John-Boy testet Baby-Grieß
25.06.2006
Pro:
gut verträglich, sättigend, kommt gut beim Kind an, Inhaltsstoffe, Zubereitung
Kontra:
nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Geschmack:
Bekömmlichkeit:
Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen:
Konservierungsstoffe?:
Aus biologischer Erzeugung?:
 Arinicia
Über sich:
Habt vielen Dank für die zahlreichen bh's zu meinem Reisebericht!
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 123 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Da unser Jüngster 5 Wochen zu früh zur Welt kam verschob sich das Beikostalter zugunsten der Verdauung bei ihm etwas nach hinten. Als es dann darum ging die Abendmahlzeit zu ersetzen griff ich nach einem Produkt, das von meinen beiden Großen damals schon relativ gerne gegessen wurde. Wir sprechen von…
~ Alete- Erster Milchbrei Baby Grieß ~ Das wachsame Auge merkt, dass sich dieser Name vom Namen der Kategorie unterscheidet. Der Hersteller hat mittlerweile sowohl Namen wie auch Verpackung geändert, aber es ist (das weiß ich aus Erfahrung) genau dasselbe Produkt.
Das Pulver mit dem der Brei zubereitet wird befindet sich in einem Alubeutel und der wiederum steckt in einer blauen und sehr ansprechend gestalteten Pappverpackung. Vorne auf der Pappschachtel befinden sich die Hinweise auf das Alter für welches dieses Produkt geeignet ist, es wird erwähnt mit was der Brei zubereitet wird und bei Eltern gern gesehene Inhaltsstoffe werden aufgeführt. Den Rest könnt ihr bitte den Bildern entnehmen, die ich zum Bericht hochladen werde. Darauf findet ihr Inhaltsstoffe, Nährwertangaben, Hinweise zur Zubereitung und alle weiteren Wichtigkeiten mit denen ich mich zukünftig bei Berichten nicht mehr unnötig herumplagen werde.
Auf was ich aber noch separat hinweisen möchte sind die enthaltenen Stoffe Calcium, Eisen, Jod und Zink sowie der Verzicht auf Konservierungsstoffe und Farbstoffe.
~ Geeignet für ~ Alete unterteilt seine Produkte in mehrere Beikost-Stufen. Stufe 1 bedeutet, dass sich die Nahrung für Babys ab dem 5. Lebensmonat eignet. Das Alter in dem meist mit der Beikost angefangen wird.
Dieser Brei eignet sich ideal als Abendbrei, die Mahlzeit die laut sämtlichen Ratgebern an zweiter Stelle ersetzt werden sollte.
~ Wichtige Hinweise ~ Dieser Absatz wird zukünftig in allen Babynahrungsberichten von mir auftauchen, da diese Meinung auch zukünftig bestehen wird. Sämtliche Produkte werden nicht von mir sondern von meinem Sohn getestet. Es ist völlig irrelevant wie mir ein Produkt schmeckt, da sich der Geschmackssinn von Erwachsenen und Kindern derart unterscheidet, das über einen Geschmackstest der Eltern keinerlei zuverlässigen Aussagen über die Akzeptanz beim Kind getroffen werden können.
Ein Baby besitzt etwa 10.000 Geschmacksknospen während Erwachsene lediglich noch 600-2000 besitzen weil die Sinne im Laufe der Jahre einfach unempfindlicher werden. Genau deshalb wird auch immer wieder darauf hingewiesen dass Eltern die Speisen ihrer Kinder nicht nachwürzen oder süßen sollen. Im Übrigen wählt Ciao wohl auch aus diesem Grund bei Geschmack mehrere Abstufungen von "Kind mag es überhaupt nicht" bis "Kind mag es sehr gerne".
>>> Meine Erfahrungen <<<
~ Die Zubereitung ~ Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die angegebene Wassermenge wird in eine Schale gegeben und die angegebene Menge Pulver, idealer Weise mit einem Rührbesen, untergerührt. Rührt man gründlich genug entstehen keine Klümpchen und man hat eine feine breiartige Masse die dem meist noch zahnlosen Babymund entgegenkommt.
~ Die Konsistenz ~
Dieser Brei ist nicht sonderlich zäh sondern leicht angedünnt. Ideal für den Einstieg, gut zu schlucken und auszuspucken. Er ist nicht schmieriger als andere Produkte dieser Art und lässt sich bei kleinen Kleckereien ebenso gut entfernen wie andere Breie.
~ Die Menge ~ Die Breimenge ist auf das anfängliche Essverhalten der Kinder abgestimmt was ich als sehr positiv empfinde. Die Menge zu verdoppeln ist schließlich bei zunehmendem Hunger absolut kein Problem. Ich empfinde die Menge für die ersten 8 Wochen der Beikost für absolut angemessen, nicht verschwenderisch und nicht zu sparsam.
~ Akzeptanz beim Kind ~
Unser Sohn liebte den Brei vom ersten Löffel an und schafft es meist eine dreiviertel Portion zu verdrücken. Er hatte niemals Probleme mit der Verdauung, keine Blähungen oder Unverträglichkeitserscheinungen. Der Brei ist sehr bekömmlich. Das kann ich sagen weil unser Sohn diesbezüglich normalerweise recht anfällig ist.
~ Sättigung ~ Nach dem Brei trinkt unsere kleine Fressmaschine nur noch maximal 80 ml Milch (normalerweise trinkt er etwa 200 ml), was auf einen sehr hohen Sättigungsgrad schließen lässt. Da unser Sohn schon vorm Beikostalter durchschlief kann ich im Bezug darauf nur Mutmaßungen anstellen.
~ Ergiebigkeit und Preis-Leistungsverhältnis~
Bereitet man den Brei gemäß der Mengenangabe auf der Verpackung zu reicht die 300g Packung für etwa 1 Woche. Angesichts des Preises von etwa 2 Euro (der Preis schwankt je nach Laden zwischen 1,89 Euro und 2,25 Euro) halte ich das für absolut angemessen, ja sogar günstig. ~ Fazit ~
Ich habe nichts zu bemängeln. Ein sehr gutes Produkt für den Einstieg, offensichtlich sehr schmackhaft für den kleinen Mann und ebenso gut verträglich und sättigend. Der gute Preis, die sehr einfache und wenig zeitaufwendige Zubereitung sowie die überzeugenden Inhaltsstoffe tun ihr übriges und lassen mich ohne bedenken zu einer 5 Sterne Wertung kommen. Ganz klare Empfehlung! LG Arinicia
Bilder von Alete Baby's Erster Milchbrei Grieß
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29.06.2006 19:41
Schöner Bericht, kommt wohl bei mir nach meiner Weißheitszahn-OP nächste Woche wieder zum Einsatz :-((( LG Stefanie
27.06.2006 10:16
Nächsten Sommer werde ich dann über solche Themen schreiben.Beim Lesen kann ich mich schon mal gedanklich darauf einstellen. LG, Daniela
25.06.2006 20:40
"Fressmaschine"... - sehr gut! Unsern müssen wir "zwingen"...