Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
guter Geschmack, günstiger Preis |
| Kontra: |
der Salat schmeckt sehr säuerlich |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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In meinem Bericht schreibe ich über „Armada Kartoffelsalat“ mit Essig und Öl, den ich neulich erstmals bei „Aldi“ gekauft habe.
+++++++++++++ INHALT ++++++++++
1. Einkauf und Preis
2. Hersteller und Produktinformationen
3. Verpackung
4. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert
5. Geruch, Aussehen, Geschmack
6. Meine Bewertung
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1. Einkauf und Preis
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Den Kartoffelsalat habe ich vor kurzem erstmals bei „Aldi“ gekauft und dafür 0,79 Euro bezahlt, was ich für einen günstigen Preis halte. Ob es den Kartoffelsalat Marke „Armada“ auch noch in anderen Geschäften gibt, kann ich nicht sagen, ich habe ihn jedenfalls bisher nur bei „Aldi“ entdeckt.
2. Hersteller und Produktinformationen
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Als Hersteller fungiert die Lisner Feinkost GmbH in 46240 Bottrop. Auf der Verpackung ist weder ein Kundentelefon noch eine Internetadresse angegeben.
Wie bereits aus dem Produktnamen ersichtlich, handelt es sich um einen mit Essig und Öl angemachten fertigen Kartoffelsalat, der ohne Zusatz von Konservierungsstoffen hergestellt wird. Der Salat soll im Kühlschrank aufbewahrt werden und ist ungefähr 3 bis 4 Wochen lang haltbar.
3. Verpackung
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Der Kartoffelsalat befindet sich in einer sehr stabilen transparenten Plastikschale, so dass man das Produkt bereits vor dem Kauf optisch begutachten kann. Der Plastikdeckel ist in einem sehr kräftigen Gelbton gehalten und trägt eine Papierbanderole, auf der das dunkelblaue „Armada“-Firmenlogo und die genaue Produktbezeichnung aufgedruckt ist. Illustriert wird das Ganze von der Abbildung eines appetitlich angerichteten Kartoffelsalats, der dekorativ auf einem Teller drapiert ist. An den Seitenteilen und auf der Unterseite der Verpackung gibt es die üblichen Hersteller- und Produktinformationen.
Die Verpackung gefällt mir sehr gut, weil sie ideal zur Aufbewahrung von Kartoffelsalat geeignet ist und auch in farblicher Hinsicht einen hübschen Anblick bietet.
4. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert
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In der Verpackung sind 400 Gramm Kartoffelsalat enthalten, so dass ich für relativ wenig Geld ziemlich viel Salat bekomme.
Folgende Zutaten sind angegeben: 73 % Kartoffeln, Wasser, Zwiebeln, Branntweinessig, Pflanzenöl, Zucker, Salz, Senf, Gewürze, Kräuter, Verdickungsmittel Guarkernmehl und Xanthan, Säuerungsmittel L(+)Weinsäure sowie Aromen.
An dieser Zutatenliste habe ich nichts auszusetzen. In dem Salat sind hauptsächlich Kartoffeln, wie es meines Erachtens auch sein soll.
Auf der Unterseite der Verpackung ist eine kleine Nährwerttabelle abgedruckt, die besagt, dass 100 Gramm des Salats einen durchschnittlichen Brennwert von 87 kcal (= 366 kJ) haben, ferner 2 Gramm Eiweiß, 13 Gramm Kohlenhydrate und lediglich 3 Gramm Fett. Es handelt sich also ausnahmsweise um einen eher kalorienarmen Salat, was mir gut gefällt.
5. Geruch, Aussehen, Geschmack
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Wenn ich den Plastikdeckel öffne und an dem Kartoffelsalat probeweise schnuppere, steigt mir als erstes eine ausgesprochen saure Duftnote in die Nase, gefolgt von einem ausgeprägten Geruch nach Zwiebeln. Ich hatte zwar nicht erwartet, dass der Salat dermaßen sauer riechen würde, aber da ich sauer sehr gern mag, habe ich an dem Geruch nichts auszusetzen.
Der Salat selbst sieht meines Erachtens von der Optik her recht ansprechend aus. In der prall gefüllten Plastikschale sind größere und kleinere dünn geschnittene Kartoffelscheiben vorhanden, die appetitlich und lecker aussehen und von guter Qualität zu sein scheinen, soweit ich das im verarbeiteten Zustand beurteilen kann. Jedenfalls sind keine Kartoffelscheiben mit braunen Stellen dabei, was nach meiner Erfahrung immer ein Indiz für die mangelnde Qualität der verwendeten Kartoffeln ist.
Der Kartoffelsalat sieht insgesamt sehr appetitlich aus. Er ist ziemlich stückig, d.h. er hat relativ wenig Soße, die von einigen grünen Kräuterteilchen durchsetzt ist. Ich nehme an, dass es sich dabei um Schnittlauch handelt, obwohl diese grünen Bestandteile so klein ausfallen, dass ich sie nicht genau identifizieren kann. Jedenfalls machen sich die Farbkleckse sehr gut in dem Salat, obwohl man aus meiner Sicht durchaus noch etwas mehr Schnittlauch bzw. andere Kräuter hätte verwenden können. Ich finde nämlich, dass sie einem Kartoffelsalat nicht nur in optischer, sondern auch in geschmacklicher Hinsicht den richtigen Pepp und eine besondere Note verleihen.
Nun folgt das Wichtigste, die Geschmacksprobe: Ich nehme einen kleinen Teil des Salats auf einen Löffel und koste vorsichtig. Als erstes bestätigt sich mein anfänglicher Geruchseindruck, denn dieser Kartoffelsalat riecht nicht nur ausgesprochen sauer, er schmeckt auch sehr säuerlich. Ganz so sauer hatte ich ihn mir nicht vorgestellt und deshalb möchte ich an dieser Stelle alle warnen, die einen mild-würzigen Kartoffelsalat vorziehen. Ich glaube nämlich nicht, dass sie an diesem offensichtlich sehr essighaltigen Salat viel Freude haben werden. Der Salat ist so sauer angemacht, dass man schon ein ausgesprochener Essigfreund sein muss, um ihn gut und schmackhaft zu finden. Ausserdem vertragen manche Leute saure Salate nicht besonders gut und bekommen im schlimmsten Fall sogar Sodbrennen. Für mich ist das kein Problem, ich mache meinen selbstgefertigten Kartoffelsalat immer ziemlich sauer an und finde ihn so am besten. Auch was die Verträglichkeit anbelangt, hatte ich bisher noch nie Schwierigkeiten.
Die Kartoffeln selbst sind noch ausgesprochen bissfest, aber nicht hart. Aus meiner Sicht haben sie genau die richtige Beschaffenheit. Als ziemlich hart stellen sich dagegen wider Erwarten die Zwiebeln heraus, die ich optisch kaum wahrgenommen habe, die aber doch einen größeren Teil des Kartoffelsalats ausmachen. Auch das stört mich nicht weiter, weil mir ein bissfester Kartoffelsalat mit erkennbar knackigen Zutaten lieber ist als ein matschiger und völlig verkochter.
Ich stelle fest, dass mir dieser fertige Kartoffelsalat ziemlich gut schmeckt. Ich betone aber noch einmal, dass er nicht mild-würzig, sondern eher sauer ist und diese ausgeprägte Geschmacksrichtung liegt nun einmal nicht jedem. An meinen selbstgemachten Kartoffelsalat kommt er qualitativ natürlich nicht heran, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Dafür, dass er sehr günstig war und aus dem Discounter stammt, bin ich mit dem Salat zufrieden. Bei dem Preis hatte ich mir sowieso keine Geschmackssensationen erwartet. Der Kartoffelsalat schmeckt meines Erachtens ganz ordentlich und damit bin ich vollauf zufrieden.
6. Meine Bewertung
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Ich bin mit dem „Armada-Kartoffelsalat“ ziemlich zufrieden, weil er optisch gut aussieht und mich auch in geschmacklicher Hinsicht nicht enttäuscht hat. Insgesamt kann ich ihm die Bewertung „gut“ ausstellen, zumal bei diesem Salat das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Für mich steht deshalb fest, dass ich mir diesen Salat bei Gelegenheit wieder kaufen werde, so dass ich an dieser Stelle eine Kaufempfehlung aussprechen kann. ©Dr.Claudia26/3/2004ciao.com
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