Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Der Geruch, der Geschmack und der Preis sind spitze ! |
| Kontra: |
nee . . . hierbei nun wirklich nichts ! (Okay, vielleicht der Bauchspeck . . . ) |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Huhu an alle,
heute futtert Darky mal wieder etwas, was andere Leute abartig finden würden: Erbsen-Eintopf. Aber nicht irgendeinen, denn dabei gibt es qualitativ wirklich große Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern. Nur weil dort "essbar" drauf steht, heißt es bei den meisten Fertiggerichten noch lange nicht, dass es hinterher auch schmeckt.
Ich war also (nach einigen Fehlkäufen) vorsichtiger und bin deswegen gleich in den nächsten Aldi getrabt und habe mir dort eine 800 g schwere Dose "Pottkieker Erbsen-Eintopf" gegönnt.
Den kannte ich schon und hatte stets gute Erfahrungen damit sammeln können. Der Preis von 0,49 € ist für einen solchen Eintopf mit diesem Geschmack nun wirklich nicht zu teuer… andere Hersteller verlangen mehr als das Doppelte und schmecken tut's mir dann nicht. Lieber also auf Nummer sicher gehen!
Die Dosenbeschreibung:
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Die Dose: Die Maße interessieren wohl niemanden wirklich, aber, der Vollständigkeit halber:
Eine "große Dose", wie ich dazu immer sage, ausreichende Menge für etwa 2 Personen.
Sie ist irgendwie aus Blech (na ja, ist logisch) und bietet die Maße 12 cm in der Höhe und 10 cm in der Breite.
Rund herum gibt es eine Papierbanderole in hellem grün, das "Pottkieker-Logo" mit dem Koch darüber und die Sortenangabe… alles im Vordergrund, denn das Abbild des fertigen Süppchens tritt eher in den Hintergrund. (Sieht aber schon jetzt mehr als delikat aus!)
Auf der anderen Seite stehen die Zubereitungsvorschläge, in diesem Fall für die Mikrowelle und den Kochtopf, doch dazu später mehr!
Die Nährwertangaben und eine Zutatenliste darf man ganz unten auf der Dose suchen - aber macht nichts, ich habe ziemlich gute Augen und tippe sie später noch ab.
Wie es sich für eine ordentliche Konserve gehört *g*, ist sie auch lange Zeit haltbar. Meine Dose, die ich schon im Februar gekauft habe, ist noch bis zum 29.07.2007 haltbar. Bis dahin sollte ich es geschafft haben, den Inhalt aufzuessen *lol*.
Ich guck mal, ob keiner guckt… :o)
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Nach dem Öffnen der Dose (dazu benötigt man leider einen Dosenöffner…geht nicht anders) könnte man auf den ersten Blick ein wenig enttäuscht sein. Nun gut, ich weiß immerhin, dass es hinterher sehr lecker schmeckt, aber weiß das auch gleich jeder?
Eigentlich ist das keine Suppe, sondern eher eine grünliche, gemanschte Pampe. Da könnte man locker einen Löffel reinstellen und dieser würde gewiss nicht umkippen. Es ist dennoch genau das, was ich mir bei einer Erbsensuppe wünsche.
Den Kartoffelstückchen wurde eindeutig Minderheitenschutz gewährt, denn auf Anhieb erkennt man davon nur recht wenig. Lediglich die Erbsenmatsche (beinahe schon Püree) und ein paar Möhren kann man beim Umschütten in den Topf entdecken. Die 6 % Bauchspeck fallen auch nicht großartig ins Gewicht - das ist mir aber auch ganz recht so. Man braucht den zwar für den Geschmack, aber mitessen tue ich ihn eh nie, dafür ist er mir zu fettig.
Die Zubereitung:
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Das ist nun wirklich kein großes Thema. Dose auf, Inhalt raus und irgendwie warm machen. Es ist also egal, ob man dazu die Mikrowelle, den Herd, den Fön oder den Aquarienheizstab verwendet. Okay, die letzten beiden Möglichkeiten streichen wir wieder *g*.
Ich habe mich für das Erhitzen im Kochtopf entschieden, denn das mache ich bei Dosengerichten eigentlich immer. Es ist mir nicht geheuer, wenn schon der Hersteller die Mikrowellenzubereitung empfiehlt…
Manchmal kommt dabei hinterher nämlich ganz schöner Murks heraus!
Aber okay, hier zunächst die empfohlene Variante, dann die Alternative:
Den Eintopf in ein mikrowellengeeignetes Geschirr geben und abdecken und bei etwa 600 Watt Leistung ca. 6 Minuten erhitzen. Zwischenzeitlich und zum Schluss noch einmal umrühren.
Dabei kommt es ja aber auch immer auf die Leistung der Mikrowelle an, also bei einer höheren Wattzahl braucht die Suppe demnach nicht so lange erhitzt werden. Ich bin ehrlich:
Das ist mir nicht ganz suspekt…ich nehme lieber die langsamere Variante mit dem Kochtopf.
Dabei genügt es, den Eintopf auf mittlerer Hitze langsam zu erwärmen (NICHT KOCHEN, nur erwärmen!)
Das Umrühren hin und wieder nicht vergessen und schon habt ihr nach knapp 10-12 Minuten auch euer Mittagessen auf dem Teller.
Der Geruch / Der Geschmack:
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Erbsensuppe duftet, wie man sicher vermuten könnte, in erster Linie bestimmt nach Erbsen. Die Karotten und die Kartoffeln entwickeln beim Kochen keinen eigenen Geruch.
Da jedoch auch verschiedene Kräuter und Würzstoffe verwendet werden, riecht der Topfinhalt schon ein klein wenig "strange" und würzig. Bestimmt auch durch den Bauchspeck, der während des Erwärmens nicht verkocht und seine leicht salzige Note versprüht. Ich mag das ehrlich gesagt ganz gerne so. Das ergibt einen kräftigen Eintopf, nicht nur eine labberige Brühe mit 2,5 fest gelöteten Erbsen darin :o).
Geschmacklich kann ich nur sagen, dass mir eigentlich fast alle Suppen oder Eintöpfe dieser Firma schmecken und ich bisher niemals Grund zur Beanstandung hatte. Der Eintopf ist von der Konsistenz her meiner Meinung nach recht "trocken" und zäh, aber ich mag so was halt. Was ich nicht mag, sind diese Eintöpfe mit tonnenweiser Brühe und nur wenigen Erbsen darin… also hier hat mir persönlich der Hersteller schon einen großen Gefallen getan!
Tja, was gäbe es noch zu sagen? Größtenteils hat man hierbei richtige Erbsen und nicht nur noch die harte Schale - das schmeckt dann zwar irgendwie schon nach Erbsen, aber könnte beim Schlucken im Hals kratzen. Muss ja auch nicht sein! Die Karotten sind schon weich und klein gestückelt, die gehen so mit runter, ohne dass man sie groß bemerkt. Genauso sieht es bei den Kartoffeln aus… wenn man eine findet (das sind ja eh nur winzige Würfel), ist es beinahe wie ein Sechser im Lotto. Ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, dass bei uns damals zu Hause Kartoffeln im Eintopf waren…hmmm…bissel seltsam, aber auszuhalten *g*.
Den Bauchspeck (der für den leicht salzigen und herben Geschmack verantwortlich ist) suche ich mir jedes Mal heraus, denn den kann ich echt nicht ab. Meistens hat man bei Fertiggerichten ja eh nur den allerletzten Fleischabfall drin, so also auch hier. Fettig ohne Ende - das konnte ich wirklich noch nie leiden. Wenn ich Fleisch esse, muss das für mich mager sein. Aber okay, er hat seinen Dienst verrichtet und geschmacklich für eine gewisse Unterstützung gesorgt, nun wird er halt entlassen und landet am Tellerrand.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieser Eintopf der beste Erbseneintopf im Fertiggericht-Bereich ist. Alles schön matschig, nicht so wässerig…so mag ich das! Die Sache mit dem Bauchspeck muss halt eben sein, weil ein Erbseneintopf sonst nicht schmecken würde - doch das ist verzeihlich.
Der Sättigungsgrad:
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Mein Freund sagt immer, dass ein Eintopf oder eine Suppe gar keine richtige Mahlzeit wäre. Er würde davon kaum satt werden und anschließend ist sofort wieder alles ausgep…., weil ja größtenteils Wasser oder Brühe enthalten ist.
Ich sehe das ein wenig anders. Ganz im Gegenteil, auch ein dickflüssiger Eintopf, der gut schmeckt, kann als Mahlzeit dienen! Wenn ich von diesem Eintopf einen Teller voll esse, dann bin ich für die nächsten paar Stunden wirklich satt und möchte garantiert nichts anderes hinterher essen.
Ich esse ohnehin zwar nicht viel, würde dennoch behaupten, dass die Dose für zwei Leute etwas knapp bemessen ist. Zum Sattwerden braucht eine Person (wie ich z.B. *g*) in etwa eine Dreiviertel Dose. Bliebe für den Mitesser nur noch das letzte bisschen - und das wäre definitiv zu wenig. Was soll ich nun sagen? Für einen Esser zu viel, für zwei Leute zu wenig? Hmmm… irgendwie echt blöd, aber Tatsache!
Die Inhaltsstoffe:
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Da es hier genügend Allergiker oder Leute auf Diät gibt, mag ich sie nicht verschweigen. Wer das nicht lesen mag…fast jede Maus hat ein Scrollrad in der Mitte :o).
-Wasser,
-Erbsen,
-6% Rauchspeck,
-Möhren,
-Kartoffeln,
-Salz,
-Zwiebeln,
-modifizierte Stärke,
-Würze,
-Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat,
-pflanzliches Öl,
-Verdickungsmittel Guarkernmehl,
-Aroma,
-Weizenmehl,
-Säuerungsmittel Citronensäure,
-Pfeffer,
-Kräutermischung.
Der Nährwert beträgt pro 100 g:
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Brennwert: 348 kJ / 82 kcal
Eiweiß: 5,0 g
Kohlenhydrate: 12,0 g
Fett: 1,6 g
Für Diabetiker würde dies bedeuten, dass z.B. eine ganze Dose 8 BE (Broteinheiten) beinhaltet. Je nachdem, wie viel man davon isst, kann man das also gut abschätzen.
Auch für Leute auf Diät wäre dieser Eintopf evtl. etwas, denn selbst bei einer halben Dose (also 400 g) kämen 328 kcal dabei heraus. Nicht wirklich ein Dickmacher, wie ich finde.
Axoooo, beinahe vergessen!!! Der Hersteller "Pottkieker" hat, soweit ich weiß, nur bei Aldi diesen Namen. Ansonsten darf ich anmerken, dass der eigentliche Hersteller die Firma
BUSS GmbH & Co. KG
D-28866 Ottersberg
E-mail: info@buss.de
ist. Von Buss dürften fast alle Leser schon mal etwas gehört haben, schätze ich. Ein absolut bekannter Hersteller von Fertiggerichten.
Meine Meinung / Mein Fazit:
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Mal abgesehen davon, dass ich eh liebend gerne Erbsensuppe bzw. Eintopf esse, gibt's hier die volle Anzahl an Sternen. Dieses Gericht schmeckt beinahe so, wie man es (evtl.) aus den Gulaschkanonen der Großküchen kennt. Ich weiß ja nicht, ob ihr das kennt…aber irgendwie schmeckt ein Eintopf aus dieser "Kanone" immer besser. Ob das nun von der gekochten Menge abhängig ist… keine Ahnung! Ich weiß nur, dass wenn hier irgendwie mal eine Veranstaltung oder eine Neueröffnung eines Geschäfts ist und es dort Erbseneintopf gibt, dann schmeckt es immer. (Demnach komme ich auch nicht drum herum, mir eine Terrine voll davon zu kaufen *g*).
Zudem finde ich es sehr gut, dass die Erbsen hier nicht nur am Boden festgelötet und anschließend mit heißem Wasser übergossen wurden. Solche "mehr Brühe als Zutaten"-Eintöpfe kenne ich auch, ist dann aber absolut nicht mein Fall. Ich mag es eher "dickflüssig".
Der Geschmack ist wirklich erstklassig und über den Bauchspeck sehe ich einfach mal hinweg… den esse ich ja eh nicht mit.
Von meiner Seite aus: 5 Sterne, selber gekocht ist vieeeel aufwändiger und bedeutend teurer.
Ich kann nur jedem raten, diesen Eintopf beim nächsten Aldi-Einkauf zu probieren. Mir schmeckt er erstklassig!
LG, euer eingetopfter Darky
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Kontra: -
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sehr hilfreich
13.11.2003
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22.02.2005
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tatoeff
Pro: schnell gemacht, günstiger Anschaffungspreis,
Kontra: nichts
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01.10.2002
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