Dieser Erfahrungsbericht wurde von 76 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Normalerweise heißt es, "Gut Ding will Weile haben". Pizza Casa scheint hier die Ausnahme zu sein, welche die Regel bestätigt. Der fertige Pizzateig und die Tomatensauce sind nicht nur schnell zubereitet, sondern auch lecker und insgesamt gesehen sehr preiswert.
Zwei Euro kostet das von CroustiPâte hergestellte Paket im Aldi. Oft genug bin ich an der unscheinbaren Verpackung vorbeigelaufen, weil sie genausogut Alufolie oder Butterbrotspapier enthalten könnte, bis ich durch einen Beitrag hier auf Pizza Casa aufmerksam wurde und danach gesucht habe. Der längliche Karton enthält 400 Gramm Pizzateig in einer Pappverpackung und 200 Gramm fertige Tomatensauce in einem Glas. Auf der Verpackung selbst sind neben den typischen Zutaten für eine Pizza auch fertige Pizzen zu sehen, ebenso eine genaue, bebilderte Anleitung, damit auch garantiert nichts schief gehen kann.
Versprochen wird, dass alles innerhalb von fünf Minuten backfertig sein soll - und so ist dem denn auch. Denn im Grunde genommen ist es kinderleicht. An der Packung mit dem Pizzateig ist eine Lasche, die ein wenig geöffnet werden muss. Lange muss man nicht daran ziehen, dann quillt einem schon die Teigwurst nach einem kurzen "Plopp" entgegen. Diese wird einfach an der dafür vorgesehenen Stelle ausgerollt und auf ein Backblech gelegt. Wer will, kann den Teig noch an den Rand drücken. Normalerweise aber passen die 400 Gramm exakt auf ein Blech.
Danach muss nur die Tomatensauce geöffnet und auf dem Teig verteilt werden. Soweit zu Pizza Casa. Was danach kommt, ist jedem selbst überlassen. Wie die Pizza nun belegt wird, dürfte eine reine Geschmackssache sein. Der eine nimmt Salami oder Schinken, der andere mag es eher vegetarisch mit Pilzen, Zwiebeln oder Spinat oder aber es kommt alles drauf, was irgendwie verwertbar ist. Darüber eine Schicht Käse, ganz nach Belieben mal dicker, mal dünner.
Und wenn die Vorbereitungen, vom Ausrollen bis zum Belegen, abgeschlossen sind, geht es ab in den Ofen, und zwar für 15 bis 20 Minuten. Zwischendurch einfach mal einen Blick darauf werfen. Und: So schnell kann eine fast selbstgemachte Pizza fertig sein.
Wie gesagt, ich bin erst durch einen Bericht auf Pizza Casa hingewiesen worden und habe es dann auch sofort probiert. Die Vorteile liegen auf der Hand: ich weiß ganz genau, was ich auf meine Pizza lege und kann selbst bestimmen, was ich alles haben möchte. Ebenso kann ich die Dicke der Tomatensaucen-Schicht bestimmen, die bei einigen Fertigpizzen Hauptbestandteil zu sein scheint. Hinzu kommt der Zeitfaktor. Selbst mit allen Vorbereitungen und dem Backen ist die Pizza nahezu genauso schnell fertig wie eine Tiefkühlpizza. Nicht zu vergessen, der Preis. Teig und Sauce kosten zwei Euro, was noch hinzu kommt bestimmt jeder selbst. Doch auch mit einer großzügig belegten Pizza liegt der Preis wenn überhaupt, dann nicht viel über dem der Tiefkühltruhen-Variante und ganz weit unter dem aus der Pizzeria.
Da es sich hier nur um einen Fertigteig samt Sauce handelt, kann ich zum Gesamtgeschmack der Pizza wenig sagen, was hier helfen könnte, schließlich weiß ich nicht, was der einzelne als Belag wählt. Der Teig an sich ist sehr lecker. Er ist nicht so dünn wie bei einer Pizza von Wagner beispielsweise, erst ist insgesamt vielleicht auch nicht ganz so knusprig, sondern vielmehr saftig. Die Sauce ist meines Erachtens nach perfekt abgestimmt.
Um einen Nachteil zu nennen: Es ist vielleicht etwas mehr Abfall als bei einer Fertigpizza. Mehr fällt mir eigentlich nicht ein. Ausser, dass Pizza Casa nicht ganz so lange haltbar ist. Am besten dann kaufen, wenn eine Pizza gemacht werden soll, dann ist man auf der sicheren Seite.
Wer also gerne Pizza isst - obwohl der Teig sicherlich auf für andere Zwecke verwendbar sein dürfte, habe ich allerdings noch nicht probiert - macht mit Pizza Casa einen guten Griff. Sie ist einfach vorzubereiten, schnell fertig und rundherum lecker zu einem Preis, der sich sehen lassen kann.
Hier die Zutaten von Pizza Casa: Im Teig wurden verarbeitet: Weizenmehl, Wasser, Pflanzenöl, Backtriebmittel (Dinatriumdiphosphat, Natriumhydrogencarbonat), Salz, Hühnereiweiss, Traubenzucker, Ethyalkohol, Emulgator: E472e. In der Tomatensauce sind: 92,7 Prozent Tomatenpürree mit kleinen Tomatenstückchen, Sonnenblumenöl, Zwiebeln, Salz, Würzkräuter, Oregano, Basilikum, weißer Pfeffer.
Ganz Deiner Meinung! Aus unserem Haushalt ist die Pizza Casa auch nicht mehr wegzudenken. Und wenn man bedenkt, das es die bei EDEKA auch gibt nur unter anderem Namen und wesentlich teurer ...
07.04.2002 19:44
Schöner bericht! Hat mir sehr gut gefallen! Habe diese Pizza selbst schon mal probiert und finde sie auch klasse!
26.02.2002 18:26
Die Pizza ist echt lecker. Ich tu da meistens Salami und Ananas drauf - mmhhmmm. GLG KKSBärchen
23.02.2002 10:31
Ganz Deiner Meinung! Aus unserem Haushalt ist die Pizza Casa auch nicht mehr wegzudenken. Und wenn man bedenkt, das es die bei EDEKA auch gibt nur unter anderem Namen und wesentlich teurer ...