Stunden später. Der Sonnenschirm ist aufgespannt, der Flaschenöffner hat sich beleidigt in die hinterste Schublade verkrümelt, weil er heute nicht gebraucht wird. Ich lese voller Vorfreude:
"Karlskrone Weizen Obergärige Spezialität - mit feiner Hefe -"
Um letztere etwas zu verteilen stelle ich die Flasche vorsichtig für einen Moment auf den Kopf. Dann drehe ich an dem Verschluss und werde mit einem vernehmbaren Zischen belohnt. Eine Nasenprobe ergibt einen viel versprechenden frischen, leicht säuerlichen Duft.
Das Einschenken in das typisch geformte Weißbierglas ist eine Kunst, die geübt sein will. Sonst quillt einem bekanntlich der Schaum um die Ohren. Das ist bei Bierdurstlage besonders ärgerlich. Es braucht dann Minuten, bis sich das Verhältnis von Goldgelb und Weiß im Glas so weit normalisiert hat, dass man beim Trinken an das eigentliche Bier kommt, ohne sich die Nase aufzuschäumen. (Schnurrbartträger sind ohnehin im Nachteil).
Nichts davon bei der Karlskrone! Das scheint irgendwo in Preußen gebraut worden zu sein. Vielleicht in Aachen, wo der große alte Karl bekanntlich begraben liegt?
Nein! Ein Blick auf das rückwärtige Etikett enthüllt neben dem Alkoholgehalt von 5,0 Vol. %, dass es sich um eine späte Rache der von Karl seinerzeit massakrierten (Nieder-)Sachsen handelt. Dem gut bebrillten Tester verrät es in kleinsten Lettern, dass die Feldschlößchen Brauerei in Braunschweig dieses Produkt in die Einkaufs-Welt gesetzt hat.
Jedenfalls ist die Schaumentwicklung kümmerlich und lässt sich selbst durch eine beherzte Temposteigerung beim Befüllen des Glases nicht wirklich in Gang bringen. Auf dem Bild seht ihr das Ergebnis (nachgestellt, die zweite und dritte Flasche war auch nicht besser, dafür ist es jetzt verwackelt).
Der bekümmerte Genießer sieht sich um den Eröffnungsteil des Weißbiererlebnisses betrogen, greift jetzt jedoch entschlossen zum Glas. Noch einmal schlägt ihm der frische Duft entgegen.
Das Prickeln auf der Zunge entschädigt für manches Ungemach, ...
... doch ach! ...
... so flach, so flach.
Die Frische macht im Mund ganz schnell einem eher wässrigen Geschmackserleben Platz. Von Erleb-*nis* keine Spur. Im Abgang erinnert ein leichter Malzton daran, dass das so eben zu sich Genommene doch eigentlich ein Bier gewesen sein soll.
Der Tester macht sich Gedanken über den Begriff "Bier vertreiben" und gelobt feierlich, das nächste Mal wieder zu den bayerischen Originalen zurückkehren zu wollen.
In der Kaiserstadt Aachen rotiert Karl, dessen Krone diesem Erzeugnis seinen Namen lieh, derweil einsam im Grabe.
Pro: günstig, überall zu bekommen Kontra: etwas wässrig, kaum Geschmack
Hallo lieber Leser,
Hallo liebe Freunde ,
Hallo liebe Vertraute,
Mein heutiger Bericht behandelt ein Getränk dessen Konsum ihr lieber unter euch ausmachen solltet, und Kinder und Jugendliche davon fernhalten solltet. Alkohol ist zwar ein genussmittel ...
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Pro: Cremig, prickelnd, bekömmlich Kontra: Wenn 5% nicht ganz so duselig machend
Durst und das im Aldi. Was fällt man(n) da besseres ein, als zum Bier zu greifen. Vor einiger Zeit, hatte ich da mal ein Weizenbier gekauft, was recht lecker war.
Also habe ich noch einmal 1,99 Euro für 6 Flaschen (im Sechs.Pack) in die Hand genommen, ...
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Pro: Leicht zu handhaben (Schraubverschluß) und absolut erfrischend! Kontra: Nicht in allen Sorten erhältlich!
Die Sommersonne war an allem Schuld aber nicht nur. Nach ca. 2 Jahren Bayernaufenthalt ist die stille Leidenschaft fürs Weizenbier erhalten geblieben und hier und jetzt reizt mich nicht nur das Prickeln der Kohlensäure und der mild säuerliche Geschmack so ...
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Ich habs mal beim Aldi Nord gekauft, weil ich eh grade da war und es ist ja auch billig. Vorweg muss ich sagen, dass ich gerne mal billig Bier wieOettinger, Wickküler, Braumeister etc. trinke.. aber beim Weizen war ich bis jetzt immer nur bei den teuren ...
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